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Bundesliga Frauen

14. Spielzeit / 31. deutsche Meisterschaft 2011/2012

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Aktuell: Ergebnisse/Tabelle (WDR Teletext  # 659)

Saison aktuell - 2011 -2010 - 2009 - 2008 - 2007

2006 - 2005 - 2004 - 2003 - Archiv

Aktuelle Tabelle

  Platz Verein Spiele G U V Tore Differenz Punkte
  1 SV Bayer Uerdingen 5 5 0 0 134:22 112 10:0
  2 SV Blau-Weiß Bochum 5 5 0 0 108:32 76 10:0
  3 Freie Schwimmer Duisburg 4 4 0 0 52:29 23 8:0
  4 SC Chemnitz 5 2 0 3 36:83 -47 4:6
  5 SG Neukölln Berlin 4 1 1 2 40:74 -34 3:5
  6 SV Nikar Heidelberg 6 1 1 4 56:90 -34 3:9
  7 Hohenlimburger SV 5 1 0 4 35:52 -17 2:8
  8 Hannoverscher SV 5 1 0 4 49:76 -27 2:8
  9 ETV Hamburg 5 1 0 4 45:97 -52 2:8

(Stand: 11.12.11)

 

Ergebnisübersicht

Bundesliga Frauen 2012 Gastmannschaft
Heimmannschaft BWB SVC FSD ETVH HSV NHD HLB SGN BAY

Bochum

BWB   23:2 04.02. 17:9 24:7 11.02. 05.02. 25:4 17.03.

Chemnitz

SVC 25.02.   31.03. 25.03. 24.03. 13:9 11:4 10:16 26.02.

Duisburg

FSD 24.03. 18.03.   11.02. 12.02. 13:7 26.03. 17.03. 25.03.

Hamburg

ETVH 10.03. 05.02. 9:19   25.02. 18.03. 12:8 04.02. 11.03.

Hannover

HSV 11.03. 04.02. 8:11 20:11   17.03. 9:11 05.02. 10.03.

Heidelberg

NHD 10:19 11.03. 25.02. 01.04. 31.03.   26.02. 10.03. 6:25

Hohenlimburg

HLB 25.03. 17.03. 5:9 12.02. 11.02. 7:11   18.03. 24.03.

Neukölln

SGN 26.02. 11.02. 01.04. 24.03. 25.03. 13:13 31.03.   25.02.

Uerdingen

BAY 31.03. 31:0 05.02. 33:4 19:5 12.02. 04.02. 26:7  

 Spielplan => Link (Deutsche Wasserball Liga)

Interessante Begegnung oder überraschender Spielausgang? Bitte Protokoll an WiB schicken.


Gerne veröffentlichen wir hier Eueren Spielbericht, der selbstverständlich die subjektive Sicht von Beteiligten widerspiegeln darf. Weitere Berichte und Protokolle sind mit der Ergebnisübersicht verlinkt.

 

Beiträge der Redaktion von Wasserball in Baden sind mit WiB kenntlich gemacht.


13.11.11

Nikarfrauen mit Sieg und Niederlage

Zwei Punkte beim Hohenlimburger SV, aber Reinfall in Duisburg

von Claus Bastian

Hagen/Duisburg.  Zwei Wochen nach den beiden heimischen Niederlagen beim Saisonauftakt gegen die seit Jahren Besten der Bundesliga haben die Frauen des SV Nikar Heidelberg im Wasserball bei zwei weiteren Begegnungen auswärts eine ausgeglichene Bilanz von 2:2 Punkten und 18:20 Toren verbucht, womit die "Rote Laterne" des Schlusslichts an SC 1892 Chemnitz weitergereicht wurde. Zunächst freute sich ein 13-köpfiges Aufgebot von Trainer Dr. Kai van der Bosch im neuen Westfalenbad von Hagen über den 11:7 (5:2, 3:1, 1:2, 2:2)-Sieg gegen Gastgeber Hohenlimburger SV, ehe 20 Stunden später und einem langen Wartetag im Westen die Partie mit Freie Schwimmer Duisburg 7:13 (1:2, 2:2, 2:6, 2:3) verloren ging. Beste Werferin bei den 18 Gästetoren des einzigen Erstligisten vom Süden war Trainertochter und Neu-Nationalspielerin Sina van der Bosch mit ihren acht Treffern, je zur Hälfte in beiden Spielen. Dazu kamen Luise Zimmermann (5), Anne Reuter (2), Laura Brager, Simone Rolko und bei ihrem Einstand Kristina Fekete.

Die 21-jähreige Ungarin vom dortigen Erstligisten ZF Eger war überraschend verpflichtet worden. Sie spielte genau so erstmals in dieser Saison wie die reaktivierte, ein Jahr jüngere Studentin Kim Büsgen und die erfahrene Torfrau Nadine Leja. Mit diesen wurde das Geschehen gegen den fünfmaligen deutschen Meister in Hagen klar dominiert und in der abschließenden Trainerbilanz waren die Verlierer "noch gut bedient, obwohl sie die langjährige Nationalspielerin Simone Budde als Torfrau wieder aufgeboten hatten".

Dagegen war van der Bosch die Enttäuschung nach der Niederlage beim Tabellendritten in Duisburg deutlich anzumerken: "Wir haben uns unter Wert verkauft. Vor allem im dritten Viertel lief fast alles schief". Negativer Höhepunkt  waren vier Gegentore vom noch vielversprechenden 5:6 zum 5:10. Im Aufgebot vom Vorabend fehlten freilich Anja Tinelli und Siti Strittmatter.


30.10.11

Doppelter Fehlstart für Nikar-Frauen im OSP-Hallenbad

Niederlagen gegen die Besten der Bundesliga bringt Schlusslicht

von Claus Bastian

Heidelberg.  Der Auftakt zur 13. Saison der Wasserball-Bundesliga zur Ermittlung des 31. deutschen Meisters hat für den SV Nikar Heidelberg als einzigen Erstligisten des Südens aufgrund eines wenig intelligenten Spielplans schon zum dritten Mal in Serie zwar Heimspiele, aber dazu erneut die beiden mit Abstand besten Vereine als Gegenüber im 50-Meter-Becken des OSP-Hallenbades gebracht. Daraus ergaben sich die wieder unvermeidlichen Niederlagen gegen Rekordmeister SV Blau-Weiß Bochum mit einem 10:19 (1:8, 6:3, 1:5, 2:3) und 20 Stunden später auch aus dem Duell mit dessen gleichstarken Konkurrenten SV Bayer Uerdingen beim deutlichen 6:25 (1:8, 1:5, 4:4, 0:8). Daraus ergaben sich abermals 0:4 Punkte mit 16:44 Toren am Tabellenende des Neunerfeldes hinter dem punktgleichen LEN-Pokalstarter Hannoverscher SV. Kleiner Trost bei diesem Negativ-Triple war indes die besser gewordene Tordifferenz von 41 im Jahr 2009 über 37 vor zwölf Monaten und 28 dieses Mal.

Gegen das verjüngte Aufgebot aus Bochum konnte Nikartrainer Dr. Kai van der Bosch seine beiden besten Torfrauen nicht einsetzen und musste auf die schon 43-jährige Sabine Weinmann zurückgreifen. Dazu beklagte er bei seiner Mannschaft nach der langen Pause die Spielerfahrung. Prompt wurde das Aufgebot in seinem Trainingsbecken gleich zu Beginn mit den ersten sechs Gegentoren innerhalb von nur viereinhalb Spielminuten "kalt" erwischt. Darunter waren auch zwei Treffer der aus Hannover an die Ruhr gewechselten Nationalspielerin Tatjana Steinhauer, die am Ende sieben auf ihrem Konto hatte und zur "Spielerin des Tages" gekürt wurde.

Nach dem relativ günstigen Resultat im Bochumer Spiel kassierten die Nikarwerferinnen gegen den Gast vom Krefelder Waldsee dann aber die höchste Heim-Niederlage. In der leicht veränderten Formation der Verlierer fehlten Anja Tinelli und Mara Ruhnau, während sich Torfrau Weinmann ihre Position mit der gleichaltrigen Trainerfrau Silke van der Boschh teilte. In der über die volle Distanz einseitigen Partie ragte beim souveränen Gästesieg die 169-malige Nationalspielerin Monika Kruszona nach ihrer Rückkehr von Blau-Weiß Bochum mit sieben Treffern heraus.

Beste Nikarwerferin in beiden Spielen war Trainertochter Sina van der Bosch (19) mit zehn der 16 Tore ihrer Farben. Den Rest teilten sich Jung-Nationalspielerin Luise Zimmermann mit zwei in jedem Spiel sowie Anne Reuter und Anja Tinelli gegen Bochum.