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Turbo-Pokal Frauen Saison 2008 19. deutscher Wasserball-Pokal |
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| 1. Runde | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Datum | Uhrzeit | Ort | Heim | Gast | Ergebnis |
| Sa | 01.12.07 | 18:00 | ... | Hohenlimburger SV | Hannoverscher SV | 9:8 |
| 2. Runde (Viertelfinale) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag | Datum | Uhrzeit | Ort | Heim | Gast | Ergebnis |
| Sa | 23.02.08 | 18:00 | ... | Hohenlimburger SV | SV Nikar Heidelberg | 5:7 |
| Sa | 19.04.08 | 14:00 | ... | SV Wuppertal-Neuenhof | SV Blau-Weiß Bochum | 4:21 |
| Sa | 19.04.08 | 20:00 | ... | ETV Hamburg | SG Neukölln | 7:10 |
| So | 20.04.08 | 13:00 | ... | SC Chemnitz | SV Bayer 08 Uerdingen | 6:19 |
02.12.07
von Claus Bastian
Die Auslosungen zu zwei Pokalrunden mit Viertelfinalspielen haben den Mannschaften des SV Nikar Heidelberg für Mitte Februar jeweils zwei Auswärtsspiele mit freilich unterschiedlichen Reiselängen gebracht. Die Frauen des Bundesligisten treten am 8. Februar im deutschen Pokal beim Ligakonkurrenten Hohenlimburger SV in dessen Traglufthalle Hagen-Henkhausen an, während die Männer bei ihrer kurzen Fahrt nach Heilbronn im Wettbewerb von Baden-Württemberg auf Wasserfreunde Gemmingen als Gastgeber treffen.
24.02.08
von Claus Bastian
Die Frauen des SV Nikar Heidelberg haben zum fünften Mal innerhalb von acht Jahren den Sprung in die Endrunde der Besten um den deutschen Wasserball-Pokal geschafft. Zum Auftakt der 19. Spielzeit kam der einzige Bundesligist des Südens zu einem hoch verdienten 7:5 (2:2, 0:0, 4:2, 1:1)-Sieg beim Liga-Konkurrenten Hohenlimburger SV. Damit erreichten die Schützlinge des Trainergespanns Dr. Kai van der Bosch / Wolfgang Kuhnle als erster Verein die Endrunde der letzten Vier über Pfingsten im Freibad Lünen-Brambauer. Zum SV Nikar gesellen sich noch die drei Sieger der erst am19./20. April anstehenden Spiele SV Wuppertal-Neuenhof gegen SV Blau-Weiß Bochum, ETV Hamburg gegen SG Neukölln Berlin und von SC 1892 Chemnitz gegen Titelverteidiger SV Bayer Uerdingen. Damit deutet sich eine Besetzung mit dem gleichen Quartett wie im Vorjahr an.
In der Traglufthalle über dem Vereinsbad der Hohenlimburger Gastgeber in Hagen, wo der Rahmen ohne Lautsprecheranlage und technischen Problemen bei einem der schwimmenden Tore keineswegs erstklassig war, bestimmten die Gäste von Beginn an in allen Belangen das Geschehen im 50-Meterbecken. Am Ende haderten sie freilich über die serienweise ausgelassenen Chancen, hätten 16 Überzahlspiele doch ein wesentlich deutlicheres Ergebnis bringen müssen.
Die siegreichen Gäste vom Neckar spielten mit Torfrau Nadine Leja-Körper, Sabine Weinmann, Anne Reuter, Alena Kapustova (1 Tor), Sina van der Bosch, Laura Brager (1), Anja Tinelli (2), Luise Zimmermann, Sonja Kuhnle, Christina Kreutz (3) und Nadja Kreis als gelungener Mischung von erfahrene Spielerinnen und jugendlichen Eigengewächsen.
| 3. Runde (Finalrunde) | ||||||
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| Tag | Datum | Uhrzeit | Ort | Heim | Gast | Ergebnis |
| Sa | 10.05.08 | 12:00 | Lünen-Brambauer | SV Bayer 08 Uerdingen | SV Nikar Heidelberg | 15:3 |
| Sa | 10.05.08 | 14:00 | Lünen-Brambauer | SV Blau-Weiß Bochum | SG Neukölln | 22:6 |
| Spiel um Platz 3 | ||||||
| So | 11.05.08 | 10:00 | Lünen-Brambauer | SV Nikar Heidelberg | SG Neukölln | 6:16 |
| Spiel um Platz 1 | ||||||
| So | 11.05.08 | 16:00 | Lünen-Brambauer | SV Bayer 08 Uerdingen | SV Blau-Weiß Bochum | 9:16 |
| Endstand | |
| 1. | SV Blau-Weiß Bochum |
| 2. | SV Bayer Uerdingen |
| 3. | SG Neukölln |
| 4. | SV Nikar Heidelberg |
13.05.08
von Claus Bastian
Lünen-Brambauer. Die 19. deutsche Wasserball-Pokalrunde der Frauen ist bei der traditionellen Endrunde in Gemeinschaft mit den Männern und der Neuauflage des Titelgewinns von Vorjahressieger WF Spandau 04 Berlin beim 25. Erfolg für die Spielerinnen des SV Nikar Heidelberg im Freibad Warmbadstadion von Lünen-Brambauer nahe Dortmund wie vor Jahresfrist mit einem realistischen vierten Platz zu Ende gegangen. Bevor sich der deutsche Rekordmeister SV Blau-Weiß Bochum im Endspiel gegen SV Bayer Uerdingen mit einem 8:7-Sieg den vor Jahresfrist an die Rheinländerinnen verlorenen Titel zurück holte und nun sechsmal in der Siegerliste steht, verlor der SV Nikar die Partie um den dritten Platz gegen SG Neukölln Berlin unerwartet deutlich mit 6:16 (2:3, 1:6, 1:4, 2:3) Toren.
"Wir waren wieder dabei, das ist viel wert gewesen, aber drei unserer Besten aus der Stammbesetzung nach den Ausfällen von Christine Neubrech (Verletzung) sowie Maike Hannowsky und Christina Kreutz fehlten an allen Ecken und Enden," fand Trainer Dr. Kai van der Bosch den Hauptgrund für die Platzierung und die schwachen Vorstellungen, ehe er sich für zwei Wochen in den Urlaub verabschiedete. Nur im ersten Viertel konnten seine Schützlinge gleichwertig mithalten, ehe die deutlichen Defizite vor allem in den Zweikämpfen gegen die robusten Berlinerinnen deutlich zu Tage traten.
Am Vortag hatte es im Halbfinale gegen den noch amtierenden Titelträger aus Krefeld in ähnlich klares 3:15 (0:5, 0:5, 0:3, 3:2) gegeben. Dazu meinte A-Lizenztrainer Wolfgang Kuhnle, der seine abgelaufene Lizenz bei einer Fortbildung am Rande der Spieltage verlängern konnte: "In der Erkenntnis der Chancenlosigkeit haben die Spielerinnen nicht ihr Letztes gegeben und so kam es zu dem deutlichen Ergebnis."
Vor dem letzten Wochenende in der Bundesligahauptrunde mit den Nikarspielen in Hannover und Hamburg spielen die Badenerinnen in Westfalen in ihrem zwölfköpfigen Aufgebot mit Torfrau Nadine Leja-Körper, Siri Strittmatter, Anne Reuter (1 Tor), Alena Kapustova (2), Sina van der Bosch (2), Laura Brager (2), Mara Ruhnau, Anja Tinelli, PIa Freier, Luise Zimmermann, Sonja Kuhnle (2) und Nadja Kreis.
Damit umfasste das sichtlich geschwächte Aufgebot des einzigen Bundesligisten im Süden nur fünf Spielerinnen aus dem Bundesligakader und dazu nicht weniger als sechs B-Jugendliche sowie eine der Altersklasse A.
Optimales aus Heidelberg war dagegen on Marcella Mauss (3) am Beckenrand zu sehen. Zusammen mit sieben männlichen Kollegen gehört sie als einzige Frau zu den Schiedsrichterpaaren am Beckenrand. Die frühere Nationalspielerin für Tschechien und Deutschland aus den Reihen des SV Nikar und in Eppelheim lebend leitete das Männerhalbfinale zwischen Spandau und Würzburg so einwandfrei, dass ihr für den Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung auch die Leitung des Endspiels der Berliner gegen ASC Duisburg (9:8) anvertraut wurde. Ihr Partner auf er anderen Seite war Ulrich Spiegel (Esslingen) und damit ein Gespann aus Baden-Württemberg.