|
|
2. Wasserball-Liga Süd Saison 2011/12 (6. Spielsaison) |
Aktuelle Tabelle
| Platz | Verein | Spiele | G | U | V | Tore | Differenz | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SC Neustadt/Weinstraße | 7 | 7 | 0 | 0 | 122:51 | 71 | 14:0 | |
| 2 | SC Wasserfreunde Fulda | 8 | 7 | 0 | 1 | 145:60 | 85 | 14:2 | |
| 3 | SGW Leimen/Mannheim | 6 | 5 | 0 | 1 | 106:60 | 46 | 10:2 | |
| 4 | SGW Frankfurt/Offenbach | 6 | 3 | 1 | 2 | 61:59 | 2 | 7:5 | |
| 5 | SV Cannstatt II | 6 | 3 | 0 | 3 | 59:73 | -14 | 6:6 | |
| 6 | SV Ludwigsburg 08 | 4 | 2 | 1 | 1 | 56:53 | 3 | 5:3 | |
| 7 | WSV Ludwigshafen | 6 | 2 | 0 | 4 | 71:67 | 4 | 4:8 | |
| 8 | VfB Friedberg | 6 | 2 | 0 | 4 | 58:71 | -13 | 4:8 | |
| 9 | 1.BSC Pforzheim | 4 | 1 | 0 | 3 | 28:38 | -10 | 2:6 | |
| 10 | SSV Freiburg | 8 | 1 | 0 | 7 | 49:145 | -99 | 2:14 | |
| 11 | SG Stadtwerke München | 2 | 0 | 0 | 2 | 20:33 | -13 | 0:4 | |
| 12 | WV Darmstadt 70 | 5 | 0 | 0 | 5 | 51:116 | -65 | 0:10 |
(Stand: 22.01.12)
Ergebnisübersicht
|
2. Liga Süd 2012 |
Gastmannschaft | ||||||||||||
| Heimmannschaft | SVC | WVD | SGFO | SSVF | VFBF | WFF | SGLM | SVL | WSVL | SGSM | SCN | BSC | |
Cannstatt |
SVC | 19.05. | 9:7 | 16:4 | 12:10 | 25.02. | 11.03. | 23.05. | 22.01. | 04.02. | 7:17 | 11.02. | |
Darmstadt |
WVD | 02.06. | 31.03. | 17.03. | 18.03. | 26.02. | 9:21 | 9:16 | 29.04. | 25.03. | 10:23 | 10.03. | |
Frankfurt/Offenb. |
SGFO | 17.03. | 03.06. | 17.06. | 12:8 | 25.03. | 03.03. | 28.04. | 11:9 | 29.04. | 7:10 | 11.03. | |
Freiburg |
SSVF | 23.06. | 11.02. | 18.03. | 12.05. | 22.04. | 13.05. | 04.03. | 03.03. | 12.02. | 5:22 | 6:3 | |
Friedberg |
VFBF | 09.06. | 25.02. | 21.04. | 15:7 | 3:12 | 24.03. | 04.02. | 12:11 | 23.06. | 19.05. | 03.03. | |
|
Fulda |
WFF | 21:7 | 27:5 | 12:13 | 23:6 | 28.04. | 28.01. | 24.03. | 19.05. | 24.06. | 16.06. | 11:3 | |
Leimen/Mannheim |
SGLM | 24.06. | 29:18 | 16.06. | 19:7 | 30.06. | 09.06. | 19.02. | 29.06. | 17:9 | 20.05. | 14.04. | |
Ludwigsburg |
SVL | 09.05. | 21.04. | 11:11 | 16.06. | 17:10 | 12:23 | 05.05. | 23.06. | 11.02. | 17.03. | 12.05. | |
|
Ludwigshafen |
WSVL | 26.05. | 24.03. | 25.02. | 24:10 | 16.06. | 11.02. | 9:7 | 10.03. | 28.04. | 13:16 | 30.06. | |
|
München |
SGSM | 04.03. | 22.04. | 20.05. | 11.03. | 10.03. | 11:16 | 21.04. | 19.05. | 06.05. | 05.05. | 16.06. | |
|
Neustadt |
SCN | 24.03. | 29.01. | 04.03. | 23:4 | 28.01. | 03.03. | 26.02. | 30.06. | 11:5 | 05.02. | 23.06. | |
|
Pforzheim |
BSC | 14:8 | 28.04. | 19.05. | 05.05. | 26.05. | 21.04. | 8:13 | 28.01. | 17.03. | 24.03. | 25.02. | |
Spielplan (ext. Link) - Torschützenwertung - Foulwertung
|
ewige Torschützentabelle (2006-2011) |
Interessante Begegnung oder überraschender Spielausgang? Bitte Protokoll (Fax, Digitalfoto, Scan) an WiB übermitteln.
Gerne veröffentlichen wir hier Eueren Spielbericht, der selbstverständlich die subjektive Sicht von Beteiligten widerspiegeln darf. Weitere Berichte und Protokolle sind mit der Ergebnisübersicht verlinkt.
Beiträge der Redaktion von Wasserball in Baden sind mit WiB kenntlich gemacht.
22.01.12
von Claus Bastian
Nach sechs Niederlagen in der Fremde und einer zu Hause hat es für die Wasserballer des SSV Freiburg nach der Rückkehr in die Zweite Liga Süd die ersten Punkte auf der Habenseite gegeben. Von den beiden Spielen im Westbad ging zwar zunächst das Duell mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer SC Neustadt mit 5:22 ähnlich deutlich wie beim Hinspiel in der Pfalz (4:23) nicht unerwartet verloren, aber im achten Versuch klappte es 20 Stunden später endlich gegen den 1.BSC Pforzheim mit einem 6:3 (2:2, 2:0, 0:1, 2:0)-Sieg. Damit konnte nach zwei Montane auch die "Rote Laterne" des Schlusslichts im Zwölferfeld der Tabelle an WV Darmstadt (0:10) übergeben werden. Mit nun 2:14 Punkten und 49:146 Toren kletterten die Südbadener auch noch vor SGS München (0:4) auf Platz zehn hinter ihren badischen Mitaufsteiger aus der Goldstadt (2:6).
Der Schlüssel zum Sieg im Derby lag in der von Trainer Michael Polyakov optimal eingestellten SSV-Abwehr. Torwart Julian Wirth war ein fast fehlerfreier Schlussmann und seine Vorderleute schirmten vor allem in Unterzahl den Raum geschickt ab. Dadurch konnten die Pforzheimer aus ihren sieben Möglichkeiten mit einem Spieler mehr im Wasser lediglich einen ihrer drei Treffer markieren. Zunächst wehrte bei der 3:2-Führung auch einen Strafwurf der Gäste mit toller Reaktion ab. Auf der Gegenseite nutzten die Gastgeber ihre ebenfalls sieben Möglichkeiten viermal zum fälligen Tor.
Für eine imposante Kulisse auf den Rängen sorgten rund 100 Besucher, darunter allein 35 mitgereiste Pforzheimer Anhänger. Die ersten elf Freiburger Saisontore teilten sich acht SSV-Werfer. Raphael Henning traf viermal und die weiteren gingen auf das Konto von Johannes Michel, Jonathan Knelangen und Oliver Trachte gegen Neustadt sowie Ivan Mladenovic, Kai Hofmann, Surab Kurchishvili und Florian Klamm gegen Pforzheim.
SSV Freiburg - 1.BSC Pforzheim: 6:3 (2:2, 2:0, 0:1, 2:0)
SSV Freiburg: Julian Wirth (TW) - Armin Hasler, Johannes Michel, Jonathan Knelangen, Ivan Mladenovic (1 Treffer), Malte Borgmann, Raphael Henning (2), Benedikt Hasler, Kai Hoffmann (1), Surab Kurchishvili (1), Rainer Hasler, Oliver Trachte, Florian Klamm
1.BSC Pforzheim: Georg Uhlig (TW) - Stefan Bohnenberger (1 Treffer), Martin Unsöld, Yannik Schmidt, Jens Höckele (1), Marcel Schneider (1), Kevin Schneider, Tomislav Kakunic, Benedikt Völkle, Pascal Sachs, Lars Kaiser, Bojan Marin
22.01.12
von Claus Bastian
Nach ihrem vierten Spiel in der Zweiten Wasserball-Liga Süd hat die Mannschaft des Neulings 1.BSC Pforzheim die Heimreise aus dem Breisgau als Verlierer mit 3:6 (2:2, 0:2, 1:0, 0:2) Toren nach dem Duell gegen den badischen Mitaufsteiger SSV Freiburg im dortigen Westbad angetreten. Damit bleiben die Verlierer in der Tabelle des Zwölferfeldes mit nun 2:6 Punkten und 28:36 Toren zwar auf dem neunten Rang, mussten aber ihren Bezwinger dahinter mit 2:14 auf Tuchfühlung herankommen lassen. Damit sind nur noch SG Stadtwerke München und der neue Rangletzte WV Darmstadt in dieser Saison ohne Punktgewinn.
Das große Manko in der Mannschaft der Gäste war ihr schwaches Überzahlspiel. Aus sieben Möglichkeiten während der 32 Spielminuten brachten die Angreifer von Trainer Armin Reisert lediglich einen Treffer zustande, derweil die Gastgeber bei ebenfalls sieben derartigen Chancen vier zu nutzen verstanden. Hinzu kamen reihenweise "Treffer" an Latte und Pfosten sowie ein überragender Schussmann bei den einheimischen, der bei deren 3:2-Führung auch einen Strafwurf meisterte.
So blieb es bei der torärmsten der bisher 34 Saisonspiele in dieser Klasse bei den drei BSC-Toren durch Jens Höckele zum 1:1, Marcel Schneider (2:1) als einziger Führung sowie Stefan Bohnenberger zum 3:4-Anschlusstreffer. Über diese magere Ausbeute waren auch die in einem von der BSC-Wasserballführung eigens angemieteten Omibus mit gereisten 35 Anhänger der Ballwerfer sichtlich enttäuscht. Unter ihnen waren auch die sechs langjährigen Ligaspieler Jürgen Unsöld, Klaus Bohnenberger, Hermann Vornkahl, der verletzte Stefan Sachs und "Oldie" Dieter Weisert. Er wurde allerdings altersmäßig vom fast 80-jährigen Großvater der beiden Schneider-Brüder des aktuellen BSC-Teams übertroffen.
22.01.12
von Robert Bölke
Am Samstagabend unterlag der SVL dem Titelaspiranten aus Fulda in einer hitzigen Zweitliga-Partie im heimischen Stadionbad mit 12:23 (3:7, 1:5, 4:6, 4:5). Dabei fingen sich die Schwaben erst nach einer desaströsen ersten Halbzeit, als jegliches Aufbäumen schon zu spät war, da nach sechzehn Minuten bereits ein vorentscheidendes 4:12 auf der Anzeigetafel stand.
„Wir haben uns nicht an die vorgegebene taktische Linie gehalten, die wir besprochen hatten und nicht unser Spiel gespielt, sondern das was Fulda spielen wollte. Zu was so etwas führen kann haben wir ja gesehen,“ resümierte Trainer Armin Bölke frustriert nach der Begegnung. „Selbst wenn wir heute super gespielt hätten, wäre ein Sieg kaum möglich gewesen. Gegen Fulda zu verlieren ist an sich keine Schande, aber wenn man sich so vorführen lässt wie wir, dann ist das schon bitter,“ ergänzte Bölke, der mit ansehen musste, wie die Gäste über 32 Minuten hinweg konsequent die Fehler der SVL-Akteure bestraften.
Vor Allem in der ersten Hälfte der Partie ließen die Hessen die Schwarz-Gelben durch ihre aggressive Verteidigung und ihre zahlreichen, schnellen Konter kaum ins Spiel finden. Man ließ sich von der überharten Spielweise der Gäste provozieren und musste bis zum Spielende zwölf Hinausstellungen und einen Fünf-Meter-Strafwurf hinnehmen.
Auch schafften es die Ludwigsburger nicht die beiden Leistungsträger der Gäste in den Griff zu bekommen, so versenkte Mannschaftskapitän Tarek Bary den Ball sechs Mal im Tor der Barockstädter, Marvin Hohmann traf sogar acht Mal. Im dritten und Vierten Spielabschnitt kamen die Gastgeber dann etwas besser ins Spiel, mit immerhin acht weiteren Treffern betrieb man jedoch lediglich Ergebniskorrektur.
Zumindest einen kleinen Lichtblick lieferte der erstmals nominierte Hannes Buchholz, der zwei Mal traf, sowie der 18-Jährige Jan-Luca Friedemann, der sich dreimal in die Torschützenliste einzutragen wusste. „Zwölf Tore gegen Fulda sind an sich nicht schlecht, aber 23 Gegentreffer sind eben viel zu viele. Die Verteidigung war heute einfach miserabel und die vielen Hinausstellungen haben es Fulda noch einfacher gemacht,“ sagte der trotz aller Umstände stark aufspielende Friedemann und ergänzte: „Wir wissen alle, dass wir wesentlich mehr Potential haben, als wir heute gezeigt haben. Das ist das eigentlich Enttäuschende.“
Jetzt gilt es das schlechte Ergebnis dieser Partie möglichst schnell zu verarbeiten und neue Kräfte zu bündeln, um es nächstes Wochenende beim Aufsteiger aus Pforzheim besser zu machen. Dort wird man allerdings dezimiert antreten müssen, da Antonio Tadic auf Grund von ungebührlichen Benehmens sechs Minuten vor dem Abpfiff vom Schiedsrichtergespann Winfried Horsch und Johannes Hägler des Wassers verwiesen worden war und parallel zur Partie in Pforzheim die zweite Mannschaft der Ludwigsburger bei der WBG Villingen/Schwenningen antritt.
Für den SVL spielten: Nigl; Schonhoff (3); Buchholz (2); Friedemann (3); R. Bölke (1); P. Salihu; Rasch; Tadic; Donner (1); Lemke (1); Szepesi (1); Casper; Toth
21.01.12
SSV Freiburg - SC Neustadt: 5:22 (0:5, 2:4, 2:8, 1:5)
SSV Freiburg: Julian Wirth (TW) - Armins Hasler, Johannes Michel (1 Treffer), Jonathan Knelangen (1), Philipp Klöckner, Raphael Henning (2), Malte Borgmann, Kai Hoffmann, Surab Kurchishvili, Rainer Hasler, Olliver Trachte (1), Florian Kumm
SC Neustadt: Maksim Gabai (TW) - Stefan Ehrenklau (6 Treffer), Thomas Jonas (1), Jan Hornuf (5), Oliver Seidel (1), Lukas Schneider (1), Christian Ortlieb (1), Attilah Cseh (4), Michel Hasirci, Matthias Held (3)
19.01.12
von Robert Bölke
Nach dem Weiterkommen im SSV-Pokal will der SVL auch in der 2. Liga-Süd erfolgreich ins neue Jahr starten. Um am Samstagabend (19.00 Uhr/Stadionbad) gegen Titelaspiranten Fulda bestehen zu können, muss das Team von Armin Bölke und Andreas Teicher allerdings Höchstleistung bringen.
„Ich glaube das Spiel in Friedberg letzte Woche war gut, um Selbstvertrauen zu tanken. Genau das brauchen wir jetzt gegen einen so starken Gegner," meinte Mannschaftskapitän Johannes Donner, der als einer der erfahreneren Spieler am Samstag besonders wichtig werden könnte. „Wir werden versuchen, es Fulda so schwer wie möglich zu machen. Ich glaube das wird wiedermal ein sehr spannendes Spiel und deshalb hoffe ich, dass die Zuschauer uns lautstark unterstützen,“ so der Torgarant, der am Mittwoch zusammen mit der Mannschaft noch ein Trainingsspiel beim Erstligisten SV Cannstatt absolviert hatte, um sich und das Team auf den physisch starken Gegner vorzubereiten.
Die Gäste aus Fulda stehen momentan mit 12:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang. Lediglich im ersten Saisonspiel hatte das Team von Andreas Hohmann und Volker Schunke sich einen Patzer geleistet, gegen die SG Frankfurt/Offenbach hatten die Hessen eine bittere 12:13-Heimniederlage hinnehmen müssen. Danach hatte der amtierende Vizemeister alle anstehenden Partien für sich entschieden, fast durchgehend mit sehr deutlichen Ergebnissen.
In der vorangegangenen Saison hatten die Ludwigsburger gegen Fulda weder im Hin- noch im Rückspiel gepunktet. Wenn die Schwarz-Gelben eine weitere Niederlage verhindern wollen, werden sie vor Allem in der Rückwärtsbewegung aufpassen müssen, um die zahlreichen Konter der schwimmstarken Kontrahenten zu unterbinden.
„Die Mannschaft wächst langsam zusammen. Die Stimmung ist gut und die Einstellung stimmt,“ freute sich Trainer Armin Bölke, der auch auf Grund der aktuellen Tabellensituation weiß, weshalb ein Sieg gegen Fulda wichtig wäre. „Wenn wir am Samstag punkten, dann rücken wir vor auf den vierten Tabellenplatz,“ erklärte der 50-Jährige, der für die Begegnung am Wochenende erstmals in dieser Saison auch den 16-Jährigen Centerverteidiger Hannes Buchholz vom Kooperationspartner und Erstligisten SSV Esslingen nominierte, welcher dem Team hauptsächlich in der Verteidigung eine Stütze sein soll.
Für den SVL spielen: Nigl; Schonhoff; Szepesi; Toth; Friedemann; P. Salihu; Tadic; Rasch; Donner; Casper; Lemke; R. Bölke; Buchholz
15.01.12
WSV Ludwigshafen - SC Neustadt: 13:16 (4:5, 3:3, 4:5, 2:3)
WSV Ludwigshafen: Robert Idel (TW), Lukas Sommer, Christian Hartard, Johannes Schmitz (3 Treffer), Andrzej Sczcurkiewicz (1), Tom Sieger, Michael Burger (2), Daniel Sankowic (2), Benjamin Hettich, Oliver Görge (3), Martin Görge (2), Simon Sommer, Pavel Kumin
SC Neustadt: Maksim Gabai (TW), Stefan Ehrenklau (1 Treffer), Benjamin Fricke, Jan Hornuf (2), Thorsten Preuß (1), Tobias Rheude, Lukas Schneider (1), Christian Ortlieb, Attila Cseh (2), Johann Arndt (4), Michel Cem Harsirci, Björn Pfaff, Matthias Held (5)
15.01.12
von Claus Bastian
Nur 18 Stunden nach der gelungenen Vorstellung im Westbad mit dem Weiterkommen im Südpokal stand der SSV Freiburg in der Zweiten Wasserball-Liga Süd beim Vorjahresmeister SV Cannstatt II auf verlorenem Posten und musste nach einer deutlichen 4:16 (1:3, 1:3, 1:6, 1:4)-Niederlage die Heimreise aus dem Stuttgarter Inselbad antreten. Nachdem der Rückkehrer zum zweiten Mal mit zehn Toren Unterschied den Kürzeren gezogen hatte, stehen für die Freiburger am Tabellenende des Zwölferfeldes nun 0:12 Punkte mit 38:120 Toren verzeichnet.
Surab Kurchishvili brachte die Gäste zwar schon nach 18 Sekunden überraschend in Führung und erzielte auch das 3:8. Dazwischen lag das 2:6 durch Raphael Henning, während nach einer Serie von sieben Cannstatter Toren Johannes Michel zum 4:15 traf. Im nur neunköpfigen Aufgebot der chancenlosen Verlierer war für Benedikt Hasler zudem vorzeitig Schluss wegen ungebührlichen Benehmens und einer nun automatischen Spielsperre.
SV Cannstatt II - SSV Freiburg: 16:4 (3:1, 3:1, 6:1, 4:1)
SV Cannstatt II: Volker Wörn (TW) - Julian Thran (1 Treffer), Benjamin Lehmann (1), Thomas Mooser (3), Johannes Christoph (2), Lennart Löscher (1), Frederic Becker (1), Vedran Pirija (2), Jan Lukas Held, Evan Müller (1), Christoph Vorpahl (4)
SSV Freiburg: Julian Wirth (TW) - Armin Hasler, Johannes Michel (1 Treffer), Jonathan Knelangen, Ivan Mladenovic, Raphael Henning (1), Benedikt Hasler, Surab Kurchishvili (2), Florian Klamm
01.01.12
von Jan Boskamp
Der SC Neustadt an der Weinstraße startet verlustpunktfrei in das neue Jahr. Nach den letzten beiden Spielen gegen Darmstadt und Ludwigshafen, die der SCN beide für sich entscheiden konnte, geht es für die Wasserballer von der Weinstraße bereits am 14. Januar zum Rückspiel nach Ludwigshafen.
Am Doppelspielwochenende vom 17. und 18. Dezember ging es für den SC Neustadt zum letzten Mal für das Jahr 2011 ins Wasser. Die Auswärtspartie beim WV Darmstadt konnte das Team dabei mit 23 zu 10 Toren deutlich für sich entscheiden. Hier demonstrierte vor Allem Neuzugang Jan Hornuf seine Torgefährlichkeit. Er erzielte acht Treffer, sowohl aus dem Spiel heraus, als auch von der Center-Position und reihte sich damit gleich in die Torschützenliste des SCN ein. Auch der zweite Neuzugang Attila Cseh traf zweimal und zeigte sich abermals als wertvoller Passgeber und Vorbereiter. Durch Unstimmigkeiten in der sonst gut funktionierenden Abwehrarbeit der Neustadter gelang es Darmstadt jedoch, das ein oder andere Tor gegen die Pfälzer zu erzielen. Im Kopf war manch einer sicherlich schon bei der anstehenden Spitzenpartie mit dem Lokalrivalen WSV Ludwigshafen am darauffolgenden Sonntag.
Dort sollte es in Sachen Abwehrarbeit dann auch wieder rund laufen. Vor gut gefüllten Rängen mit ca. 170 Zuschauern begegneten sich der WSV und der SCN am frühen Sonntag Nachmittag zum ersten Duell binnen weniger Wochen. Ludwigshafen war bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Sieg in Neustadt gelungen und das Team um Trainer Mike Heinz war gewillt, diese Serie nicht abreißen zu lassen. Das gegenseitige Abtasten im ersten Viertel führte zu einem Zwischenstand von 2:1 für den SCN, dem es auch im zweiten Viertel nicht gelang, endgültig davonzuziehen. Die zahlreichen Zuschauer sahen eine spannende und eine bis dato ausgeglichene Partie, bei der Trainer Heinz einzig die Torausbeute des SCN zu bemängeln hatte. Dazu passte der Halbzeitstand von 6:5.
Nach dem Seitenwechsel konnte der SCN dann durch eine tadellos funktionierende Abwehr und gute Kondition seine Vorteile im großen Neustädter Becken ausspielen und das Viertel mit 3 zu 0 Toren klar für sich entscheiden. Die eigens engagierten Trommler der Neustadter BigBand unterstützten das Team um Matthias Held und Stefan Ehrenklau, die beide auf insgesamt drei Treffer kamen. Mit zwei weiteren Treffern im letzten Viertel entschied der Gastgeber das erste Lokalderby schließlich mit 11:5 für sich. Die Unstimmigkeiten in der Abwehr beim Spiel in Darmstadt waren angesichts der Tatsache, dass Ludwigshafen in der zweiten Spielhälfte keinen Treffer mehr erzielen konnte, schnell vergessen.
Damit steht der SCN ohne Verlustpunkte derzeit an der Tabellenspitze der Zweiten Wasserball-Liga Süd. Zeit zum Ausruhen bleibt den Spielern allerdings nicht viel, denn bereits am 14. Januar geht es zum zweiten Duell mit dem WSV nach Ludwigshafen. An den darauf folgenden Spieltagen im Januar gilt es dann, weitere Punkte gegen Freiburg, Friedberg und Darmstadt zu sichern. Die Mannschaft um Kapitän Ehrenklau wünscht ihren Fans und allen Teams einen guten Start in das neue Jahr und freut sich auf spannende Begegnungen im Kampf um die Meisterschaft.
Für Neustadt spielten: Gegen Darmstadt: Hornuf (8 Treffer), Rheude (3), Hasirci (3), Ortlieb (2), Cseh (2), Held (2), Schneider (2), Kuhn (1).
Gegen Ludwigshafen: Ehrenklau (3 Treffer), Held (3), Kuhn (2), Hornuf (2), Cseh (1).
18.12.11
von Claus Bastian
Darmstadt. Die Wasserballer von Bundesligaabsteiger SGW Leimen/Mannheim haben in der Zweiten Liga Süd auch auswärts wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Zwei Tage nachdem der badische Neuling 1.BSC Pforzheim mit seinem 14:8-Heimsieg gegen Titelverteidiger SV Cannstatt II für Aufsehen gesorgt hatte, lösten die Schützlinge von SGW-Trainer Uwe Schmid aus Brühl ihre Aufgabe beim WV 1970 Darmstadt als 21:9 (3:1, 6:4, 6:1, 6:3) Sieger erfolgreich. Damit festigten die Sieger hinter dem neuen Tabellenersten SC Neustadt (10:0) und SCW Fulda (10:2) punktgleich mit den Hessen mit 106:60 Toren ihren dritten Tabellenplatz vor sechs Wochen Pause rund um den Jahreswechsel. Für die Gastgeber auf dem elften und vorletzten Rang war es freilich auch im vierten Anlauf eine Niederlage.
Die vorgezogene Partie aus der Rückrunde wurde für die SGW auch zum höchsten ihrer fünf Saisonsiege, nachdem es im Leimener Hinspiel "nur" elf Tore Unterschied im Vergleich mit dem gleichen Gegner waren. Das optimal besetzte, junge 13-köpfige Aufgebot der nordbadischen Kombinierten fühlte sich im großen Becken des Nordbades pudelwohl und gefiel mit einer Reihe herrlicher Kontertore. Als bester der neun Torschützen in den Reihen der Gäste ragte Patrick Hanen-Menzel mit sechs heraus, während Patrick Schwabbaur und Timo Sona viermal trafen. Zu diesem Spitzentrio gesellten sich Marc Hanen-Menzel und Robin Reichenbacher (je 2) sowie Thomas Rolko, Jan Hörning und Andreas Schneeberger.
17.12.11
von Claus Bastian
Pforzheim. Die besten Ballwerfer des 1.BSC Pforzheim haben das Jahr ihres Aufstiegs in die Zweite Wasserball-Liga Süd mit einem furiosen Finale im Emma-Jaeger-Bad schwungvoll und erfolgreich ausklingen lassen. Nach 0:4 Auftaktpunkten in der neuen Umgebung feierten die Schützlinge von Trainer Armin Reisert eine Woche vor Weihnachten im dritten Anlauf den ersten Sieg und beschwertem ihrem treuen Anhang auf der wieder voll besetzten Tribüne mit einem überraschenden, aber hoch verdienten 14:8 (4:2, 5:2, 3:3, 2:1)-Sieg über den SV Cannstatt II. Das ergibt vor der fünfwöchigen Pause rund um den Jahreswechsel für den Aufsteiger 2:4 Punkte mit 25:32 Toren auf Platz neun im Zwölferfeld der Tabelle.
Die von Beginn an voll konzentriert spielenden Gastgeber nutzen gleich die erste ihrer sechs Überzahlspiele nach 24 Sekunden zum Führungstreffer, dem Gegner gelang in gleicher Situation der Ausgleich, aber er sollte der einzige während der 32 Spielminuten bleiben. Nach dem 3:2 hatte die BSC-Mannschaft ihre stärkste Phase und zog mit einem halben Dutzend Toren in Serie auf 9:2 schon im zweiten Spielviertel vorentscheidend davon. Ein "Dreierpack" auf der dritten Etappe der klar dominierten Partie rundete die gelungene Vorstellung ab.
Den Schlüssel hierzu bildeten in der Abwehr der so gut wie fehlerlose, erst 16-jährige Torwart Georg Uhlig mit seinem Centerverteidiger Kevin Schneider. Dadurch kam es immer wieder zu trefflichen Kontern, die Jens Höckele und Yannick Schmidt als beste Werfer mit zusammen der Hälfte der 14 BSC-Tore erfolgreich abschließen konnten.
Das siegreiche Aufgebot bildeten neben Schlussmann Uhlig dessen Vorderleute Stefan Bohnenberger, Ilja Frolov, Yannick Schmidt (3 Tore), Jens Höckele (4), Marcel Schneider (2), Kevin Schneider (1), Stefan Sachs (1), Tomislav Kalumic, Benedikt Völkle, Pascal Sachs (1), Lars Kaiser (2) und Bojan Marin.
Bestnoten gab es in einer fairen Partie für das hessisch/pfälsische Gespann der Unparteiischen mit der Niederländerin Eshuis und Gerhard Nerding.
Aus dem Kreis ehemaliger BSC-Ligaspieler zeigte sich Klaus Gutscher als Ex-Trainer begeistert vom Auftreten der Reisert-Mannschaft: "Sie haben das heute umgesetzt, was sie im Training gelernt haben. Die Cannstatter könne zufrieden sein, dass ihre Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist." Dazu brachte der engagierte BSC-Fan aus dem Rathaus die frohe Botschaft, dass die im Emma-Jaeger-Bad dringend notwendig gewordenen neuen Wasserballtore von der Verwaltung genehmigt und bestellt worden seien.
Trainerstimmen: Armin Reisert: "Ich kann es kaum fassen, dass es heute so gut gelaufen ist. Disziplin war heute Trumpf in unserem Spiel. Danke einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde aus der Hoffnung ein Erfolg, der Mut macht für die weiteren Spiele der Saison."
Andras Feher (Cannstatt): "Die Pforzheimer haben heute verdient gewonnen, das muss ich anerkennen. Leider habe ich nicht mehr eine so gute Mannschaft, wie in der letzten Spielzeit, als wir Meister werden konnten. Vor allem einige Routiniers sind nicht mehr dabei und die Jungen müssen noch viel dazu lernen."
Für vorweihnachtliche Freude bei den BSC-Wasserballern sorgten am Rande auch eine Bank mit ihrer finanziellen Zuwendung und ein Autohaus mit neuen T-Shirts für die Kaderspieler.
1.BSC Pforzheim - SV Cannstatt II: 14:8 (4:2, 5:2, 3:3, 2:1)
1.BSC Pforzheim: Georg Uhlig (TW) - Stefan Bohnenberger, Ilja Frolov, Yannick Schmidt ( 3 Treffer), Jens Höckele (4), Marcel Schneider (2), Kevin Schneider (1), Stefan Sachs (1), Tomislav Kalunic, Benedikt Völkle, Pascal Sachs (1), Lars Kaiser (2), Bojan Marin
SV Cannstatt II: Bojan Mrdja (TW) - Julian Thran (1 Treffer), Jan-Lukas Held, Thomas Mooser (3), Johannes Christoph (2), Lennart Löscher, Frederic Becker, Evan Müller, Benjamin Lehmann, Christian Dlouhy (2)
14.12.11
von Manuel Kretschmer
Nachdem das Spiel gegen Ludwigsburg, eines der absoluten Spitzenduelle der aktuellen Saison, verlegt wurde, geht das Wasserballjahr 2011 für die SGW am Sonntag mit dem Auswärtsspiel in Darmstadt zu Ende.
Bislang stehen vier, zumindest auf dem Papier deutliche Siege gegenüber einer Niederlage beim WSV Ludwigshafen zu Buche, doch ist vor allem spielerisch noch Luft nach oben, weswegen hieran in den letzten Trainingseinheiten und einem Testspiel in Neustadt verstärkt gearbeitet wurde, um die bislang in jedem Spiel scheinbar obligatorische Schwächephase abzustellen. Ein zweiter Punkt, der das Spiel in Ludwigshafen letztlich entschied, ist die Chancenverwertung. Hier gilt es, abgezockter vor dem Tor zu sein und konsequenter den Abschluss zu suchen.
Zumindest das gelang im Hinspiel gegen Darmstadt vorletzte Woche trefflich. Gleich 29 Treffer gelangen im heimischen Leimener Bäderpark. Die 18 Gegentreffer sorgten jedoch für ein Ergebnis, das auch einem Handballspiel würdig gewesen wäre. Dementsprechend sind die Badener auch am Sonntag in Hessen Favorit und es ist ein überzeugender Sieg gefordert, nicht zuletzt um auch etwas Wiedergutmachung zu betreiben.
„Wichtig ist gleich zu Beginn die Weichen auf Sieg zu stellen, dass auch unser Nachwuchs wieder reichlich Spielzeit erhalten kann. Schaffen wir es, konsequent unsere Chancen zu nutzen und sicher in der Defensive zu stehen, sollten wir das Spiel für uns entscheiden können“, äußert sich das Trainerteam.
13.12.11
PM Wasserfreunde Fulda
Fulda (dr) – Die Wasserfreunde Fulda sind in der 2. Wasserball-Liga Süd weiter auf dem Vormarsch: Im fünften Saisonspiel feierten die Osthessen den vierten Sieg. Der VFB Friedberg war am Ende chancenlos. Der Tabellenzweite feierte einen ungefährdeten 12:3 (2:1, 3:0, 5:0, 2:2)-Sieg. Die Wasserfreunde wollten sich für das im Vorjahr verpatzte Spiel (11:11) revanchieren - das haben sie eindrucksvoll geschafft.
Im ersten Viertel taten sich die Domstädter etwas schwer, konnten aber durch zwei tolle Kombinationstore in Führung gehen. Erst Mitte des zweiten Viertels wurde der enorme schwimmerische Aufwand der Osthessen durch einen klaren Vorsprung belohnt. Friedberg hatte in dieser Phase des Spiels Fulda nichts mehr entgegen zu setzten und musste dem hohen Tempo der Gäste Tribut zollen. Marvin Hohmann und Alexander Hörl läuteten den Fuldaer Siegeszug ein. Im Minutentakt folgten weitere Treffer von Dominik de Beisac, Marc Ritzel (2) und wiederum Hohmann. Friedberg hingegen gelang gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Domstädter gar nichts mehr. Die Gastgeber blieben im zweiten und dritten Abschnitt ohne einen einzigen Treffer.
Im letzten Viertel debütierte bei den Fuldaern sogar der 15-Jährige Louis Henkel. Der Flügelspieler machte auf der linken Angriffsseite eine gute Figur. „Das war eine gelungene Generalprobe für das Spiel gegen Cannstatt in der kommenden Woche“, freute sich Trainer Volker Schunke. Bevor es in die Winterpause geht, kommt es am kommenden Samstag um 19 Uhr (Sportbad Ziehers) zum „Showdown“ gegen Cannstatt.
VfB Friedberg - SC WF Fulda: 3:12 (1.2, 0:3, 0:5, 2:2)
VfB Friedberg: Grüning; Scholl, Vetter, Hütt, Hahn (2), Scerbinin (1), Dietz, Roth, Duch, Hondrich, Habrich.
WF Fulda: Jelic, Kutscha; Borbely, Gebhardt, Weber (1), de Beisac (1), Bary (1), Hörl (2), Ritzel (4), Herber (1), Hohmann (2), Hoffmann, Henkel.
12.12.11
von Robert Bölke
In einer Partie auf Augenhöhe zeigte das junge Team von Trainerduo Teicher/Bölke am Samstagabend vor heimischem Publikum viel Moral und erkämpfte gegen die SGW Frankfurt/Offenbach ein 11:11 Unentschieden (1:2, 6:5, 2:3, 2:1). Dabei agierten die Ludwigsburger allerdings häufig überstürzt, zu unkonzentriert und ohne die nötige Routine.
Nach der Begegnung war den SVL-Akteuren die Enttäuschung geradezu ins Gesicht geschrieben. Zwar hatten die Schwarz-Gelben jede Menge Moral und Siegeswillen gezeigt, hatten es aber nicht geschafft einer klaren taktischen Linie zu folgen. So entstand schon im ersten Viertel ein unruhiges, zerfahrenes Wasserballspiel. Im Angriff fehlte zeitweise Agilität, zeitweise aber auch Konzentration, weshalb man zahlreiche Ballverluste hinnehmen musste und häufig zu früh den Torabschluss suchte. Bester Werfer auf Seiten der Gastgeber war erneut Neuzugang Florian Lemke, der stark aufspielte und den Ball fünf Mal im Tor der Gäste unterbrachte.
„Schade, dass wir den Punkt so leichtfertig hergegeben haben. Wir haben uns heute einfach zu viele persönliche Fehler erlaubt und Frankfurt hat das bestraft,“ analysierte Routinier Matthias Nagel, der zusammen mit Debütant Thomas Hartmann die Lücke füllte, die Tiberius Casper, Kapitän Johannes Donner und Levente Szabo, die auf Grund eines grippalen Infektes ausfielen, hinterlassen hatten. Donners Aufgabe übernahm Vize-Kapitän Robert Bölke.
„Im Endeffekt müssen wir froh sein, dass wir zumindest noch einen Punkt geholt haben. Das hätte auch in einer Niederlage enden können, aber die Mannschaft hat nicht aufgegeben und sich das Remis noch erkämpft. Das war heute ein schmaler Grat zwischen Sieg und Niederlage, so gesehen geht ein Unentschieden meiner Meinung nach in Ordnung,“ erklärte Interimskapitän Bölke.
Mit dem Spiel gegen die SGW Frankfurt/Offenbach verabschiedet sich der SVL für dieses Jahr, denn das Match gegen den Erstligaabsteiger SGW Leimen/Mannheim, welches für nächsten Samstag angesetzt gewesen war wird ins neue Jahr verlegt, wobei der endgültige Termin noch nicht festgelegt wurde.
Somit ergibt sich für die Barockstädter eine längere Spielpause, das nächste Spiel bestreiten die Ludwigsburger am 14. Januar, dann gastiert man beim VfB Friedberg und kämpft ums Weiterkommen im SSV-Pokal. Die nächste Begegnung in der 2. Liga findet hingegen am 21. Januar statt, dann darf man die Wasserfreunde Fulda im Stadionbad begrüßen.
„Wir werden die Zeit nutzen um weiter an taktischen Maßnahmen sowie an der Kondition zu feilen,“ erklärte Andreas Teicher. „Wir wollen im neuen Jahr noch geschlossener auftreten und daran werden wir jetzt arbeiten,“ so der neue Trainer, bei dem sich der Verein nach der Partie für mehr als zehn Jahre Dienst im Aktivenbereich des SVL bedankte.
Für den SVL spielten: Kovacs; Schonhoff; Szepesi (2); Friedemann (1); R. Bölke; Segert; Rasch; Tadic (1); Hartmann (1); Lemke (5); Nagel; P. Salihu; Toth (1)
11.12.11
von Claus Bastian
Leimen. Einen Tag nach dem Ausrutscher beim WSV Vorwärts in Ludwigshafen und wieder mit Trainer Uwe Schmid am Beckenrand wurden die Wasserballer der SGW Leimen/Mannheim beim Hinspiel in Leimen gegen SSV Freiburg ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und warfen einen ungefährdeten 19:7 (3:2, 3:0, 6:2, 7:3)-Sieg im badischen Derby heraus. Mit nun 8:2 Punkten und 85:51 Toren schlossen die Gewinner zum punktgleichen Tabellenführer SC Wasserfreunde Fulda in der Tabelle auf. Zum Jahresausklang steigt am Sonntag das Gastspiel beim VW 1970 Darmstadt bereits als vorgezogene Partie der Rückrunde und der Hoffnung auf ein weiteres Punktepaar.
Die Freiburger Aufsteiger konnten zwar das erste der 26 Tore im kleinen Becken werfen und bis zum 3:2 mithalten, ehe der Favorit immer besser ins Spiel kam und mit einer Neunerserie auf 12:2 davon zog. Bester SGW-Werfer war Patrick Schwabbaur mit sechs Toren, während Stephan Kopani dreimal traf. Für die weitere Ausbeute sorgten Jan Hörning, Patrick Hanen-Menzel und Novak Zugic (je 2) sowie Patrick Hoyer, Marc Hanen-Menzel, Robin Reichenbacher und Timo Sona zum 1:1.
Für den Außenseiter aus Freiburg trafen Benedikt Hasler und Surab Kurchishvili zweimal, während sich Armin Hasler, Jonathan Knelangen und Ricardo Henning den Rest teilten.
11.12.11
von Claus Bastian
Leimen/Ludwigshafen. Die Mannschaft der SGW Leimen/Mannheim hat nach ihrer Rückkehr in die Zweite Wasserball-Liga Süd beim Härtetest von drei Spielen an vier Tagen zum Auftakt in Leimen gegen WV 70 Darmstadt beim torreichen 29:18 groß auftrumpfen können, dann aber das Regionalderby beim WSV Vorwärts Ludwigshafen unerwartet mit 7:9 (1:1, 1:2, 2:4, 3:2) verloren und damit den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Vor dem Heimspiel gegen SSV Freiburg am späten Sonntagabend sind Nordbadens Beste damit zunächst auf Rang vier im Zwölferfeld mit 6:2 Punkten und 66:44 Toren.
Herausragende Torschützen der beiden Begegnungen waren Timo Sona (8) und Novak Zugic mit sechs Treffern. Die drei Dutzend vervollständigten Marc Hanen-Menzel und Stephan Kopani (je 4), Robin Schmitt und Patrick Hanen-Menzel (je 3), Jan Hörning, Patrick Schwabbaur und Oliver Henschel (je 2) sowie Patrick Hoyer und Andreas Schneeberger.
"Diese Niederlage haben wir durch zu viele Fehler selbst verschuldet," musste SGW-Trainer Wolfgang Kuhnle nach dem Schlusspfiff vor den 150 begeisterten Vorwärts-Anhängern im Südbad in ehrlicher Einschätzung anerkennen. Der Inhaber der A-Lizenz vertrat SGW-Trainer Uwe Schmid, der nach seiner "Roten Karte" beim Sieg davor in Leimen pausieren musste und zum Zuschauen "verurteilt" war. Die Schlüsselszene zur Wende im Spielverlauf war das vergebene Überzahlspiel des Favoriten bei der 3:1-Führung, womit statt des greifbar nahen 4:1 ein 3:2 im Gegenzug wurde. Daneben hatten die Gastgeber im früheren Krefelder Bundesligatorwart Robert Idel als Schlussmann den überragenden Akteur im Wasser.
WSV Ludwigshafen - SGW Leimen/Mannheim: 9:7 (1:1, 2:1, 4:2, 2:3)
WSV Ludwigshafen: Robert Idel (TW) - Lukas Sommer, Christian Hartard, Johannes Schmitz (2 Treffer), Andrzej Szczurkiewicz, Dirk Feddeck, Michael Burger (1), Daniel Sankowic, Benjamin Hettich, Oliver Görge (2), Martin Görge (4), Simon Sommer, Pavel Kumin
SGW Leimen/Mannheim: Pierre Hilbich (TW) - Milos Uremovic, Robin Schmitt, Patrick Hoyer, Stephan Kopani (2 Treffer), Jan Hörning, Marc Hanen-Menzel (1), Novak Zugic (1), Andreas Schneeberger, Patrick Schwabbaur, Oliver Henschel, Patrick Hanen-Menzel, Timo Sona (3)
10.12.11
SV Ludwigsburg - SGW Frankfurt/Offenbach: 11:11 (1:2, 6:5, 2:3, 2:1)
SV Ludwigsburg: Robert Kovacs (TW) - Andrew Schonhoff, Mark Szepesi (2 Treffer), Jan-Luca Friedemann (1), Robert Bölke, Armin Segert, Sebastian Rasch, Antonio Tadic (1), Thomas Hartmann (1), Florian Lemke (5), Matthias Nagel, Petrit Salihu, Istvan Laszlo Toth (1)
SGW Frankfurt/Offenbach: Peter Kis (TW) - Manuel Büchele (1 Treffer), Robert Patas (3), Benni Rakowsky, Sebastian Jung (2), Nicolas Zuelch (1), Maximilian Vater, Vincenzo Sciangula, Dino Jovovic, Lucic Strahlja, Tolga Coskun (4)
08.12.11
von Robert Bölke
Nach dem gelungenen Saisonstart des SVL gegen Darmstadt und Friedberg möchten die Schwarz-Gelben auch am Samstagabend (19.00 Uhr / Stadionbad Ludwigsburg) keinen Punkt abgeben. Mit der SGW Frankfurt/Offenbach wartet auf die Mannschaft von Trainerduo Teicher/Bölke ein vermeintlich starker Gegner, der im jungen Saisonverlauf noch schwer einzuschätzen ist.
Vergangene Saison hatten die Ludwigsburger zwei Mal deutlich gegen die Hessen gewonnen, zu Hause mit 12:6, in Frankfurt mit 13:8. Doch so leicht wie in der vorherigen Saison wird es am Samstag wohl nicht werden, denn die Ergebnisse der ersten vier Spiele des Vorjahresneunten sind vielversprechend. Mit Siegen gegen Ludwigshafen, Fulda und Friedberg haben die Frankfurter gleich drei routinierte Zweitliga-Mannschaften bezwungen. Lediglich gegen den aktuellen Tabellenführer SC Neustadt konnte die Mannschaft von Trainer Janusz Gogola keinen Coup landen.
In den Torschützenlisten aller bisherigen Spiele der Frankfurter fallen vor allem zwei Namen ins Auge: Tolga Coskun und Zsolt Bartfay, die beispielsweise beim Sieg über Fulda neun der dreizehn Treffer erzielten. Die SVL-Akteure sollten im bevorstehenden Match also besonders auf die beiden Toptorjäger der SGW Acht geben.
Außerdem wird es wichtig sein sich diesmal über 32 Minuten hinweg keine allzu großen Schwächephasen zu leisten, denn wenn die Barockstädter gegen den hessischen Konkurrenten erneut doppelt punkten können, wäre dies ein erster Schritt sich im oberen Tabellendrittel zu etablieren. Dass hinter einem Sieg gegen Frankfurt aber ein hartes Stück Arbeit steht, ist dem jungen Team um Kapitän Johannes Donner bewusst.
„Ich glaube uns erwartet ein Gegner auf Augenhöhe. Frankfurt hat für eine gelungene Überraschung in der Liga gesorgt, aber wir wissen jetzt, was am Wochenende auf uns zukommt. Wir werden die Begegnung keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen,“ erklärte Youngster Petrit Salihu und fügte hinzu: „Wir wollen zwei Punkte und deshalb werden wir Vollgas geben.“
Für den SVL spielen: Kovacs, Friedemann, Rasch, Toth, Szepesi, Casper, Lemke, Segert, R. Bölke, Donner, Schonhoff, P. Salihu, Tadic
04.12.11
von Michael Heinz
Gut vorbereitet, jedoch mit durchaus gemischten Gefühlen trat der SC Neustadt am 4.12. beim letztjährigen Ersten der 2. Wasserball-Liga Süd im Inselbad zu Cannstatt an. Bereits vor Spielbeginn waren sich die Spieler des SCN bewusst, dass die Bundesliga-Reserve des SV Cannstatt nach dem Weggang wichtiger Spieler wie Casper, Stojcic, Golla und Aleksic nicht mehr mit der Mannschaft der vorangegangenen Saison verglichen werden kann. Dennoch blieb im Hinterkopf, dass man in den vergangen Jahren kein einziges Mal in Cannstatt mit Punkten nach Hause fahren konnte.
Ohne die noch fehlenden Jan Hornuf und Alex Arsenov, die durch Studium verhinderten Axel Drazyk, Jan Boskamp und Lukas Schneider, musste auch Cem Hasirci aufgrund einer Verletzung pausieren, begleitete jedoch genauso wie der gesundheitlich angeschlagene Christian Ortlieb pflichtbewusst die Mannschaft mit zum Auswärtsspiel. Nach dem Einstand gegen seinen alten Verein SSV Freiburg stand Maksim Gabai erneut zwischen den Pfosten des SC Neustadt.
Nach anfänglich kontrollierter Spielweise, schönen Kontern und sicheren Abschlüssen durch Ehrenklau und zweimal Rheude, stand es nach wenigen Minuten 0:3 für Neustadt. Nach mehreren vergebenen, klaren Torchancen, die durchaus zu einer hohen Führung hätten führen können und teilweise glücklichen Einzelaktionen der Cannstatter, stand es am Ende des ersten Viertels nur 2:3 für Neustadt.
Ähnlich unkonzentriert, jedoch mit vielen heraus gespielten Torchancen, ging es weiter ins zweite Viertel. Trotz eines vergebenen Strafwurfs kam die Mannschaft immer besser ins Spiel und es zeichnete sich langsam eine deutliche Überlegenheit ab. Am Ende des Viertels führte die Mannschaft nach Toren von Ehrenklau, Cseh und zweimal Held bei nur einem Gegentor mit 3:7.
Nach der Pause ging es kontrolliert weiter und Cannstatt konnte nur durch wenig koordinierte Einzelaktionen mit zwei Toren verkürzen. Der SCN hingegen traf gleich fünf Mal, dabei zwei Mal durch Neuzugang Cseh, der in dieser Partie endlich angekommen zu sein schien. Auch Torsten Preuss kam bei Überzahl zu seinem ersten Tor der laufenden Saison.
Auch im letzten Viertel kontrollierte der SC Neustadt das Spielgeschehen mit gelungenen Angriffskombinationen und einer fast nicht zu knackenden Raumdeckung. Der während des ganzen Spieles unermüdliche Einsatz des aus Afghanistan zurückgekehrten Christoph Kuhn wurde in diesem Viertel mit zwei schönen Toren belohnt. Auch Attila Cseh versenkte einen Konter und konnte sich somit erneut in die Torschützenliste zum verdienten 7:17 Endstand eintragen.
Der hohe Sieg war mehr als verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können, wäre man nicht oft am exzellenten Schlussmann des SV Cannstatt gescheitert. Die Mannschaft überzeugte dennoch durch spielerische Geschlossenheit und zeigte den besten Saison-Start der vergangen Jahre. Das lässt auf gute Spiele gegen Darmstadt und Ludwigshafen in zwei Wochen hoffen.
SV Cannstatt II - SC Neustadt: 7:17 (2:3, 1:4, 2:5, 2:5)
SC Neustadt: Gabai, Ehrenklau (3), Kuhn (2), Preuss (1), Rheude (2), Fricke, Ortlieb, Cseh (4), Arndt, Heinz, Pfaff, Held (5)
04.12.11
von Robert Bölke
In einem unterhaltsamen Wasserballspiel der 2.Liga Süd sicherte sich der SVL am Samstagabend den ersten Heimsieg. Zum Spielende stand auf der Anzeigetafel ein verdientes 17:10 (6:1, 4:5, 6:2, 1:2). Die Ludwigsburger rücken somit vor auf den vierten Tabellenplatz, der hessische Konkurrent aus Friedberg verbleibt auf Rang acht.
„Wir wollen uns von Spiel zu Spiel steigern und das war heute schon ein Schritt in die richtige Richtung. Das war über weite Strecken schon ganz gut,“ analysierte Trainer Armin Bölke nach der Partie. „Wir haben sehr solide gespielt, mal abgesehen vom zweiten Viertel. Da waren wir nicht konzentriert genug in der Verteidigung,“ kritisierte der Coach, dessen Team vor Allem im ersten und im dritten Viertel sehr stark spielte, was nicht zuletzt an der guten Leistung der beiden Debütanten lag.
Florian Lemke, der vergangenen Montag seinen 22. Geburtstag gefeiert hatte, beschenkte sich nachträglich selbst und versenkte den Ball ganze vier Mal im Netz der Gäste. So viele Treffer erzielte außer Lemke nur der US-Amerikaner Andrew Schonhoff, der die Centerposition immer dann besetzte wenn Lemke das Wasser verließ.
„Wir haben heute zahlreiche Tore über den Center erzielt. Andrew und Florian sind zwei exzellente Spieler,“ erklärte Routinier Tiberius Casper, der ebenfalls stark aufspielte und sich selbst drei Mal in die Torschützenliste eintrug.
Der VfB zeigte zwar über 32 Minuten Engagement und Siegeswille, aber die Schwarz-Gelben gaben die Führung nicht ab und ließen die Gäste nicht näher als drei Tore heran kommen. Lediglich im zweiten Spielabschnitt schafften es die Hessen den SVL aus der Ruhe zu bringen und durch mehr Bewegung im Angriff Druck auf das Tor von Keeper Kovacs auszuüben.
Doch nicht nur die erste Mannschaft war erfolgreich, sondern auch der im Anschluss spielende SVL III (Verbandsliga BW), der sich in einem spannenden Duell gegen die SG Durlach/Ettlingen ein 9:9-Remis erkämpfte.
Für den SVL spielten: Kovacs, Schonhoff (4), Szepesi (1), Friedemann, R. Bölke, P. Salihu, Rasch, Tadic (2), Donner, Lemke (4), Casper (3), Szabo (3), Toth
03.12.11
SG Stadtwerke München - SC Wasserfreunde Fulda: 11:16 (1:2, 3:2, 2:7, 5:5)
SG Stadtwerke München: Alberto Cammarato (TW) - Bernd Metzler (1 Treffer), Mate Josza (2), Ivan Mikic (1), Tim Böhm, Enio Valentines, Marko Ristic (4), Aitor Cabanos, Marcel Frommel, David Milosvlievic (1), Andreas Füchsl (2), Florian Habersack, Robert Könneken
SC WF Fulda: Novak Jetio und Nikolas Hohmann (TW) - Balazs Borbely (3 Treffer), Philipp Weber, Johannes Oberlandt, Dominik de Beisac, Tarek Bary (3), Alexander Hörl, Marc Ritzel (1), Marvin Hohmann (7), Steffen Hoffmann, Philipp Müller (2)
01.12.11
von Robert Bölke
Zum ersten Heimspiel der jungen Zweiliga-Saison dürfen die Schwarz-Gelben am Samstag (19.00 Uhr) die Mannschaft des VfB Friedberg im heimischen Stadionbad begrüßen. Dabei hoffen die Barockstädter auf zahlreiche Fans, die dem jungen Team den Rücken stärken.
„Gegen Friedberg spiele ich eigentlich immer besonders gern. Die Begegnungen mit den Hessen sind meist sehr emotional und oftmals spannend bis zum Schluss,“ erklärte Youngster Sebastian Rasch, der letztes Wochenende in Darmstadt gleich drei Treffer zum 16:9-Sieg beisteuern konnte. „Wir haben uns viel vorgenommen und wollen dem Gegner zu zeigen wer im Stadionbad der „Herr im Hause“ ist. Deshalb werden wir auch am Wochenende wieder versuchen Vollgas zu geben,“ meinte der 20-Jährige Flügelspieler, dessen Einsatz am Samstag aufgrund einer Schulterverletzung aber noch unsicher ist.
Doch gibt es auch eine erfreuliche Nachricht. Das Trainerteam Armin Bölke und Andreas Teicher haben noch ein Ass im Ärmel. Die Zuschauer können sich auf das Debüt von Centerspieler Florian Lemke freuen. Der Neuzugang vom SV Poseidon Hamburg soll zusätzliche Stabilität und Qualität ins Spiel der Ludwigsburger bringen. Bei einem Ausfall von Rasch käme mit Casper ein weiterer Neuzugang zum Einsatz.
Mit Friedberg trifft der SVL auf einen sehr soliden und schwimmstarken Gegner. Wichtig wird wie auch zuletzt gegen Darmstadt sein, dass man aus einer aktiven und aufmerksamen Verteidigung heraus agiert und die sich im Angriff bietenden Chancen nutzt.
Der VfB Friedberg steht nach bereits drei absolvierten Spielen mit 2:4 Punkten auf Tabellenrang acht, ist allerdings nicht zu unterschätzen, da das Team von Trainer Olaf Vetter sowohl gegen die Reserve des SV Cannstatt als auch gegen den aktuellen Tabellenführer, die SG Frankfurt/Offenbach jeweils nur knapp unterlag. Dafür ließen die Friedberger daheim gegen den Aufsteiger aus Freiburg nichts anbrennen und schickten die Gäste punktlos nach Hause. So treten die Hessen am Samstag eventuell mit dem Vorteil an, schon mehr Spielpraxis als die Schwaben gesammelt zu haben.
Für den SVL spielen: Kovacs, Schonhoff, Szepesi, Friedemann, R. Bölke, Segert, Rasch, P. Salihu, Donner, Lemke, Tadic, Szabo, Toth
30.11.11
WSV Ludwigshafen - SSV Freiburg: 24:10 (6:3, 7:1, 7:4, 4:2)
WSV Ludwigshafen: Robert Idel (TW) - Lukas Sommer, Christian Hartard, Johannes Schmitz (6 Treffer), Andrzej Szczurkiewicz (1), Dirk Feddeck, Tom Sieger (2), Cauer Cicmaz, Benjamin Hettich (1), Oliver Görge (7), Martin Görge (6), Simon Sommer, Pavel Kumin (1)
SSV Freiburg: Julian Wirth (TW) - Armin Hasler, Jonathan Knelangen, Malte Borgmann, Raphael Henning (5 Treffer), Florian Klamm (2), Philipp Klöckner, Johannes Michel (1), Oliver Trachte (2), Ivan Mladenovic
30.11.11
von Robert Bölke
In der Zweiten Wasserball-Liga Süd startete der SVL am Sonntag mit einem 16:9-Auswärtssieg (6:2, 4:3, 4:1, 2:3) in die neue Saison. Das neu formierte Team zeigte dabei vor allem im ersten und im dritten Viertel eine starke Leistung und kontrollierte das Spiel von Anfang bis Ende.
„Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Hätten wir im letzten Spielabschnitt weiterhin unsere Chancen im Angriff genutzt, dann hätten wir hinten auch keine drei Tore mehr bekommen,“ resümierte Trainer Armin Bölke nach dem Spiel. „Die Verteidigung stand schon ganz gut, aber im Abschluss sind wir noch nicht konsequent genug. Wir haben selbst nur drei Ausschlussfehler hinnehmen müssen, konnten vorne aber sieben Hinausstellungen und einen Strafwurf erwirken. Das sind Möglichkeiten, die zum Torerfolg führen müssen,“ erklärte der 50-Jährige, der dieses Wochenende noch ohne Florian Lemke und Tiberius Casper auskommen musste.
Insbesondere mit der Leistung der Neuzugänge kann Bölke zufrieden sein, denn die vier bereits nominierten SVL-Neulinge konnten sich alle in die Torschützenliste eintragen, der US-Amerikaner Andrew Schonhoff sogar ganze vier Mal. Aber auch die Nachwuchsspieler Sebastian Rasch und Antonio Tadic wussten zu überzeugen.
Auf Seiten des WV Darmstadt waren Kapitän Raiko Meister und Flügelspieler Lars Hechler, der mit Zweitstartrecht auch für den Erstligisten SSV Esslingen antreten darf, mit je drei Toren die erfolgreichsten Werfer. Levente Szabo leistete vor allem in der Defensive ganze Arbeit und nahm den gegnerischen Center beinahe vollständig aus dem Spiel.
Mit Thorsten Albrecht gesellte sich auch ein Ex-Mannschaftskapitän unter die Zuschauer im Darmstädter Nordbad, der Routinier resümierte nach dem Spiel zufrieden: „Man sieht, dass die Jungs noch nicht eingespielt sind und die Mannschaft noch etwas Zeit benötigt. Aber man sieht schon sehr gute Ansätze und einige wirklich schön heraus gespielte Torchancen. Mit einer konzentrieren Leistung sollte auch im ersten Heimspiel am kommenden Samstag gegen den VfB Friedberg der nächste doppelte Punktgewinn möglich sein.“
Für den SVL spielten: Kovacs, Schonhoff (4 Treffer), P.Salihu (1), Friedemann, R.Bölke, Segert, Rasch (3), Tadic (2), Donner, Szepesi (1), Nagel, Szabo (3), Toth (2)
30.11.11
von Marcel Frommel
Zum Auftakt der neuen Saison in der 2. Wasserball-Liga Süd kassierten die Münchner Wasserballer eine 17:9 (4:3, 5:0, 4:1, 4:5)-Niederlage bei der SGW Mannheim/Leimen. In dem fairen Spiel im Leimener Hallenbad konnten die Gäste aus München lediglich im ersten Viertel mit den Gastgebern mithalten. Im weiteren Spielverlauf waren die Gastgeber vor allem im zweiten und im dritten Viertel zu clever und routiniert und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie nutzten jede Unkonzentriertheit in der Münchner Abwehr und bestraften diese knallhart. Folge war, dass der Bundesligaabsteiger bis zum Ende des dritten Viertels bis auf 13:4 davon zog. Im letzen Viertel konnten die Münchner zwar das Ergebnis noch etwas korrigieren und gewannen dieses mit 5:4, aber in diesem Spiel wurde ersichtlich, dass die Mannschaft um Spielertrainer Bernd Metzler noch nicht aufeinander abgestimmt ist. Zu viele Abspielfehler in der Offensive und zu viele Fehler in der Defensive waren ausschlaggebend für die deutliche Niederlage.
Nun gilt es für Spielertrainer Bernd Metzler die Mannschaft auf das nächste Spiel am kommenden Samstag vor zu bereiten. Dort empfangen die Münchner im Anton-Fingerle Schulzentrum in Giesing ab 16:30 Uhr die Mannschaft aus Fulda. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Vizemeister der letzten Saison genauso routiniert und abgeklärt spielt, wie es die Mannheimer getan haben. Da gilt es für die Mannschaft um Kapitän Markus Hörwick ein besseres Ergebnis zu erzielen und vor allem die taktischen Vorgaben von Spielertrainer Metzler um zu setzten.
SG Stadtwerke München: Fioru (TW), Metzler, Jozsa (5 Treffer), Gallinat, Böhm (1), Valentines, Ristic, Cabanos, Frommel (2), Hörwick (1), Füchsl, Andriyanow, Milosavljevic
30.11.11
von Claus Bastian
Die Spieler des Aufsteigers SSV Freiburg sind in der Zweiten Wasserball-Liga Süd auch bei zwei weiteren Auswärtsspielen, nun bei linksrheinischen Ligakonkurrenten in der Pfalz leer ausgegangen. Den 0:4 Punkten in Hessen folgten danach als Gast des WSV Vorwärts Ludwigshafen bei der bisher torreichsten Partie der noch jungen Saison ein 10:24 (3:6, 1:7, 4:7, 2:4) im gut besuchten Südbad und 20 Stunden später stand es beim SC Neustadt in der Traglufthalle des Stadionbades nach den 32 Spielminuten sogar 4:23. Damit sind die Freiburger nach den ersten vier ihrer sechs Auswärtsspiele in Serie am Tabellenende des Zwölferfeldes bei 0:8 Punkten bereits mit 27:85 Toren belastet.
Beim ersten Spiel in Ludwigshafen fehlten im nur zehnköpfigen Aufgebot des SSVF die als Schiedsrichter aktiven Hasler und Polyakov, der erkrankte Torjäger Kurchishvili und Ricardo Henning. Von ihnen stand Benedikt Hasler dann an der Weinstraße zwar wieder zur Verfügung, aber auch er vermochte gegen den Titelkandidaten und langjährigen Erstligisten die höchste der bisher vier Niederlagen nicht zu verhindern. Für die Freiburger gab es ein Wiedersehen mit ihrem langjährigen Stammtorwart Maxim Gabai, der nach Beginn seines Studiums in Karlsruhe zum SCN wechselte und dort schnell zu einer festen Größe wurde.
Von den 14 Gegentreffern gingen allein sechs auf das Konto von Raphael Henning. Zweimal trafen Oliver Trachte, Johannes Michel und erstmals für seine neuen Farben der vom PSV Stuttgart gewechselte, 21-jährige Student Florian Klamm. Den Rest erzielten in Neustadt Armin Hasler und Ivan Mladenovic.
Für die weiteren badischen Zweitligisten gab es ein 3:11 des Mitaufsteigers 1.BSC Pforzheim in Fulda und den 17:9-Sieg des Bundesligaabsteigers und nächsten SSVF-Gegners SGW Leimen/Mannheim im Heimspiel gegen SG Stadtwerke Neustadt.
30.11.11
von Claus Bastian
Fulda. Die Spieler von Aufsteiger 1.BSC Pforzheim sind nicht unerwartet auch bei ihrer zweiten Prüfung in neuer Umgebung leer ausgegangen, konnten sich als Gast des SC Wasserfreunde Fulda mit einem optisch achtbaren 3:11 (0:2, 1:5, 1:3, 1:1) aber achtbar aus der Affäre ziehen. Das zeigt vor allem der Vergleich zu Mitaufsteiger SSV Freiburg, der eine Woche vorher beim Meister der letzten Saison mit 6:23 die Segel streichen musste und nun zu gleicher Stunde in Ludwigshafen beim 10:24 als Tabellenletzter eine weitere "Packung" kassierte. Damit konnte BSC-Trainer Armin Reisert einigermaßen zufrieden sein, zumal seine Schützlinge ihn schwimmerisch überzeugten und mit dem Favoriten auf Augenhöhe waren.
Das mit seinem Maßen für Wasserball ausgelegte Sportbecken des Hallenbad Ziehers kam ohnehin den Qualitäten beider Mannschaften entgegen und den fast 200 Zuschauern wurde ein schnelles Schwimmspiel geboten. Von vier Überzahlspielen vermochten die Gäste zwei zu nutzen, kassierten gegen die Routiniers der Gastgeber bei Kontern aber zwei Gegentreffer. In Tarek Bary und Trainersohn Marvin Hohmann hatte Fulda fünffache Torschützen als die überragenden Werfer einer fairen Partie.
Die BSC-Treffer gingen auf das Konto von Kapitän Martin Unsöld sowie zweimal Marcel Schneider, der dabei auch einen Strafwurf verwandelte. Auf der Gegenseite zeigte Pforzheims 16-jähriger Schlussmann Georg Uhlig seine beste Leistung, als er im letzten Spielviertel einen Fünfmeter abwehrte.
Neben den 13 Spielern und Trainer Reisert war auch der langjährige Ligaspieler Dieter Weisert als treuer Anhänger in die Bischofstadt mitgereist. In der Rolle des Betreuers gab es für den 78-Jährigen dann eine Premiere auf der Bank neben dem Trainer. "Ich wollte ganz nahe am Geschehen sein," kommentierte der erfahrene Fan die erstmalige Rolle. Im übrigen gab Weisert mit seiner Anwesenheit auch ein Signal für die Pläne der Wasserballführung, die Reise zum Spiel im Januar in Freiburg mit einem größeren Anhang zu bestreiten.
26.11.11
von Claus Bastian
Leimen. Eine Woche nach der gelungenen Saison-Premiere in Pforzheim sind die Spieler der SGW Leimen/Mannheim auch im ersten Heimspiel der Zweiten Wasserball-Liga Süd ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht geworden. Im Leimener Hallenbad erfreuten die Schützlinge von Trainer Uwe Schmid ihren Anhang mit einem ungefährdeten 17:9 (4:3, 5:0, 4:1, 4:5)-Sieg gegen die fleißigen, aber meist überforderten Gäste der SG Stadtwerke München.
Nach dem 3:0-Blitzstart und 4:1 mussten die Gastgeber zwar den Anschlusstreffer hinnehmen, drehten dann aber in den beiden mittleren Spielvierteln mächtig auf, trafen achtmal in Serie und machten bis zum 12:3 das Dutzend voll. Danach erhielten auch die Akteure aus dem "zweiten Glied" eine Chance und das Geschehen wurde wieder ausgeglichen.
Dieses Mal traf der 20-jährige Timo Sona als Bester fünfmal, aber Patrick Schwabbaur stand ihm mit seinen vier Toren kaum nach. Dazu trafen Spielertrainer Stephan Kopani (3), Novak Zugic (2), Thomas Rolko, Patrick Hoyer und Valentin Finkes.
Badens Zweitligaaufsteiger standen dagegen in Auswärtsspielen auf verlorenem Posten. Eine 10:24-Schlappe bezog der SSV Freiburg beim WSV Vorwärts Ludwigshafen im Südbad, während sich der 1.BSC Pforzheim als Gast von Titelverteidiger SCW Fulda mit 3:11 besser aus der Affäre ziehen konnte.
25.11.11
von Robert Bölke
Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Trainingswochenende beim schweizerischen Sparringspartner SC Schaffhausen gastieren die Zweitligawasserballer des SVL am Sonntag beim WV Darmstadt (16:00 Uhr / Nordbad). Das neu formierte Team von Trainerduo Armin Bölke und Andreas Teicher will dabei versuchen gleich beim ersten Saisonspiel die ersten beiden Punkte zu holen.
„Wir wollen am Sonntag voll durchstarten. Am vergangenen Wochenende haben wir einige Trainingsspiele gegen die Schweizer Zweitligamannschaft vom SC Schaffhausen gemacht. Das Ein oder Andere war durchaus noch verbesserungswürdig, aber daran haben wir im Laufe der Woche gearbeitet,“ erklärte Robert Kovacs, durch den der Kontakt zum neuen Trainingspartner zu Stande kam. „Ich denke wir sind nun gut auf Darmstadt vorbereitet,“ resümierte Kovacs.
Trotzdem will man die Hessen, für die das Spiel am Sonntag ebenfalls den Saisonbeginn bedeutet, keineswegs unterschätzen. Die Mannschaft von Trainer Hossein Nassim gilt als erfahren und eingespielt. Besonders in der Verteidigung wird man mal wieder auf Centerspieler Olaf Ranzio sowie auf Mannschaftskapitän Raiko Meister Acht geben müssen.
„So wie ich den Gegner einschätze, müssen wir von Anfang an physisch dagegenhalten, um dann im Laufe des Spiels unsere konditionelle Stärke und schwimmerische Überlegenheit zu nutzen. Wenn wir es schaffen schnell zu spielen und die Gastgeber in Bewegung zu halten, haben wir eine gute Chance an die erfolgreichen Partien gegen Darmstadt im Vorjahr anzuschließen,“ meinte Torgarant Johannes Donner, den das Team vergangene Woche als Kapitän und damit als Nachfolger für Andreas Teicher bestimmte.
„Ich habe mich sehr gefreut, dass mir die Mannschaft so viel Vertrauen entgegenbringt. Ich werde versuchen mein neues Amt bestmöglich auszuüben und die junge Mannschaft in der 2. Liga zu führen,“ kommentierte Donner seine Wahl. Donners „Vertretung“ und somit Vize-Kapitän wird Eigengewächs Robert Bölke, der schon letztes Jahr bei einigen Spielen ersatzweise für Teicher eingesprungen war.
„Sie werden das gut meistern, in der Mannschaft steckt viel Potential,“ erklärte Teamchef Matthias Nagel, „Am Sonntag wird sich zeigen, ob unser neuer Kurs schon jetzt erste Früchte trägt. Das Trainerduo macht sehr gute Arbeit und das neu formierte, junge Team hat meiner Meinung nach alle Chancen in dieser Saison einen Sprung nach vorne zu machen. Die Stimmung ist gut und die Mannschaft ist konditionell fit. Wir starten optimistisch in die Saison 2011/12!“
Es spielen für den SVL: Kovacs, Friedemann, Segert, Nagel, Toth, Szepesi, Szabo, P.Salihu, Tadic, Bölke, Donner, Schonhoff, Rasch
25.11.11
von Manuel Kretscher
Nachdem das wasserballinteressierte Publikum in Leimen und Mannheim in der letzten Bundesligasaison auf Heimspiele ihrer Mannschaft im eigenen Bad verzichten musste, ist die Vorfreude nun umso größer. Grund hierfür war die zu geringe Größe der eigenen Bäder und der damit verbundene Wechsel der Heimspielstätte nach Worms.
Nach einem Jahr Pause erwartet die SGW nun am Samstag um 20:00 die Mannschaft der SG Stadtwerke München. Nach dem ersten Sieg am vergangenen Wochenende, der noch weit unter den Erwartungen mit 13:8 gegen den Aufsteiger aus Pforzheim ausfiel und eher in der Kategorie Arbeitssieg verbucht werden muss, erwartet die SGW nun einen deutlich härteren Brocken. München, lange Zeit in der damaligen Regionalliga Süd etabliert, ist seit dem Wiederaufstieg immer im Mittelfeld platziert gewesen und ein durchaus unangenehmer Gegner. Zwar kommt ihre körperliche Spielweise vor allem im engen heimischen Becken zum Tragen, doch auch auswärts können sie dank individueller Stärken immer wieder für gute Ergebnisse oder Überraschungen sorgen.
Für Leimen/Mannheim ist dennoch ein Sieg Pflicht, will man sich gleich wieder im angestrebten oberen Bereich der Tabelle etablieren und bereits von ersten Ausrutschern der Konkurrenz profitieren. Konsequent weiter gegangen soll der eingeschlagene Weg der Verjüngung, so dass auch am Wochenende die Jugendspieler wieder ihre Einsatzzeiten erhalten sollen. Zwar waren einige Spieler unter der Woche etwas angeschlagen, doch rechnen die Trainer damit, am Samstag den kompletten Kader zur Verfügung zu haben. Neben dem Spiel erwartet die Zuschauer im Leimener Bäderpark ein Rahmenprogramm und auch für das leibliche Wohl wird wieder bestens gesorgt. Anpfiff vor hoffentlich gut besuchten Rängen ist um 20:00 Uhr, Einlass im Bad ab 19:00.
23.11.11
von Marcel Frommel
Es ist soweit – am kommenden Samstag beginnt nun auch für die SG Stadtwerke München die Wasserball-Saison 2011/12 in der zweiten Liga Süd. Und auf die Mannschaft um Spielertrainer Bernd Metzler wartet mit dem Auswärtsspiel beim Erstliga-Absteiger SGW Leimen/Mannheim gleich ein echter Härtetest. Auch wenn die Leimener bei ihrem ersten Auftritt gegen den Aufsteiger aus Pforzheim nicht gerade glänzten (Endergebnis 13:8) ist davon auszugehen, dass sie mit viel Routine und Übersicht ans Werk gehen werden, so dass von der Münchener Mannschaft eine solide Mannschaftsleistung gefordert ist, um das Spiel möglichst lange ausgeglichen zu gestalten. Dass die Bayern derzeit noch auf der Suche nach Form und Konstanz sind, zeigte sich am vergangenen Wochenende beim Vorbereitungsturnier im tschechischen Pilsen, das auf dem dritten Platz beendet wurde. Neben kämpferisch gut geführten Partien, beispielsweise im kleinen Finale gegen die Gastgeber-Mannschaft, war vor allem die Niederlage im Halbfinale gegen die Klubberer vom 1. FC Nürnberg mehr als unnötig. So starten die Münchener mit einigen Fragezeichen in die neue Saison. Viel dürfte davon abhängen, ob es gelingt aus den guten Einzelspielern ein starkes Kollektiv zu formen und dabei auch die beiden „Legionäre“ David Milosavljevic, der zum Ende der vergangenen Saison zum Bundesligisten SV Weiden wechselte und in der kommenden Spielzeit mit Zweitstartrecht für die SG spielt, sowie Marcel Frommel, der in Memmingen lebt und trainiert, einzubinden.
Am darauffolgenden Sonntag folgt dann in Saarbrücken auch der erste Einsatz im Süddeutschen Pokal. Dabei ist ein Sieg gegen den zwei Klassen niedriger spielenden Gegner aus der Verbandsliga Rheinland-Pfalz-Saar natürlich Pflicht. Trotzdem wollen Metzlers Mannen die Aufgabe nicht unterschätzen und konzentriert ans Werk gehen zumal die Saarbrücker auf Ihrer Homepage eine "hitzige Atmosphäre mit starker Unterstützung durch zahlreiche Zuschauer“ angekündigt haben.
22.11.11
von Angelika Kleemann
Unter keinem guten Stern stand der Auftakt-Doppelspieltag der Wasserfreunde Fulda in der Zweiten Wasserball-Bundesliga Süd. Der äußerst knappen 12:13-Niederlage gegen Frankfurt/Offenbach, geschuldet vor allem eigener Nachlässigkeit, einem Fehler des Trainers, einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter und einem verpassten Einspruch, folgte gestern gegen Liganeuling Freiburg ein versöhnlicher 23:6-Erfolg. Dabei waren die vier Punkte gegen vermeintlich leichte Gegner vor heimischem Publikum quasi schon gebongt. Aber es kam anders.
WF Fulda – Frankfurt/Offenbach: Anfangs sah alles nach einem leichten Auftakt für die Wasserfreunde aus, die von den Fehlern der Gäste profitierten und rasch mit 7:2 führten. Ein klare Angelegenheit – sollte man meinen. Doch verwalteten die Fuldaer den komfortablen Vorsprung nur noch, agierten zu nachlässig und erhielten prompt die Quittung. Frankfurt/Offenbach kam zur Halbzeit auf 6:7 ran. Die Pausenansprache des Trainerduos Andreas Hohmann/Volker Schunke zeigte zunächst Wirkung. Das schlug sich zum 10:7-Zwischenstand nieder, ehe im Schlussviertel knapp fünf Minuten vor Abpfiff bei einer Dreitoreführung (11:8) plötzlich kaum noch etwas ging. Die Abwehr schwächelte, Torwart Nikolas Hohmann, der drei Viertel quasi ohne Fehler blieb, ließ sich davon anstecken. Was folgten, waren drei gegnerische Tore hintereinander zum 11:11-Ausgleich. Als Alexander Hörl 36 Sekunden vor Abpfiff zur 12:11-Führung einnetzte, keimte Hoffnung auf. Doch im Gegenzug glich Frankfurts ungarischer Neuzugang Zsolt Bartsai mit seinem vierten Treffer zum 12:12 aus. In der Hitze des Gefechtes nahm Andreas Hohmann eine taktische Auszeit acht Sekunden vor Schluss. Gut gemeint – es war allerdings die dritte, also eine zu viel. „Das ist mir noch nie passiert“, ärgert sich der Coach. Nach Beratung entschied das Schiedsrichtergespann Maier/Nerding auf Strafwurf, den Gästespieler Bartsai sicher zum 13:12-Endstand versenkte. Schockstarre bei den Wasserballern und dem Trainerduo ob der verpassten Chance und wenige Stunden später die bittere Erkenntnis, dass die Entscheidung der Schiedsrichter nicht regelkonform war. „Wir waren in Ballbesitz, da hätten die Schiedsrichter lediglich Freiwurf für die Gäste pfeifen dürfen“, ärgert sich Volker Schunke nach einem späteren Blick ins Regelwerk. „Strafwurf darf nur gepfiffen werden, wenn der Gegner in Ballbesitz gewesen wäre“, ergänzte Hohmann nach Blick ins Reglement. Und da die Einspruchsfrist nach dem Spiel nur 15 Minuten beträgt, ging der Spieltag für die Wasserfreunde gleich mit dreifachem Pech zu Ende.
WF Fulda – Frankfurt/Offenbach 12:13 (5:2, 2:4, 3:1, 2:6)
WF Fulda: N. Hohmann; Borbely (3), P. Weber, J. Gebhardt, de Beisac, Bary (2), Hörl (2), Ritzel (1), M. Weber (1), M. Hohmann (2), Hoffmann, Katona (1), Müller.
Frankfurt/Offenbach: Kis; Büchele (3), Patas (1), Rakowski, Jung, Zülch, Vater, Sciangula, Dalejevic, Bartsai (5), Strainja, Kis, Coskun (4).
WF Fulda – Freiburg: Nach einer weniger guten Nacht war am Sonntagmorgen Schadensbegrenzung angesagt. Gegen Aufsteiger Freiburg rissen sich die Fuldaer am Riemen, zeigten schöne Angriffskombinationen, agierten in der Abwehr sicher und kompakt. Den Rest erledigte ein souveräner Torwart Darius Kutscha, der sein Tor zumindest 22 Minuten vernagelte. So lange dauerte es, bis die Gegner nach 3:10-Rückstand ihren vierten Treffer zum 4:19 erzielten. Erfreulich dabei die geschlossene Mannschaftsleistung der Fuldaer und eine überzeugende Leistung der Nachwuchsspieler Johannes Gebhardt, Dustin Henkel, Marc und Philipp Weber. Und hätte Philipp „Willi“ Müller kurz vor Schluss noch Freiburgs Julian Wirth überwunden, hätte jeder Fuldaer Wasserballer sich in die Torschützenliste eingetragen.
WF Fulda – Freiburg 23:6 (7:2, 4:1, 6:1, 6:2)
WF Fulda: Kutscha; Borbely (2), P. Weber (1), J. Gebhardt (1), de Beisac (3), Bary (4), Henkel (1), Ritzel (1), M. Weber (1), M. Hohmann (7), Hoffmann (2), Katona (1), Müller.
Freiburg: Wirth; Haslev, Knelangen, Borgmann, Polyakov, Henning (1), Hasler (2), Klamm, Kurchishvili (3), Michel, Mladenovic.
(gefunden in der Fuldaer Zeitung)
22.11.11
von Manuel Büchele
Durch beharrliches Vorgehen gelang der SGWFO, einen Rückstand von fünf Toren (Zwischenstand 7:2) wettzumachen. In der letzten Spielsituation schaffte das Team den Ausgleich zum 12:12, wonach der Trainer von Fulda für die verbleibenden Sekunden eine Auszeit nahm. Da dies seine dritte und somit unzulässige Auszeit war, wurde diese gewährt und mit einem 5-Meter Strafwurf bestraft. Zsolt Barfay, der seinen Einstand bei der SGWFO mit fünf Toren - trotz seiner langen trainingsfreien Zeit - gab, verwandelte diesen sicher und zeigte keine Nerven. Das junge Team konnte sich durch den Punktgewinn überraschend für eine weitere Woche den Platz an der Tabellenspitze sichern, obwohl das Heimspiel am nächsten Tag gegen Neustadt mit 7:10 verlorenging – man merkte hierbei einigen Spielern die Müdigkeit teilweise an, da am Vortag zusätzlich ein Oberligaspiel in Fulda stattfand.
WF Fulda – Frankfurt/Offenbach 12:13 (5:2, 2:4, 3:1, 2:6)
SGW Frankfurt/Offenbach:Peter Kis (TW) - Manuel Büchele (3 Treffer), Robert Patas (1), Benjamin Rakovsky, Sebastian Jung, Nikolas Zülch, Maximilian Vater, Vincenzo Sciangula, Gregori Daljevic, Zsolt Bartfay (5), Strahinja Lucic, Zsolt Kis, Tolga Coscun (4)
21.11.11
von Jan Boskamp
Der Vorjahres-Dritte in der Zweiten Wasserball-Liga Süd, SC Neustadt an der Weinstraße, hat das erste Punktspiel der neuen Saison für sich entscheiden können. Bei der SGW Frankfurt/Offenbach gelang den Pfälzern am vergangenen Sonntag nach einem etwas holprigen Start ein ungefährdeter 10:7 Sieg.
Nachdem die Neustädter in den ersten drei Spielminuten gleich drei Gegentreffer hinnehmen mussten, besonnen sich die Spieler um Kapitän Stefan Ehrenklau auf ihre Fähigkeiten und glichen kurz vor Ende des ersten Viertels zum Stand von 3:3 aus. „Den Start haben wir verschlafen, aber danach lief es gut,“ so Ehrenklau. Das Team von der Weinstraße war noch nicht komplett, jedoch in starker Besetzung zum ersten Saisonspiel nach Frankfurt gereist. So stieg auch erstmals der ungarische Neuzugang Attila Cseh für Neustadt ins Wasser. Der 23 jährige Bautechniker aus Budapest plant für längere Zeit beim SCN zu bleiben und zeigte sich von Spielbeginn an in sehr guter Form. Cseh war wichtige Anspielstation und entscheidender Passgeber in vielen Situationen. Die SGW Frankfurt/Offenbach hingegen setzte an diesem Wochenende eher auf kurzfristige Unterstützung aus dem Heimatland von Cseh und flog eigens für die Spiele gegen Fulda und Neustadt Bartfay Zsolt aus Ungarn ein. Der ehemals beim SC Horvath spielende Zsolt war bereits am Vorabend fünf Mal erfolgreich und ihm gelang auch der entscheidende Treffer beim Auswärtsspiel in Fulda. Auch im Duell mit den Pfälzern erzielte Zsolt drei Treffer, die der SGW jedoch nicht zum erhofften dritten Sieg in Folge half.
Im zweiten Viertel ließ der SCN dank der gewohnt starken Abwehrarbeit keinen einzigen Gegentreffer zu und erzielte im Gegenzug drei Tore. Trainer Heinz war allerdings nicht mit dem Abschluss vor dem gegnerischen Tor zufrieden. So ließen die Gäste zahlreiche sichere Chancen ungenutzt und verpassten die Möglichkeit auf eine höhere Führung. Das zweite Viertel war jedoch in jedem Fall spielentscheidend, da es der SGW auch in den folgenden Spielabschnitten nicht mehr gelang, den Rückstand aufzuholen. Die fünf Tore von Kapitän Ehrenklau trugen ebenso wie die beiden Treffer von Matthias Held zum Sieg des SCN bei. Auch Christian Ortlieb, Johann Arndt und Thorsten Preuß verewigten sich mit jeweils einem Tor auf dem Protokoll.
Nach einem 1:1 im dritten Viertel und einigen nicht verwerteten Torchancen des SCN endete schließlich auch der letzte Spielabschnitt unentschieden (3:3), was den ersten Saisonsieg für die Pfälzer und gleichzeitig das Ende der jungen Siegesserie der SGW Frankfurt/Offenbach bedeutete. Spieler und Trainer zeigten sich nach dem Spiel zufrieden und gleichzeitig zuversichtlich, dass in der neuen Saison noch viel Potential auszuschöpfen ist. Mit weiterer Verstärkung im Laufe der nächsten Wochen durch Jan Hornuf, Christoph Kuhn und Maksim Gabai will sich der SC Neustadt erneut am Titelkampf beteiligen und sich einen Medaillenplatz sichern. Bereits am kommenden Wochenende stehen Spiele gegen Freiburg und Darmstadt auf dem Plan des SCN.
Für Neustadt spielten: Boskamp - Ehrenklau (5), Held (2), Ortlieb (1), Arndt (1), Preuß (1), Cseh, Schneider, Rheude, Pfaff, Hasirci. Trainer: Michael Heinz.
20.11.11
von Claus Bastian
Die Rückkehr in die Zweite Wasserball-Liga Süd hat für die Spieler des SSV Freiburg am Tabellenende des Zwölferfeldes begonnen. Das ergeben die 0:4 Punkte mit 13:38 Toren aus den beiden Niederlagen beim VfB Friedberg mit 7:15 (0:1, 1:4, 5:3, 1:7) und 17 Stunden später als Gast von Titelverteidiger SC Wasserfreunde Fulda beim 6:23 (2:7, 1:4, 0:6, 3:6).
Im Sportbecken des Usa-Wellenbades von Bad Nauheim lagen die Gäste aus Südbaden nach halber Spielzeit mit 1:5 schon deutlich zurück, kämpften sich im dritten Durchgang dann aber auf 6:8 heran und wollten bei weiterem konzentrierten Angriffsspiel im letzten Viertel doch noch die Wende erzwingen. "Das ging aber in die Hose, weil wir unsere Chancen beim Abschluss nicht nutzen konnten und dann die Kontertore einfingen," trauerte Abwehrchef Armin Hasler den durch eigene Fehler vergebenen Chancen nach.
Zweite Freiburger Station war in der hessischen Bischofstadt Fulda das für Wasserball geradezu ideale Sportbad Ziehers, in dem die Gastgeber am Vorabend ihr Landesderby gegen SGW Frankfurt/Offenbach unerwartet mit 12:13 verloren hatten. Den Frust daraus bekamen die Gäste zu spüren, die bei einer torreichen Partie ohne jede Chance den Kürzeren zogen. "Es gibt noch viel zu lernen, aber wir haben auch ein schweres Auftaktprogramm mit sechs Spielen auswärts in Serie," gab Hasler dieses Mal zu bedenken.
In beiden Begegnungen trafen für den Aufsteiger die gleichen Torschützen, wobei Surab Kurchishvili am Wochenende nach seinem 44. Geburtstag herausragte. Dazu kamen Benedikt Hasler (3) und Raphael Henning (2).
20.11.11
SV Cannstatt II - VfB Friedberg: 12:10 (1:2, 5:4, 5:1, 1:3)
SV Cannstatt II: Bojan Mrda (TW) - Julian Thran (1 Treffer), Francisco Mir (2), Thomas Mooser (1), Johannes Christoph (2), Lennart Löscher, Evan Müller, Vedran Pirija (1), Benjamin Lehmann, Jan Lukas Held, Christoph Vorpahl (5)
VfB Friedberg: Kai-Uwe Grüning (TW) - Olaf Vetter (3 Treffer), Ilja Scerbinin (4), Patrice Hütt (2), Tobias Hahn, Florian Hondrich (1), Dennis Scholl, Oliver Habrich
19.11.11
von Claus Bastian
Pforzheim. Nach der Rückkehr aus dem nationalen Oberhaus in die Zweite Wasserball-Liga Süd hat die Mannschaft der nordbadischen Kombination SGW Leimen/Mannheim beim Saisonstart das erwartete erste Punktepaar geholt. Beim Aufsteiger 1.BSC Pforzheim kam das 13-köpfige Aufgebot von Trainer Uwe Schmid zu einem ungefährdeten, wenngleich nicht sonderlich glanzvollen 13:8 (3:1, 3:1, 4:4, 3:2)-Sieg. Immerhin trennten die beiden Auftaktgegner vor einem halben Jahr noch zwei Spielklassen.
Der Erfolg der Gäste geht vor allem auf das Konto eines fast optimal genutzten Überzahlspiels. In der bis zum 3:2 noch ausgeglichenen und bis zum Ende betont fairen Partie vor fast voll besetzen Rängen brachten drei weitere SGW-Treffer zur Hälfte der Begegnung die Vorentscheidung. Beim 8:3 hatte der Favorit erstmals den Fünftore-Vorsprung des Endstandes herausgeworfen und konnte locker das weitere Geschehen bestimmen.
Herausragender Werfer im ersten von sechs badischen Zweitliga-Duellen der Runde war der 22.jährige Patrick Schwabbaur mit seinen fünf Treffern. Spielertrainer Stephan Kopani erzielte drei Tore und für den Rest sorgten Jan Hörning, Marc Hanen-Menzel, Robin Schmitt, Patrick Hanen-Menzel und Novak Zugic, einer von zwei Esslingern mit Zweitstartrecht für die SGW.
19.11.11
von Claus Bastian
Pforzheim. Die Wasserballer des 115-jährigen 1.BSC Pforzheim sind nach ihrem Aufstieg in die Zweite Liga Süd bei der Premiere im Emma-Jaeger-Bad gegen die SGW Leimen/Mannheim zwar nicht unerwartet leer ausgegangen, haben sich aber mit einem 8:13 (1:3, 1:3, 4:4, 2:3) gegen den nordbadischen Absteiger aus der Bundesliga ordentlich aus der Affäre gezogen Immerhin trennten die beiden Mannschaften vor einem halben Jahr noch zwei Spielklassen.
Die 13 Spieler von Trainer Armin Reisert wussten vor allem mit ihrer engagierten Spielweise zu gefallen, während die Gäste auf dem Weg zu ihrem ungefährdeten Sieg vor allem von ihrer Erfahrung profitierten. Dazu hatten sie im 22-jährigen Patrick Schwabbaur einen treffsicheren Werfer in ihren Reihen, der BSC-Schlussmann Georg Uhlig gleich fünfmal das Nachsehen gegen konnte. Dank ihrer Cleverness mussten die Sieger auch nur drei Zeitstrafen hinnehmen, denen acht bei den Gastgebern gegenüber standen, was zu den entscheidenden Gegentreffern führte.
Bis zum 2:3 anfangs des zweiten Spielviertels vermochten die fleißigen BSC-Spieler die Partie noch offen zu halten, ehe daraus bis zur Hälfte der 32 Spielminuten ein vorentscheidendes 2:6 wurde. Das 3:8 war dann erstmals der Fünftore-Rückstand, den es auch beim Schlusspfiff der betont fairen Partie unter einem Stuttgarter Schiedsrichtergespann gab.
Bei der Zweitliga-Premiere spielte der 1.BSC Pforzheim mit Torwart Georg Uhlig sowie Julien Pfisterer, Martin Unsöld, Yannick Schmidt (2 Tore), Jens Höckele (2), Marcel Schneider (1), Kevin Schneider (1), Stefan Sachs (1), Tomislav Kacunic, Benedikt Völkle (1), Pascal Sachs, Lars Kaiser und Ilja Frolov.
Stimmen im Emma-Jaeger-Bad:
BSC-Trainer Armin Reiser: "Das war die erwartete Niederlage, aber sie blieb in Grenzen und das stimmt mich für die Saison zuversichtlich. Meine Mannschaft hat recht ordentlich gespielt, aber gegen einen solchen Gegner wird jeder Fehler gnadenlos bestraft. Gefreut hat mich wieder der tolle Rahmen auf der Tribüne, darauf können wir auch in der Zweiten Liga stolz sein".
Ex-Trainer Klaus Gutscher: "Das war wieder eine Werbung für den Wasserball mit vielen prominenten Gästen. Ein faires Spiel, in dem die Mannschaft mit der größeren Erfahrung der verdiente Sieger war. Beim BSC haben sich auch die jüngeren Spieler gut in das Geschehen eingefunden. Darauf kann Armin aufbauen."
SGW-Trainer Uwe Schmid: "Unser Sieg war zwar problemlos, aber es hat doch noch einiges gefehlt. Die Pforzheimer haben sich achtbar zur Wehr gesetzt. So sind sie sicherlich kein Abstiegskandidat."
1.BSC Pforzheim - SGW Leimen/Mannheim: 8:13 (1:2, 1:3, 4:4, 2:3)
1.BSC Pforzheim: Georg Uhlig (TW) - Julien Pfisterer, Martin Unsöld, Yannick Schmidt (2 Treffer), Jens Höckele (2), Marcel Schneider (1), Kevin Schneider (1), Stefan Sachs (1), Tomislav Kacunic, Benedikt Völkle (1), Pascal Sachs, Lars Kaiser, Ilja Frolov
SGW Leimen/Mannheim: Pierre Hilbich (TW) - Robin Reichernbacher, Thomas Rolko, Patrick Hoyer, Stephan Kopani (3 Treffer), Jan Hörning (1), Marc Hanen-Menzel (1), Robin Schmitt (1), Andreas Schneeberger, Patrick Schwabbaur (5), Novak Zugic (1), Patrick Hanen-Menzel (1), Timo Sona
19.11.11
von Angelika Kleemann
Mit einem Doppel-Heimspieltag heute Abend (19 Uhr) gegen Frankfurt/Offenbach und am Sonntag (13 Uhr) gegen Aufsteiger Freiburg starten die Wasserfreunde Fulda in die Zweite Bundesliga Süd. Einen neuen Torwart haben die Wasserballer ab Januar unter Vertrag. Noch nicht gelöst ist das Centerproblem. Deshalb gaben sich die Trainer Andreas Hohmann (54) und Volker Schunke (49) in der Backstube alle Mühe.
Weihnachtszeit, Plätzchenzeit. Wie sieht es mit Ihren Backkünsten aus?
Volker Schunke: Ich bin der König des kalten Hundes, das ist so ein Kekskuchen. Dann hört es aber schon auf.
Andreas Hohmann: Backen? Da geht gar nichts. Ich esse lieber Kuchen.
Hört sich nach besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Backevent an. Wenn Sie sich eine Mannschaft backen könnten, für wie viele Spieler müssten Sie Teig anrühren?
Hohmann: 15 Spieler brauchen wir, 13 sind vorhanden, zwei neue täten uns gut.
Schunke: Kummer bereitet uns die Centerposition, auf der sind wir nur einfach besetzt. Und ein Allrounder wäre auch nicht schlecht.
Hohmann: Auf der Torwartposition sind wir am besten besetzt. Neben Nikolas Hohmann und Darius Kutscha kommt ab Januar mit Novak Jelik ein vielfacher Nationalspieler aus Montenegro erst einmal für ein halbes Jahr zu uns.
Welche Zutaten kommen in den Teig, welche Eigenschaften muss ein guter Wasserballer haben?
Hohmann: Er muss schnell und technisch sehr stark sein.
Schunke: Und einen klaren Kopf haben. Das ist mir ganz lieb.
Trifft das auf alle Spieler Ihres aktuellen Kaders zu?
Schunke: Nur mit Einschränkungen, beim einen mehr, beim anderen weniger.
Hohmann: Viele sind schnell, andere technisch gut oder können Anweisungen gut umsetzten. Aber alles in einer Person vereint, das gibt es bei uns nicht.
Was macht Sie im Training oder im Spiel wahnsinnig?
Hohmann: Wenn die Spieler immer die gleichen Fehler machen, auch wenn man es schon 100 Mal gesagt hat. Das ist ärgerlich.
Schunke: Und wenn Hobo und ich die halbe Mannschaft stellen. Im Training sind wir selten komplett, da fehlen immer Leute.
Worauf haben Sie in der Vorbereitungszeit besonderen Wert gelegt?
Hohmann: Wir sind deutlich mehr geschwommen, bestimmt doppelt so viel wie vor der vergangenen Saison.
Schunke: Nach dem Trainingsplan schon, aber im Wasser hat das nicht jeder geschafft.
Die Mannschaft ist vom Papier her personell schwächer als vergangene Saison. Was ist möglich?
Hohmann: Das ist schwer zu sagen. Einige Mannschaften haben personell gewaltig aufgestockt wie beispielsweise Ludwigsburg und Neustadt. Aber auf keinen Fall wollen wir schwächer spielen als vergangene Saison.
Schunke: Ja, uns fehlen die Centerspieler David Horvath, der nach Ungarn zurückgegangen ist, und Lukas Geiger, der studiert sowie Abwehrchef Leopold Schollmeier wegen seines Auslandsaufenthaltes. Aber wir haben gute Nachwuchskräfte in die Mannschaft integriert. Die erneute Vizemeisterschaft wäre schön.
Ist die Bundesliga nach dem knappen Scheitern im Aufstiegsturnier noch ein Thema für die Wasserfreunde?
Hohmann: Die Bundesliga ist immer ein Thema, zumindest mittelfristig. Wir verfügen über gute Nachwuchsspieler und wollen nach oben.
Was haben Sie aus dem verpatzten Aufstiegsturnier gelernt?
Schunke: Die Aufstiegsrunde hat ihre eigenen Gesetze. Da muss man auf den Punkt topfit sein. Es ist schwieriger, in die Bundesliga aufzusteigen, als die Klasse zu halten.
Hohmann: Die Spieler müssen an ihrer Einstellung arbeiten, die muss professioneller werden. Wer in die Bundesliga will, muss dem Vorhaben alles andere unterordnen. Da kann man während der Vorbereitungszeit nicht in Urlaub fahren, was fünf Spieler getan haben. Volker und ich hatten teilweise den Eindruck, wir wären die einzigen, die den Aufstieg wollten.
Sie sind beides Wasserball-Urgesteine, haben einen Großteil ihres Lebens als Spieler im Wasser oder als Trainer am Beckenrand verbracht. Treten irgendwann einmal Abnutzungserscheinungen auf?
Schunke: Mental schon. Gerade nach dem Aufstiegsturnier hatte ich einen Tiefpunkt. Das dauert eine gewisse Zeit, dann hat man die Talsohle durchschritten und die Kurve zeigt wieder nach oben.
Hohmann: Abnutzungserscheinungen sind es bei mir nicht, aber dieses ständige Anschiebenmüssen ermüdet. Von der Mannschaft und dem Umfeld kommt zu wenig. Volker und ich sind Alleinunterhalter. Was wir nicht machen, wird nicht gemacht. Egal ob es gilt, einen Bus für die Auswärtsspiele zu organisieren, sich um die Pässe oder neue Spieler zu kümmern, Auf- und Abbau vor dem Spiel und so weiter.
Können Sie sich ein Leben ohne Wasserball vorstellen?
Schunke: Früher hätte ich Nein gesagt, jetzt sage ich Jein. Obwohl Wasserball immer eine Rolle in meinem Leben spielen wird.
Hohmann: Ich habe von 1994 bis 2003 schon einmal pausiert, das ging gut. Im Augenblick ist es aber kein Thema. Jetzt wollen wir erst einmal eine ordentliche Saison hinlegen und die ersten vier Punkte gleich an diesem Wochenende im Sportbad Ziehers holen.
(gefunden in der Fuldaer Zeitung)
17.11.11
von Manuel Kretschmer
Für die Wasserballer der SGW Leimen/Mannheim beginnt am Samstag mit dem Auswärtsspiel beim 1. BSC Pforzheim die lang ersehnte neue Zweitligasaison. Für das Jahr nach dem Abstieg aus der DWL hat sich das Team um Spielertrainer Stephan Kopani und Kapitän Timo Sona vorgenommen, ein gewichtiges Wort bei der Vergabe der Medaillen mitzusprechen.
Mitkonkurrenten werden hierbei neben der Reserve des SV Cannstatt vor allem die alten Rivalen aus Fulda und Neustadt, sowie das neu zusammen gewürfelte und stark verstärkte Team aus Ludwigsburg sein. Während sich fast alle diese Mannschaften zum Teil hochkarätig mit Spielern aus Ungarn oder gestandenen Zweitliga-Akteuren verstärken konnten, wird bei der SGW auf den Einbau der eigenen Jugend gesetzt. Diese werden zwar den großen Aderlass an Spielern sowie des wegen seiner Masterarbeit pausierenden und verletzten Jakob Arndt sicher noch nicht vollwertig kompensieren können, dennoch sollen sie langsam auf kommende Aufgaben vorbereitet werden und ihre Chancen bekommen. Zusätzlich wird noch Centerspieler Michael Pfisterer sein Engagement in der Ersten beenden und nur in Notfällen zur Verfügung stehen. Jedoch konnte man sich die Dienste der beiden Juniorennationalspieler Valentin Finkes und Novak Zugic vom SSV Esslingen, die ihr Zweitstartrecht für die SGW wahrnehmen, sichern.
In der kompletten Vorbereitung ging die Mannschaft hoch motiviert zur Sache; vor allem hat man die konditionellen Grundlagen im physischen und schwimmerischen Bereich gelegt. In den letzten Wochen wurde in mehreren Trainingsspielen mit den befreundeten Neustädtern und gegen Ludwigshafen vor allem im spielerischen Bereich gearbeitet.
Nach dem frühen Aus im Turbo-Pokal gegen Brandenburg ist man jetzt heiß auf den Beginn der neuen Ligasaison und tritt die Partie am kommenden Samstag voller Vorfreude an.
Gegner wird mit dem Aufsteiger aus Pforzheim zwar ein Neuling in der 2. Liga Süd sein, dennoch sind die Goldstädter aus vielen Partien mit der 2. Mannschaft bestens bekannt. Vor allem das Hinspiel der letzten Saison in der Oberliga wird einigen Spielern noch gut im Gedächtnis geblieben sein. In einer hektischen Partie gab es eine überraschende Auswärtsniederlage, zum ersten Mal seit vielen Jahren. Im Rückspiel wurde zwar ein klarer Sieg eingefahren, doch auch das dritte Aufeinandertreffen der letzten Saison, das Finale im BSV-Pokal, konnte die stark dezimierte zweite Garnitur erst im 5m-Werfen gewinnen.
„Diese Saison wird sicher spannend und wir gehen weiterhin mit hohen Erwartungen in das dichter zusammengerückte und ausgeglichenere Zwölferfeld. Als Erstligaabsteiger sind wir zwar Mitfavorit bei der Medaillenvergabe, dürfen aber keinen Gegner unterschätzen. Gegen Pforzheim wollen wir schnell unsere Linie finden und das Spiel früh entscheiden um unseren Jugendlichen schon früh Einsatzzeiten zu geben. Wenn wir es schaffen die jungen Spieler früh zu integrieren sind wir langfristig auf einem guten Weg“, äußert sich das Trainerteam zur Marschroute für den kommenden Samstag.
Der Kader der SGW Leimen/Mannheim I: Pierre Hilbich und Milos Uremovic im Tor, Thomas Rolko, Valentin Finkes, Patrick Hoyer, Stephan Kopani (Spielertrainer), Jan Hörning, Marc Hanen, Novak Zugic, Andreas Schneeberger, Patrick Schwabbauer, Jakob Arndt, Patrik Hanen, Timo Sona (Kapitän), Pavel Nefedov, Robin Reichenbacher, Robin Schmitt, Oliver Henschel. Co-Trainer: Uwe Schmid
Mit dem jüngsten Durchschnittsalter (21 Jahre) der Vereinsgeschichte geht die SGW auf Punktejagd in die 2. Liga Saison 2011/2012.
15.11.11
von Robert Patas
Am Sonntag hatte die Spielgemeinschaft Frankfurt/Offenbach den Vorjahresvierten WSV Ludwigshafen zu Gast. Die Rollen waren klar verteilt. Das junge Frankfurter Team spielte auf Schadensbegrenzung und wollte nicht wie in der Saison zuvor mit 17:8 und 16:6 Kanonenfutter werden. Hinzu kam, dass Toptorjäger Tolga Coskun noch an einer Verletzung aus dem Trainingslager laborierte und nicht voll belastbar war.
Doch zur Verwunderung aller gewann man das erste Viertel mit 4:2 und man ließ sich so mitreißen. Dumme Fehler und ungenaue Pässe wurden sofort vom WSV bestraft und in Tore umgewandelt. Trainer Janusz Gogola bemängelte die unzähligen Unterzahlsituationen und 2 verworfene 5 Meter. Jedoch machte der WSV viele Fehler im Aufbauspiel und die wurden eiskalt genutzt. Durch eine starke Teamleistung, Einsatzbereitschaft und Willen konnte man die zwei-Tore-Führung über die Zeit retten und somit die ersten beiden Punkte der Saison einfahren.
SGW Frankfurt/Offenbach - WSV Ludwigshafen: 11:9 (4:2, 2:3, 3:2, 2:2)
SGW Frankfurt/Offenbach: Peter Kis und Alex Bednorz (TW), Manuel Büchele (1 Treffer), Robert Patas (2), Benni Rakowski, Sebastian Jung (3), Maximilian Vater (2), Vincenzo Sciangula, Gregory Daljevic, Dino Jovovic, Strahinja Lucic (1), Tolga Coskun (2)
Nun wird eifrig trainiert, da man nächstes Wochenende am Samstagabend in Fulda und am Sonntagmittag in Offenbach gegen Neustadt spielt.
13.11.11
von Robert Bölke
Nachdem der SVL bereits Ende Oktober die drei Neuzugänge Laszlo Toth, Mark Szepesi und Levente Szabo als Verstärkung bestätigen konnte, legten die Schwarz-Gelben nochmal nach und erweitert den Kader der Ludwigsburger um vier weitere erstklassige Spieler.
Mit Tiberius Casper wechselt ein bekanntes Gesicht nach Ludwigsburg. In der vorangegangenen Saison hatte der Routinier die SVL-Akteure bei den Spielen gegen den SV Cannstatt, vor Allem in der Verteidigung stetig auf Trab gehalten. Der 38-Jährige war schon mehrmals Torschützenkönig der 2. Liga Süd und ist im Angriff wie auch in der Verteidigung ein exzellenter Techniker, der jede Menge Erst- und Zweitliga Erfahrung mitbringt und hauptsächlich den jungen Spielern eine starke Stütze sein soll.
Einen weiteren Glücksgriff landete der SVL mit dem US-Amerikaner Andrew Schonhoff, der zuletzt in der 1. Liga in Neuseeland für Maranui Water Polo, Wellingtons Wasserballverein Nummer Eins, ins Wasser gestiegen war. Der 24 Jahre junge Center, für den Ludwigsburg die ersten Station in Europa ist, schoss in der neuseeländischen Premier-League so viele Tore, dass er sich den Titel des Liga-Topscorers und seinem Klub Maranui den vierten Tabellenplatz sichern konnte.
Dem noch nicht genug bekommt das Team von Armin Bölke und Andreas Teicher Unterstützung vom 21 Jahre jungen Florian Lemke. Der gebürtige Potsdamer, der bereits in der Jugendnationalmannschaft sein Können unter Beweis stellen durfte, spielte letzte Saison beim Erstligisten Poseidon Hamburg, wo er unter anderem zusammen mit dem Ex-Ludwigsburger Robert Grohe auf Tore Jagd gegangen war. Jetzt absolviert der Allrounder sein Praxissemester in Stuttgart und unterstützt die Barockstädter im Spielbetrieb.
Neu in der Mannschaft begrüßen dürfen die Ludwigsburger auch Thomas Hartmann, den es aus beruflichen Gründen in den Süden gezogen hat. Der 33-Jährige wechselt diesen Sommer zu den Ludwigsburgern und kann in seiner Vita bereits auf Zweitligaerfahrung mit der SG Abus Dessau in der zweiten Liga Ost verweisen. Hartmann erweitert das Repertoire des Trainerduos, welches diese Saison mit einem breit aufgestellten Kader antreten darf. Er könnte als einer der erfahreneren Spieler durchaus wichtig für das sonst sehr junge Team werden.
„Die Mannschaft ist jetzt vollständig und zeigt bereits großes Potential. Wir haben eine schlagkräftige Truppe mit hervorragenden Einzelspielern. Wenn wir es schaffen daraus ein richtiges Team zu formen, dann können wir sicherlich auch den ein oder anderen Gegner im oberen Tabellendrittel ärgern“, erklärte Bölke, der gemeinsam mit Andreas Teicher die Spieler bereits seit Ende August auf den Saisonbeginn am 27. November in Darmstadt vorbereitet. „Wichtig ist mir, dass auch unsere Eigengewächse ausreichend zum Zuge kommen. Wir haben einige Spieler im Wasser, von denen man viel lernen kann“, so der Coach der Schwaben.
07.11.11
von Alexander Arsenov
Der Traditionsverein SC Neustadt möchte in den kommenden Jahren wieder an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen und strebt auf lange Frist die Rückkehr in die 1. Bundesliga an.
Nachdem beim Club von der Weinstraße bereits in der abgelaufenen Spielzeit erfolgreich der Umbruch nach dem Rücktritt von Trainer Thomas Jonas gelungen war, möchte man nun den nächsten Schritt machen und die positive Entwicklung fortsetzen. Die Aufbruchstimmung im Team um Kapitän Stefan Ehrenklau lässt die Blau-Weißen auch wieder zu einer höheren Anspruchshaltung zurückkehren, sodass man beim Bundesliga-Gründungsmitglied auf weite Sicht nichts anderes als die Rückkehr in die national höchste Spielklasse anstrebt.
„Voraussetzung dafür ist die Umsetzung des neu verabschiedeten Konzepts, das klare Nah-, Mittel- und Fernziele hat, sowie die aktive Mitarbeit aller Spieler und Betreuer. Wir haben durch das Miteinander in der vergangen Saison neuen Rückenwind bekommen. Wenn in Zukunft alle weiter mitziehen und sich die Arbeiten auf mehreren Schultern verteilen lässt, dann sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt Michael Heinz, der die Mannschaft auch in der Saison 2011/2012 als Trainer betreuen wird.
Die 1. Mannschaft in der 2. Liga-Süd sowie die Oberliga-Mannschaft sind dabei das notwendige Plateau für die weitere Arbeit nach dem Neuanfang. Dabei soll die Aktivenmannschaft als Zugpferd der Wasserballabteilung auftreten und vor allem der Jugend als Ziel und Vorbild dienen. Die Oberliga-Mannschaft bereitet den Nachwuchs im Ausbau der spielerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf die 1. Mannschaft vor und die Jugend-Mannschaften werden kontinuierlich ausgebaut. Das Konzept sieht auch die Integration von Spielern aus anderen Vereinen vor, was durch die Neuzugänge in der Saison 2011/2012 erstmals wieder erfolgreich gelungen ist. „In Absprache mit den jeweiligen Vereinen, werden wir dies in den kommenden Jahren noch weiter verstärken“, ist sich Trainer Michael Heinz sicher, dass der SCN durch die Erfolge und gute Arbeit der vergangenen Jahre bereits jetzt wieder eine attraktive Adresse im Süden darstellt. Dabei sind die notwendigen Spielerkontakte langfristig angelegt und Teil des neuen Konzepts.
Dem SCN war, neben den sportlichen Zielen, vor allem das soziale Gefüge und der zwischenmenschliche Umgang ein Anliegen. Gemeinsam wurde daher eine Selbstverpflichtung ins Leben gerufen, die folgende Punkte umfasst:
wir gehen respektvoll mit unseren Mitspielern, unseren Kontrahenten und den leitenden Schiedsrichtern um
wir helfen uns untereinander, in allen Belangen besser zu werden (sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Schwimmbeckens)
wir bringen uns aktiv bei den zu bewältigenden Aufgaben ein und unterstützen uns gegenseitig
wir pflegen eine offene und ehrliche Kommunikation
"Auch wenn uns manchmal der Wind ins Gesicht blasen wird, wir sind zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind", zeigt sich Kapitän Ehrenklau zuversichtlich, dass man durch Zusammenhalt, Engagement und gegenseitigen Respekt an der Weinstraße in nicht allzu ferner Zukunft wieder an die Erfolge vergangener Tage wird anknüpfen können.
03.11.11
von Michael Heinz
Gleich drei Neuzugänge und einen Heimkehrer meldet der SC Neustadt für die kommende Saison 2011/2012. Neben dem ungarischen Erstligaspieler Attila Cseh (OSC Budapest), der eine berufliche Karriere in Deutschland anstrebt, konnte der in der letzten 1.Bundesliga-Saison in Leimen/Mannheim als Center spielende Jan Hornuf für die Dienste des SCN gewonnen werden. Der aus seinem Afghanistan Bundeswehreinsatz zurückkehrende Neustadter Christoph Kuhn, sowie der ehemalige Jugendnationaltorwart Maxim Gabai vom SC Freiburg komplettieren den Kader, der sich zur Zeit intensiv auf die neue Saison vorbereitet.
Die Neuzugänge ergänzen den SC Neustadt gleich auf mehreren Positionen. Attila Cseh wurde mit seinen erst 24 Jahren bereits zweimal ungarischer Meister mit dem SC Domino-Honvéd und spielte als Einschwimmer und Spielgestalter seit einigen Jahren beim ungarischen Erstligisten OSC Budapest. In den ersten Trainingsspielen konnte er seine spielerischen Qualitäten unter Beweis stellen und wird den Spielaufbau des SCN entscheidend verstärken.
Jan Hornuf, der bis Anfang Dezember ein Auslandssemester in den USA verbringt, erlaubt es dem SCN endlich wieder die Centerposition zu besetzen. Dies wird die notwendigerweise im Center eingesetzten Spieler Ehrenklau und Held entlasten, die sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können.
Der aus der eigenen Jugend kommende Christoph Kuhn bringt langjährige Erfahrung in der 1. und 2. Liga mit und hilft die Abgänge von Ingolf Berger, der sich in Zukunft auf die Jugendarbeit konzentriert und Axel Drazyk, der aufgrund seines Medizinstudiums etwas kürzer treten möchte, zu kompensieren.
Maxim Gabai, der seit Oktober ein Architekturstudium in Karlsruhe absolviert wird sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen und verstärkt den SCN somit sowohl in der 2. Liga als auch bei der Oberliga-Mannschaft.
„Die Spieler passen zusammen mit den nachrückenden Jugendspielern menschlich und spielerisch hervorragend in unser Team und sorgen zudem dafür, dass man sich in der kommenden Saison durch Leistung und nicht nur durch Anwesenheit einen Platz in der Aufstellung der ersten Mannschaft erkämpfen muss“, sagt der Kapitän Stefan Ehrenklau.
Mit diesen Neuzugängen peilt der SC Neustadt einen Medaillen-Platz in der 2. Liga Süd an und möchte auch in der Oberliga in diesem Jahr wieder zum Abonnement-Meister der vergangenen Jahre werden.
30.10.11
von Claus Bastian
Der SSV Freiburg muss nach der Rückkehr in die Zweite Wasserball-Liga Süd ohne seinen Stammtorwart Maksim Gabai spielen, der zum Ligakonkurrenten SC Neustadt an die Pfälzer Weinstraße wechselt. Das 21-jährige Eigengewächs des SSVF und kurzzeitige Jugend-Nationalspieler hat seinen Wohnsitz nach Karlsruhe verlegt, studiert an der dortigen Universität Architektur und pendelt zu seiner neuen sportlichen Herausforderung regelmäßig in die Pfalz.
Neben Gabai müssen die Freiburger auch auf ihren zwei Jahre jüngeren Torwart Nicolas Huentz verzichten, der sich für ein freiwilliges soziales Jahr Richtung Südafrika abgemeldet hat. Die Lücken als Schlussmann schließen soll nun Julian Wirth vom Bundesligisten SV Weiden. Der 22-Jährige studiert seit einem Jahr Umwelttechnik an der Universität Freiburg.
24.10.11
von Robert Bölke
Die Mannschaft des SV Ludwigsburg darf sich über die ersten Verstärkungen des Zweitligakaders der Saison 2011/12 freuen. Teammanager Matthias Nagel bestätigte gleich drei Neuzugänge. Damit bewahrheiten sich die kursierenden Gerüchte, die Mannschaft wolle sich nach dem Wechsel auf der Trainerposition auch im sportlichen Bereich neu aufstellen.
„Wir wollten uns nach den Abgängen verschiedener Leistungsträger in den letzten beiden Saisons in diesem Jahr wieder gestärkt bei Rundenspielen der 2. Liga präsentieren und nicht zuletzt unseren Jugendspielern starke Mitspieler an die Seite stellen“, erklärte Nagel, der zu Beginn dieses Monats drei Neuzugänge aus Ungarn, dem Heimatland des Wasserballsports, in Ludwigsburg begrüßen durfte.
Mit dem 22-jährigen Levente Szabo vom ungarischen Europacup-Teilnehmer Szentes Wasserball Club, sowie den beiden 20-jährigen Márk Szepesi und László Toth, die in der vergangenen Saison für den OSC Budapest in der 1. Liga in Ungarn spielten, will man vor allem in der Defensive sicherer stehen und weniger Gegentreffer zulassen.
Aus beruflichen Gründen zog es Daniel Hahn nach Karlsruhe. Mit dem gebürtigen Bocholter, der dort in der Verbandsliga für die SG Durlach/Ettlingen starten möchte, wird es ein Wiedersehen mit der 3. Mannschaft des SVL geben. Noch ungeklärt ist die Zukunft von Torgarant György Csanyi, der sich momentan berufsbedingt in seiner ungarischen Heimat aufhält. Ob er noch einmal für den SVL die Wasserballkappe überstreifen wird, ist derzeit eher unwahrscheinlich.
Sicher verzichten muss das Team in der kommenden Saison auf die Dienste von Torhüter Daniel Holzwarth,. Der Abiturient hat bereits sein Studium der Zahnmedizin aufgenommen und den SVL nach zwei Spielzeiten wieder verlassen.
Die Kooperation mit dem Bundesligisten SSV Esslingen soll auch dieses Jahr fortgesetzt werden, weshalb man weiterhin auf die Nachwuchsspieler Hannes Buchholz und Marko Watzlawik zählen kann. Aus Altersgründen schieden Lars Blankenhorn und Robin Finkes aus, dessen Bruder Valentin wechselt sein Zweitstartrecht für die laufende Saison und wird für den Bundesligaabsteiger SGW Leimen/Mannheim ins Wasser steigen. Im Gegenzug bekommen die Ludwigsburger Youngsters Antonio Tadic und Petrit Salihu die Chance, sich nicht nur beim SVL in der 2. Liga Süd, sondern ebenfalls per Zweitstartrecht auch beim SSV Esslingen, weiterzuentwickeln.
„Die drei Neuzugänge integrieren sich hervorragend. Ich bin mir sicher sie machen unserer Truppe nochmal schlagkräftiger“, kommentierte Andreas Teicher, der zusammen mit Armin Bölke versuchen wird das Geschehen vom Beckenrand aus zu kontrollieren. „Sie sind konditionell auf der Höhe, universal einsetzbar und hochmotiviert. Sie bringen das Potential mit, das wir in der 2. Liga brauchen“ so der frühere Kapitän und Ex-Centerverteidiger, der ebenfalls seinen Platz im Wasser räumt und ab jetzt versuchen wird, seine Erfahrung in den Trainings- und Spielbetrieb einzubringen.
Doch der SVL scheint noch mehr zu wollen. „Nächste Woche werden uns vermutlich die Spielberechtigungen drei weiterer Spieler vorliegen“, erklärte Nagel am Wochenende. Namen will der Teamchef allerdings noch keine nennen.
|
|
|
SV Ludwigsburg: Neuzugänge aus ungarischen Erstliga-Vereinen v.l.: Levente Szabo, Mark Szepesi und Laszlo Toth |
27.09.11
von Robert Bölke
Beim SVL weht ein neuer Wind, denn zwei „Alte Bekannte“ melden sich zurück: Armin Bölke, früher selbst lange Jahre aktiv beim SVL und von 1994 – 2001 Trainer der ersten Herrenmannschaft und Andreas Teicher, letztes Jahr noch Mannschaftskapitän, bilden den neuen Trainerstab der Ludwigsburger Wasserballer und lösen damit den beruflich stärker eingespannten Robert Kovacs ab, der aber weiterhin das Tor der Schwarz-Gelben hüten wird.
Bölke und Teicher, waren für Teamchef und Abteilungsleiter Matthias Nagel als angestrebte interne Lösung erste Wahl. „Die beiden sind verlässlich, stets engagiert und genießen im Verein einen hohen Status. Sie haben jede Menge Erfahrung und kennen die Mannschaft schon. Ich bin mir sicher, dass die Beiden ihre Aufgabe mit Bravour meistern werden“, kommentierte der Verantwortliche seine Entscheidung.
Der Vorgänger des Trainertandems, Robert Kovacs, der in der letzten Saison die Führung der Mannschaft übernommen hat, tritt aus beruflichen und familiären Gründen kürzer, steigt aber nach überstandenen Schulterproblemen wieder ins Wasser, wo er sich voll auf seine Tätigkeit als Torwart konzentrieren kann. Des Weiteren wird er für das Fitness- und das Torwarttraining der aktiven Mannschaften verantwortlich sein.
„Ich freue mich auf unsere Aufgabe, auch wenn wir jede Menge Arbeit vor uns haben, bis am 27. November die Saison startet“, erklärte Bölke. „Andreas und ich bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Ideen mit. Das wird der Mannschaft sicherlich gut tun, nicht zuletzt in taktischer und konditioneller Hinsicht. Wir ergänzen uns, glaube ich, ganz gut“, erklärte der 50-jährige, der dem Verein seit dem Beginn seiner Wasserballkarriere immer treu geblieben ist.
Teicher sieht seiner Aufgabe ebenfalls mit Freude entgegen: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Wir können vor allem den jüngeren Spielern noch Einiges vermitteln“, so der Ex-Käpt’n, der seit 1998 für den SVL die Wasserballkappe überstreifte. „Demnächst werden wir uns mit dem Team zusammensetzen und unsere Ziele und Ansprüche gemeinsam formulieren. Die Mannschaft muss sich nach den zahlreichen Veränderungen im Kader neu ordnen.“
Doch nicht nur der SVL formiert sich neu. Auch in der 2. Liga Süd hat sich einiges geändert. So wird man in der folgenden Saison mit einigen neuen Gegnern um Punkte wetteifern dürfen. Letzte Saison belegten der SSV Ulm den vorletzten, und der SC Poseidon Worms den letzten Platz, beide steigen daraufhin am Saisonende in die jeweiligen Oberligen ab.
Die Plätze der beiden Absteiger nehmen nun der SSV Freiburg und der Erste BSC Pforzheim ein, der Erst- und der Zweitplatzierte des Relegationsturniers zur 2. Bundesliga Süd. Da die SGW Leimen/Mannheim ihren einjährigen Ausflug in die Bundesliga schon wieder beenden musste, wird die 2.Liga Süd nach zwei Jahren mit einem Elferfeld, nächste Saison wieder idealer Weise mit zwölf Mannschaften besetzt sein.
In diesem Zwölferfeld will sich der SVL, der Vorjahresfünfte, erneut beweisen und das mit einer sehr jungen und stark veränderten Mannschaft. „So viel lässt sich Stand heute schon sagen“, verriet Teamchef Nagel, „Wir sind im finalen Stadium mit den Gesprächen und das Gesicht der Mannschaft wird sich zur kommenden Saison hin verändern.“ Wer für den SVL in der nächsten Saison auf Tore-Jagd geht, wollen die Verantwortlichen in den nächsten Tagen final klären.
24.07.11
von Claus Bastian
Im viergliedrigen Unterbau der Bundesliga hat als erste Spielklasse die Zweite Wasserball-Liga Süd ihre Besetzung für den Saisonstart am 19./20. November unter Regie von Rundenleiter Ralf Müller (Villingen-Schwenningen) komplett und dazu in der idealen Formation von zwölf Mannschaften nach zuletzt zwei Jahren in Elferfeldern. Zum schon traditionellen Termin eine Woche nach dem Bundesligaaufstiegsturnier sind die Würfel dieses Mal bei der Relegation im Freibad auf dem Pforzheimer Wartberg zu Gunsten der beiden Kandidaten aus der Oberliga Baden-Württemberg gefallen. Der SSV Freiburg kehrt als Gewinner des Miniturniers nach zwei Jahren in die Zweite Liga zurück und wird begleitet vom 1.BSC Pforzheim, der in seinen besten Jahren zwischen 1982 und 2004 mit drei Abstiegen sechs Jahre der ehemaligen Regionalliga Süd angehörte. Dagegen muss der vor einem Jahr aufgestiegene SSV Ulm 1846 wieder in seine Oberliga zurück, genau wie auf dem direkten Weg das vor zwei Spielzeiten nach oben gekommene Schlusslicht Erster Wormser Sc Poseidon.
Die Ergebnisse aus Pforzheim: SSV Freiburg - 1.BSC Pforzheim 7:5, 1.BSC Pforzheim - SSV Ulm 1846 11:8, SSV Freiburg - SSV Ulm 1846 9:6.
Das neue Gesicht der Zweiten Wasserball-Liga Süd: SGW Leimen/Mannheim (Bundesligaabsteiger), SV Cannstatt II (Titelverteidiger), SC Wasserfreunde Fulda, SC Neustadt/Weinstraße, WSV Vorwärts Ludwigshafen, SV 08 Ludwigsburg, VfB Friedberg, SG Stadtwerke München, WV 1970 Darmstadt, SGW Frankfurt/Offenbach, SSV Freiburg (Aufsteiger), 1. BSC Pforzheim (Aufsteiger). Das sind fünf Vereine aus Baden-Württemberg, vier aus Hessen, zwei aus der Pfalz und einer aus Bayern.