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32. Baden-Württembergischer Wasserball-Pokal Saison 2012 |
| 1. Pokalrunde | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Datum | Uhrzeit | Ort | Heim | Gast | Ergebnis |
| Sa | 03.12.11 | 18:15 |
HB Waiblingen |
TSG 1862 Weinheim | TSG Backnang | 8:19 |
| Sa | 03.12.11 | 20:00 |
HB Ludwigsburg |
SV Bietigheim | SSG Heilbronn | 12:14 n.V. |
| Do | 08.12.11 | 20:30 |
HB Grötzingen |
SSG Durlach/Ettlingen | SSG Reutlingen/Tübingen | 18:7 |
| Do | 08.12.11 | 21:00 |
HB Weingarten |
SSV Weingarten | VfL Sindelfingen | 10:15 |
| Do | 08.12.11 | 21:00 |
Aquarena HDH |
SV 04 Heidenheim | SSV Zuffenhausen | 4:15 |
| Sa | 10.12.11 | 14:30 |
Westbad Stuttgart |
PSV Stuttgart | WBG Villingen/Schw. | 12:11 |
| So | 11.12.11 | 16:30 |
HB Lörrach |
SSG Weil | SV Nikar Heidelberg | 7:26 |
22.10.11
von Claus Bastian
Beim Start in die 32. Pokalrunde von Baden-Württemberg müssen die beiden Teilnehmer aus der Region Rhein/Neckar auswärts antreten. Der zweimalige Gewinner SV Nikar Heidelberg loste in Stuttgart die weiteste Fahrt der fünf Spiele zur SSG Weil am Rhein, während die TSG 1862 Weinheim beim Oberligaabsteiger und künftigen Ligakonkurrenten TSG Backnang gastiert.
In den übrigen Paarungen der ersten Pokalrunde treten aufeinander SGW Durlach/Ettlingen und SSG Reutlingen/Tübingen, SSV Weingarten und VfL Sindelfingen, SV 04 Heidenheim und SSV Zuffenhausen, PSV Stuttgart und WBG Villingen/Schwenningen und schließlich SV Bietigheim und SSG Heilbronn.
04.12.11
von Edgar Gfrörer
Die TSG Backnang zieht nach einem ungefährdeten 19:8 Erfolg gegen die TSG Weinheim in die zweite Runde des Baden Württembergischen Pokal ein. Das Ziel im Baden-Württembergischen Pokal zu überwintern haben die Wasserballer der TSG Backnang als Favorit souverän erreicht und damit ihrem Trainer Eckehardt Stecher ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bereitet.
„Klare Verhältnisse von Anfang an und mit hohem Tempo Weinheim unter Druck setzen,“ so lautete die Forderung von TSG Trainer Stecher. Seine Spieler setzten dies auch postwendend um und erzielten mit dem ersten Angriff durch Rafael Theiss das 0:1. Der Namensvetter aus Weinheim war beeindruckt. Doch statt nachzulegen wurden zwei 100 Prozent Chancen leichtfertig vergeben. Die Weinheimer witterten nun Morgenluft und nutzten zwei Nachlässigkeiten in der Backnanger Abwehr, um ihrerseits mit 2:1 in Führung zu gehen. Zwar folgte prompt der Ausgleich für die Gerberstädter durch Alex Kiebler, doch zwei weitere Fehler der Gäste und es stand 4:2 für Weinheim. Der Favorit wankte zwar, besann sich aber seiner Qualitäten und konnte bis zur ersten Pause zum 4:4 ausgleichen. Die Backnanger Torschützen waren Raffael Theiss und Mark Daynes. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die TSGler von der Murr das Tempo. Vier Tore im Minutentakt durch Theiss, Kiebler, Stecher und Bartsch sorgten für einen klaren Vorsprung. Doch statt die 4:8 Führung weiter auszubauen, nahm die Stecher-Truppe das Tempo aus der Begegnung. Dass Weinheim auf 6:8 verkürzte, war zu verschmerzen, denn Backnang dominierte weiter das Geschehen. So nutzte Alex Stecher die letzte Möglichkeit vor der Halbzeit und erhöhte auf 6:9. Damit war die TSG Weinheim sogar noch gut bedient: Die Backnanger hatten bis dahin sechs sichere Tormöglichkeiten vergeigt.
Diese Schwäche stellte die TSG Backnang in der zweiten Spielhälfte ab. Zwei Tore von Rafael Theiss direkt nach Wiederanpfiff sorgten für klare Verhältnisse. Dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber zum 7:11 folgten prompt drei weitere TSG Treffer durch Daynes, Theiss und Kiebler zum 7:14 – nun waren auch die letzten Zweifler beruhigt. Das 8:14 der Gastgeber zur letzten Pause war ein nochmaliges Aufbäumen, zugleich aber auch der letzte Treffer ins Gehäuse von Torwart Stefan Fuggmann. Im Schlussviertel wechselte Trainer Stecher munter durch, jeder kam zum Zug. Bei den Weinheimern jedoch schien die Luft raus zu sein. Der Anschein, dass die Gastgeber dieses Spiel abgehakt hatten, verstärkte sich mit jedem der fünf weiteren Tore, die Rafael Theiss und Sebastian Warm jeweils mit einem Doppelschlag, sowie Marcel Ruoss schließlich zum 8:19 Endstand markierten.
TSG Weinheim - TSG Backnang: 8:19 (4:4, 2:5, 2:5, 0:5)
TSG Backnang: Stefan Fuggmann (Torwart), Sebastian Warm (2 Tore), Hannes Weinbrenner, Florian Illek, lexander Kiebler (3), Andreas Bartsch (1), Mark Daynes (2), Tommy Eberspächer, Alexander Stecher (2), Rafael Theiss (8), Bernhard Büter, Marcel Ruoss (1)
10.12.11
von Claus Bastian
Nach drei Auftaktpunkten aus den beiden Auftaktspielen in der Verbandsliga Baden-Württemberg feierten die Wasserballer der SGW Durlach/Ettlingen in der 32. Pokalrunde des Bundeslandes im Grötzinger Hallenbad zu ihrem erfolgreichen Jahresfinale einen 18:7-Sieg gegen Oberligist SSG Reutlingen/Tübingen. Beim Sprung in das Viertelfinale trumpften die Gastgeber mit jeweils 6:1 Toren im ersten und letzten Spielviertel groß auf und hatten am Ende in Daniel Hahn und Roland Löffler vierfache Torschützen. Dreimal traf Matthias von Beckerath, je zwei Treffer erzielten Oliver Rösch und Reiner Grießhaber, den Rest teilten sich Reinig, Zimmermann und Seyda.
10.12.11
von Daniel Steiner
Am Ende gab es kein Halten mehr: Freudenrufe, grenzenloser Jubel und ein nasser Trainer, der mit seinen Klamotten im Wasser schwamm. Das ganze Team und die Fans feierten am Samstag im Westbad den für unmöglich gehaltenen Sieg der ersten Mannschaft des PSV aus der Bezirksliga gegen die Oberligamannschaft der WBG Villingen/Schwenningen. Dabei spricht das knappe Ergebnis von 12:11 für die Spannung, die im Spiel des Achtelfinals des Baden-Württembergischen Pokals stets im Wasser und auf den Zuschauerbänken herrschte.
Der PSV kam gut ins Spiel und ging durch ein wunderschönes Center-Tor von Oliver Schmalzing nach 48 Sekunden in Führung und konnte seine Führung, nachdem Torwart Daniel Steiner mit einer Glanztat im eins gegen eins das Anschlusstor der WBG verhindet hatte, durch Jens Krüger in der sechsten Minute auf 2:0 ausbauen. Im Gegenzug hielt die durch den so frech aufspielenden Underdog aus der Bezirksliga etwas überrascht wirkende Mannschaft aus Villingen/Schwenningen aber dagegen und erzielte in Überzahl den 2:1 Anschlusstreffer. Wieder in Überzahl konnte der PSV die Führung durch Timo Obrecht aber auf 3:1 ausbauen, und mit diesem Ergebnis ging es in die erste Viertelpause
Das zweite Spielviertel mit einer Torausbeute von “nur” 2:2 Toren spricht für den hohen schwimmerischen Einsatz auf beiden Seiten: zuerst konnten die Gäste den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen, doch der PSV hielt dagegen und baute, wiederum durch Oliver Schmalzing, die Führung auf 4:2 aus. Villingen/Schwenningen erkämpfte sich das 4:3, doch in Überzahl fiel durch Frank Wust das 5:3 für den PSV Stuttgart. Dies war die letzte Aktion des zweiten Viertels und der Stand zur Halbzeit.
Im dritten Abschnitt sahen alle ein sehr intensives Viertel, das insgesamt 4:4 ausging und mit zehn Hinausstellungen den Kampf beider Teams verdeutlicht. Es ging hin und her: zuerst konnten die Gäste aus dem Schwarzwald auf 5:4 verkürzen, und nach dem zwischenzeitlichen 6:4 für den PSV durch Nico Obrecht (sehenswerter Treffer nach eine Querpass in Überzahl) schafften es die WBG sogar, den Ausgleich zum 6:6 herzustellen. Doch der PSV gab das Spiel nicht aus der Hand: Es folgten zahlreiche Hinausstellungen und in Minute 20 das 7:6 durch einen wunderschönen Schuss von Andrej Niedermann. Durch einen Treffer von Maurizio Lutz war der Abstand von zwei Toren für den PSV wieder hergestellt, und nachdem die Schwarzwälder kurzzeitig wieder auf 8:7 verkürzen konnten, ging es mit einem weiteren Tor von Oliver Schmalzing und einem 9:7 in die letzte Viertelpause.
Das letzte Viertel war nun an Dramatik nicht mehr zu überbieten: mit einem Blitztor nach 15 Sekunden kam die Mannschaft aus Villingen-Schwenningen besser ins Spiel und verkürzte auch nach dem zwischenzeitlichen 10:8 (wieder durch Oliver Schmalzing) auf 10:9 und erzielte sogar den Ausgleich zum 10:10. Nach einem wichtigen Tor in Überzahl durch Nico Obrecht (Minute 29) konnte der PSV seine Führung aber nicht halten, und kassierte im Gegenzug das 11:11. Welches Team würde nun die Nerven behalten?
Der nächste Treffer war für den PSV: in Minute 30, also zwei Minuten vor dem Spielende, konnte Maurizio Lutz in Überzahl das 12:11 erzielen, und nun galt es, die Führung zu halten und für Trainer Reiner Spiegel zu taktieren: mit einer Auszeit und anschließendem Ballhalten wurden wichtige Sekunden gewonnen, doch ein etwas missglückter Pass von Torwart Daniel Steiner wurde vom Gegner errungen und ermöglichte den schnellen Gegenangriff. Den Schuss des Spielers aus dem Schwarzwald konnte der PSV-Schlussmann aber mit einer Glanzparade parieren und so das Ergebnis und den Sieg festhalten, das nun, fünf Sekunden vor Spielende nur noch über die Zeit zu retten war.
So kam der erlösende Schlusspfiff und die Emotionen beim PSV waren nicht mehr zu zügeln, die Mannschaft lag sich in den Armen nach einem sensationellen Sieg und äußerst spannenden Pokalspiel, indem der Kleine aus der Bezirksliga überraschend den Großen aus der Oberliga schlug. Die Geschlossenheit der Mannschaft und der Kampfgeist haben an diesem Samstag ebenso gestimmt wie die athletische und taktische Ausrichtung des Teams, die nun im Viertelfinale des Baden-Württembergischen Pokals steht und gespannt auf die Auslosung des Gegners in der nächsten Runde schaut.
PSV Stuttgart – WBG Villingen/Schwenningen: 12:11 (3:1, 2:2, 4:4, 3:4)
PSV Stuttgart: D. Steiner – F. Wust (1), T. Pfeiler, T. Obrecht (1), M. Lutz (2), A. Niedermann (1), O. Schmalzing (4), N. Obrecht (2), W. Franz, J. Krüger (1), M. Hailfinger, T. Lotter, B. Pfeiffer. Trainer: R. Spiegel.
WBG Villingen/Schwenningen: M. Wagner – A. Gacon (1), O. Müller (3), F. Gässler (1), M. Brunner, D. Heidenreich, T. Heinig (1), M. Wagner, P. Kristicevic (3), J. Elsäßer (2).
(gefunden auf der Web-Seite des PSV Stuttgart)
11.12.11
von Claus Bastian
Die Wasserballer des Oberligisten SV Nikar Heidelberg waren zum Auftakt der 32. Pokalrunde von Baden-Württemberg für den eine Klasse tiefer spielenden Gastgeber SSG Weil im Lörracher Hallenbad wie befürchtet eine Nummer zu groß. Mit 7:26 (3:6, 1:6, 1:8, 2:6) zogen die Weiler trotz großer Anstrengungen den Kürzeren und schieden damit seit ihrer ersten Teilnahme in diesem Wettbewerb von 1991 zum 14. Mal gleich beim Auftakt aus.
Wie schon zuletzt um Punkte fehlte den Weilern Angreifer Michael Armbruster sehr und dazu kam das vorzeitige Ausscheiden von Pio Reuter bei halber Spielzeit wegen einer schweren Verletzung an der linken Hand und der Einlieferung ins Krankenhaus. (Anm. d. Red.: Pio Reuter brach sich bei einem abgeblockten Schussversuch den Daumen und muss operiert werden. Von hier aus beste Wünsche zur Genesung).
In der über die volle Distanz der 32 Spielminuten recht einseitigen Partie der beiden elfköpfigen Aufgebote hatte die SSG Weil dreifache Torschützen mit Jürgen Wittner und Julius Theile. Dazu kam in der Schlussphase einmal Tobias Brodda. Beim Sieger, der auch drei Strafwürfe bei seiner Trefferausbeute im torreichsten der sieben Pokalspiele beim Saisonstart nutzen konnte, erzielte Jugend-Nationalspieler Timo van der Bosch allein neun Treffer. Am Vortag hatte er mit seinem Zweitstartrecht noch den SV Cannstatt zum Sieg über Esslingen beim Stuttgarter Sieg in der Bundesliga geführt. Je fünf Tore warfen für den Gast Cannstatt-Rückkehrer Jonas Pohle und der 20-jährige tschechische Student Ondra Hornik aus Brünn. Den Rest teilten sich Artur Schneider (3), Milan Alt (2), Michael Mieth und Wolf-Dieter Schmidt.
SSG Weil - SV Nikar Heidelberg: 7:26 (3:6, 1:6, 1:8, 2:6)
SSG Weil: Alexander Kempf (TW) - Jürgen Wittner (3 Treffer), Jürgen Benz, Tobias Brodda (1), Michel Grasso, Christoph Dilger, Markus Wohlschlegel, Thomas Wohlschlegel, Pio Reuter, Thomas Göke, Julius Theile (3)
SV Nikar Heidelberg: Thomas Müller (TW) - Robert Braxein, Artur Schneider (3 Treffer), Michael Mieth (1), Milan Alt (2), Jonas Pohle (5), Timo van der Bosch (9), Ondra Hornik (5), Alexander Müller, Wolf-Dieter Schmidt (1), Martin Ramthun
| 2. Pokalrunde | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Datum | Uhrzeit | Ort | Heim | Gast | Ergebnis |
| Sa | 11.02.12 | 14:30 |
Schul/Vereinsbad |
PSV Stuttgart | SSV Zuffenhausen | : |
| Mo | 13.02.12 | 21:00 |
HB Sindelfingen |
VfL Sindelfingen | SV Nikar Heidelberg | : |
| Fr | 17.02.12 | 21:00 |
HB Soleo HN |
SSG Heilbronn | TSG Backnang | : |
| Sa | 18.02.12 | 19:30 |
HB Ettlingen |
SSG Durlach/Ettlingen | SSV Ulm 1846 | : |
31.12.11
von Claus Bastian
Die Oberliga-Wasserballer des SV Nikar Heidelberg losten in der 32. Pokalrunde von Baden-Württemberg genau wie beim Saisonstart wieder ein Auswärtsspiel und müssen in der dritten Februarwoche beim Ligakonkurrenten VfL Sindelfingen antreten. Außerdem spielen SGW Durlach/Ettlingen gegen SSV Ulm 1846, PSV Stuttgart gegen SSV Zuffenhausen und SSG Heilbronn gegen TSG Backnang aufgrund der Auslosung unter Aufsicht von Rundenleiter Walter Klewar in Stuttgart. Die vier Sieger qualifizieren sich für die Teilnahme am süddeutschen Pokalwettbewerb.
In der ersten Runde hatten sich die Nikarspieler bei der SSG Weil im torreichsten Spiel mit dem höchsten Sieg von 26:7 das Weiterkommen gesichert, während die Sindelfinger ebenfalls auswärts SSV Weingarten ausschalteten.