2. Wasserball-Liga Süd

Saison 2016/17

(11. Spielsaison)

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Saison: aktuell 2016-2015-2014-2013-2012-2011-2010-

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Aktuelle Tabelle

  Platz Verein Spiele G U V Tore Differenz Punkte
  1 SGW Leimen/Mannheim 3 2 1 0 48:28 20 5:1
  2 SV 1921 Weiden 2 2 0 0 43:14 29 4:0
  3 SG Stadtwerke München 2 2 0 0 19:16 3 4:0
  4 SC Wasserfreunde Fulda  1 1 0 0 9:4 5 2:0
  5 WSV Ludwigshafen 2 1 0 1 23:13 10 2:2
  6 WV Darmstadt 70 2 1 0 1 15:23 -8 2:2
  7 SV Ludwigsburg 08 3 1 0 2 37:59 -12 2:6
  8 1.BSC Pforzheim 2 0 1 1 20:24 -4 1:3
  9 Erster Frankfurter SC 0 0 0 0 0:0 0 0:0
  10 PSV Stuttgart 1 0 0 1 10:11 -1 0:2
  11 VfB Friedberg 2 0 0 2 10:28 -18 0:4
  12 1.FC Nürnberg 2 0 0 2 18:42 -24 0:4

(Stand: 27.11.16)

Ergebnisübersicht (und verlinkte Spielprotokolle)

2. Liga Süd Männer 2017 Gastmannschaft
Heimmannschaft WVD EFSC VFBF WFF SGLM SVL WSV SGSM FCN BSC PSV SVW

Darmstadt

WVD   05.02. 22.01. 12.03. 09.04. 28.01. 15.01. 07.05. 08.04. 10:6 25.02. 13.05.

Frankfurt

EFSC 04.02.   11.12. 22.04. 21.01. 26.03. 22.01. 06.05. 29.01. 29.04. 19.02. 28.01.

Friedberg

VFBF 04.03. 18.02.   17.07. 14.01. 25.03. 04.02. 18.03. 28.01. 17.12. 10.12. 06.05.

Fulda

WFF 25.03. 17.12. 9:4   29.04. 29.01. 13.05. 19.03. 18.03. 28.01. 18.02, 11.02.

Leimen/Mannheim

SGLM 29.01. 13.05. 27.05. 04.02.   14:7 18.03, 05.02. 18.02. 11.02. 25.03. 10.12.

Ludwigsburg

SVL 11.03. 18.03. 25.06. 21.05. 06.05.   04.03. 03.12. 17.12. 02.06. 08.04. 18.02.

Ludwigshafen

WSV 17:5 10.12. 10.07. 14.01. verlegt 11.02.   6:8 01.04. 18.02. 06.05. 11.03.

München

SGSM 20.05. 12.03. 21.05. 11.12. 11.03. 13.05. 25.03.   27.11. 24.07, 12.02. 17.12.

Nürnberg

FCN 03.12. 21.05. 20.05. 10.12. 7:20 11:22 21.01. 02.04.   24.02. 11.02. 24.07.

Pforzheim

BSC 02.04. 19.03. 11.03. 05.02. 14:14 10.12. 20.05. 04.02. 13.05.   03.12. 25.03.

Stuttgart

PSV 04.04. 11.03. 22.04. 20.05. 28.01 14.01. 02.06. 10:11 14.05. 08.04.   21.01.

Weiden

SVW 21.05. 20.05. 19:6 10.06. 01.04. 24:8 03.12. 04.03. 05.03. 25.02. 04.02.  

Liveticker - Spielplan - Spielprotokoll - Torschützenwertung - Foulwertung  (ext. Links zu DSV und waba-bw)

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24.11.16

Spaß im Doppelpack für Weidens Anhänger

Doppeleinsatz in der Thermenwelt

(prg)  Eigentlich stand nur ein Sonntagspiel gegen Ludwigsburg auf dem Programm der Weidener Wasserballer in der 2. Wasserball-Liga Süd am kommenden Wochenende, doch es wurde ein Doppelspieltag daraus. Die Verantwortlichen bewiesen ein gutes Gespür für die Pokal-Chancen ihrer Schützlinge und wurden für die Weitsicht belohnt, den Samstagabend für ein eventuelles Pokalspiel frei zu halten. Vor knappen zwei Wochen gewannen die SV-ler in der 2. Runde des Deutschen Wasserball-Pokals 2017 gegen den Bundesligaaufsteiger SV Würzburg 05, am Samstag kommt mit dem SV Poseidon Hamburg ein weiterer Aufsteiger in die Oberpfalz. Das Pokal-Achtelfinale wird am Samstag um 18,00 Uhr angepfiffen, die Ligapartie gegen SV Ludwigsburg am Sonntag um 11,00 Uhr.

Es gibt sicherlich stärkere Gegner, die man im Achtelfinale erwischen kann, mit Hamburg haben wir eine machbare Aufgabe bekommen und die noch dazu mit einem Heimrecht. Wir freuen uns auf die Herausforderung, uns mit einem weiteren Bundesligist messen zu müssen. Die Chancen auf eine Viertelfinalteilnahme sind da, dafür müssen wir aber unsere Leistungsfähigkeit optimal ausspielen und das ist uns völlig bewusst“, äußert sich Trainer Andreas Jahn zur Samstagsaufgabe.

Unabhängig vom Ergebnis im Pokalspiel müssen wir aufpassen, dass wir das Sonntagsspiel gegen Ludwigsburg nicht vergeigen, denn da geht es um wertvolle Ligapunkte, die wir zuhause nicht liegen lassen wollen. Die Aufgabe wird es sein, die Spannung innerhalb weniger Stunden wieder aufzubauen und konzentriert ins Spiel am Sonntagvormittag zu gehen“, ergänzt der Weidener Trainer.

Der Samstagsgegner der Oberpfälzer wartet, trotz passablen Leistungen, immer noch auf den ersten Punktgewinn in der Gruppe B der Deutschen Wasserball-Liga. Im Pokal dagegen, auf dem Weg nach Weiden, fuhren die Hanseaten zwei klare Erfolge ein. Gewannen beim Poseidon Duisburg mit 23:2 und bei den Wasserfreunden in Fulda mit 16:7 Toren. Die Norddeutschen werden sicherlich den guten Lauf im Pokal aufrechterhalten wollen, was auch für die kommenden Ligaspiele mental wichtig wäre, denn sie wissen sicher, ein Sieg in der Weidener Thermenwelt ist alles andere als selbstverständlich. Die Kontrahenten des Achtelfinalspiels in Weiden befinden sich auf Augenhöhe, sodass wieder Spannung in der Therme zu erwarten ist.

Am Sonntag gastiert eine erfahrene Mannschaft des traditionsreichen Vereines aus dem Schwabenland, SV Ludwigsburg 08. Die Ludwigsburger spielen seit einigen Jahren in der oberen Tabellenhälfte der 2. Wasserball-Liga Süd (5. Platz 2015/2016). Die Schwaben verloren ihr erstes Ligaspiel bei der SG Leimen/Mannheim (14:7), sowie ihr Pokalspiel in Magdeburg (8:11), dürfen aber auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Trainer Jahn verlangt, wie vor jedem anderen Spiel Engagement und Disziplin, die nach seinen Vorstellungen wichtigsten Tugenden für die Weiterentwicklung seines Teams: „Es gilt für die gesamte Saison in der 2. Liga, wenn wir konzentriert, engagiert und diszipliniert spielen, können wir jeden schlagen, wenn nicht, kann uns auch jeder besiegen.


15.11.16

Schwere Aufgabe zum Saisonauftakt

SV Ludwigsburg beim Vorjahreszweiten SGW Leimen/Mannheim

von Matthias Nagel

Die Ludwigsburger Wasserballer haben direkt zu Saisonbeginn eine der schwereren Aufgaben im Verlaufe der 2. Wasserball-Liga Süd vor Augen: Kommenden Samstag (19:30 Uhr) empfängt der Vizemeister der letztjährigen Spielzeit SGW Leimen/Mannheim das Team um Trainer Simon Kunz im Hallenbad Leimen.

Die Statistik der jüngeren Vergangenheit sieht bei dem Aufeinandertreffen zweier langjähriger Zweitligavertreter eindeutig die Spieler aus der Kurpfalz im Vorteil: Bei beiden Partien der letzten Saison konnten sie sich jeweils mit drei Toren Differenz (12:9 in Leimen, 10:7 in Ludwigsburg) gegen den SVL 08 durchsetzen.

Auch die ersten beiden Spiele in dieser noch jungen Ligasaison konnte die SGW durch ein Remis in Pforzheim (14:14) sowie einem Auswärtssieg gegen Nürnberg erfolgreich gestalten. Für die Schwarz-Gelben wird es der erste Auftritt in der Liga sein. Für die Jungs vom Neckar stand in den vergangenen Wochen der bundesweite DSV-Pokal im Vordergrund. Nach dem Ausscheiden letztes Wochenende in Magdeburg können sie sich dem Tagesgeschäft 2. Wasserball- Liga Süd widmen.

Der Vizepräsident des SVL Matthias Nagel sieht dem Saisonstart positiv entgegen: „Der gesamte Verein wünscht dem Trainerteam und den Spielern einen guten Auftakt. Wir hoffen natürlich, dass sich die Saison positiv entwickeln wird. Ein Platz unter den Top 5 scheint aus unserer Sicht ein realistisches Ziel zu sein.

Um diese Vorgabe zu erfüllen, wird es am Samstag darauf ankommen die starke Offensivreihe der Hausherren im kleinen Leimener Becken unter Kontrolle zu bekommen. Neben Flügelspieler Timo Sona, im letzten Jahr auf Platz 10 der Torschützenliste, schossen drei weitere Badener im Schnitt mehr als zwei Tore pro Spiel. Trainer Kunz: „Es wird entscheidend sein, die gegnerischen Konter zu unterbinden. Wenn wir zudem im Angriff unsere erarbeiteten Varianten abrufen können, ist es gut möglich das wir am Samstag nicht ohne Punkte wieder die Heimreise antreten können.

Ein guter Auftakt wäre umso wichtiger, da bereits in der kommenden Woche zwei weitere Auswärtsspiele beim Oberliga-Aufsteiger in Nürnberg und beim Bundesligaabsteiger Weiden auf dem Programm steht. 


15.11.16

1.BSC Pfotzheim enttäuscht in Darmstadt

Überraschende Niederlage beim Vorjahresletzten

von Dominik Müller

Mit einer unerwarteten Niederlage hat sich die Euphorie nach dem hart erkämpften Unentschieden zum Auftakt schnell gelegt: am Sonntagnachmittag unterlag die Zweitligamannschaft des 1. BSC Pforzheim mit 6:10 (2:4, 1:2, 1:1, 2:3) beim letztjährigen Tabellenletzten WV Darmstadt und muss nun schnell den Fokus auf die nächsten Spiele legen.

Der Knackpunkt war die Pforzheimer Offensive, da waren sich sowohl Trainer Kevin Schneider als auch sein Bruder Marcel, der verletzungsbedingt das Team am Beckenrand coachte, einig. „Wir haben es leider wieder einmal nicht geschafft, unser Angriffssystem ins Spiel zu bringen und durchzusetzen“, ärgerte sich Kevin Schneider nach der Partie. Auf den Gegner vorbereitet waren sie dabei eigentlich gut. „Wir wussten wie Darmstadt agieren wird, mit einer harten Pressdeckung ab der Mitte und einem starken Centerspiel. Das haben sie gut umgesetzt und wir nicht verhindert“, so Schneider weiter.

Straffes Programm im Dezember

Doch Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, in den nächsten Wochen stehen drei Ligaspiele und die erste Runde im süddeutschen Pokal an. In den kommenden drei Trainingswochen soll die Vorbereitung sitzen, die Ziele bei den Pforzheimern sind optimistisch gesteckt. „Schaffen wir es an die Leistung gegen Mannheim anzuknüpfen, können wir alle vier Spiele gewinnen, mit einer Leistung wie am Sonntag verlieren wir sie aber auch alle“, warnt Schneider seine Spieler.

Reserve startet in die neue Saison

Am Mittwochabend beginnt dann auch die zweite Mannschaft ihre neue Spielzeit in der Oberliga Baden-Württemberg. Nach dem überraschenden vierten Platz als Aufsteiger und der Titelverteidigung im badischen Pokal soll diese Saison ebenso erfolgreich gestaltet werden. Erster Gegner im Emma-Jaeger Bad ist die zweite Mannschaft des Erstligisten SSV Esslingen, Anpfiff am Mittwochabend ist um 21 Uhr.

Kader BSC: Uhlig – Bohnenberger (2 Tore), P. Hammel, T. Hammel, Höckele, Wottschel, K. Schneider, Busmann, Bornbaum, Völkle (1), Sachs (1), Harnos (1), Marin (1).


13.11.16

Auftaktsieg gegen Pforzheim

Stark verbesserter WV Darmstadt siegt mit 10:6

von Martin Diehl

Die erste Mannschaft des Wasserball-Verein Darmstadt startete mit einem Auftaktsieg gegen Pforzheim in die neue Zweitligasaison. Das Team von Trainer Hossein Nassim besiegte die Goldstädter mit einem ungefährdeten 10:6 im Darmstädter Nordbad. Für die besondere Motivation hatten wieder einmal die Pforzheimer selbst gesorgt, die vor dem Spiel – wie auch im Vorjahr – einen Pflichtsieg in Darmstadt ausgerufen hatten. Wie auch im Vorjahr blieben aber die Punkte in Darmstadt zum Jubel der zahlreichen Zuschauer.

Freilich war dies kein Selbstläufer, sondern ein hartes Stück Arbeit. Gerade am Anfang zeigte sich, dass hier zwei Teams auf Augenhöhe agierten. Es dauerte fast vier Minuten bis zum ersten Tor, mit dem Ole Landsberg, der Neuzugang der Darmstädter, die Führung markierte. Ein denkbar guter Einstieg auch für ihn. Dann ging es Schlag auf Schlag: Ausgleich für Pforzheim, Überzahltor durch Jan Schneider für Darmstadt, erneuter Ausgleich und dann noch zwei Tore durch Lars Hechler und Sven Geburtig zur 4:2 Führung nach dem ersten Viertel.
Auch das zweite Viertel wurde mit 2:1 gewonnen mit Toren von Sven Geburtig und Tim Groß. Trainer Hossein erklärte später: „Die Mannschaft hat sehr gut trainiert und wir haben viele Spieler, die Tore schießen und gut verteidigen können. Auch unsere Überzahlspiele sind deutlich besser geworden.

In der Centerverteidigung zeigte Lars Hechler seine Qualität. Der Pforzheimer Kapitän Stefan Bohnenberger kam nur zu zwei Treffern und war damit schon der beste Torschütze seines Teams. Nach vorne erwiesen sich die Mannen vom WVD als schwimmerisch sehr stark und taktisch verbessert. In der Tat wirkt die Leistungsdichte gegenüber der Vorsaison verbessert. Dadurch wurde der Angriff weniger berechenbar und das Spiel variantenreicher. Insgesamt sechs Torschützen belegen dies.

Das Team überzeugte bis zum Schluss und wirkte am Ende noch immer konditionell sehr stark. Nach einem 1:1 im dritten Viertel wurde auch noch das Schlussviertel mit 3:2 gewonnen. Die beiden letzten Tore erzielte Marc Weinmann. Der Sieg war vollauf verdient. Trainer und Spieler freilich warnten vor Überheblichkeit. Es stehen nun zwei schwere Auswärtsspiele in Ludwigshafen (am 19. November) und in Nürnberg (am 3. Dezember) an. Freilich, der Auftakt ist gelungen.

Das Team im Bild: Oben v.l.: Ole Landsberg (1), Marc Weinmann (2), Niels Henckel, Lars Hechler (1), Markus Rieken. Mitte v.l.: Jan Schneider (1), Nicholas Enslin, Nick Nassim, Steffen Krebs, Benjamin Siegl, Fabian Barysch, Tim Groß (2), Sven Geburtig (3). Vorne: Trainer Hossein Nassim.

(Bild folgt nach)


 08.11.16

Nur eine gute Minute

SGS mit Licht und Schatten zum ersten Saisonsieg

von SG Stadtwerke München

"Alle hatten schon gedacht, dass Ludwigshafen den Münchnern den Blattschuss gesetzt hat. Doch dann drehen die Bayern kurz so richtig auf und fahren das Spiel ruhig nach Hause. Das ist natürlich ganz bitter“, resümierte ein Pfälzer Zuschauer das Spielgeschehen, während die bayerischen Landeshauptstädter kurz am Beckenrand jubelten, sich aber dann doch nicht vollkommen zufrieden zeigten. „Großes Lob an die Mannschaft für das letzte Viertel, aber was wir zwischendurch gespielt haben, war großer Mist. Jetzt haben wir drei Wochen Zeit, uns auf die nächste schwere Auswärtsaufgabe vorzubereiten – und diese drei Wochen sind dringend nötig“, fasste Münchens Kapitän Marko Ristić den 6:8 (1:0; 1:4; 3:1; 1:3) Sieg seiner Mannschaft zusammen.

In der Tat war es ein sehr ungewöhnliches Spiel, welches die sonst so torverwöhnten Ludwigshafener Fans zu sehen bekamen. Seit 2008 endete kein Ligaspiel in Ludwigshafen mit so wenigen Treffern wie am letzten Samstag; in der Saison 2012/2013 erzielten die Ludwigshafener letztmalig höchstens sechs Treffer im eigenen Heimspiel. Es zeichnete sich schon in der ersten Spielminute ab, dass dies eine spannende, aber zähe Angelegenheit werden würde. Beiden Mannschaften fehlte die nötige Entschlossenheit vor dem Tor und während Ludwigshafen am Münchener Torwart scheiterte, fehlte es den Bayern gänzlich an der Präzision, sodass kaum ein Ball überhaupt aufs Tor kam. Als vollkommen kläglich lässt sich auch das Überzahlspiel beider Mannschaften in dieser Phase bezeichnen: Erst bei der achten Überzahlgelegenheit im Spiel gelang das erste Überzahltor. Beim Spielstand von 1:1 übernahmen die Wasserballer aus dem Freistaat die Spielkontrolle und zogen auf ein 2:4 zur Halbzeit davon. Angesichts der sonst üblichen Schwäche in der ersten Halbzeit wäre dies ein komfortables Ergebnis gewesen, doch den Durchhänger holten die Münchner postwendend im dritten Viertel pflichtbewusst nach. Während sich der Kader durch dritte Persönliche Fehler und eine Rolle dramatisch verkleinerte, wuchs das Torekonto der Ludwigshafener an und so gingen die Hausherren sechs Minuten vor dem Ende plötzlich mit 6:5 in Führung.

 Hatten die Münchner alles verspielt? Mitnichten! Konnten die Jungs von der Isar mit ihrem Spiel in der ersten Halbzeit noch dutzende Lehrbuchseiten im Bereich „Wie man Überzahl nicht spielen sollte“ füllen, so zeigten die Bayern in den letzten sechs Minuten, wie man ein Spiel drehen und verwalten muss. Nach drei Toren innerhalb einer Minute ließen sie die Ludwigshafener Angriffsbemühungen gekonnt abprallen und verteidigten sicher, aber unspektakulär die 6:8 Führung. „Das hat mir gut gefallen. Dennoch müssen wir uns kritisch hinterfragen, warum wir 20 Minuten nicht besser gespielt haben. Nur die Verteidigung hat mir fast uneingeschränkt gut gefallen, vielleicht können wir wieder unser Bollwerk von vor zwei Jahren aufbauen. Unterm Strich bin ich aber nicht unglücklich, immerhin haben wir gewonnen“, zeigte sich Spielertrainer Mikić erschöpft nach dem Spiel.

WSV Ludwigshafen – SG Stadtwerke München 6:8 (1:0, 1:4, 3:1, 1:3)

SG Stadtwerke München: Robert Idel (TW), Brinio Hond (1 Tor), Marko Polunić, Henry Dietz, Haris Hadjioannou (1), Ivan Mikić, Marko Ristić (3), Aaron Katona, William Gorin, Anton Bander, Jan Krollmann, Ignacio Marian de Diego (3), Viktor Sipos


06.11.16

BSC mit Punkteteilung zum Saisonauftakt

Remis gegen Leimen/Mannheim / Stimmung im Hexenkessel sensationell

von Dominik Müller

Mit einem ersten kleinen Ausrufezeichen sind die Zweitliga-Wasserballer des 1. BSC Pforzheim in die neue Spielzeit gestartet. Am Samstagabend erkämpfte sich die Mannschaft von Spielertrainer Kevin Schneider ein 14:14-Unentschieden (2:3, 6:4, 3:4, 3:3) gegen die SGW Leimen/Mannheim vor atemberaubender Kulisse im Emma-Jaeger-Bad.

Es war ein erwartet schwerer Auftakt für die BSCler, die seit ihrem Aufstieg vor fünf Jahren noch nie einen Zähler gegen den letztjährigen Vizemeister holen konnte. So begann der Start auch etwas holprig, das erste Viertel ging noch mit 2:3 verloren. Doch mit einem starken Centerspiel konnten die Gastgeber immer den Anschluss halten. „Das Centerspiel hat super funktioniert. Wir mussten uns über diesen Weg die Tore erarbeiten, da die Mannheimer eine konsequente Pressdeckung spielte“, erklärte Kevin Schneider die Taktik. Centerspieler Stefan Bohnenberger wurde so mit fünf Treffern erfolgreichster Schütze an dem Abend. „Über weite Strecken haben wir das sehr gut und diszipliniert gespielt. Man hat gesehen, wie das Konzept von Kevin langsam Früchte trägt“, lobt der Kapitän.

Unkonzentriertheiten kosteten den möglichen Sieg

Einen kleinen Durchhänger erlaubten sich die Goldstädter dann am Ende des dritten Abschnitts, der sich bis ins letzte Viertel durchzog. „Wir haben da ein wenig den Faden verloren und versucht, mit hektischen Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen“, kritisierte Schneider. Sein Bruder Marcel Schneider, der aufgrund eines Fingerbruchs noch bis Anfang Dezember ausfällt und daher als Trainer von außen agierte, sah das ähnlich: „Da waren noch ein paar Leichtsinnsfehler drin, aber am Anfang einer Saison ist das noch völlig normal. Mit ein wenig Glück kannst du es gewinnen, aber wenn es schlecht läuft, hast du das auch ganz schnell verloren.“ Vor allem Mannheims Neuzugang Mitko Nachev bereitete der Pforzheimer Abwehr mit seinen sieben Treffern hin und wieder Kopfzerbrechen.

Heimspielkulisse macht Lust auf mehr

Trainer und Spieler waren dennoch zufrieden mit der Punkteteilung, noch mehr Freude bereitete ihnen aber die Stimmung beim ersten Heimspiel seit über einem Jahr im Emma-Jaeger-Bad. „Es war unglaublich! Die Tribüne war randvoll, einige Zuschauer mussten sogar stehen bleiben. Wir waren alle völlig begeistert“, schwärmte Kevin Schneider nach der Partie. Auch Kapitän Bohnenberger zeigte sich überwältigt: „Das Publikum war wirklich sensationell. Die Mannschaft bedankt sich für die großartige Unterstützung.

Bereits am kommenden Sonntag geht es zum Schlusslicht der vergangenen Spielzeit WV Darmstadt, bei dem ein Sieg wohl Pflicht sein wird.

Kader BSC: Uhlig – Bohnenberger (5 Tore), Unsöld, T. Hammel, Höckele (1), Wottschel, K. Schneider, Busmann (1), Bornbaum, R. Müller, Sachs (4), Harnos, Marin (1).


06.11.16

Leichte Kost zum Auftakt

SV Weiden erster Tabellenführer der 2. Liga

(prg)  Einen Auftakt nach Maß lieferten am vergangen Samstag die Weidener Wasserballer in der Thermenwelt. Im ersten Spiel der neuen Saison der 2. Wasserball-Liga Süd fertigten die Oberpfälzer die Hessen vom VfB Friedberg mit 19:6 Toren ab. Wobei die Gäste mit dem Ergebnis in dieser Höhe noch ziemlich zufrieden sein dürfen.

Die Hausherren legten wie die sprichwörtliche Feuerwehr los, gingen mit 5:0 in die erste Viertelpause, erhöhten dann kurzzeitig auf einen 11:0 Zwischenstand, ehe sie sichtlich das Tempo aus dem Spiel herausnahmen und mit vielen Wechseln in der Aufstellung zu experimentieren begannen. Weiterhin ungefährdet, immer spielbestimmend verwalteten die SV-ler das Spiel kontrolliert über die Zeit. 11:2 zur Halbzeit und dann jeweils 4:2 im dritten und 4:2 im vierten Viertel besiegelten schließlich den ersten Saisonsieg im ersten Rundenspiel der 2. Wasserball-Liga Süd. Neben dem Spiel in Weiden wurden lediglich noch zwei andere zum Auftakt ausgetragen, sodass auch die Tabellenführung eine logische Folge dieses Abends war.

Mit einem Altersdurchschnitt von gerademal 21,3 Jahren bestimmte die verjüngte Weidener Mannschaft um ihren neuen Coach Andreas Jahn in einer überzeugenden Form den ersatzgeschwächten Gegner aus Hessen über die gesamte Spieldauer. Center Jakob Ströll traf, genauso wie der neue Topschütze der Oberpfälzer Nikolaj Neumann, jeweils fünf Mal in den gegnerischen Kasten, Routinier Sean Ryder war trotz kurzen Einsatzzeiten vier Mal erfolgreich. Auch die Jüngsten im Team mit Denis Reichert, Louis Brunner und Alexander Hinz (2) ließen sich in die Torschützenliste nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung eintragen, Michael Trottmann traf jedenfalls zum Auftakt und vervollständigte die Schützenliste auf Seite der Max-Reger-Städter.

Nächste Woche erwarten die Weidener Wasserballanhänger ein besonderes Schmankerl. In der 2. Runde des Deutschen Wasserballpokals 2017 gastiert der SV Würzburg 05 in der Thermenwelt. Der Derby-Klassiker des Bayerischen Wasserballs. Seit vielen Jahren behielten die Oberpfälzer mit ihrer Bundesligazugehörigkeit die Vorherrschaft im Bayerischen Wasserball. Seit Sommer dieses Jahres hat sich das Bild, zumindest auf dem Papier, verändert. Während die Weidener nach neun Jahren Bundesliga in die Liga 2 abgestiegen sind, stiegen die Würzburger wieder in die Bundesliga auf und kommen leicht favorisiert in die Oberpfalz. Anpfiff ist um 18,00 Uhr.

SV Weiden - VfB Friedberg 19:6 (5:0, 6:2, 4:2, 4:2)

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor, Louis Brunner (1 Tor), Alexander Hinz (3), Michael Trottmann (1), Thomas Kick, Andras Langmar, Stephan Schirdewahn, Denis Reichert (1), Marek Janecek, Nikolaj Neumann (5), Sean Ryder (4), Jakob Ströll (5). Trainer Andreas Jahn


19.10.16

SV Weiden wieder in der 2. Wasserball-Liga Süd

Ligastart am 5. November gegen Friedberg

(prg)  Nach neun Jahren Bundesliga kehren die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden in die 2. Wasserball-Liga Süd zurück. Am 5. November starten die Oberpfälzer mit einem Heimspiel in der Weidener Thermenwelt gegen den VfB Friedberg in die neue Saison. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.

In der Bundesligazeit sammelten die Weidener viele Erfahrungen, sowohl auf der nationalen, als auch auf der internationalen Ebene. Sie gehörten drei Spielzeiten zu den Top acht der Bundesrepublik und spielten sogar im Jahr 2010 auf der internationalen Bühne im Europapokal in Kotor (Montenegro). Seit 2013 hatten sie jedoch stets mit dem Abstieg aus der Bundesliga zu kämpfen, was letztlich im Juni dieses Jahres passierte. Jetzt wollen sie sich, nach eigenen Angaben, neu ausrichten, den Kader verjüngen, mit weiteren Nachwuchsspielern vergrößern und eine solide Basis für die Zukunft aufbauen. Der gebürtiger Netzschkauer Andreas Jahn, der selbst 12 Jahre für den SV Weiden als Spieler aktiv an den meisten Erfolgen beteiligt war, übernahm den Trainerposten vom Gerhard Wodarz und steht seit Beginn der Saisonvorbereitung hauptverantwortlich am Beckenrand.

Die Vorbereitung begann im August, in der Zwischenzeit konnten sich die Max-Reger-Städter mit starker Konkurrenz bei einem internationalen Turnier in Berlin messen. Am vergangenen Dienstag absolvierten sie auch ein gemeinsames Training in Plauen, bei den ambitionierten Vogtländer vom SVV Plauen. Trainer Jahn ist zufrieden: „Die Trainingsmoral ist immer besser, wir sind konditionell bereit, die Liga anzugehen. In Plauen merkten wir, dass die Abläufe langsam greifen und die Überzahl besser funktioniert. Wir müssen weiterhin an taktischen Varianten arbeiten und konsequent den Kader in der Breite formen. Wir dürfen keinen Gegner in der Liga unterschätzen, brauchen uns aber auch sicherlich vor keinem verstecken. Ich bin gespannt, was am Ende für uns herausspringt. Der Weidereinstieg ist jedenfalls keine Zwangsausrichtung, dafür ist es einfach zu früh“, äußerte sich Jahn eine gute Woche vor Ligastart.

Der verjüngte Kader 2016/2017 besteht aus folgenden 19 Spielern: Torleute: Matthias Kreiner (18) und Alexander Erhardt (20), Feld: Louis Brunner (18), Jakob Ströll (21), Dennis Reichert (15), Marek Janecek (25), Michael Trottmann (24), Nikolaj Neumann (20), Sean Ryder (29), Thomas Kick (27), Andras Langmar (23), Kyryllo Olkhovsky (20), Alexander Hinz (18), Vladyslav Gorski (20), Stephan Schirdewahn (24), Robert Reichert (15), David Tamas (21), Alexander Neumann (17) und Jonas Ernst (17).

Die Saisonkarten sind an der Kasse, vor dem ersten Heimspiel am 5.11.2016 ab 17,15 Uhr erhältlich.


06.07.16

2. Liga Süd mit zwölf Mannschaften

WiB

Nach Ablauf der Meldefrist zur 2. Wasserball-Liga Süd 2017 stehen die Teilnehmer der kommenden Spielsaison fest. Wie zuletzt 2012 umfasst die Liga ein Dutzend Mannschaften und erreicht damit nach langer Durststrecke wieder die Sollbesetzung. Zu den diesjährigen Teams von SGW Leimen/Mannheim, SG Stadtwerke München, WSV Ludwigshafen, SV Ludwigsburg, Erster Frankfurter SC, 1.BSC Pforzheim, VfB Friedberg und WV Darmstadt stoßen SC Wasserfreunde Fulda und SV Weiden hinzu, die nach einjährigem Intermezzo bzw. neunjähriger Erstligazugehörigkeit zur Südgruppe zurückkehren. Aus der Oberliga Baden-Württemberg wagt sich PSV Stuttgart erstmalig in die neue Umgebung, während mit dem 1.FC Nürnberg ein Verein mit viel Zweitligaerfahrung nach 2010 einen neuen Anlauf startet.