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Verbandsliga Baden-Württemberg Saison 2011/12 (13. Spielsaison) |
Aktuelle Tabelle
| Platz | Verein | Spiele | G | U | V | Tore | Differenz | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SSV Weingarten | 4 | 3 | 0 | 1 | 53:48 | 5 | 6:2 | |
| 2 | SSV Zuffenhausen | 3 | 2 | 1 | 0 | 32:18 | 14 | 5:1 | |
| 3 | SGW Durlach/Ettlingen | 4 | 2 | 1 | 1 | 41:43 | -2 | 5:3 | |
| 4 | TSG Backnang | 2 | 2 | 0 | 0 | 28:15 | 13 | 4:0 | |
| 5 | 1.BSC Pforzheim II | 2 | 2 | 0 | 0 | 27:17 | 10 | 4:0 | |
| 6 | SV Ludwigsburg 08 III | 3 | 1 | 2 | 0 | 31:25 | 6 | 4:2 | |
| 7 | SV Cannstatt III | 4 | 2 | 0 | 2 | 67:45 | 22 | 4:4 | |
| 8 | SSG Heilbronn | 4 | 1 | 1 | 2 | 39:38 | 1 | 3:5 | |
| 9 | SV Bietigheim | 4 | 0 | 1 | 3 | 35:50 | -15 | 1:7 | |
| 10 | SSG Weil am Rhein | 1 | 0 | 0 | 1 | 8:11 | -3 | 0:2 | |
| 11 | TSG Weinheim 1862 | 5 | 0 | 0 | 5 | 30:81 | -51 | 0:10 |
(Stand: 21.01.12)
Ergebnisübersicht
| VL BaWü 2012 | Gastmannschaft | |||||||||||
| Heimmannschaft | TSGB | SVB | SVC | SGDE | SSGH | SVL | BSC | SSGW | SSVW | TSGW | SSVZ | |
Backnang |
TSGB | 16.06. | 12.06. | 15.05. | 19.05. | 15.07. | 13.07. | 05.05. | 30.06. | 17:7 | 27.06. | |
Bietigheim |
SVB | 09.07. | 02.07. | 19.07. | 11.06. | 18.06. | 24.05. | 30.06. | 11.05. | 14.05. | 07.05. | |
Cannstatt |
SVC | 06.03. | 28.02. | 31.01. | 20.03. | 27.03. | 24.01. | 12.05. | 19:10 | 25:7 | 15.05. | |
Durlach/Ettlingen |
SGDE | 03.03. | 15.03. | 15:14 | 28.06. | 26.04. | 22.03. | 14.07. | 14.06. | 29.03. | 02.02. | |
Heilbronn |
SSGH | 21.04. | 10.03. | 02.03. | 6:10 | 9:9 | 17.07. | 06.05. | 12.05. | 15:5 | 04.02. | |
Ludwigsburg |
SVL | 11.02. | 13:7 | 20.06. | 9:9 | 25.06. | 16.05. | 01.07. | 18.07. | 10.03. | 31.03. | |
Pforzheim |
BSC | 13.05. | 16:9 | 18.04. | 21.07. | 18.03. | 03.02. | 15.07. | 26.02. | 11:8 | 14.06. | |
Weil |
SSGW | 8:11 | 21.04. | 16.06. | 25.02. | 24.03. | 07.07. | 18.02. | 19.02. | 03.03. | 12.03. | |
Weingarten |
SSVW | 04.02. | 15:13 | 21.07. | 14:7 | 14:9 | 08.07. | 07.07. | 11.03. | 21.04. | 10.03. | |
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Weinheim |
TSGW | 21.07. | 26.06. | 17.07. | 22.05. | 12.07. | 06.07. | 12.06. | 23.06. | 16.06. | 19.07. | |
|
Zuffenhausen |
TSVZ | 09.03. | 6:6 | 13:9 | 25.05. | 27.01. | 22.06. | 10.02. | 13.05. | 09.02. | 13:3 | |
Spielplan => Link (Schwimm-Verband Württemberg
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Beiträge der Redaktion von Wasserball in Baden sind mit WiB kenntlich gemacht.
22.01.12
von Edgar Gfrörer
Einen Auftakt nach Maß in das Wasserballjahr 2012 für die TSG: zwei sehr gute Spielviertel genügten gegen Tabellenschlusslicht TSG Weinheim um einen deutlichen 17:7 Erfolg sicher zu stellen.
Los ging es zunächst mit einer kalten Dusche für die Backnanger, denn mit ihrem ersten Angriff gingen die Gäste mit 0:1 in Front. Unbeeindruckt antworteten die Gerberstädter: Zunächst mit dem Ausgleich im direkten Gegenzug und anschließend Tore im Minutentakt zur 4:1 Führung durch Rafael Theiss, Mark Daynes, Alex Kiebler und Alex Stecher. Allerdings versäumten es die Backnanger anschließend das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Leichtfertig wurden beste Möglichkeiten vergeben. Die TSG ließ die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Diese Nachlässigkeiten blieben nicht ohne Folgen, so nutzten die Gäste ihre wenigen Möglichkeiten und verkürzten auf 4:3. Die Stecher-Schützlinge suchten nach ihrer Linie. Kurz vor dem ersten Pausenpfiff die Erlösung: Kapitän Rafael Theiss fasste sich ein Herz und erzielte aus dem Rückraum das wichtige 5:3. Es folgte eine Pausenansprache von Trainer Eckehardt Stecher, die seine Mannschaft wachrüttelte. Dass diese ihr Ziel nicht verfehlt hatte und umgesetzt wurde, zeigte sich im Verlauf des zweiten Viertels. Die Gastgeber spielten die Kürpfälzer schwindelig und erhöhten bis zur Halbzeitpause stetig auf 10:3. Erfolgsgarant waren eine stabile Abwehr um den souveränen Torwart Stefan Fuggmann, das blitzschnelle Umschalten in die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung sowie die fünf Treffer durch dreimal Rafael Theiss und je einmal Mark Daynes und Tommy Eberspächer.
Mit der Anweisung „den Druck aufrechterhalten“ schickte Trainer Stecher seine Schützlinge in die zweite Halbzeit. Dies gelang zunächst auch sehr gut, denn nach schulbuchmäßigen Angriffen erhöhte seine Mannschaft durch Tore von Rafael Theiss und Alex Kiebler auf 12:3. Damit waren auch die letzten Zweifel am Backnanger Erfolg beseitigt, doch im Gefühl des sicheren Sieges schlich sich anschließend der Schlendrian ein: fehlende Konsequenz im Abwehrverhalten verhalf dem Namensvetter aus Weinheim zu zwei Anschlusstreffern und es stand nur noch 12:5. Das brachte die Gerberstädter aber nicht außer Tritt. Die passende Antwort waren zwei weitere herausgespielte Tore durch nochmal Rafael Theiss und Tommy Eberspächer zum 14:5. Mit diesem Spielstand ging es dann in den Schlussabschnitt. Trainer Stecher wechselte munter durch, damit alle Spieler Spielpraxis sammeln konnten. Dies hatte zwar zur Folge, dass die Linie im Backnanger Spiel etwas verlorenging, dennoch ging auch der Schlussabschnitt mit 3:2 an die Hausherren. Die letzten Backnanger Treffer zum verdienten 17:7 Endstand erzielten Alex Stecher, Bernhard Büter und Flo Illek.
TSG Backnang – TSG Weinheim 17:7 (5:3, 5:0, 4:2, 3:2) 17:7
TSG Backnang: Stefan Fuggmann (Torwart) - Hannes Weinbrenner, Florian Illek (1 Treffer), Alexander Kiebler (2), Andreas Bartsch, Mark Daynes (2), Tommy Eberspächer (2), Alexander Stecher (2), Rafael Theiss (7), Bernhard Büter (1), Valentin Schneider
21.01.12
von Claus Bastian
Waiblingen. In der Verbandsliga Baden-Württemberg sind die Wasserballer der TSG 1962 Weinheim auch am Vorabend des 64. Geburtstags ihres Spartenleiters und langjährigen Mitspielers Friedrich "Frieder" Class nicht um eine Niederlage herumgekommen. Beim Oberligaabsteiger TSG Backnang unterlagen die Gäste von der Bergstraße beim fünften, vergeblichen Versuch der Saison mit 7:17 (3:5, 0:5, 2:4, 2:3) und zogen damit zum dritten Mal seit dem Rundenauftakt mit zehn Toren Unterschied in der Fremde den Kürzeren. Vor der nun selbst geplanten, siebenwöchigen Pause tragen die Weinheimer weiter die "Rote Laterne des Tabellen-Schlusslichts im Elferfeld mit 0:10 Punkten und 30:81 Toren.
Zum Duell mit den noch verlustpunktfreien Gastgebern im Waiblinger Hallenbad musste die TSG ohne den gesperrten Marco Friedrichs und noch zwei weitere Stammspieler in einem nur neunköpfigen Aufgebot antreten. Dennoch gelang nach 29 Sekunden der Führungstreffer, doch es sollte der einzige der 32 Spielminuten bleiben. Die Einheimischen mit dem konterstarken, siebenfachen Torschützen Raphael Theiß übernahmen schnell das Kommando über ihre chancenlosen Gegenspieler.
"Im Angriff fehlt uns noch die Geduld bis zu einem sicheren Torwurf und im Gegenzug machen es die anderen dann besser," erkannte TSG-Spielertrainer Gerd Zimmer eine weiter andauernde Schwäche in den eigene Reihen. Die Gegentore markierten Dominic Speiser (4), Uwe Henrich (2) und einmal Zimmer selbst.
21.01.12
SSG Heilbronn - SGW Durlach/Ettlingen: 6:10 (2:2, 3:5, 0:0, 1:3)
SSG Heilbronn: Johannes Krug (TW) - Sven Schurr, Olaf Baumann (1 Treffer), Patrick Färber, Michael Geier, Wolfgang Laib, Thomas Lock (2), Jens Boysen, Lucas Mayer, Matthias Krips (2), Moritz Plenefisch (1), Oliver Färber
SGW Durlach/Ettlingen: Simon Sadowsky (TW) - Holger Weber (1 Treffer), Reiner Grieshaber, Roland Löffler (1), Jochen Reinig, Alexander Kleiber (2), Hannes Harms (2), Sascha Haller (1), Thomas Kirchner, Sven Zimmermann, Marcel Seyda, Matthias von Beckerath (3), Oliver Rösch
19.01.12
SSV Weingarten - SGW Durlach/Ettlingen: 14:7 (3:0, 3:2, 1:4, 7:1)
SSV Weingarten: Martin Heuberger (TW) - Yannick Bolesch, Emil Baumeister (3 Treffer), Juan Bancalari, Christoph Ruderer, Peter Pongratz (3), Tobias Stöhr, Gerhard Tschekmarev (3), Patrick Hrubesch, Marius Simon, Otto Kramer, Timo Haueisen (5), Gregor Maier
SGW Durlach/Ettlingen: Dirk Habel (TW) - Reiner Grieshaber, Roland Löffler (2 Treffer), Jochen Reinig (2), Daniel Hahn (2), Hannes Harms, Sascha Haller, Thomas Kirchner, Sven Zimmermann (1), Marcel Seyda, Thomas Lennert
15.01.12
von Claus Bastian
Heilbronn. In der Verbandsliga Baden-Württemberg hat die Mannschaft des Tabellenletzten TSG 1862 Weinheim auch ihre viertes Saisonspiel verloren und beim 5:15 (1:4, 1:2, 2:2, 1:7) als Gast des SSG Heilbronn zum zweiten Mal mit zehn Treffern Unterschied den Kürzeren gezogen. Vor der nächsten Partie am Samstag in Waiblingen gegen den Oberliga-Absteiger TSG Backnang bedeutet das 0:8 Punkte mit 23:64 Toren.
Das Duell im Sportbecken des Hallenbades Soleo war geprägt von viel Hektik infolge unterschiedlicher Entscheidungen der beiden Unparteiischen aus Sicht von TSG-Trainer Gerd Zimmer. Das änderte freilich nichts an der selbst verschuldeten Niederlage der Gäste: "Wir hatten zu viele Ballverluste bei unserem Centerspiel und daraus ergaben sich unnötige Kontermöglichkeiten mit Heilbronner Gegentoren," zeigte sich Zimmer selbstkritisch. Dazu kam der schnelle 0:4-Rückstand innerhalb von vier Spielminuten und dieser Abstand wiederholte sich in den ersten drei Spielvierteln noch dreimal aus Sicht der chancenlosen Gäste.
Im nur neunköpfigen Aufgebot gegen 13 Einheimische erzielte Frank Reichenbacher zwei Tore und dazu kamen Zimmer, Morten Stock und Manuel Martin. Für Marco Friedrichs gab es wegen "brutaler Handlung" vier Minuten Zeitstrafe, den Wasserverweis mit Ersatz und nun zwei Spiele Sperre.
SSG Heilbronn - TSG Weinheim: 15:5 (4:1, 2:1, 2:2, 7:1)
SSG Heilbronn: Johannes Krug (TW) - Sven schurr, Klaus Stumpp (1 Treffer), Wolfgang Laib, Patrick Färber (3), Michael Geier (1), Thomas Hänelt 1), Thomas Lock (4), Jens Boysen, Lukas Mayer, Matthias Krips (2), Moritz Plenefisch (1), Oliver Färber (2)
TSG Weinheim: Max Eder (TW) - Gerd Zimmer (1), Andreas Heim, Frank Reichenbacher (2), Morten Stock (1), Manuel Martin (1), Uwe Henrich, Marco Friedrichs, Dominic Speiser
18.12.11
von Claus Bastian
Nach dem schnellen Scheitern im Pokal und zwei mehr oder weniger hohen Niederlagen zum Auftakt in der Verbandsliga Baden-Württemberg sind die Wasserballer der TSG 1862 Weinheim zwar auch im dritten Saisonspiel leer ausgegangen, haben sich mit 8:11 (2:2, 2:2, 2:4, 2:3) als Gast des 1.BSC Pforzheim II mit dem bisher besten Ergebnis der neuen Spielzeit aber wacker geschlagen. "Ein Sieg wäre zwar schön gewesen, aber ich freue mich über das optisch gute Ergebnis. Die Mannschaft hat vieles umsetzen können, was wir im Abschlusstraining zu Hause geprobt hatten," zog Spielertrainer Gerd Zimmer seine Bilanz zum Jahresausklang. Dazu verwies er auf das recht gute Überzahlspiel bei den neun Möglichkeiten mit einer Trefferquote von fast 80 Prozent. Zunächst wurde aus der frühen 2:0-Führung zwar ein 2:4, aber bis zum 6:6 mischte der Gast von der Bergstraße gut mit. Erst vier Gegentreffer der Reserve des Zweitligisten innerhalb von fünf Spielminuten brachten dann den entscheidenden Rückstand.
Bester TSG-Werfer war Frank Reichenbacher mit drei Gegentoren, während Marco Friedrichs zweimal traf. Für den Rest sorgten Karsten Dellbrügge, Dominic Speiser und Andreas Heim. Mit nun 0:6 Punkten und 18:49 Toren haben die Weinheimer am Tabellenende des Elferfeldes vier Wochen Pause vor sich, ehe es am 14. Januar bei der SSG Heilbronn weiter geht.
18.12.11
von Claus Bastian
Nur 22 Stunden nach der fulminanten Vorstellung der ersten Garnitur zwei Klasen höher haben auch die Wasserballer des 1.BSC Pforzheim II im Emma-Jaeger-Bad die letzte Prüfung des Jahres beim Start in die 13. Saison der Verbandsliga Baden-Württemberg mit zwei Punkten abgeschlossen. Der Sechste der vergangenen Spielzeit gewann gegen das Schlusslicht vom Sommer mit 11:8 (2:2, 2:2, 4:2, 3:2) Toren und sicherte sich damit die erwartet gute Ausgangsposition für das vergrößerte Programm von 20 Spielen in der neuen Runde des Elferfeldes.
Zum relativ knappen Ergebnis beim Favoritensieg verwies BSC-Trainer Armin Reisert auf den Einsatz vieler jüngerer Spieler auch über längere Strecken der Partie. Das hatte bei ihrer Unerfahrenheit auch neun Zeitstrafen zur Folge, derweil die Gäste von der Bergstraße um den Ex-Karlsruher Gerd Zimmer als Spielertrainer nur eine überstehen musste. Nach dem frühen Schock des 0:2-Rückstandes antworteten die Gastgeber mit ihren ersten vier Toren und bis zum 6:6 war die faire Partie durchaus offen. Vier weitere BSC-Treffer innerhalb von fünf Spielminuten läuteten dann die Wende auf dem Weg zum Sieg ein.
Dazu steuerten Ilja Frolov und Bojan Marin drei Tore bei, während Pascal Sachs zweimal traf. Den Rest besorgten Nachwuchshoffnung Julian Pfisterer, Neuzugang Tomislav Kacunic und Routinier Stefan Sachs (48).
18.12.11
SSG Heilbronn - SV Ludwigsburg III: 9:9 (2:1, 4:4, 2:2, 1:2)
SSG Heilbronn: Michael Geier (TW) - Sven Schurr, Klaus Stumpp (1 Treffer), Robert Sanyo (3), (Name nicht identifiziert), Jens Boysen (1), Lukas Mayer (1), Matthias Krips (1), Oliver-Marc Färber (2)
SV Ludwigsburg III: Bernd Nigl (TW) - Frank Neidhard (1 Treffer), Tino Bernhardt (1), Thomas (Nachname nicht identifiziert) (1), Armin Segert (1), Christian Heintschel, Daniel Sieger, Jan Wössner (1), Csaba Freiberger, Indrit Salihu, Thomas Klaue (4), David Apel, Markus (Nachname nicht identifiziert)
(Faxkopie sehr schlecht lesbar)
06.12.11
von Mike Meyer
Die Mannschaft des SSV Zuffenhausen geht recht zuversichtlich in die Verbandsligasaison 2011/2012.
Nichtabstieg - das war das erklärte Ziel der Wasserballer des SSV Zuffenhausen in der vergangenen Verbandsligasaison gewesen. Am Ende rangierte das Team von Trainer Joachim Kilgus in der Abschlusstabelle auf Platz drei und hätte zudem in die Oberliga aufsteigen können. "Der Meister SSV Freiburg II wollte nicht hoch, der Vizemeister SV Cannstatt III wollte nicht hoch, dann hat der Verband eben bei uns nachgefragt," sagt Eric Hartung, Spieler und Pressewart bei den SSV-Wasserballern. Es entwickelte sich eine intensive Diskussion. Ein Teil der Zuffenhäuser Mannschaft wollte die Chance zum Aufstieg wahrnehmen, ein anderer Teil nicht. "Wir haben demokratisch entschieden, dass wir in der Verbandsliga bleiben," sagt Hartung. Denn ein Aufstieg hätte - so die Ansicht der Aufstiegsgegner - einen wesentlichen Bestandteil des Zuffenhäuser Erfolgsrezepts gefährdet: Den Teamgeist. "Es ist deutlich motivierender, wenn man ab und zu als Sieger aus dem Wasser steigen kann, als wenn man 20 von 22 Spielen verliert," begründet Hartung.
Besagter Teamgeist war der Mannschaft vor drei Jahren ein Stück weit verloren gegangen. Doch dann besannen sich die Zuffenhäuser wieder auf besagte Tugend und legten damit den Grundstein, trotz eines Altersdurchschnitts von 36 Jahren in der Verbandsliga durchaus konkurrenzfähig zu sein. Woraus die zweite Komponente des Zuffenhäuser Erfolgsrezeptes abzuleiten ist: Reichlich Routine. Die meiste davon hat Erwik Jost, der trotz seiner 53 Jahre nach wie vor zu den Stammspielern im Zuffenhäuser Kader gehört. "Er ist vielleicht nicht mehr so schnell, aber ein Kraftpaket ohne Ende," urteilt Hartung über seinen Teamkollegen. Doch es gibt ja auch ein paar Akteure, die den Schnitt senken: Christian Vogel und Denis Vatui, beide sind 20 Jahre alt, und der ein Jahr ältere Nils Christmann. Schmerzlich ist für den SSV nur der längerfristige Ausfall von Torwart Matthias Küttner, den die Folgen eines Mittelfußbruchs noch zu einer mehrmonatigen Pause zwingen. Ansonsten heißt es: Neue Saison, alte Gesichter. Der SSV verzeichnet weder Zu- noch Abgänge. Und er geht recht zuversichtlich in die neue Spielzeit. "Auch wenn uns wieder einmal nicht so ganz klar ist, welche Rolle wir in der Verbandsliga spielen werden, denke ich, dass ein Platz im Mittelfeld für uns drin sein müsste," sagt Hartung. Zwei Clubs müssen die Nord-Stuttgarter hinter sich lassen - was machbar scheint, zumal im SSV Weingarten und dem SV Bietigheim zwei nicht allzu stark eingeschätzte Aufsteiger in die Liga rückten. Die erste Standortbestimmung folgt nun am 1. Dezember um 20.30 Uhr im Untertürkheimer Inselbad. Der SSV empfängt die TSG Weinheim. "Das ist eigentlich eine lösbare Aufgabe," sagt Hartung.
Der Kader des SSV Zuffenhausen: Michael Staehle, Matthias Küttner; Dirk Kalka, Ralf Hauser, Erwik Jost, Francesco Esposito, Frank Schäfer, Eric Hartung, Christian Vogel, Markus Mergenthaler, Peter Kaslik, Peter Grönwoldt, Heiko Wentz (Kapitän), Jochen Bez, Nils Christmann, Denis Vatui.
(gefunden in der Stuttgarter Zeitung)
04.12.11
von Claus Bastian
Bei zwei hart umkämpften Duellen sind die Wasserballer der SGW Durlach/Ettlingen mit 3:1 Punkten und 24:23 Toren unerwartet gut in die neue Saison der Verbandsliga Baden-Württemberg gestartet. Im Grötzinger Hallenbad gab es zunächst ein 15:14 gegen SV Cannstatt III, wobei sich die Gastgeber nach einem 1:6 im ersten Spielviertel enorm steigerten.
Nur zwei Tage später folgte der beachtliche Teilerfolg beim SV Ludwigsburg III mit einem 9:9 nach schneller 2:0-Führung und dem Ausgleich der heimstarken Gastgeber 33 Sekunden nach dem Ende.
Von den zwei Dutzend Toren erzielte Matthias von Beckerath gegen Cannstatt allein sieben. Mit ihm trafen Spielertrainer Roland Löffler (5) und die andere Hälfte der Ausbeute teilten sich Holger Weber, Reiner Grießhaber, Jochen Reinig, Alexander Kleiber und Hannes Harms (je 2) sowie Thomas Kirchner und der frühere Ludwigsburger Daniel Hahn bei seinem Einstand.
SV Ludwigsburg III - SGW Drlach/Ettlingen: 9:9 (1:3, 4:1, 2:3, 2:2)
SV Ludwigsburg III: Bernd Nigl (TW) - Andreas Warner (1 Treffer), Tino Bernhardt (1), Christian Gscheidle, Armin Segert (1), Christian Heintschel (1), Daniel Sieger, Dieter Gscheidle (3), Indrit Salihu, Thomas Klaue (1), Csaba Freiberger, David Apel (1)
SGW Durlach/Ettlingen: Dirk Habel (TW) - Holger Weber (1 Treffer), Roland Löffler (2), Jochen Reinig (2), Alexander Kleiber (2), Hannes Harms (2), Thomas Lennart, Daniel Hahn, Marcel Seyda, Reiner Grießhaber, Sven Zimmermann
30.11.11
SV Cannstatt III - TSG Weinheim: 25:7 (6:1, 7:2, 4:1, 8:3)
SV Cannstatt III: Mark Strohm (TW) - Matthias Zielke (3 Treffer), Oliver Rapp (1), Stefan Riecher (1), Francisco Mir (5), Matthias Pohl (2), Thomas Mooser (7), Evan Müller, Jan-Michel Groß (2), Christian Böllinger (4), Moritz Friesch, Adrian Thran, Anastasios Bitsos
TSG Weinheim: Max Eder (TW) - Andreas Heim (1 Treffer), Karsten Dellbrügge (1), Frank Reichenbacher (3), Morten Stock, Manuel Martin, Uwe Henrich, Georgi Papyan, Moritz Kordes, Marco Friedrichs (1), Andreas Bayer, Dominic Speiser (1)
30.11.11
von Claus Bastian
Die Wasserballer des 1.BSC Pforzheim II haben das erste ihrer 20 Saisonspiele in der Verbandsliga Baden-Württemberg mit 16:9 (5:2, 4:1, 3:5, 4:1) im Emma-Jaeger-Bad problemlos gegen Neuling SV Bietigheim für sich entschieden. Die 13 einheimischen mit einer gelungenen Mischung aus Routiniers und Nachwuchsspielern eröffneten schon nach 70 Sekunden ihre Torausbeute und dominierten das Geschehen über die volle Distanz mehr oder weniger sicher. "Oldie" Stefan Sachs war mit vier Toren bester Werfer und sein Sohn Pascal traf genau so dreimal wie Bojan Marin und Ilja Frolov. Den Rest teilten sich Michael Henningsen, Tomislav Kacunic und Hermann Vornkahl.
1.BSC Pforzheim - SV Bietigheim: 16:9 (5:2, 4:1, 3:5, 4:1)
1.BSC Pforzheim: Georg Uhlig (TW) - Julien Pfisterer, Michael Henningsen (1 Treffer), David Drobiec, Bernd Keller, Bojan Marin (3), Adrian Bornbaum, Stefan Sachs (4), Tomislav Kacunnic (1), Ilja Frolov (3), Pascal Sachs (3), Armin Reisert, Hermann Vornkahl (1)
SV Bietigheim: Gerd Müller (TW) - Alexander Brass, Michael Bertet (1 Treffer), Holger Füllborn (1), Ralph Schmidt, Gregor Sarby (3), Friedhelm Isbaner, Mirko Aspacher, Dirk Staiger, Robert Hoffner (4), Markus Köhler
30.11.11
von Claus Bastian
Die Wasserballer des 1.BSC Pforzheim II haben das erste ihrer 20 Saisonspiele in der Verbandsliga Baden-Württemberg mit 16:9 (5:2, 4:1, 3:5, 4:1) im Emma-Jaeger-Bad problemlos gegen Neuling SV Bietigheim für sich entschieden. Die 13 einheimischen mit einer gelungenen Mischung aus Routiniers und Nachwuchsspielern eröffneten schon nach 70 Sekunden ihre Torausbeute und dominierten das Geschehen über die volle Distanz mehr oder weniger sicher. "Oldie" Stefan Sachs war mit vier Toren bester Werfer und sein Sohn Pascal traf genau so dreimal wie Bojan Marin und Ilja Frolov. Den Rest teilten sich Michael Henningsen, Tomislav Kacunic und Hermann Vornkahl.
1.BSC Pforzheim - SV Bietigheim: 16:9 (5:2, 4:1, 3:5, 4:1)
1.BSC Pforzheim: Georg Uhlig (TW) - Julien Pfisterer, Michael Henningsen (1 Treffer), David Drobiec, Bernd Keller, Bojan Marin (3), Adrian Bornbaum, Stefan Sachs (4), Tomislav Kacunic (1), Ilja Frolov (3), Pascal Sachs (3), Armin Reisert, Hermann Vornkahl (1)
SV Bietigheim: Gerd Müller (TW) - Alexander Brass, Michael Bertet (1 Treffer), Holger Füllborn (1), Ralph Schmidt, Gregor Sarby (3), Friedhelm Isbaner, Mirko Aspacher, Dirk Staiger, Robert Hoffner (4), Markus Köhler
30.11.11
von Robert Bölke
Beim SVL II und beim SVL III erweitern Sieger, Mory, Freiberger, Meyer-Steudte und Hauser die Kader, denn nicht nur die erste Mannschaft darf Neuzugänge im Team begrüßen, auch die beiden „Reserveteams“ des SVL können sich über reichlich Zuwachs freuen.
Aus der eigenen Jugend rücken Torwart Julian Meyer-Steudte (Jg. 1994) und Centerspieler Csaba Freiberger (Jg.1996) nach. „Wir heißen die zwei Youngsters ganz herzlich bei den Aktiven willkommen. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn die „vereinseigenen“ Sprösslinge den Sprung schaffen. Das neue Niveau wird ihnen gut tun, wir wollen die beiden so gut es geht fördern,“ meinte Trainer Armin Bölke, der dieses Jahr verstärkt auf die jungen Talente setzen will.
Zwischen den Pfosten können die Schwarz-Gelben neben Meyer-Steudte auch auf Neuzugang Martin Mory aus Halle zählen. Der 20-Jährige studiert momentan in Stuttgart. Nach dem Abgang von Daniel Holzwarth kann man sich daher ganz besonders über die beiden neuen Torhüter freuen, die sicherlich ihr Bestes geben werden, um in der Ober- und der Verbandsliga den Kasten sauber zu halten.
Auch darf sich der SVL über weiteren Zulauf von der TSG Backnang freuen, denn der 20-jährige Daniel Sieger folgt Jan-Luca Friedemann und Armin Segert, die nun ihre dritte Saison in Ludwigsburg spielen, in die Barockstadt. Er bringt Verbandsliga-Erfahrung mit und ergänzt das neue Konzept der „Jungen Wilden“ wunderbar.
Außerdem verstärkt Markus Hauser diese Saison den Kader. Den 26 Jahre jungen Spieler, der ebenfalls aus Halle kommt, hat es beruflich in den Süden gezogen.
„Wir freuen uns, dass wir so viele neue Spieler begrüßen dürfen. Das bietet uns ganz neue Möglichkeiten. Die „Oldies“ ziehen sich verständlicher Weise immer mehr aus dem Spielgeschehen zurück und da benötigen wir jede helfende Hand,“ erklärte Tino Bernhardt, der Teamchef der zweiten Mannschaft. „Außerdem haben wir ja auch viele neue Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft, die wir einsetzen können, darunter unter anderem Tiberius Casper, Florian Lemke, Laszlo Toth, Mark Szepesi und Thomas Hartmann. Mit so einem Kader muss klar sein: Wir wollen in der Ober- und der Verbandsliga mehr erreichen als letztes Jahr,“ erklärte der Routinier.
Nach dem 16:9-Arbeitssieg der „Ersten Garde“ in Darmstadt am Sonntag startet die Oberligamannschaft des SVL am Mittwoch als Gast des SSV Esslingen in die Saison. In der Verbandsliga empfängt die dritte Mannschaft nächsten Samstag im Anschluss an das Match des SVL I gegen Friedberg die SG Durlach/Ettlingen zum ersten Saisonspiel. Dann darf man mit Ex-Ludwigsburger Daniel Hahn einen alten Bekannten begrüßen, der im Stadionbad das erste Mal mit blauer Kappe antreten darf.
26.11.11
von Claus Bastian
Weinheim. Die Wasserballer der TSG 1862 Weinheim scheinen sich für die neue Saison bei ihrem Pflichtprogramm um Punkte und Pokal in den Runden von Baden-Württemberg einiges vorgenommen zu haben. Auftakt der Spielzeit sind von Dienstag bis Samstag in dieser Woche drei Reisen zu Auswärtsansetzungen im mittleren Neckarraum mit jeweils einem Ruhetag dazwischen.
Startschuss ist am Dienstag zum Spiel der Verbandsliga in Stuttgart beim SV Cannstatt III in dessen Vereinsbad Mombach. Zwei Tage später geht es ebenfalls in die Landeshauptstadt, wo im Stadtbad Cannstatt Gastgeber SSV Zuffenhausen auf seine Gäste von der Bergstraße wartet. Dazu kommt dann am Samstag in Waiblingen das Auftaktspiel der 32. Pokalrunde von Baden-Württemberg beim Ligakonkurrenten TSG Backnang.
26.11.11
von Edgar Gfrörer
Erfolgreicher Saisonstart für Backnangs Verbandsliga Wasserballer. Mit einem verdienten 8:11 Erfolg kehrte die Mannschaft von Trainer Eckehardt Stecher vom Gastspiel bei der SSG Weil am Rhein aus Lörrach zurück.
Zum Auftakt in die Saison trafen zwei unbekannte Mannschaften aufeinander. Der Überraschungseffekt war im ersten Viertel auf Seiten der Gastgeber. Zweimal ging die Mannschaft von SSG-Spielertrainer Jürgen Wittner in Führung, beide Male konnte die TSG ausgleichen. Zwischenstand 2:2 zur Viertelmitte, für Backnang waren Bernhard Büter und Alexander Kiebler erfolgreich. Kurz vor der ersten Pause, im Anschluss an ein Überzahlspiel, ging die TSG dann erstmals in Führung. Torschütze zum 2:3 war Andreas Bartsch. Zum zweiten Spielabschnitt stellte Trainer Stecher um. Die Maßnahme zeigte Erfolg, denn bis zur Hälfte des zweiten Viertels zogen die Gäste aus Backnang durch drei Treffer in Folge auf 2:6 davon. Erfolgreich waren Mark Daynes und zweimal Kapitän Rafael Theiss. Bis zur Halbzeit bot sich noch mehrmals die Chance weiter zu erhöhen, doch ein ums andere Mal scheiterten die TSG Stürmer am guten SSG-Torwart Kempf. So kam es wie es kommen musste. Ihren letzten Angriff vor der Pause schlossen die Gastgeber zum 3:6 Anschlusstreffer ab.
Mit der Absicht den Sack zuzumachen kamen die Gerberstädter aus der Pause. Doch die schlechte Chancenauswertung verhinderte eine schnelle Vorentscheidung zugunsten der Stecher Schützlinge. So dauerte es bis zur Viertelmitte, als die TSG durch einen Doppelschlag von Rafael Theiss auf 3:8 davonzog. Doch im Gefühl des sicheren Vorsprungs schlichen sich Leichtsinnsfehler in die bis dahin sichere TSG Abwehr ein. Die Gastgeber legten zweimal nach und konnten den Abstand wieder auf drei Tore verkürzten. 5:8 stand es somit zu Beginn des Schlussabschnitts. Die Gastgeber versuchten nochmal alles um das Blatt noch zu wenden, doch die TSG hielt dagegen. Bis zum Schlusspfiff fielen noch je drei Treffer für beide Teams. Die TSG legte jeweils vor, die Gastgeber konterten, kamen aber nicht näher an Backnang heran. Durch die Tore von zweimal Alex Kiebler und nochmals Rafael Theiss wurden sie auf Distanz gehalten und ein wichtiger 8:11 Sieg eingefahren.
Das Fazit von Trainer Eckehardt Stecher war positiv: „Nach Anfangsschwierigkeiten hatten wir das Spiel im Griff“. Die Abwehr um Torwart Stefan Fuggmann war ordentlich, im Angriff hingegen gibt es noch Verbesserungspotential.
SSG Weil - TSG Backnang: 8:11 (2:3, 1:3, 2:2, 3:3)
SSG Weil: Alexander Kempf (TW) - Jürgen Wittner (3 Treffer), Jürgen Benz, Tobias Brodda, Michel Grasso, Christoph Dilger, Fabian Schäffer (1), Thomas Wohlschlegel, Pio Reuter (2), Thomas Göke (1), Julius Theile (1)
TSG Backnang: Stefan Fuggmann (TW) - Hannes Weinbrenner, Valentin Schneider, Alexander Kiebler (3 Treffer), Andreas Bartsch (1), Mark Daynes (1), Thomas Eberspächer, Bernhard Büter (1), Marcel Ruoss, Raphael Theiss (5)
26.11.11
von Claus Bastian
Der Start in die 13. Saison der Wasserball-Verbandsliga Baden-Württemberg verlief für die Mannschaft des TSG Weil in neuer Umgebung zwar nicht unerwartet ohne ein Erfolgserlebnis, aber die Niederlage gegen TSG Backnang hielt sich beim 8:11 (2:3, 1:3, 2:2, 3:3) durchaus im Rahmen. Immerhin traf der Siebte der letzten Spielzeit auf den diesjährigen Absteiger aus der Oberliga des Bundeslandes und damit auf eine recht erfahrene Mannschaft.
Bei der Premiere im Hallenbad Lörrach sahen ein Dutzend Zuschauer nach der Gedenkminute für die verstorbene Gretel Schumann zunächst die Gastgeber in dem idealen Sportbecken zweimal in Führung. Die Favoriten erholten sich jedoch schnell von diesem "Schock" und machten daraus innerhalb von sechs Spielminuten ein 2:6 aus Sicht der Weiler. Danach war noch viermal ein Rückstand von vier Treffern zu verkraften, aber mehr ließen die fleißigen Weiler nicht zu.
"Backnang war einfach besser und hat verdient die Punkte mitgenommen," anerkannte der SSG-Spielertrainer und Wasserballwart Jürgen Wittner die Leistung der Gäste. Sein besonderes Lob galt dem eigenen Torwart Alexander Kempf, der mit seinen Glanzparaden Rückhalt und herausragender Spieler der Verlierer war. Arg vermisst wurde der meist torgefährliche Michael Armbruster. Ohne ihn teilten sich Wittner (3), Pio Reuter (2), Thomas Göke, Julius Theile und der 16-jährige Neuling Fabian Schäffer zum Endstand 15 Sekunden vor dem Schlusspfiff die Gegentreffer.
SSG Weil - TSG Backnang: 8:11 (2:3, 1:3, 2:2, 3:3)
SSG Weil: Alexander Kempf (TW) - Jürgen Wittner (3 Treffer), Jürgen Benz, Tobias Brodda, Michel Grasso, Christoph Dilger, Fabian Schäffer (1), Thomas Wohlschlegel, Pio Reuter (2), Thomas Göke (1), Julius Theile (1)
TSG Backnang: Stefan Fuggmann (TW) - Hannes Weinbrenner, Valentin Schneider, Alexander Kiebler (3 Treffer), Andreas Bartsch (1), Mark Daynes (1), Thomas Eberspächer, Bernhard Büter (1), Marcel Ruoss, Raphael Theiss (5)
02.10.11
von Claus Bastian
Stuttgart. Die beiden Spielklassen im Wasserball von Baden-Württemberg können beim Start in die neue Saison erstmals nicht mit der seit Jahren gültigen Regelung von je zehn Mannschaften antreten. Im Vorfeld der Termintagung am 15. Oktober in Stuttgart hat Rundenleiter Walter Klewar für die nun schon 35. Spielzeit der Oberliga lediglich ein geschrumpftes Achterfeld beisammen. SSV Esslingen II spielt als Titelverteidiger wie zuletzt wieder mit WBG Villingen-Schwenningen, SV Ludwigsburg II, VfL Sindelfingen, SV Nikar Heidelberg, SSG Reutlingen/Tübingen und SGW Leimen/Mannheim II sowie Zweitligaabsteiger SSV Ulm 1846.
Dagegen umfasst die Verbandsliga für ihre 13. Saison elf Mannschaften wegen des Widerstandes der besten gegen den Aufstieg. Derweil sind freilich sogar SSV Freiburg II als Meister und dazu noch SGW Leimen/Mannheim III in die sportlich so gut wie bedeutungslose Bezirksliga Baden abgestiegen. Damit spielen SV Cannstatt III, Oberligaabsteiger TSG Backnang, SSV Zuffenhausen, SSG Heilbronn, SV Ludwigsburg III, 1.BSC Pforzheim II, SSG Weil am Rhein, SGW Durlach/Ettlingen, TSG 1862 Weinheim sowie die beiden Aufsteiger SV Bietigheim und SSV Weingarten.
Für Klewar ist die neue Entwicklung eine „schlimme Tendenz“, die so nicht zu verantworten sei. „Da müssen wir uns schnell etwas einfallen lassen, um nicht in den Verruf einer Meldeliga zu kommen. Sicherlich gibt es auch einen Weg über die Durchführungsbestimmungen“, erläuterte der 68-jährige Stuttgarter.