BW

Oberliga Baden-Württemberg

Saison 2011/12

(35. Spielsaison)

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aktuelle Saison:  Spielplan - Tore - Fouls - Mail

 2011 - 2010 - 2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005 - 2004 - 2003 - Archiv

 

Aktuelle Tabelle

  Platz Verein Spiele G U V Tore Differenz Punkte
   1 SSV Esslingen II 4 3 1 0 65:36 29 7:1
  2 SGW Leimen/Mannheim II  2 2 0 0 42:15 27 4:0
  3 WBG Villingen-Schwenningen 1 1 0 0 20:8 12 2:0
  4 SV Nikar Heidelberg 2 1 0 1 23:15 8 2:2
  5 SV Ludwigsburg 08 II 3 1 0 2 41:48 -7 2:4
  6 VfL Sindelfingen 3 0 1 2 20:40 -20 1:5
  7 SSG Reutlingen/Tübingen 1 0 0 1 8:20 -12 0:2
  8 SSV Ulm 2 0 0 2 17:54 -37 0:4

(Stand: 21.01.12)

 

Ergebnisübersicht

OL BaWü 2012 Gastmannschaft
Heimmannschaft SSVE NHD SGLM SVL SSGRT VFL SSVU WBG

Esslingen

SSVE   18.04. 06.07. 15:11 28.03. 29.02. 32:8 29.06.

Heidelberg

NHD 9:10   26.01. 01.04. 11.03. 14:5 26.02. 13.05.

Leimen/Mannheim

SGLM 19.06. 09.02.   24:8 29.04. 26.04. 18.03. 12.05.

Ludwigsburg

SVL 07.05. 21.05. 22.04.   12.02. 16.06. 22:9 13.06.

Reutlingen/Tüb.

SSGRT 23.05. 17.06. 15.06. 22.06.   02.05. 16.05. 04.05.

Sindelfingen

VFL 8:8 13.06. 7:18 09.06. 01.02.   24.03. 18.04.

Ulm

SSVU 11.06. 23.06. 11.02. 28.06. 29.01. 21.06.   16.06.

Villingen/Schw.

WBG 08.02. 21.04. 04.02. 28.01. 20:8 17.03. 03.03.  

Spielplan => Link (Schwimm-Verband Württemberg)

Interessante Begegnung oder überraschender Spielausgang? Bitte Protokoll an WiB schicken.


Gerne veröffentlichen wir hier Eueren Spielbericht, der selbstverständlich die subjektive Sicht von Beteiligten widerspiegeln darf. Weitere Berichte und Protokolle sind mit der Ergebnisübersicht verlinkt.

 

Beiträge der Redaktion von Wasserball in Baden sind mit WiB kenntlich gemacht.


21.01.12

Zweiter Sieg für SGW Leimen/Mannheim II

Patrick Schwabbaur trifft beim 18:7 gegen Sindelfingen fünfmal

von Claus Bastian

Sindelfingen. Die Wasserballer des Vorjahreszweiten SGW Leimen/Mannheim II haben in der 35. Saison der Oberliga Baden-Württemberg auch ihr zweites Spiel siegreich beendet. Die Schützlinge von Trainer Uwe Schmid gewannen beim VfL Sindelfingen bei einer klar dominierten Partie im großen Becken des Badezentrums mit 18:7 (8:1, 2:2, 1:3, 7:1) Toren und setzten sich im Achterfeld auf den zweiten Tabellenplatz. Den will die Zweitliga-Reserve am Donnerstag als Gast des S Nikar Heidelberg im Regionalderby als Favorit mit einem weiteren Punktepaar festigen.

In Sindelfingen machten die Gäste aus dem schnellen Rückstand mit einer trefflichen Serie innerhalb von sechs Spielminuten ein 8:1 zum Nachweis ihrer klaren Überlegenheit. Noch deutlicher fiel die Serie von zehn SGW-Toren aus, mit dem die Gäste auf 16:6 davon zogen. Am Ende der 32 Spielminuten teilten sich acht Spieler die Ausbeute der Sieger, wobei Patrick Schwabbaur mit seinen fünf Toren heraus ragte, Jan Hörning und Marc Hanen-Menzel trafen dreimal, Karsten Schreyer und Andreas Schneeberger erzielten zwei Tore, während Patrick Hoyer, Oliver Henschel und Robin Reichenbacher den Rest besorgten.

VfL Sindelfingen - SGW Leimen/Mannheim II: 7:18 (1:8, 2:2, 3.1, 1:7)

VfL Sindelfingen: Andrei Manzat (TW) - Matthias Eichler (1 Treffer), Olaf Kosar, Jeremy Piasecki, Martin Krämer (2), Günther Hakenjos (1), Thomas Hager (1), Douglas Turley (2), Pascal Böker, Florian Müller, Theo Burger, Matthias Epple, Mirco Beyer

SGW Leimen/Mannheim II: Milos Uremovic (TW) - Robin Reichenbacher (1 Treffer), Oliver Henschel (1), Patrick Hoyer (1), Karsten Schreyer (2), Jan Hörning (3), Marc Hanen-Menzel (3), Thomas Rolko, Andreas Schneeberger (2), Patrick Schwabbaur (5), Pavel Nefedov


15.01.12

Glücklose Nikar-Wasserballer

Heidelberg unterlieg SSV Esslingen II mit 9:10

von Claus Bastian

Trotz einer wieder deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorjahr haben es die Wasserballer des SV Nikar Heidelberg bei ihrem Jahresauftakt im OSP-Hallenbad nicht geschafft, den Vorjahressieger SSV Esslingen II von der Tabellenspitze der Oberliga Baden-Württemberg zu stürzen.

Nach vielversprechenden Führungen von 5:3 und 9:7 in den beiden mittleren Spielvierteln gab es am Ende für die glücklosen Gastgeber noch eine 9:10 (3:3, 1:2, 5:2, 0:3)-Niederlage. Der Siegtreffer für die Reserve des Bundesligisten fiel bei Heidelberger Unterzahl 45 Sekunden vor dem Schlusspfiff der abwechslungsreichen Partie. Zwei Gegentore markierte der tschechische Neuzugang Ondra Hornik, je einmal trafen Michael Mieth, Milan Alt und Trainersohn Timo van der Bosch, während Jonas Pohle mit vier die beste Ausbeute hatte.

SV Nikar Heidelberg - SSV Esslingen II: 9:10 (3:3, 1:2, 5:2, 0:3)

SV Nikar Heidelberg: Thomas Müller (TW) - Ondra Hornik (2 Treffer), Federico Lanzi, Artur Schneider, Michael Mieth (1), Kai van der Bosch, Milan Alt (1), Jonas Pohle (4), Timo van der Bosch (1), Stefan Schönland, Alexander Müller, Farzad Haddadian, Martin Ramthun

SSV Esslingen II: Adrian Hausmann (TW) - Tim Hornuf (3 Treffer), Lars Hechler (2), Novak Zugic, Lars Blankenhorn, Axel Hänchen (4), Ilja Roms, Robin Finkes, Jan Glaser, Robin Strobel (1), Timo Munz, Florian Gödde


15.01.12

WBG Villingen-Schwenningen - SSG Reutlingen/Tübingen: 20:8 (6:2, 6:2, 5:2, 3:2)

WBG Villingen-Schwenningen: Markus Wagner (TW) - Andre Gacon (3 Treffer), Oliver Müller (5), Felix Gässler (1), Markus Brunner (1), Dirk Heidenreich (2), Tobias Heinig (1), Marius Wagner, Petar Krsticevic (2), Jan Elsäßer (5)

SSG Reutlingen/Tübingen: Davis Lebherz (TW) - Roland Maurer, Jörn de Haan (1 Treffer), Björn Kregek (1), Enrico Michelini (1), Axel Kaschner (5), Mirco Sarcoli, Christian Grössner, Jean-Francois Abel, Marko Kakusi


13.01.12

Torflut beim Oberligastart der SGW Leimen/Mannheim

Marc Hanen-Menzel trifft achtmal beim 24:8 gegen SV Ludwigsburg II

von Claus Bastian

Leimen.  Beim gelungenen Start in die 35. Saison der Wasserball-Oberliga Baden-Württemberg zeigte sich die Mannschaft der SGW Leimen/Mannheim II im ersten ihrer nur 14 Spiele der Runde in sechs Monaten in starker Verfassung und landete im Leimener Hallenbad unter Trainer Uwe Schmid einen 24:8 (5:2, 6:1, 7:2, 6:3)-Sieg gegen SV Ludwigsburg II. Damit bekamen die sichtlich zufriedenen Anhänger der Gastgeber im Schnitt in jeder der 32 Spielminuten einen Treffer zu sehen, ehe am Samstag das Geschehen beim VfL Sindelfingen auf dem Plan steht.

Schon das erste von nur acht Überzahlspielen nutzten die Einheimischen bereits nach 24 Sekunden zur Führung auf dem Weg zu den zwei Dutzend Toren. Rückhalt auf dem Weg zum torreichen Jahresauftakt war die Abwehr, die bei 17-maliger Unterzahl lediglich fünf Gegentore zuließ. Zwei Superserien hatten die Schmid-Schützlinge in den mittleren Spielvierteln mit zunächst sechs und dann sogar sieben Toren in Folge.

Am Ende der souverän dominierten Partie hatte Marc Hanen-Menzel acht Treffer und damit genau ein Drittel der SGW-Ausbeute auf seinem Konto. Zusammen mit dem 24-jährigen Leimener trafen noch Patrick Schwabbaur (5), Michael Pfisterer und Andreas Schnneeberger (je 3), Patrick Hoyer und erstmals Eigengewächs Pavel Nefedov (je 2) sowie Manuel Kretschmer zum 19:5.  

SGW Leimen/Mannheim II - SV Ludwigsburg II: 24:8 (5:2, 6:1, 7:2, 6:3)

SGW Leimen/Mannheim II: Milos Uremovic (TW) - Robin Reichenbacher, Oliver Henschel, Patrick Hoyer (2 Treffer), Manuel Kretschmer (1), Jan Hörning, Marc Hanen (8), Michael Pfisterer (3), Andreas Schneeberger (3), Patrick Schwabbaur (5), Pavel Nefedov (2), Markus von Bergen

SV Ludwigsburg II: (Name nicht identiifiziert) (TW) - Jan Wörsner (2 Treffer), Tino Bernhardt, Daniel Sieger, Robert Bölke, Christian Heitschel (1), Armin Segert, Sebastian Rasch, Thomas Hartmann (2), Armin Segert, Florian Lemke (1), Mark Szepesi, Laszlo Toth (2)


18.12.11

SV Ludwigsburg II - SSV Ulm: 22:9 (8:2, 5:3, 2:0, 5:4)

SV Ludwigsburg II: Julian Meyerstadt (TW) - Jan Wörsner, Tino Bernhardt (2 Treffer), Jan-Luca Friedemann, Robert Bölke, Christian Heitschel (3), Armin Segert, Thomas Hartmann (1), Florian Lemke (4), (Name nicht identifiziert) (6), Daniel Sieger, Laszlo Toth (6), Martin Munz

SSV Ulm: Alexander xxx (TW) - (Name nicht identifiziert), Markus Adolph (1 Treffer), Daniel Keim (1), Thomas Weissinger, Julian (Nachname nicht identifiziert) (1), Robert Friedl (2), Valentin Metzler (2), Till Steinfurt (1), Gregor Schmidt, (Vorname nicht identifiziert) Feucht (1)

 

(Faxkopie sehr schlecht lesbar) 


17.12.11

VfL Sindelfingen - SSV Esslingen II: 8:8 (0:3, 4:0, 1:2, 3:2)

VfL Sindelfingen: Andrei Manzat (TW) - Matthias Eichler, Olaf Kosar (1 Treffer), Douglas Turley (3), Martin Krämer (1), Günther Hakenjos, Thomas Hager (1), Maximilian Kienitz (2), Matthias Epple, Florian Müller, Mirco Beyer

SSV Esslingen II: Jannis Niemann (TW) - Timo Munz (1 Treffer), Novak Zugic (1), Fabian Bader (1), Ilja Roms (1), Robin Strobel, Christian Grießhaber (1), Robin Finkes, Adrian Hausmann (3)


04.12.11

Souveräner Nikar-Sieg mit Licht und Schatten

Timo van der Bosch trifft beim 14:5 gegen Sindelfingen neunmal

von Claus Bastian

Heidelberg.  Zwei Wochen nach dem Nachbarn SGW Leimen/Mannheim eine Klasse höher sind auch die Wasserballer des SV Nikar Heidelberg siegreich in die neue Saison gestartet. Im ersten der nur noch 14 Spiele des Achterfeldes der Oberliga Baden-Württemberg setzten sich die Gastgeber  in ihrem Trainingsbecken des OSP-Hallenbades, das von der Stadt Heidelberg mit einer modernen Zeitmessanlage ausgestattet wurde, gegen VfL Sindelfingen recht deutlich durch. Damit unterstrichen die Nikarianer unter ihrem neuen Trainer Dr. Kai van der Bosch, der "nur noch in Notfällen" aktiv werden will, den Willen zu einer starken Saison ohne Abstiegsnöte wie zuletzt zwei Jahre lang.

Allerdings fehlte im Nikarkader Stammtorwart Salvatore Musco wegen eines längeren Auslandsaufenthaltes. Dessen Position nahm der 55-jährige Dr. Thomas Müller ein. Nach zwei konzentrierten Spielvierteln und einer beruhigenden 12:1-Führung riss aber der Faden in den bis dahin optimalen Aktionen der Einheimischen und die immer mehr aufkommenden Gäste konnten ein drohendes Debakel doch noch verhindern. "Wir haben aufgehört Wasserball zu spielen und das hat der Gegner prompt ausgenutzt," merkte der Trainer kritisch an.

Einen tollen Einstand feierte Trainersohn Timo van der Bosch mit seinem Erststartrecht und gleich neun Toren. Am Vorabend  war er noch mit seinem Zweitstartrecht beim Sieg des SV Cannstatt in Duisburg zum vierten Mal in Serie als "Spieler des Tages" in der Bundesliga gekürt worden. Die weiteren Treffer warfen Alexander Müller (2), Michael Mieth, Artur Schneider und Cannstatt-Rückkehrer Jonas Pohle zur Führung nach 17 Sekunden durch Strafwurf.

SV Nikar Heidelberg - VfL Sindelfingen: 14:5 (6:1, 6:0, 0:1, 2:3)

SV Nikar Heidelberg: Thomas Müller (TW) - Robert Braxein, Federico Lanzi, Artur Schneider (1 Treffer), Michael Mieth (1), Milan Alt, Jonas Pohle (1), Timo van der Bosch (9), Stefan Schönland, Alexander Müller (2), Wolf-Dieter Schmidt, Martin Ramthun

VfL Sindelfingen: Andrei Manzat (TW) - Matthias Eichler, Olaf Kosar, Douglas Turley (2 Treffer), Martin Krämer (2), Günther Hakenjos, Thomas Hager, Maximilian Kienitz, Matthias Epple (1), Marko Martic, Jeremy Pisasecki 


30.11.11

Verstärkungen für die zweite und dritte Mannschaft

SV Ludwigsburg vor Saisonstart in Esslingen

von Robert Bölke

Beim SVL II und beim SVL III erweitern Sieger, Mory, Freiberger, Meyer-Steudte und Hauser die Kader, denn nicht nur die erste Mannschaft darf Neuzugänge im Team begrüßen, auch die beiden „Reserveteams“ des SVL können sich über reichlich Zuwachs freuen.

Aus der eigenen Jugend rücken Torwart Julian Meyer-Steudte (Jg. 1994) und Centerspieler Csaba Freiberger (Jg.1996) nach. „Wir heißen die zwei Youngsters ganz herzlich bei den Aktiven willkommen. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn die „vereinseigenen“ Sprösslinge den Sprung schaffen. Das neue Niveau wird ihnen gut tun, wir wollen die beiden so gut es geht fördern,“ meinte Trainer Armin Bölke, der dieses Jahr verstärkt auf die jungen Talente setzen will.

Zwischen den Pfosten können die Schwarz-Gelben neben Meyer-Steudte auch auf Neuzugang Martin Mory aus Halle zählen. Der 20-Jährige studiert momentan in Stuttgart. Nach dem Abgang von Daniel Holzwarth kann man sich daher ganz besonders über die beiden neuen Torhüter freuen, die sicherlich ihr Bestes geben werden, um in der Ober- und der Verbandsliga den Kasten sauber zu halten.

Auch darf sich der SVL über weiteren Zulauf von der TSG Backnang freuen, denn der 20-jährige Daniel Sieger folgt Jan-Luca Friedemann und Armin Segert, die nun ihre dritte Saison in Ludwigsburg spielen, in die Barockstadt. Er bringt Verbandsliga-Erfahrung mit und ergänzt das neue Konzept der „Jungen Wilden“ wunderbar.

Außerdem verstärkt Markus Hauser diese Saison den Kader. Den 26 Jahre jungen Spieler, der ebenfalls aus Halle kommt, hat es beruflich in den Süden gezogen.

Wir freuen uns, dass wir so viele neue Spieler begrüßen dürfen. Das bietet uns ganz neue Möglichkeiten. Die „Oldies“ ziehen sich verständlicher Weise immer mehr aus dem Spielgeschehen zurück und da benötigen wir jede helfende Hand,“ erklärte Tino Bernhardt, der Teamchef der zweiten Mannschaft. „Außerdem haben wir ja auch viele neue Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft, die wir einsetzen können, darunter unter anderem Tiberius Casper, Florian Lemke, Laszlo Toth, Mark Szepesi und Thomas Hartmann. Mit so einem Kader muss klar sein: Wir wollen in der Ober- und der Verbandsliga mehr erreichen als letztes Jahr,“ erklärte der Routinier.

Nach dem 16:9-Arbeitssieg der „Ersten Garde“ in Darmstadt am Sonntag startet die Oberligamannschaft des SVL am Mittwoch als Gast des SSV Esslingen in die Saison. In der Verbandsliga empfängt die dritte Mannschaft nächsten Samstag im Anschluss an das Match des SVL I gegen Friedberg die SG Durlach/Ettlingen zum ersten Saisonspiel. Dann darf man mit Ex-Ludwigsburger Daniel Hahn einen alten Bekannten begrüßen, der im Stadionbad das erste Mal mit blauer Kappe antreten darf.


12.10.11

Heimkehrer-Duo bei Nikar Heidelberg

von Claus Bastian

Jugend-Nationalspieler Timo van der Bosch kehrt nach dreijähriger Abwesenheit zu seinem Stammverein SV Nikar Heidelberg zurück und geht mit Erststartrecht in der kommenden Saison neben seinem noch aktiven Vater Kai (51) wieder auf Torjagd in der Wasserball-Oberliga Baden-Württemberg. Daneben übt der 17-jährige, angehende Abiturient das Zweitstartrecht weiterhin beim Stuttgarter Bundesligisten SV Cannstatt aus. Der "Bosch-Junior" hatte auch ein Angebot des Zweitligisten SGW Leimen/Mannheim vorliegen, dessen Manager Wolfgang Kuhnle den Wechsel in die Drittklassigkeit aus sportlichen Gründen unverständlich findet. Außerdem freuen sich die Nikar-Wasserballer über die Rückkehr von Student Jonas Pohle (21) nach einem Jahr beim SV Cannstatt. Mit ihren beiden Heimkehrern peilen  die Heidelberger eine bessere Saison an als zuletzt bei zwei Spielzeiten im Abstiegskampf.


02.10.11

Ba-Wü-Wasserballer mit Ligenproblemen

Nur acht Oberligisten - zwei freiwillige Verbandsliga-Absteiger

von Claus Bastian

Stuttgart. Die beiden Spielklassen im Wasserball von Baden-Württemberg können beim Start in die neue Saison erstmals nicht mit der seit Jahren gültigen Regelung von je zehn Mannschaften antreten. Im Vorfeld der Termintagung am 15. Oktober in Stuttgart hat Rundenleiter Walter Klewar für die nun schon 35. Spielzeit der Oberliga lediglich ein geschrumpftes Achterfeld beisammen. SSV Esslingen II spielt als Titelverteidiger wie zuletzt wieder mit WBG Villingen-Schwenningen, SV Ludwigsburg II, VfL Sindelfingen, SV Nikar Heidelberg, SSG Reutlingen/Tübingen und SGW Leimen/Mannheim II sowie Zweitligaabsteiger SSV Ulm 1846.

Dagegen umfasst die Verbandsliga für ihre 13. Saison elf Mannschaften wegen des Widerstandes der besten gegen den Aufstieg. Derweil sind freilich sogar SSV Freiburg II als Meister und dazu noch SGW Leimen/Mannheim III in die sportlich so gut wie bedeutungslose Bezirksliga Baden abgestiegen. Damit spielen SV Cannstatt III, Oberligaabsteiger TSG Backnang, SSV Zuffenhausen, SSG Heilbronn, SV Ludwigsburg III, 1.BSC Pforzheim II, SSG Weil am Rhein, SGW Durlach/Ettlingen, TSG 1862 Weinheim sowie die beiden Aufsteiger SV Bietigheim und SSV Weingarten.

Für Klewar ist die neue Entwicklung eine „schlimme Tendenz“, die so nicht zu verantworten sei. „Da müssen wir uns schnell etwas einfallen lassen, um nicht in den Verruf einer Meldeliga zu kommen. Sicherlich gibt es auch einen Weg über die Durchführungsbestimmungen“, erläuterte der 68-jährige Stuttgarter.