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2. Bundesliga Saison 2005/06 14. Spielsaison |
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Die 2. Bundesliga wurde im Zuge einer Ligareform zum Ende der Saison 2006 aufgelöst! |
Aktuelle Tabelle
| Platz | Verein | Spiele | G | U | V | Tore | Differenz | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A | 1 | SSV Esslingen | 22 | 19 | 1 | 2 | 280:165 | 115 | 39:5 |
| A | 2 | SV Würzburg 05 | 22 | 18 | 0 | 4 | 261:146 | 120 | 36:8 |
| A | 3 | SV Duisburg 98 | 22 | 17 | 0 | 5 | 264:191 | 73 | 34:10 |
| A | 4 | SGW Aqua/Wedding Berlin | 22 | 14 | 2 | 6 | 240:181 | 59 | 30:14 |
| 5 | Freie Schwimmer Hannover | 22 | 12 | 1 | 9 | 228:200 | 28 | 25:19 | |
| A | 6 | SV Krefeld 72 | 22 | 9 | 2 | 11 | 224:220 | 4 | 20:24 |
| 7 | SV Ludwigsburg 08 | 22 | 7 | 1 | 14 | 184:242 | -58 | 15:29 | |
| 8 | SV Brambauer 1950 | 22 | 7 | 1 | 14 | 178:244 | -66 | 15:29 | |
| 9 | SV 1921 Weiden | 22 | 7 | 0 | 15 | 202:222 | -20 | 14:30 | |
| 10 | SpVg Laatzen | 22 | 6 | 1 | 15 | 158:213 | -55 | 13:31 | |
| 11 | SV Rhenania Köln | 22 | 5 | 3 | 14 | 152:240 | -88 | 13:31 | |
| 12 | SV Poseidon Hamburg | 22 | 5 | 0 | 17 | 166:273 | -107 | 10:34 |
(A = Aufsteiger)
Ergebnisübersicht
| DWL 2 - 2006 | Gastmannschaft | ||||||||||||
| Heimmannschaft | SCW | SVB | D98 | SSVE | POSH | FSH | RHEK | SVK | SLAA | SVL | SVWN | SVW | |
Berlin |
SCW | _ | 16:12 | 13:10 | 7:7 | 15:7 | 10:7 | 21:4 | 13:9 | 12:12 | 9:4 | 11:4 | 13:7 |
Brambauer |
SVB | 6:3 | _ | 13:14 | 3:12 | 14:11 | 10:13 | 12:9 | 10:8 | 6:8 | 15:7 | 11:10 | 4:14 |
Duisburg |
D98 | 13:8 | 18:3 | _ | 6:8 | 16:3 | 16:11 | 15:8 | 10:8 | 11:5 | 14:9 | 8:3 | 6:11 |
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Esslingen |
SSVE | 10:7 | 17:3 | 14:8 | _ | 34:10 | 11:9 | 11:4 | 14:11 | 13:12 | 8:9 | 14:9 | 10:5 |
Hamburg |
POSH | 9:18 | 9:9 | 9:12 | 7:11 | _ | 11:13 | 5:4 | 8:6 | 8:4 | 10:9 | 8:11 | 4:10 |
Hannover |
FSH | 4:2 | 10:5 | 10:12 | 8:10 | 12:9 | _ | 14:4 | 14:4 | 9:5 | 18:4 | 10:8 | 6:13 |
Köln |
RHEK | 10:9 | 7:7 | 8:12 | 5:17 | 9:8 | 12:9 | _ | 10:10 | 5:9 | 10:10 | 10:9 | 7:10 |
Krefeld |
SVK | 15:10 | 13:8 | 4:11 | 8:9 | 12:6 | 12:12 | 10:8 | _ | 19:10 | 18:4 | 10:7 | 8:7 |
Laatzen |
SLAA | 6:10 | 4:4 | 9:13 | 7:14 | 5:5 | 4:8 | 4:5 | 15:9 | _ | 8:3 | 10:9 | 7:14 |
Ludwigsburg |
SVL | 10:13 | 12:8 | 9:14 | 10:14 | 10:7 | 11:6 | 12:6 | 10:13 | 11:7 | _ | 11:10 | 8:12 |
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Weiden |
SVWN | 7:10 | 10:6 | 13:19 | 7:14 | 15:8 | 10:11 | 9:5 | 11:10 | 12:4 | 12:6 | _ | 10:11 |
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Würzburg |
SVW | 3:4 | 19:9 | 12:8 | 10:8 | 24:4 | 11:9 | 17:2 | 13:7 | 13:3 | 10:5 | 15:6 | _ |
Relegationsspiele: 24. Juni sowie 8. und 9. Juli
Turnier Verbleib 2. Liga oder Aufstieg: 14. Juli. bis 16. Juli
Gerne veröffentlichen wir hier Eueren Spielbericht, der selbstverständlich die subjektive Sicht von Beteiligten widerspiegeln darf.
Beiträge der Redaktion von Wasserball in Baden sind mit WiB kenntlich gemacht.
28.06.06
von Andreas Teicher
Nach dem erfolgreichen Saisonabschluss auf Platz 7 der zweiten Wasserball-Bundesliga erklärt der SV Ludwigsburg seinen Rücktritt vom Relegationsturnier um den Aufstieg in die erste Bundesliga (DWL I).
„Wir haben uns in den letzten Tagen intensiv Gedanken gemacht und die Entscheidung fiel uns nicht leicht“, sagt der Vizepräsident des SV Ludwigsburg Matthias Nagel. „Aber bei aller Freude über die sportlichen Erfolge, bleiben zu viele Probleme, die der Aufstieg mit sich bringen würde“, führt Nagel weiter aus.
Der Aufstieg würde beim SVL erhebliche Mehrkosten verursachen, die durch den Wasserballetat momentan nicht abgedeckt wären. Außerdem müssten sich die Ludwigsburger für die Hallensaison ein Hallenbad mit 50-Meter-Becken suchen, da er nach den Regeln der DWL I nicht im 25-Meter-Becken des Stadionbades spielen dürfte. Letztendlich kamen die Verantwortlichen des SVL auch zu der Überzeugung, dass im nächsten Jahr der Schwerpunkt auf die Jugendarbeit gelegt werden soll.
„Der Jugendbereich ist unsere Zukunft. Darauf wollen wir aufbauen, so dass wir in ein paar Jahren mit einer deutlich verjüngten Mannschaft wieder den Aufstieg in Angriff nehmen können. Für die kommende Saison halten wir einen Platz im oberen Tabellenviertel der neu formierten zweiten Bundesliga Süd für ein realistisches Ziel“, fasst Nagel die Zielsetzung des SV Ludwigsburg zusammen. Damit ist die Saison für die erste Mannschaft des SVL beendet und die Spieler verabschieden sich in die wohlverdiente Sommerpause.
20.06.06
von Andreas Teicher
Zum Saisonende drehten die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg noch einmal richtig auf. Gegen die Freien Schwimmer Hannover beherrschten die Ludwigsburger von Beginn an das Spiel. Nach einem knappen 2:1 im ersten Viertel bauten sie im zweiten Viertel ihre Führung auf 6:1 aus, so dass das Spiel bereits zur Halbzeitpause entschieden war.
„Heute hat die ganze Mannschaft gezeigt, dass wir einen Platz im Mittelfeld der zwölf Zweitligamannschaften verdient haben. Das war ein versöhnlicher Saisonabschluss“, fasste der Ludwigsburger Allrounder Vedran Pirija zusammen. Besonderen Anteil am Ludwigsburger Erfolg hatte erneut Elmar Golla mit fünf Treffern. Aber auch der Ludwigsburger Centerverteidiger Thorsten Kraut leistete ganze Arbeit indem er nur zwei Tore des Hannoveraner Torschützen Butikashvili zuließ.
Mit dem Erreichen des siebten Tabellenplatzes hat sich der SV Ludwigsburg gleichzeitig auch für das Relegationsturnier für die neue auf 16 Mannschaften erweiterte erste Wasserball-Bundesliga qualifiziert. Da der SVL vor fünf Spielen noch auf Platz 12 stand, trifft die Situation den SVL überraschend.
Der Vizepräsident des SVL Matthias Nagel hat daher seit Samstag ein lachendes und ein weinendes Auge: „Auf der einen Seite wäre der Aufstieg in die erste Liga natürlich ein großer sportlicher Erfolg. Auf der anderen Seite sprechen auch einige Gründe gegen einen Aufstieg. Zum Ersten müssten wir uns für die Heimspiele im Winter ein Hallenbad mit 50-Meter-Becken suchen. Außerdem fallen für einen Erstligaverein deutlich höhere Kosten an. Zudem müssen wir noch klären, mit welchem Spielerkader wir in die kommende Erstligasaison starten würden. Die nächsten Tage werden wir uns Gedanken zu diesem Thema machen. Nächste Woche werden wir uns dann noch einmal intern zusammensetzen und nach Abwägung aller Argumente die Entscheidung fällen, ob wir zum Aufstiegsturnier fahren.“ Das Relegationsturnier findet am Wochenende vom 14. bis 16. Juli statt.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 2 Tore), Tino Bernhardt, Thomas Klaue, Elmar Golla (5), Hans-Christian Wöhrle (1), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Robert Grohe (1), Matthias Nagel, Christian Heintschel, Thorsten Kraut (2) und Dieter Gscheidle.
18.06.06
(prg) Die Weidener Wasserballer verloren ihr letztes Ligaspiel in Duisburg, beim künftigen Erstligisten, DSV 98 mit 3:8 und verpassten aufgrund der unerwartet ungünstigen Ergebnisse anderer Spiele die Relegation zur neuen 1. Deutschen Wasserball-Liga um einen Punkt.
Unglücklicher Beginn
Sichtlich beeindruckt durch die Verletzung des Kapitäns Thomas Aigner gingen die Oberpfälzer verunsichert ins Spiel. Nach der schnellen Hinausstellung des Centerverteidigers Dominik Fries nutzten die Hausherren ihre erste Überzahl und gingen rasch mit 1:0 in Führung. Drei Minuten dauerte das ausgeglichene Spiel, in dem die Weidener eigentlich gleichwertig mithielten, jedoch ihre Chancen nicht nutzten, ehe Fries seine zweite Zeitstrafe kassierte. Dieses Ereignis hemmte die Oberpfälzer zusätzlich, das Spiel musste umgestellt werden, der Druck nach vorne blieb aus. Das erste Viertel ging mit 0:2 verloren.
Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste das Spielgeschehen noch ausgeglichener gestalten, übernahmen zeitweise die Kontrolle, verpassten es dennoch die guten Torchancen zu nutzen. Alle drei Überzahlen in diesem Abschnitt blieben ungenutzt, Torwart Srajer verhinderte mit seinen glänzenden Paraden schlimmeres. Nur 0:1 und immer noch torlos gingen die Max-Reger-Städter mit 0:3 Rückstand in die Halbzeitpause.
Aus für Fries
Die Halbzeitbesprechung schien anfangs nichts gebracht zu haben. Die Weidener agierten harmlos im Angriff, Dominik Fries verabschiedete sich mit seinem dritten persönlichen Fehler aus dem Spiel, während die Duisburger ihre beiden Überzahlen in Tore ummünzten. Wer dachte, Weiden würde aufgrund des 0:5 Zwischenstandes aufgeben, der irrte. Die Luczak-Schützlinge drehten noch einmal auf, erhöhten wieder das Tempo und konnten mit zwei Kontertoren, beide vom Schäfer, auf 2:5 zur letzten Pause verkürzen.
Gleich zu Beginn des letzten Viertels vergaben die Gäste die nächste Überzahl, als Antwort nutzten dafür die Hausherren mustergültig ihr nächstes Powerplay und erzielten das vorentscheidende 6:2. Auch in der restlichen Spielzeit gingen die SV-ler ein hohes Tempo, mit dem der Gegner eigentlich überfordert war, scheiterten dennoch im Abschluss meist an dem gut aufgelegten Duisburger Torhüter Hendrichs. Auch die letzten zwei Überzahlsituationen konnten die jungen Weidener nicht in Tore umwandeln, kassierten dafür die nächsten zwei Treffer, bevor Florian Bronold mit seinem Kontertor für Ergebniskosmetik sorgte. 8:3 am Ende, eigentlich gerechtfertigt. Die Weidener scheiterten an der Chancenverwertung, verspielten alle sieben Überzahlen und unzählige 100-prozentige, nur Torwart Srajer verhinderte eine viel höhere Niederlage.
„Nachspiel“
Der noch vor dem letzten Spieltag auf Platz sieben stehende SV Weiden musste direkt nach dem Spiel einen richtigen Telefonkrimi erleben, der leider mit keinem Happy End endete. Die erste Nachricht, Würzburg gewinnt in Laatzen, Weiden vor Laatzen. Die zweite, Brambauer schlägt Köln, damit bleibt Weiden hinter Brambauer aber vor Köln, achter Platz. Die letzte und die schlimmste Botschaft, Ludwigsburg schlägt unerwartet Hannover, Weiden rutscht auf den neunten Rang und verpasst um einen Punkt die Teilnahme an der Relegation. Die Enttäuschung war anfangs sehr groß, Tränen flossen, entsetzt saßen die sonst so gut aufgelegten Kameraden wie versteinert auf der Tribüne. Lange Zeit dauerte es, bis der Trainer selbst seine Gedanken fassen und die Mannschaft ansprechen konnte.
„Wir haben nicht verstanden, unsere Stärken in Tore umzuwandeln, verspielten viel zu viele Chancen, haben versäumt den „letzten“ Paß zu spielen und scheiterten. Thomas Verletzung und Dominiks vorzeitiges Aus hinterließen Spuren, der Druck war immer größer, dem haben wir nicht standgehalten“, resümierte Irek Luczak nach dem Spiel.
Enttäuschung überschlafen. Zufriedenheit überwiegt
„Ich bin stolz auf die Mannschaft, wir haben eine grandiose Saison gespielt, in der uns leider das Glück verlassen hat. Nicht nur die viele „Ein-Tor-Niederlagen", sogar die anderen Ergebnisse der letzten Spieltage fielen äußerst ungünstig gegen uns aus, das war nicht nur das Lehrgeld ... so ist der Sport eben. Für die Truppe wäre das Relegationsturnier auf jeden Fall die Krönung der tollen Saison, schade. Dennoch bin ich äußerst zufrieden. Noch vor der Saison wurde unsere Zielsetzung mit der Platzierung unter der besten zehn von manch einem als sehr optimistisch bewertet, am Ende sind wir neunter mit der besten Tordifferenz der letzten sechs Mannschaften der Tabelle. Da muss man doch schließlich zufrieden sein. Die Entwicklung, die das Team hingelegt hat, die Stimmung in der Truppe, das überwiegt die ganze Enttäuschung“, äußerte sich der Trainer am Tag danach.
Saisonziel übertroffen
Die Saisonzielplatzierung wurde mit dem neunten Platz übertroffen, auch der sportlicher Klassenerhalt wurde erreicht. Der Schwimmverein Weiden spielt in der Saison 2006/07 in der 2. Bundesliga-Süd. Die Planung kann schon in den nächsten Tagen beginnen. "Wer bleibt, wer geht, wer kommt?" sind jetzt die Fragen, die als nächste Aufgaben auf die SV-Verantwortlichen warten. Über Erkenntnisse werden wir berichten.
Torfolge: 1:0 Jocks, 2:0 van Bürg, 3:0 Koke, 4:0 Poley, 5:0 Jocks, 5:1 Schäfer, 5:2 Schäfer, 6:2 Giesen, 7:2 Jocks, 8:2 Poley, 8:3 Bronold.
SV Weiden, das Team: Vladimir Srajer im Tor, Thomas Aigner (verletzt und nur kurzzeitig eingesetzt), Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Pul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer
16.06.06
(prg) Eine Schreckmeldung ging am Freitag morgen beim Trainer Luczak ein. Thomas Aigner, der Kapitän und gefährlichster Schütze der Bundesliga Mannschaft, verletzte sich ausgerechnet nach dem Abschlusstraining an rechter Schulter. Bei einem Freizeitspiel mit der Wasserballjugend, die von Aigner betreut wird, rutschte er aus und fiel auf seine rechte Schulter. Die mit der Wasserballabteilung befreundeten Therapeuten, Dr. Peter Dehling und Krankengymnastin Barbara Zwick arbeiten an seiner Verletzung und bemühen sich, seinen Einsatz am Samstag im Spiel des Jahres für die Oberpfälzer wieder möglich zu machen. Eins scheint sicher, ganz schmerzfrei wird er nicht zu bekommen sein.
"Allein seine Anwesenheit ist für die Mannschaft enorm wichtig, natürlich fährt er mit. Ich hoffe immer noch, dass er eingesetzt werden kann. Am Samstag früh wird er vom Training befreit werden. Wir werden den Verlauf der Verletzung beobachten und hoffen das beste", äußerte sich Trainer Luczak zur Sachlage.
16.06.06
(prg) Wer hätte sich das träumen lassen? Einen Spieltag vor Ende der 2. Wasserball-Bundesliga-Saison 2005/2006 hat der Aufsteiger und Außenseiter Schwimmverein Weiden auf Platz sieben von den fünf Bewerbern für die letzten beiden Plätze für die Relegation zur 1. Bundesliga mit 14 Punkten die besten Karten. Ein Unentschieden gegen den künftigen Erstligisten und sicheren Dritten Duisburg 98 am Samstag um 16.30 Uhr in der Vereinsanlage des Traditionsklubs reicht den Oberpfälzern für das Aufstiegsturnier.
Zumindest die Vorzeichen sind klar: Gewinnen die SVW-Wasserballer gegen die Rheinländer oder holen sie gegen den Bronze-Medaillen-Gewinner einen Punkt, so können die Verantwortlichen mit den Planungen für das Relegationsturnier zur 1. Bundesliga beginnen, da den jungen Weidenern Platz sieben nicht mehr zu nehmen wäre.
Bei einer Niederlage könnten sich die darauffolgenden Minuten für die Luczak-Schützlinge zu einem wahren Thriller entwickeln. Je nach den Ergebnissen der anderen Mannschaften können die Reger-Städter noch zwischen den Plätzen 7 und 10 landen. Es kommt insbesondere auf die Schützenhilfe der Würzburger in Laatzen und der Hannoveraner in Ludwígsburg an, sollten beide gewinnen, würden die Oberpfälzer am Ende mindestens achter werden.
"Wir haben unser Saisonziel bereits jetzt erreicht. Als wir vor der Saison als Aufsteiger eine Platzierung unter der Top 10 angaben, wurden wir von einigen belächelt. Wir haben also schon jetzt geschafft, was wir erreichen wollten. Nun kommt die Kür. Wir wollen alles daran setzten, gegen die 98er zu punkten und mit eigener Kraft das Aufstiegsturnier zu erreichen. Sollte es nicht klappen werden wir zwar noch um die anderen Ergebnisse fiebern, doch auch wenn es am Ende nicht reichen sollte, werden wir eine grandiose Saison feiern", sagt SV-Coach Irek Luczak.
Das Relegationsturnier zur neuen, 16 Mannschaften umfassenden, 1. Wasserball-Bundesliga wirkt umso verlockender, da bei einer Teilnahme auch der SV Weiden nicht chancenlos wäre: Neben den vier Regionalliga-Meistern würde der SVW dann noch auf einen der jetzigen fünf Kandidaten sowie die beiden Verlierer aus den Partien "Bochum (derzeit Letzter 1. Bundesliga) - FS Hannover (Fünfter 2. Bundesliga)" und "Hamm (derzeit Vorletzter 1. Bundesliga) - SV Krefeld 72 (Sechster 2. Bundesliga)" treffen. Alles Mannschaften gegen die sich die jungen Bayern getrost Chancen ausrechnen dürfen.
Zumindest an der Vorbereitung sollte es nicht scheitern: Die Spieler um Kapitän Thomas Aigner reisen bereits am Freitag an den Rhein, um am Samstag, nach einer kurzen morgendlichen Einheit, im Vollbesitz ihrer Kräfte antreten zu können.
A-Lizenz-Trainer Luczak kann erneut mit seiner bewährten Besetzung antreten. Sein Sohn Bartek, der nur wenige Kilometer entfernt lebt, kann jedoch seinen alten Vereinskameraden nicht helfen, da er in Uerdingen um die Bronze-Medaille in der 1. Bundesliga spielt. Auch Julian Wirth, der eine wichtige Prüfung am Samstag absolviert, wird der Mannschaft nicht zur Verfügung stehen. Das Team wünscht den beiden viel Glück.
Das Aufgebot: Vladimir Srajer im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.
14.06.06
von Andreas Teicher
Am Samstag empfangen die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg die Freien Schwimmer Hannover zum Saisonfinale. Nach drei Siegen und einem Remis in den letzten Spielen freuen sich die Ludwigsburger auf ihr letztes Spiel im Freibad Hoheneck.
„FS Hannover ist als Tabellenfünfter und nach dem 18:4 im Hinspiel klarer Favorit“, dämpft der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach die Erwartungen. Berücksichtigt man aber den Ludwigsburger Auswärtssieg gegen den Tabellenführer SSV Esslingen, stellt sich doch die Frage, ob am Samstag nicht mehr drin sein könnte.
„Wir werden engagiert, aber ohne Druck ins Wasser gehen. Die Zuschauer sollen zum Saisonfinale ein gutes und spannendes Spiel sehen“, weicht Süßenbach aus. Die Wasserballer des FS Hannover stecken inzwischen schon in der Vorbereitung für die Relegation, für die sie sich als Tabellenfünfter bereits qualifiziert haben. Für die Hannoveraner ist dies der letzte offizielle Test für das bevorstehende Turnier. Die Begegnung wird um 16:30 Uhr angepfiffen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Hans-Christian Wöhrle, Elmar Golla, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Robert Grohe, Matthias Nagel, Thorsten Kraut und Dieter Gscheidle.
12.06.06
von Andreas Teicher
In einem spannenden Auswärtsspiel erkämpften sich die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg einen Punkt beim Tabellennachbarn Rhenania Köln. Der Ludwigsburger Robert Grohe war mit vier Treffern der erfolgreichste Torschütze in einem Spiel mit wechselnden Führungen.
So gingen die Ludwigsburger zu Beginn durch Grohe mit 0:1 in Führung. Köln glich zur Halbzeitpause auf 1:1 aus und zog in den ersten zwei Minuten des zweiten Viertels auf 4:1 davon. Durch Treffer von erneut Grohe, Armin Süßenbach, Matthias Nagel und Vedran Pirija sicherte sich der SVL aber noch ein ausgeglichenes 5:5 Zwischenergebnis zur Halbzeit. Das dritte Viertel ging mit 2:1 zum 7:6 Pausenstand an die Gastgeber aus Köln. Die Spannung erhöhte sich als der SVL im letzten Viertel durch Nagel 141 Sekunden vor Schluss noch einmal zum 9:9 ausglich. 43 Sekunden vor dem Abpfiff wähnten sich die Kölner nach ihrem Treffer zum 10:9 bereits siegessicher, bevor Andreas Teicher 20 Sekunden vor Schluss eine Überzahlchance zum verdienten Ausgleich verwertete.
„Letztendlich können wir mit dem 10:10 zufrieden sein. Phasenweise wäre allerdings sogar mehr drin gewesen“, meint SVL-Trainer Süßenbach nach dem Spiel. Nachdem die Ludwigsburger nur mit neun Mann die Auswärtsfahrt angetreten hatten, durfte der Ludwigsburger Coach gegen Köln sogar selbst ins Wasser und erzielte prompt den Treffer zum 4:3. Freude kam bei den Ludwigsburgern auch abseits des Wassers auf als der daheim gebliebene Elmar Golla ihnen nach dem Spiel telefonisch über die Geburt seiner Tochter Zoé berichtete. Das Saisonfinale am kommenden Samstag könnte nun spannender kaum werden. Vier Mannschaften mit 13:29 Punkten und eine mit 14:28 Punkten besetzen die Ränge 7 bis 11. Beim Heimspiel gegen FS Hannover wollen die Ludwigsburger daher wieder in kompletter Besetzung noch einmal alles zeigen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Tino Bernhardt, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (2), Robert Grohe (4), Matthias Nagel (2), Armin Süßenbach (1).
10.06.06
(prg) Erfolgreich schlossen die Bundesliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden ihre Schätzlerbad-Saison ab. Das Tabellenschlusslicht SV Poseidon Hamburg wurde am Samstag Abend mit 15:8 gezwungen. Aufgrund anderer Ergebnisse, brachte der Sieg sogar den siebten Tabellenplatz und damit die beste Platzierung der Saison.
Das Spiel im sonnigen Schätzlerbad begann vielversprechend, zwei Treffer des Centers Schäfer sorgten für die schnelle 2:0 Führung schon in der zweiten Minute. Doch zu früh dachten sich die Hausherren, das Spiel schon gewonnen zu haben. Nach drei Gegentreffer in Folge, Resultat einiger Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung, gingen die Akteure mit 2:3 in die erste Pause. Deutliche Worte des Trainers trugen schon im zweiten Viertel Früchte, Serkan Dogdu traf schnell zum 3:3, Thomas Aigner erhöhte kurz darauf auf 4:3.
Noch ein zwischenzeitiger Ausgleichstreffer sorgte für die letzte Hoffnung der Hanseaten. Der 4:4 Gleichstand sollte aber auch der letzte in dem Spiel bleiben. Die Oberpfälzer kamen immer besser ins Spiel, Konterangriffe wurden schneller, der Spielaufbau sicherer. Nach Treffern von Dominik Fries und Rico Horlbeck trennten sich die Kontrahenten mit 6:5 zur Halbzeitpause.
Ein richtiges Schützenfest begann gleich nach der Pause, die Max-Reger-Städter lochten vier Mal in Folge ein und sorgten mit dem 10:5 Zwischenstand für die Vorentscheidung. Der letzte Spielabschnitt wurde nach zwei schnellen Toren der Gastgeber zur Formsache, die Punkte blieben verdienterweise in Weiden. Auch die Höhe, 15:8 geht völlig in Ordnung. Die Weidener hoffen jetzt, ein Schwung Selbstvertrauen nach Duisburg zum letzten Ligaspiel mitzunehmen.
Die letzten Spieltage der 2. Deutschen-Wasserball-Liga gestalten sich spannender als je zuvor. Nicht nur der Meistertitel wird mit einem wahren Finale ausgespielt, auch die Relegationsfrage bleibt weiterhin offen. Immer noch haben fünf Mannschaften eine theoretische Chance, die Plätze 7 und 8 zu belegen. Genau diese Platzierungen berechtigen zur Teilnahme am Relegationsturnier für die DWL I. Weiden steht in dieser Konkurrenz mit einem Punkt Vorsprung und der besten Tordifferenz noch vor dem letzten Spieltag auf dem siebten Rang. Die Paarungen werden die alles entscheidende Antworten bringen.
Der zehnte Platz ist den Oberpfälzern jetzt schon sicher, damit wäre die damals noch optimistische Zielsetzung vor der Saison erfüllt. Leistet der SV Würzburg Schützenhilfe und schlägt Laatzen, würde schon der neunte Platz rausspringen ... Eins ist jedoch sicher, sollten die Weidener bei den favorisierten Duisburgern einen Punkt holen, würden sie siebte bleiben. Eine schwere Aufgabe, aber immerhin eine Chance, die Relegation noch aus eigener Kraft zu erreichen. Wer hätte das gedacht, dass der Bundesliganeuling am Ende noch Mitspracherecht ergreift.
"Die Entwicklung, die unsere Mannschaft in dieser Saison hingelegt hat, ist phänomenal. Wir werden noch alles geben in Duisburg, aber egal, welcher Platz am Ende rausspringt, es war eine tolle Saison für uns. Die Stimmung, die Geschlossenheit und Kameradschaft in der Mannschaft, das geht zum Teil unter die Haut. Tag für Tag macht die Arbeit mit der Truppe immer mehr Spaß. Ich bin glücklich, dass ich mit diesen Menschen zusammengekommen bin", äußerte sich Trainer Irek Luczak kurz nach dem Abpfiff.
SV Weiden - SV Poseidon Hamburg 15:8 (2:3, 4:2, 4:1, 5:2)
Torfolge: 1:0 Schäfer, 2:0 Schäfer, 2:1 Weiß, 2:2 Lohrer, 2:3 Abaci (Strafwurf), 3:3 Dogdu, 4:3 Thomas Aigner, 4:4 Weiß, 5:4 Fries, 6:4 Horlbeck, 6:5 Karner, 7:5 Horlbeck, 8:5 Bronold, 9:5 Sven Luczak, 10:5 Dogdu, 10:6 Weik, 11:6 Schäfer, 12:6 Thomas Aigner, 12:7 Abaci (Strafwurf), 13:7 Schäfer, 14:7 Dogdu, 14:8 Abaci (Strafwurf), 15:8 Hans-Christoph Aigner
08.06.06
(prg) Wie schon die Ergebnisse im Laufe der Saison, so wird auch der Endspurt in der zweiten Wasserball-Bundesliga (DWLII) 2005/2006 äußerst spannend. Vor den letzten beiden Liga-Spielen gegen Schlusslicht Poseidon Hamburg (Samstag, 18 Uhr im Schätzlerbad) und den künftigen Erstligisten Duisburger SV 98 (17.06. in Duisburg) haben die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden noch Chancen auf den siebten Platz. Doch im Kampf mit der SpVg Laatzen, dem SV Brambauer, dem SV Ludwigsburg und Rhenania Köln ist auch der elfte Platz denkbar. Am Samstag haben die treuen Weidener Anhänger dabei die letzte Chance in dieser Saison ihre Wasserballer zu begutachten und ihre Mannschaft, bei diesem mehr als wichtigen Spiel, lautstark zu unterstützen.
Welche Spannung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse: Um die letzten beiden Ränge, die für die Teilnahme am Aufstiegsturnier zur ersten Bundesliga berechtigen (7 und 8), streiten sich zwei Spieltage vor Schluss ganze fünf Mannschaften, deren Punktekonten nur einen Zähler voneinander entfernt sind. Mit derzeit je 13 Punkten stehen dabei die SpVg Laatzen und der SV Brambauer auf den Relegationsrängen, während der SV Weiden, SV Ludwigsburg und Rhenania Köln mit je 12 Zählern in Lauerstellung stehen.
"Unser Saisonziel war eine Platzierung unter den Top 10. Das wollen wir auf jeden Fall schaffen. Wenn man so nah dran ist, will man jedoch natürlich auch die Qualifikation für das Aufstiegsturnier sichern. Wir werden in den letzten beiden Spielen noch mal alles geben und alles daran setzten unsere tolle Saison mit einem guten Platz zu krönen", meint SV-Coach Irek Luczak vor der heißen Endphase der Liga.
Großer Vorteil der Weidener: Mit einem Tordifferenz von nur -22 Treffern liegen die Oberpfälzer unter den fünf Teams weit in Front und könnten bei Punktegleichheit großen Nutzen daraus ziehen. Laatzen (-44), Brambauer (-55), Ludwigsburg (-63) und Köln (-85) haben dabei schlechtere Karten.
Den Grundstein für eine erfolgreiche Platzierung wollen die Weidener Wasserballer bereits am Samstag gegen „rote Laterne“ Poseidon Hamburg legen. Die Hansestädter liegen mit nur 8 Punkten und dem schlechtesten Torverhältnis (-102) abgeschlagen auf Rang 12 und können nur noch rein theoretisch die Schlussplatzierung verlassen. Und dabei hat der SVW sehr gute Erinnerungen an die Poseidon-Wasserballer: Ende Februar nämlich fuhren die Luczak-Schützlinge in der norddeutschen Metropole ihren ersten Saisonsieg ein (11:8), was zur Folge hatte, dass der berühmte Knoten endlich platzte.
SV-Coach Irek Luczak kann wohl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, nur Trainer-Sohn Bartek (19) weilt in Berlin zum Play-Off -Halbfinale der 1. Bundesliga mit Bayer Uerdingen gegen Spandau 04. Erneut verlassen kann sich der A-Lizenzinhaber dagegen auf Top-Torschütze und Spielmacher Thomas Aigner, der nebenbei mit derzeit 56 Treffern noch um die Torschützenkrone kämpft, der jedoch schon die gesamte Saison aus der Geschlossenheit seiner Mannschaft Kapital schlägt. „Thomas ist sehr gut drauf und entwickelte sich immer mehr vom Spielmacher zum Vollstrecker, der Star ist dennoch bei uns die Mannschaft. Jeder erfüllt seine wichtige Rolle in unserem Spiel und so macht es riesig Spaß, mit der Truppe zu arbeiten“, äußerte sich der Trainer weiter.
Die Weidener Verantwortlichen rechnen zum letzten Liga-Heimspiel erneut mit großem Zulauf der Weidener Sportbegeisterten und ließen auch diesmal eine Tribüne im Weidener Schätzlerbad aufbauen. "Für uns ist noch alles drin! Wir brauchen jede Stimme am Beckenrand!", hieß es in der Mitteilung.
Die Weidener Mannschaft: Vladimir Srajer und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.
08.06.06
von Andreas Teicher
Nach der Siegesserie vor vierzehn Tagen mit Erfolgen gegen Esslingen, Laatzen und Köln fahren die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg zum Auswärtsspiel gegen Rhenania Köln. Beim Heimspiel waren die Ludwigsburger mit 12:6 klar überlegen.
Aber die Spieler des SV Ludwigsburg sind sich einig, dass das Rückspiel kein Spaziergang wird. „Köln hat einige starke Routiniers in seinen Reihen. Beim letzten Spiel haben zwei stärkere Spieler gefehlt“, gibt Robert Grohe zu bedenken. „Wir müssen in Köln unsere Schnelligkeit ausspielen“, fordert Hans-Christian Wöhrle. Immerhin liegt der letzte Ludwigsburger Sieg in Köln drei Jahre zurück.
Die Begegnung gilt auch als erste Vorentscheidung im Kampf um die verbleibenden Relegationsränge 7 und 8. Der SVL und Köln – momentan Platz 9 und 10 - könnten sich mit zwei Siegen in den letzten zwei Saisonspielen noch für das Aufstiegsturnier für die erste Bundesliga qualifizieren. Das Spiel wird um 18 Uhr in Köln angepfiffen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Vedran Pirija, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Stefan Wöhrle, Matthias Nagel, Christian Heintschel und Thorsten Kraut.
02.06.06
(prg) Wie schon die Ergebnisse im Laufe der Saison, so wird auch der Endspurt in der zweiten Wasserball-Bundesliga (DWL II) 2005/2006 äußerst spannend. Vor den letzten beiden Liga-Spielen gegen Schlusslicht Poseidon Hamburg (10.06. im Schätzlerbad) und den künftigen Erstligisten Duisburger SV 98 (17.06. in Duisburg) haben die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden noch Chancen auf den siebten Platz. Doch im Kampf mit der SpVg Laatzen, dem SV Brambauer, dem SV Ludwigsburg und Rhenania Köln ist auch der elfte Platz denkbar.
Welche Spannung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse: Um die letzten beiden Ränge, die für die Teilnahme am Aufstiegsturnier zur ersten Bundesliga berechtigen (7 und 8), streiten sich zwei Spieltage vor Schluss ganze fünf Mannschaften, deren Punktekonten nur einen Zähler voneinander entfernt sind. Mit derzeit je 13 Punkten stehen dabei die SpVg Laatzen und der SV Brambauer auf den Relegationsrängen, während der SV Weiden, SV Ludwigsburg und Rhenania Köln mit je 12 Zählern in Lauerstellung stehen.
"Unser Saisonziel war eine Platzierung unter den Top 10. Das wollen wir auf jeden Fall schaffen. Wenn man so nah dran ist, will man jedoch natürlich auch die Qualifikation für das Aufstiegsturnier sichern. Wir werden in den letzten beiden Spielen noch mal alles geben und alles daran setzten, unsere tolle Saison mit einem guten Platz zu krönen", meint SV-Coach Irek Luczak vor der heißen Endphase der Liga.
Großer Vorteil der Weidener: Mit einem Torekonto von nur -22 Treffern liegen die Oberpfälzer unter den fünf Teams weit in Front und könnten bei Punktegleichheit großen Nutzen daraus ziehen. Laatzen (-44), Brambauer (-55), Ludwigsburg (-63) und Köln (-85) haben dabei schlechtere Karten.
Genau betrachtet sieht es für den SV Weiden folgendermaßen aus: Mit zwei Punkten aus den beiden letzten Spielen könnten die Luczak-Schützlinge noch den (siebten) achten Rang erreichen, dazu müssten jedoch Laatzen (und/) oder Brambauer nur noch höchstens einen und Ludwigsburg sowie Köln höchstens zwei Punkte holen. Holt Ludwigsburg oder Köln zwei Siege, darf weder Laatzen noch Brambauer mehr als einen Punkt holen, damit der SVW am Ende auf Platz 8 steht. Sollten jedoch Ludwigsburg und Köln unentschieden spielen und ihre beiden letzten Partien für sich entscheiden, so könnte der SVW auch bei zwei weiteren Punkten auf dem vorletzten Rang landen.
Bei einem Sieg und einer Niederlage der Weidener dürften Laatzen (und/) oder Brambauer höchstens zwei Punkte holen nd weder Ludwigsburg noch Köln beide Spiele gewinnen. Auch dann ist Platz (7) 8 noch möglich. Sollte jedoch Ludwigsburg oder Köln beide Spiele für sich entscheiden, so dürfte sowohl Laatzen als auch Brambauer höchstens zwei Punkte erkämpfen. Zumindest wäre bei dieser Punkteausbeute (3) Platz 10 sicher, da auf keinen Fall sowohl Ludwigsburg als auch Köln an Weiden vorbeiziehen könnten, da sich beide Mannschaften noch am vorletzten Spieltag gegenüberstehen. Rein rechnerisch hätten die Max-Reger-Städter bei zwei Siegen Platz 9 sicher und müssten dann darauf hoffen, dass Laatzen und/oder Brambauer nicht mehr als drei Punkte holen, um an diesen vorbeiziehen zu können.
Was nicht zu hoffen bleibt, ist dass der SV Weiden in den letzten beiden Spieltagen keinen weiteren Punkt mehr holt. Dabei wäre bestenfalls der zehnte Rang möglich, aber nur wenn Ludwigsburg und Köln sich nicht unentschieden trennen. In diesem Fall oder bei anderweitigen Punktgewinnen beider Mannschaften, müsste sich der Aufsteiger aus Bayern am Ende nur mit dem elften und vorletzten Rang abgeben. Da der SV Poseidon Hamburg mit nur 8 Punkten auch noch das schlechteste Torverhältnis (-102) aufweist, kann dieser nur noch rein theoretisch an den Mannen um Kapitän Thomas Aigner vorbeiziehen. Dieser kämpft nebenbei noch um eine gute Platzierung in der Torschützenliste. Mit 56 Treffern liegt er derzeit in der Top 5 der besten Werfer und will zudem seine Mannschaft zum Qualifikationsturnier werfen.
Der Kampf um die Relegationsplätze - Das Restprogramm:
SpVg Laatzen (13:27Punkte/-45 Tore)
Freie Schwimmer Hannover (H)
SV Würzburg 05 (H)
SV Brambauer (13:27/-55)
SSV Esslingen (A)
SV Rhenania Köln (H)
SV Weiden (12:28/-22)
SV Poseidon Hamburg (H)
Duisburg 98 (A)
SV Ludwigsburg (12:28/-63)
SV Rhenania Köln (A)
Freie Schwimmer Hannover (H)
SV Rhenania Köln (12:28/-85)
SV Ludwigsburg (H)
SV Brambauer (A)
29.05.06
von Andreas Teicher
Am Wochenende setzten die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg ihre Traumserie fort. Nach dem Derbysieg gegen den SSV Esslingen am Donnerstag musste am Samstag die SpVg Laatzen mit einer 11:7 (3:1/ 3:3/ 3:1/ 2:2) und am Sonntag Rhenania Köln mit einer 12:6 (2:1/ 3:3/ 4:1/ 3:1) Niederlage wieder die Heimfahrt antreten.
Es hat den Anschein als sei beim SV Ludwigsburg der Knoten endlich geplatzt. Nach einigen Enttäuschungen im Laufe der Saison kommen die Ludwigsburger zu Saisonende in Höchstform. „Das Erfolgserlebnis gegen Esslingen hat uns wieder Selbstvertrauen gegeben“, erklärt der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach nicht ohne Stolz. Gegen Laatzen ging der SVL in der sechsten Spielminute in Führung und baute seinen Vorsprung im Spielverlauf souverän bis auf fünf Tore aus, so dass der Sieg zu keiner Zeit gefährdet schien. Der erfolgreichste Ludwigsburger gegen Laatzen war Elmar Golla mit vier Toren.
Auch gegen Köln zeigten sich die in Bestbesetzung aufgelaufenen Ludwigsburger von ihrer besten Seite. Die Kölner konnten hier das Spiel bis zum Halbzeitstand von 5:4 offen gestalten. In der zweiten Hälfte ließ der SVL dann aber mit 7:2 Toren nichts mehr anbrennen. Diesmal waren Robert Grohe und Andreas Teicher mit jeweils drei Treffern die erfolgreichsten Torschützen für den SVL.
Durch diese drei Siege infolge hat der SV Ludwigsburg auch wieder etwas Spannung in das Saisonfinale für die untere Tabellenhälfte der zweiten Bundesliga gebracht. Immerhin ist der SVL mit 12:28 Punkten auf Platz 10 jetzt punktgleich mit Weiden auf Platz 9 und Köln auf Platz 11. Auch Laatzen und Brambauer auf den Rängen 7 und 8 sind nur einen einzigen Punkt vor Ludwigsburg. Berücksichtigt man die Tatsache, dass die Ränge 7 und 8 die Qualifikation für das Relegationsturnier um die erste Liga bedeuten, werden die letzten zwei Spiele der Saison mit Spannung erwartet.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, insgesamt 5 Tore), Tino Bernhardt (1), Robert Hoffner (1), Elmar Golla (6), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija (1), Robert Grohe (4), Matthias Nagel (1), Dieter Gscheidle, Tommy Klaue und Thorsten Kraut (3).
28.05.06
(prg) So nah an Tabellenrängen, die für die Teilnahme am Relegationsturnier zur ersten Liga berechtigen, waren die Aufsteiger aus Weiden noch nie. Mir einem Sieg gegen die favorisierten Berliner würden die Oberpfälzer einen Sprung auf den siebten Tabellenplatz machen und sich die besten Chancen für die Relegation einspielen. Doch der Alltag der zweiten Bundesliga hat die Mannen um Kapitän Thomas Aigner des Besseren belehrt.
Aqua-Wedding überzeugte mit Routine gegen die Liganeulinge und erfüllte die Pflichtaufgabe mit 7:10 (3:3, 2:3, 1:2, 1:2) Toren aus Sicht der Gastgeber in Weiden. Damit stehen die Hauptstädter schon mehr als mit einem Fuß im Oberhaus des Deutschen Wasserballs, denn nur noch mathematisch wären sie vom vierten Platz zu verdrängen. Die Weidener dagegen müssen noch um die Saisonzielerfüllung (10. Platz) bangen, sollten Ergebnisse der direkten Konkurrenz ungünstig ausfallen. Dennoch ist theoretisch auch Platz acht möglich.
Das Spiel im verregnetem Schätzlerbad begann vielversprechend. Thomas Aigner, der wieder einmal seine Führungsqualitäten bewies, lochte seinen Strafwurf zum 1:0 ein. Sehr ausgeglichen verlief das erste Viertel, die Hausherren waren, trotz kurzzeitigem 1:3-Rückstand, überraschend überlegen. Ein Hattrick des SV-Kapitäns führte zum 3:3 Zwischenstand zur ersten Pause.
Auch das zweite Viertel ging richtig gut los für die Max-Reger-Städter. Thomas Aigner war es wieder, der gleich die erste Überzahl des Abschnittes mit seinem vierten Tor in Folge krönte. Die Berliner glichen noch aus, ehe der Weidener Center Schäfer endlich traf. Doch die Freude dauerte nicht lange, die Gäste nahmen dankend zwei Strafwürfe innerhalb von zwei Minuten an und gingen mit 5:6 Führung in die Halbzeit.
"Auch wenn wir zwei Überzahlen in der ersten Hälfte vergaben, hätten wir mit zwei bis drei Toren Führung in die Halbzeit gehen müssen. Drei Strafwürfe gegen uns, für mich sehr zweifelhafte Entscheidungen, kosteten uns die Führung und schließlich auch das Spiel, denn danach fanden meine Spieler gar nicht mehr ins Spiel", äußerte sich der verärgerte Trainer Luczak.
Die zweite Hälfte begann mit Pech für die Gastgeber, eine Abpraller rutschte glücklich ins Weidener Tor. Anstatt des erhofften Ausgleichstreffer, kassierten die angeschlagenen SV-ler ein Gegentor gleich zu Beginn der zweiten Hälfte und fanden nicht mehr ins Spiel. Auch wenn kurz vor Viertelende Thomas Aigner seinen fünften Treffer markierte, konnten die Gäste noch nachsetzen und mit 6:8 in den letzten Spielabschnitt gehen. Eine Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen wurde am Anfang des Schlussviertels in einer Überzahl leider vergeben. Dafür nutzte der Gegner die einzige Überzahl zum vorentscheidenden 6:9. Sichtlich beeindruckt mussten die Luczak-Schützlinge auch das zehnte Gegentor einstecken, ehe Hans-Christoph Aigner die letzte Überzahl seines Teams zum Tor verwandelte. Was folgte waren ereignislose vier Minuten, die zugunsten der Gäste ohne Protokolleintrag abliefen. Der Sieg geht verdient an die Weddinger, dennoch waren die Weidener wieder Mal sehr nah dran und könnten mit ein bisschen mehr Glück sicherlich eine Überraschung bringen.
"Drei Strafwürfe in der ersten Hälfte waren schon schmerzhaft genug, denn alle wurden auch souverän in Tore umgemünzt. Viel schlimmer war jedoch, dass an zwei davon Thomas Aigner beteiligt war. Er ist die kreative Kraft unseres Teams und ein richtig guter Spielmacher und Vollstrecker im Moment. Über zwei Viertel lang musste er sich sehr mit seinem foullosen Spielbeschäftigen, da leidet jede Kreativität darunter, das hat uns schon weh getan. Die Mannschaft ließ sich durch die Ereignisse beeindrucken und vergaß meine Vorgaben umzusetzen. Die Angriffe wurden nicht sicher genug nach vorne gespielt und mit gefährlichen Kontern bestraft, auch der Umgang mit den eigenen Chancen ließ zu wünschen übrig. Schade, jetzt sind wir unter Zugzwang, wenn wir die Platzierung sichern wollen", resümierte der Weidener Trainer.
Noch zwei Spiele haben die Weidener zu absolvieren. Am 10.06.06 gastiert Poseidon Hamburg in Weiden, am 17.06.06 reisen die Aufsteiger zum künftigen Erstligisten, SV Duisburg 98. Spannende zwei Spieltage in der zweiten Bundesliga und der Ausgang um die Plätze 7-11 alles andere als klar.
SV Weiden - SG WB Aqua/Wedding Berlin 7:10 (3:3, 2:3, 1:2, 1:2)
Torfolge: 1:0 Thomas Aigner, 1:1 Mischur, 1:2 Stachowiak, 1:3 Scekic, 2:3 Thomas Aigner, 3:3 Thomas Aigner, 4:3 Thomas Aigner, 4:4 Mischur, 5:4 Schäfer, 5:5 Scekic, 5:6 Scekic, 5:7 Stachowiak, 6:7 Thomas Aigner, 6:8 Schmitt, 6:9 Scekic, 6:10 Mischur, 7:10 Hans-Christoph Aigner
25.05.06
(prg) Das Saisonziel der Weidener Bundesliga-Wasserballer scheint schon gesichert zu sein. Obendrauf rückten die Oberpfälzer, nach einem überzeugenden Sieg gegen SV Brambauer sogar auf den neunten Tabellen vor und stehen zum ersten Mal in der Saison, überraschend punktgleich mit einem Tabellenrang mit Berechtigung zum Relegationsturnier zur ersten Deutschen Wasserball-Liga. Nach Bereinigung der Tabelle ist es sogar der achte Platz, denn die Kölner besitzen zwar zwei Minuspunkte weniger, aber die schlechtere Tordifferenz.
Schon im Vorfeld zeichenten sich gute Chancen der Max-Reger-Städter ab. Während die Weidener sich über Festigung des zehnten Tabellenranges freuten, kassierten die Brambauer eine Niederlage nach der anderen und rutschten noch vor der Partie in Weiden auf den neunten Platz mit nur einem Punkt Vorsprung gegenüber SV Weiden. Die Weidener bekamen die Chance, sich nicht nur für die unglückliche Hinspielniederlage zu revanchieren, sondern auch durch den direkten Vergleich den Tabellenplatz zu verbessern. Aufgrund der sehr guten Tordifferenz der jungen Weidener und der Niederlage der Kölner (kurz vor Anpfiff des Spiels in Weiden in Krefeld) war klar, das der Sieger der Begegnung als Tabellenachter das Schätzlerbad verlässt, auch wenn für die Weidener im Moment nur Platz neun zur Buche steht.
Gegner überrollt
Beide Mannschaften begannen ziemlich zurückhaltend die wichtige Begegnung und tasteten sich die ersten Minuten ab. In der dritten Spielminute gingen die Gäste in Führung, doch das soll für sie die erste und letzte sein. Der überragende Kapitän Thomas Aigner egalisierte kurze Zeit später den Zwischenstand und leitete eine fabelhafte Serie seines Teams ein. Mit 4:1 nach dem ersten Spielabschnitt waren die Gäste eigentlich noch gut bedient, die Hausherren waren nämlich in allen überlegen, nutzten alle Überzahlen und agierten sehr konzentriert und sicher in der Verteidigung. Bei einer höheren Chancenausbeute könnte das Spiel schon im ersten Viertel vorentschieden werden. Auch das zweite Viertel verlief ganz nach Vorstellung der Oberpfälzer, jedoch nicht mehr so sicher wie das erste. Zwei Überzahlen und einige Hundertprozentige wurden vergeben, trotzdem ging der Spielabschnitt mit 2:0 an die Hausherren. Mit einem komfotablen 6:1 Zwischenstand im Rücken gingen die Luczak-Schützlinge in die Halbzeitpause.
"Zu gastfreundlich"
Trotz ihrer deutlichen Überlegenheit taten sich die Weidener in der zweiten Halbzeit mit dem Gegner schwer, nutzten viel zu wenig Chancen und machten Fehler im Spielaufbau. Dennoch konnten sie das dritte Viertel mit 1:1 retten und mit 7:2 zur letzten Pause gehen. Fünf Tore sind ein guter Polster aber nicht genug für diese Liga, um sich siegessicher sein zu können. Drei Tore nacheinander kassierten die auf einmal nervöse Weidener und machten das Spiel nicht nur für die Zuschauer noch einmal spannend. Doch ein gelungenes Überzahlspiel, mit glänzender Vorlage des Kapitäns Aigner auf Neuzugang Andreas Jahn, fruchtete mit einem Treffer zum vorentscheidenden 8:5. Sven Luczak erhöhte kurz danach auf 9:5. Die Treffer 9:6 und 10:6 waren nur noch Formsache, das Spiel war entschieden und die Weidener glücklich über den Sprung in der Tabelle.
"Wir spielten zwei Viertel lang ein schönes Wasserballspiel, phasenweise übertrafen die Spieler meine Erwartungen. Wir haben eine junge, anständige Mannschaft, die offensichtlich auch sehr gastfreundlich ist. Die Gäste aus Brambauer haben von dieser Gastfreundlichkeit heute profitiert, sonst müssten sie eine viel höhere Niederlage mit nach Hause nehmen. Meine Jungs dachten sich wahrscheinlich, wenn sie schon so weit am Vatertag fahren müssen, dann sollen sie auch ein Paar Geschenke mitnehmen ...", witzelte der glücklicher Trainer Irek Luczak direkt nach dem Spiel. "Auch für die Zuschauer wussten die Spieler zu sorgen und machten es spannend, nur wie es mir dabei ging ..., ein spannender Vatertag ..., danke Jungs", so machte er weiter.
SV Weiden - SV Brambauer 50 10:6 (4:1, 2:0, 1:1, 3:4)
Torfolge: 0:1 Arsene, 1:1 Thomas Aigner, 2:1 Hans-Christoph Aigner, 3:1 Thomas Aigner, 4:1 Thomas Aigner, 5:1 Dogdu, 6:1 Schäfer, 7:1 Horlbeck, 7:2 Brocke, 7:3 Adler, 7:4 Plohmann, 7:5 Siemund, 8:5 Jahn, 9:5 Sven Luczak, 9:6 Adler, 10:6 Jahn
Weidener Team: Vladimir Srajer und Julian Wirth (23.) im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer
Harte Nuss
Am Samstag Abend erwartet die SV-ler eine schwerere, aber keine unlösbare Aufgabe. Der Gast ist das ambitionierte Team von Aqua-Wedding Berlin. Die Berliner, die vor der Saison als Meisterfavorit galten, enttäuschten zwar mit einem schlechten Start, konnten sich jedoch noch fangen und stehen auf dem 4. Tabellenplatz, der zum direkten Aufstieg ins Oberhaus des Deutschen Wasserball berechtigt. In Berlin verloren die Oberpfälzer mit 11:4 nach einem ereignisvollem Spiel, in dem Rico Horlbeck einen Nasenbeinbruch erlitt. „Die Mannschaft war nach der Szene ganz neben sich, sonst wäre das Spiel nicht so hoch ausgegangen", sagte damals der Trainer. Die Weidener könnten von ihrem guten Lauf profitieren und gehen voller Zuversicht in die Begegnung. Sie wissen, das ein Sieg die Relegation bringen könnte.
Ein Erfolg, den niemand bis jetzt erwartete. Sicher ist, dass die Weidener ein spannendes und gutes Spiel den Zuschauern im Schätzlerbad bieten wollen. Aufgrund der Konterstärke der Gäste ist auch ein schnelles Spiel zu erwarten. Ein Match zweier Mannschaften, die von ihren schwimmerischen Fähigkeiten leben, das ist vielversprechend. Der Einlass ist um 17:30 Uhr, Spielbeginn um 18:00 Uhr. Die Aufstellung der SV-Mannschaft dürfte unverändert zum Brambauer-Spiel bleiben, hört man aus dem Reihen der Verantwortlichen im Schätzlerbad.
25.05.06
SSV Esslingen - SV Ludwigsburg: 8:9 (3:1, 3:5, 1:2, 1:1) (Spielprotokoll)
SSV Esslingen: Ernesto Priol Bicet (TW) - Nemenia Bukinac, Rafal Wocik (2 Treffer), Patrick Weissinger (1), Axel Hänchen (1), Dejan Aleksic (1), Robert Roth (2), Julius Theile, Stefan Kunert, Ilja Lifschitz, Jakob Arndt (1), Tobias Rheude, Markus Hahn.
SV Ludwigsburg: Laszlo Csanyi (TW), Andreas Teicher (1 Treffer), Tino Bernhardt, Elmar Golla (3), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (2), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Robert Grohe (1), Matthias Nagel, Christian Heintschel, Thorsten Kraut (2).
23.05.06
von Andreas Teicher
An Christi Himmelfahrt gehen die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg im Derby gegen den aktuellen Tabellenführer SSV Esslingen ins Wasser. Damit eröffnen die Ludwigsburger ihr „langes Wochenende“ mit dem SSV Esslingen am Donnerstag, der SpVg Laatzen am Samstag im Freibad Hoheneck und Rhenania Köln am Sonntag ebenfalls in Hoheneck.
„Esslingen ist mit Sicherheit der schwerste Brocken der drei kommenden Spiele“, erklärt der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach. Aber das kommt den Ludwigsburgern eigentlich ganz gelegen. „Wir können gegen Esslingen ohne Druck ins Spiel gehen und uns für das Wochenende einspielen“, lautet Süßenbachs Devise.
Am Samstag geht es dann ab 17 Uhr gegen die SpVg Laatzen und am Sonntag ab 11:30 Uhr gegen Rhenania Köln um mehr. Diese beiden Mannschaften besetzen momentan Platz 7 und 8 der zweiten Liga. Da rechnet sich der SV Ludwigsburg zuhause durchaus Chancen aus.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Vedran Pirija, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel, Christian Heintschel, Dieter Gscheidle und Thorsten Kraut.
23.05.06
(prg) Mit einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbar, SV Brambauer, wollen sich die Weidener Wasserballer für die unglückliche Hinspielniederlage (11:10) revanchieren und sogar den achten Platz in der Tabelle erobern. Aus eigener Kraft ist der neunte Rang möglich, verliert Rhenania Köln in Krefeld, würden die Oberpfälzer sogar auf den achten Platz springen und damit die Chance behalten, das Relegationsturnier zur 1.Bundesliga mitzuspielen.
"Wir konzentrieren uns auf das Erreichen unseres Saisonziels, Platz 10 könnte durch einen Sieg gegen Brambauer so gut wie sicher sein. Sollte es am Ende für das Relegationsturnier reichen, werden wir die Erfahrung dankend annehmen, um uns für die DWL zu bewerben. Es wäre ein großer Erfolg für unsere junge Mannschaft, als Aufsteiger dort mitmachen zu dürfen. Aber zuerst wollen wir die gute Saison in Ruhe zu Ende spielen", so Trainer Luczak vor dem Doppelspieltag an Christi Himmelfahrt gegen Brambauer und am daraufkommenden Samstag gegen den Tabellenvierten Aqua-Wedding Berlin im vereinseigenem Schätzlerbad.
Die Weidener wollen an ihre gute Leistungen der letzten Spieltage anknöpfen und vor eigener Kulisse die Talfahrt von Brambauer fortsetzen. Die Schützlinge von Trainer Norbert Siemund begannen die Saison sehr vielversprechend und schlugen sogar überraschend den damaligen Titelaspiranten Aqua-Wedding aus Berlin. Doch in den letzten Spieltagen läuft es alles andere als rund bei den Westfallen: Sie kassieren eine Niederlage nach der anderen und werden in Richtung Tabellenkeller durchgereicht. Somit befinden sie sich mit gerade mal einem Punkt Vorsprung vor den Aufsteigern aus der Max-Reger-Stadt und müssen am Donnerstag um den neunten Platz bangen. Aufgrund einer sehr guten Tordifferenz (-23) könnten die Weidener mit einem Sieg im Schätzlerbad auch die Kölner (-70) einholen, dafür muss jedoch SV Krefeld im eigenem Vereinsbad den Oberpfälzern Schützenhilfe leisten.
Es ist und bleibt jedenfalls spannend in der 2. Deutschen Wasserball-Liga, das Restprogramm könnte noch einige Veränderungen und Überraschungen bringen. Weiden spielt noch am Samstag gegen Aqua-Wedding und am 10. Juni gegen Poseidon Hamburg im Schätzlerbad, ehe am 17. Juni der höchstwahrscheinlich künftige Erstligist und derzeit Tabellendritter, SV Duisburg 98, zum Saisonabschluss einlädt.
Trainer Luczak hofft, aus dem Vollen schöpfen zu können. Der in den letzten Spielen angeschlagene Torwart Srajer ist voll einsatzfähig. Zwei Feldspieler machen den SV-Verantwortlichen dennoch Sorgen. Serkan Dogdu leidet an einer Sehnenentzündung im Handgelenk und wird wahrscheinlich erst am Tag vor dem Spiel seinen Verband ablegen, Florian Bronold nahm sein Training nach einer zehntägigen Pause wieder auf und hofft auf seinen Einsatz.
"Wir haben zwei 16-jährige, die jederzeit auf den Einsatz bei der Ersten brennen. Die Erfahrung werden sie für die nächste Saison gut brauchen können", äußert sich der Trainer zu Spekulationen über die eventuelle Mannschaftaufstellung fürs Wochenende.
21.05.06
von Andreas Teicher
Auf ersten Blick wirkt das Ergebnis des SVL gegen den Tabellendritten Duisburg 98 wie eine Wiederholung des Hinspiels, das auch bereits mit 14:9 an die Duisburger ging. Die Chancenverteilung war aber tatsächlich nicht vergleichbar mit dem Hinspiel in Duisburg.
„Heute hatten wir deutlich mehr und bessere Chancen als beim Hinspiel. Schade, denn bei einer besseren Chancenverwertung wäre vielleicht ein Punkt möglich gewesen“, analysiert SVL-Trainer Armin Süßenbach. Die Ludwigsburger gingen von Beginn an engagiert zur Sache und hielten das Spiel durch Tore von Robert Grohe, Elmar Golla und Vedran Pirija bis zum 3:3 im ersten Viertel offen. Nach dem Duisburger Treffer zum 3:4 zur Viertelpause, glich der SVL im zweiten Viertel durch erneut Vedran Pirija und Elmar Golla zum 4:4 und 5:5 aus.
Danach zogen die Duisburger Aufstiegsaspiranten mit sechs Treffern infolge auf 5:11 davon. „Es war wie verhext. In diesen 16 Spielminuten ging der Ball einfach nicht ins Duisburger Tor“, sagt der Ludwigsburger Kapitän Andreas Teicher, der alleine in dieser Phase drei hochkarätige Chancen vergab. Einigermaßen zufrieden war Süßenbach mit der Abwehrarbeit seiner Schützlinge: „Bis auf drei bis vier Unaufmerksamkeiten haben wir unsere Abwehr verbessert.“ Vedran Pirija und Elmar Golla waren mit jeweils drei Toren die erfolgreichsten Ludwigsburger.
Jetzt gilt es für den SVL sich schnellstmöglich auf die nächsten Spiele einzustellen, denn das Programm ist mit Donnerstag in Esslingen, Samstags zuhause gegen Laatzen und Sonntags zuhause gegen Köln außergewöhnlich kräftezehrend.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla (3), Vedran Pirija (3), Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe (2), Matthias Nagel (1), Dieter Gscheidle.
18.05.06
von Andreas Teicher
Am Samstag erwarten die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg den Tabellendritten Duisburg 98 im Stadionbad. Angesichts des schweren Gegners äußern sich die Verantwortlichen des SVL nur vorsichtig. „Mit Duisburg können wir uns diese Saison nicht messen“, stellt der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach fest.
So wollen die Ludwigsburger erst einmal ihr Ergebnis aus dem Hinspiel gegen Duisburg verbessern. „In Duisburg haben wir 14:9 verloren. Zuhause wollen wir das Spiel knapper gestalten“, sagt der Vizepräsident des SVL Matthias Nagel. Der SVL erwartet einen hochmotivierten Gegner, denn Duisburg 98 will unter allen Umständen einen unter den ersten vier Plätzen in der zweiten Bundesliga halten, die den direkten Aufstieg in die erste Bundesliga zur Folge hätten.
Interessant wird die Partie auch für den Ludwigsburger Elmar Golla, der bereits als Jugendlicher einige Jahre für Duisburg 98 gespielt hat und dessen jüngerer Bruder noch heute als zweiter Torwart bei Duisburg spielt. Verzichten müssen die Ludwigsburger auf Stefan Wöhrle, der aufgrund einer „Rolle“ gegen Krefeld für das kommende Spiel gesperrt ist.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Vedran Pirija, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel, Christian Heintschel, Dieter Gscheidle und Thorsten Kraut.
11.05.06
von Andreas Teicher
Die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg bleiben weiterhin auf der Suche nach den ersten Auswärtspunkten. Der jungen und ehrgeizigen Mannschaft des SV Krefeld hatten die Ludwigsburger vor allem in der zweiten Spielhälfte wenig entgegenzusetzen.
In der ersten Spielhälfte konnte der SVL mit 2:0 und 5:2 Zwischenständen noch halbwegs mithalten. Bei etwas besserer Chancenauswertung hätte es da, nach Meinung einzelner Ludwigsburger Spieler, noch besser aussehen können. In der zweiten Spielhälfte zeigte sich dann allerdings die konditionelle Überlegenheit der Krefelder Mannschaft, die wahrscheinlich als aktueller Tabellensechster in ihrer ersten Zweitligasaison sogar die Chance auf den Aufstieg in die erste Bundesliga erhalten werden. „Wir haben nach vorne zu wenig Druck aufgebaut und dadurch hinten die Konter kassiert“, lautet das Fazit des Ludwigsburger Centerspieler Matthias Nagel.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Tino Bernhardt, Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija (1), Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel (1), Armin Süßenbach und Christian Heintschel.
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Starker Aufsteiger mit erster Liga im Visier: SV Krefeld 72 hintere
Reihe, v. l.: Christian Jünemann, Hanno Vulmahn, Veit Schäfer, Johannes
Mengeler, Tobias Packenius, Matthias von Beckerath, Matthias Lebens, Christian
Marlony, Werner Stratkemper (Trainer) |
15.05.06
(prg) Die Überraschung blieb aus, aber zwei wichtige Punkte wurden eingefahren: Die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden verloren am Doppelspieltag der zweiten Wasserball-Bundesliga zwar erwartungsgemäß gegen den Spitzenreiter SSV Esslingen mit 7:14 (1:2, 2:4, 1:4, 3:4), am Sonntag folgte jedoch mit einem 9:5 gegen den SV Rhenania Köln (2:0, 3:1, 1:2, 3:2) der fünfte Sieg der laufenden Saison, womit sich die Luczak-Schützlinge sogar noch den Aufstieg in die neue erste Bundesliga offen halten. Kapitän Thomas Aigner ragte in beiden Spielen mit insgesamt 9 Treffern (4/5) heraus und entwickelt sich immer mehr zu einem der Top-Goalgetter der Liga.
"Die Mannschaft hatte erneut zu viel Respekt vor dem Gegner", meinte SV-Coach Irek Luczak nach der Samstagsniederlage gegen den langjährigen Erstligisten SSV Esslingen. Die Gastgeber, absoluter Außenseiter gegen die verstärkten Württemberger, konnten zwar in der zweiten Spielminute durch Rico Horlbeck zum ersten Mal in Führung gehen und das erste Viertel mit 1:2 offen halten, zwei schnelle Esslinger Tore in Spielabschnitt 2 machten jedoch jegliche Hoffnung der Weidener Fans zunichte. Dennoch war von einem Aufgeben des Aufsteigers nichts zu sehen: Thomas Aigner konnte noch vor der Halbzeit zwei Mal im gegnerischen Tor einnetzen und hielt den heimischen SVW mit 3:6 im Spiel.
Doch nach der fünfminütigen Halbzeitpause zeigten die Spitzenreiter der zweithöchsten deutschen Spielklasse ihre Überlegenheit. Einem Tor von Thomas Aigner, einem der besten Akteure im Wasser, standen vier Treffer der Gastmannschaft gegenüber, die damit vor dem letzten Spielabschnitt vorentscheidend auf 10:4 davonzogen. Zwar konnten die Oberpfälzer auch die letzten acht Minuten reiner Spielzeit ausgeglichen gestalten (3:4), am Ende sprang jedoch nur eine 7:14 -Niederlage heraus.
Doch bereits vor dem richtungweisenden Wochenende galt das Hauptaugenmerk dem Sonntagspiel gegen den Achten der Liga, SV Rhenania Köln. Nach der knappen Hinspielniederlage (9:10) nahmen sich die Wasserballer des SVW einiges vor und wollten unbedingt beide Punkte in der Oberpfalz behalten. Und die Luczak-Schützlinge legten auch sofort los wie die Feuerwehr: Kapitän Thomas Aigner stellte mit einem Doppelschlag im ersten Spielviertel einen komfortablen Vorsprung her und durch Tore von Serkan Dogdu, Sven Luczak und Andreas Jahn konnte der SV Weiden einen 5:1-Zwischenstand zur Halbzeit herstellen. Die Weidener stellten die eindeutig dominierende Mannschaft dar und kontrollierten das Spiel zu jeder Zeit.
Was folgte waren unkonzentrierte Abschlüsse: "Wir hätten das Spiel viel höher gewinnen müssen. In engeren Spielen können uns solche Fehler den Sieg kosten. Was zählt sind jedoch zwei Punkte und der Anschluss an die Relegationsränge", so Luczak nach dem Spiel. Der Sieg der Weidener war zwar in der Folge nie gefährdet, ein 1:2 und 3:2 in den letzten beiden Spielvierteln schmeichelten jedoch den Gästen aus der Domstadt. Mit fünf Toren stach erneut Kapitän Thomas Aigner hervor. Dieser hat nun bereits 48 Tore in 18 Spielen erzielt und etabliert sich immer mehr in der Top Ten der Torschützenliste.
Mit 10 Punkten haben die Luczak-Schützlinge nun noch Chancen auf die Plätze 7 bis 9 und damit auch das Relegationsturnier um den Aufstieg in die neue 1. Wasserball-Bundesliga. Der SVW hat somit nun noch vier Entspiele vor sich und die heiße Frage ist, ob die Weidener am Ende mindestens den achten Platz erreichen, der das letzte Ticket für das Aufstiegsturnier sichert. "Wir freuen uns auf die nächsten Aufgaben. Die Stimmung ist super!" hört man aus dem SV-Lager. Die Verantwortlichen freuten sich über Glück beim Wettergott, denn bei beiden Spielen blieb es trocken und freundlich im Schätzlerbad. Die Max-Reger-Städter können relativ gelassen die nächsten Hürden nehmen, die Saisonziel-Platzierung (10 Tabellenplatz) scheint jetzt schon fast gesichert.
SV Weiden – SSV Esslingen 7:14 (1:2, 2:4, 1:4, 3:4)
Torfolge: 1:0 Horlbeck, 1:1 Hahn, 1:2 Nemania, 1:3 Wocik, 1:4 Roth, 2:4 Thomas Aigner, 2:5 Rheude, 3:5 Thomas Aigner, 3:6 Roth, 3:7 Roth, 3:8 Wocik, 3:9 Wocik, 4:9 Thomas Aigner, 4:10 Arndt, 5:10 Thomas Aigner, 5:11 Heintel, 5:12 Roth, 5:13 Heintel, 5:14 Wocik, 6:14 Fries, 7:14 Stefan Kick
SV Weiden – SV Rhenania Köln 9:5 (2:0, 3:1, 1:2, 3:2)
Torfolge: 1:0 Thomas Aigner, 2:0 Thomas Aigner, 2:1 Althaus, 3:1 Dogdu, 4:1 Saven Luczak. 5:1 Jahn, 5:2 Piccinini, 6:2 Thomas Aigner, 6:3 Stöcker, 6:4 Piccinini, 7:4 Thomas Aigner, 7:5 Piccinini, 8:5 Schäfer, 9:5 Thomas Aigner
SV Weiden, das Team: Vladimir Srajer und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Chritoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Thomas Kick, Alex Schäfer, Stefan Kick
11.05.06
von Andreas Teicher
Am Samstag fahren die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg zum SV Krefeld. Nur zu gerne würden sich die Ludwigsburger die zwei Punkte zurück holen, die sie im Januar im Stadionbad vergeben hatten. Bei diesem Spiel führte der SVL zur Halbzeitpause mit 8:3 und verlor nach einem katastrophalen dritten Viertel 10:13.
„Wir müssen es positiv sehen: Wir haben Krefeld zuhause zwei Viertel lang dominiert. Daran sollten wir anknüpfen“, erklärt der SVL-Trainer Armin Süßenbach. Dabei ist den Verantwortlichen des SV Ludwigsburg klar, dass der aktuelle Tabellensechste Krefeld ein harter Brocken sein wird. Die Ludwigsburger haben sich durch den Heimsieg gegen Hamburg auf Platz 11 vorgearbeitet. „In Krefeld ist es sicherlich noch schwerer zu gewinnen als zuhause“, gibt auch Süßenbach zu bedenken.
Die Begegnung hat auch für Krefeld besondere Bedeutung, da Krefeld um jeden Preis versuchen wird, den aktuellen sechsten Tabellenplatz zu verteidigen, den man als sehr gute Ausgangsposition für die Relegationsspiele für die erste Bundesliga betrachten kann. Das Spiel beginnt um 17:30 Uhr in Krefeld.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel, Christian Heintschel, Dieter Gscheidle und Thorsten Kraut.
11.05.06
(prg) "Endlich zuhause!" Nach 16 Spielen in der Deutschen Wasserball-Liga II und 8 gesammelten Punkten treten die Bundesliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden am Samstag erstmals im heimischen Schätzlerbad an. Gegner um 18 Uhr ist der Tabellenführer und Meisterfavorit SSV Esslingen, während der SVW am Sonntag um 14 Uhr zum vorentscheidenden Spiel den SV Rhenania Köln empfängt. Während die Mannschaft auf mindestens zwei Punkte hofft um den Anschluss an die einstelligen Tabellenplätze zu wahren, rechnen die Verantwortlichen wieder mit den begeisterten Weidener Wasserballanhängern und ließen eigens für beide Spiele kurzerhand eine Tribüne im vereinseigenen Freibad aufstellen.
"Im Schätzlerbad sind wir noch ungeschlagen", verrät SV-Coach Irek Luczak augenzwinkernd, wenn er zum Wochenendprogramm der jungen Weidener Mannschaft befragt wird. Und tatsächlich hat der SV Weiden seit dem Wiederaufbau in der Verbandsliga im Jahr 2000 keines der bislang zehn Spiele in Verbands-, Ober- und Regionalliga sowie den Pokalwettbewerben im eigenen Schätzlerbad verloren und ein Torkonto von 121:67 herausgespielt.
Doch diese Serie zu erhalten wird eine schwere Aufgabe für die Max-Reger-Städter, zumal am Samstag mit dem SSV Esslingen der Tabellenführer der zweiten Bundesliga seine Visitenkarte im Schätzlerbad abgibt. Mit Olympiateilnehmer Patrick Weisinger und Top-Torschütze Robert Roth verfügen die Württemberger nicht nur über zwei herausragende Spieler, sondern sind auch in der Breite gut bestückt.
Doch vor dem Abpfiff geschlagen geben wollen sich die Luczak-Schützlinge nicht: "Wir haben zuhause auch den SV Würzburg 05 an den Rand einer Niederlage gedrängt, warum sollten wir das nicht gegen den SSV Esslingen schaffen?" gibt sich auch der Trainer selbstbewusst. Vielleicht kommt erleichternd hinzu, dass in der Pressemitteilung des ehemaligen Erstligisten vom "Punktesammeln in Weiden" und einer "Pflichtaufgabe" gesprochen wird und die dynamische Aufsteiger-Truppe vielleicht unterschätzt wird.
"Unser Hauptaugenmerk gilt jedoch dem Sonntagsspiel gegen Rhenania Köln", meint auch der tschechische Torhüter der Weidener, Vladimir Srajer. Denn die zweite Wochenendpartie gilt als eines der vorentscheidenden Spiele. Der SVR steht derzeit mit 12 Punkten auf Rang 8 der Tabelle. Können die Oberpfälzer Balljäger das Spiel für sich entscheiden, stehen sie mit 10 Punkten zwar weiter auf Rang 10 der Tabelle, haben jedoch Sichtkontakt zu den Plätzen 9 bis 6 und halten sich die Möglichkeit offen, am Ende der Saison um den Aufstieg in die erste Deutsche Wasserball-Bundesliga zu spielen. Bei einer Niederlage kann dieses Vorhaben jedoch so gut wie abgeschrieben werden. Bereits das Hinspiel in Köln verlief sehr ausgeglichen und der SV Weiden hätte bei besserer Chancenauswertung und Cleverness zwei Punkte in die Oberpfalz holen können oder sogar müssen. Am Ende unterlag die Mannschaft um Kapitän Thomas Aigner hauchdünn mit 9:10 und rechnet sich nun Chancen im Rückspiel aus. Da die Kölner am Tag davor ein schweres Spiel beim Tabellenzweiten, SV Würzburg erwartet, hoffen die Oberpfälzer am Sonntag auf einen angeschlagenen Gegner und haben nichts dagegen, wenn die Gäste aus der Domstadt mit 0:4 Punkten ihre Bayern-Reise beenden.
Um den beiden wichtigen Partien den würdigen Rahmen zu verleihen, hoffen die Weidener Verantwortlichen erneut auf großen Zulauf der Weidener Zuschauer. "Besonders jetzt, in der heißen Endphase der Liga, brauchen wir jeden Fan, der am Beckenrand unsere Mannschaft nach vorne peitscht", hieß es in der Mitteilung der Verantwortlichen. Eigens aus diesem Grund wird auch eine flexible Tribüne im Schätzlerbad aufgestellt. Sommer, Sonne, Wasserball - was gibt es schöneres?
Die Weidener Mannschaft: Vladimir Srajer und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Florian Bronold, Alex Schäfer, Thomas und Stefan Kick.
07.05.06
von Andreas Teicher
Mit dem ersten Heimspiel der Freibadsaison beendeten die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg endlich ihre Negativserie. Der SVL beherrschte das Spielgeschehen von Beginn an und ließ die Gäste aus Hamburg nach dem 1:1 nicht mehr ausgleichen. „Dieser Sieg war sehr wichtig für das Selbstvertrauen“, jubelt der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach.
Im ersten Viertel gingen die Ludwigsburger durch zwei Treffer von Elmar Golla und jeweils einem Treffer von Robert Grohe und Thorsten Kraut mit 4:1 in Führung. Poseidon Hamburg verkürzte zum Ende des ersten Viertels auf 4:2 und konnte auch das zweite Viertel mit 2:2 ausgeglichen gestalten. Im dritten und spielentscheidenden Viertel zog der SVL durch Treffer von Thorsten Kraut, Elmar Golla, Robert Grohe und Vedran Pirija auf 10:5 davon. Im letzten Viertel verkürzte Hamburg noch auf 10:7. Den Sieg ließen sich die Ludwigsburger aber nicht mehr nehmen.
„Heute hat die ganze Mannschaft gezeigt, dass sie die Saison noch nicht abhaken will. Wir waren sowohl in der Abwehr mit Torwart Laszlo Csanyi als auch im Angriff mit den beiden jeweils dreifachen Torschützen Elmar Golla und Thorsten Kraut stärker“, freut sich Süßenbach. Nun bleiben noch sieben Rundenspiele bis zum Saisonende. Die nächste Chance zum Punktgewinn bietet sich dem SVL am kommenden Samstag in Krefeld.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Christian Heintschel, Elmar Golla (3 Tore), Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija (1), Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe (2), Matthias Nagel, Dieter Gscheidle und Thorsten Kraut (3).
07.05.06
(prg) Eine knappe Woche nach dem Heimspielerfolg (11:10) der Weidener Bundesligawasserballer reisten die Oberpfälzer zum Rückspiel nach Krefeld. Mit gemischten Gefühlen machten sich die SV-ler am Samstag morgen auf den Weg. Man wollte den Schwung von dem 4-Punkte Wochenende mit nach NRW mitnehmen, musste aber mit einigen ungünstigen Umständen rechnen. Zum ersten Mal in dieser Saison mussten die Max-Reger-Städter im Freibad spielen. Die Umstellung von Hallenbad ins Freiwasser bringt so einige Probleme mit sich, dazu kommt noch das größere Spielfeld. Als besonders gravierend stellte sich die Sperre des Centerverteidigers Dominik Fries heraus. Nach Einschätzung des Trainers ist Dominik einer der besten Centerverteidiger der Liga. Die Krefelder Center, Jünemann und Hengeler, konnten zwar in Weiden auch nach dem Ausschluss von Fries gut kontrolliert werden, das sollte jedoch in Krefeld anders kommen.
Nach einer abenteuerreichen, 8-stündingen Reise sprangen die Luczak-Schützlinge in das ungewohnte Freiwasser im vereinseigenen SVK-Freibad. Gleich zu Beginn des Spiels wurde deutlich, wie sehr Dominik Fries vermisst wird. Zwei Centertore in Folge sorgten für eine Blitzführung der Gastgeber. Christian Jünemann, der sehr aus seiner Körpergröße und Beckenbodenkontakt profitieren konnte, gewann seine ersten Zweikämpfe und zwang die Weidener zur sofortigen Unstellung der Verteidigung. Alex Schäfer verkürzte mit seinem Überzahltor kürzzeitig auf 2:1. Die Umstellung der Verteidigung schien einzuschlagen, ehe ein Abstimmungsfehler zum wiederholten Gegentreffer aus Centerposition führte, diesmal konnte sich Johannes Hengeler in die Schützenliste eintragen lassen. Hans-Christoph Aigner schloss auch die zweite Überzahl der Gäste mit einem präzisen Treffer zum 3:2 Zwischenstand ab. Doch auch dieser Anschluss hielt nicht lange. Noch zwei Gegentreffer mussten die Gäste aus der Oberpfalz einstecken und gingen mit 5:2 in die erste Pause. Das zweite Viertel verlief deutlich ruhiger für die Weidener. Sie schienen sich langsam von den Reisestrapazen erholt zu haben und verhinderten mit 1:1 weiteren Schaden.
Das dritte Viertel gewannen die Weidener sogar mit 2:1 und vergaben noch einige Chancen, den Anschluss schon vor der letzen Pause zu schaffen. Dennoch sorgten zwei Blitzaktionen gleich zum Beginn des letzten Spielabschnittes für einen hoffnungsvollen 8:6 Zwischenstand. Während die Gäste bemüht waren, den Anschlusstreffer zu erzielen, schlug erneut der Center des Gegners zu: Jünemann traf mit einem Doppelschlag und stellte das vorentscheidende 10:6 knappe fünf Minuten vor dem Schlusspfiff her. Die Zeit war zu knapp und die Umstände zu ungünstig, um diesen Rückstand noch gut zu machen und einen Punkt aus dem Spiel zu holen. Serkan Dogdu traf noch ein Mal und sorgte für Ergebniskosmetik und 10:7 Endstand. Der Sieg der Krefelder geht so in Ordnung, zu viele ungünstige Umstände nahmen auf das Weidener Spiel Einfluss, um in so einer schweren Auswärtspartie punkten zu können.
Positiv die Leistung des jungen Torhüters, Julian Wirth, der zwei Viertel lang gleichwertig mit Vladimir Srajer parierte und der kurze aber fehlerfreier Einsatz des Jugendnationalspielers Thomas Kick. Beide 16 Jahre alt.
"Ich kann keine Wunder verlangen. Unangenehme acht Stunden Fahrt und zum ersten Mal in Freibad auf dem großen Feld ist schon schwierig genug, um eine Topleistung abzurufen. Noch schmerzhafter stellte sich die Sperre Dominiks heraus. Sechs Tore aus der Centerposition, vier trotz Raumdeckung, dass wäre mit Dominik niemals passiert. Wir verschliefen das erste Viertel, fanden langsam wieder ins Spiel, schlugen aber aus unseren guten Phasen im Spiel zu wenig Kapital. Viele individuelle Fehler führten zu dieser Niederlage, die Gründe hierfür habe ich schon erwähnt. Es wird nächste Woche besser, wir sind im Soll," äußerte sich der nachdenkliche aber keinesfalls enttäuschte Trainer Irek Luczak direkt nach dem Spiel und sprach Anerkennung gegenüber den Krefelder und den Unparteiischen Ahlers und Rohde aus.
Schon am kommenden Wochenende beginnt die vielversprechende Heimspielserie des Aufsteigers aus der Max-Reger-Stadt. Fünf Spiele in Folge werden im heimischen Schätzlerbad ausgetragen. Am kommenden Samstag erwartet die SV-ler eine schwere Hürde mit dem Tabellenführer SSV Esslingen, am Sonntag gastiert Rhenania Köln in der Oberpfalz. Ein Vorbericht folgt.
SV Krefeld 72 - SV Weiden: 10:7 (5:2, 1:1, 2:1, 2:3)
Torfolge: 1:0 Jünemann, 2:0 Jünemann, 2:1 Schäfer, 3:1 Hengeler, 3:2 Hans-Christoph Aigner, 4:2 Söhlke, 5:2 Lebens, 6:2 Tobias Packenius, 6:3 Horlbeck, 7:3 Jünemann, 7:4 Horlbeck, 8:4 Lebens, 8:5 Schäfer, 8:6 Sven Luczak, 9:6 Jünemann, 10:6 Jünemann, 10:7 Dogdu
SV Weiden: Vladimir Srajer (1. und 4. Viertel) und Julian Wirth (2. und 3. Viertel) im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Thomas Kick, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.
04.05.06
von Andreas Teicher
Am Samstag erwarten die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg die Tabellennachbarn von Poseidon Hamburg zum ersten Spiel im Freibad Hoheneck. Nachdem die Ludwigsburger in Hamburg denkbar knapp mit 10:9 verloren, rechnen sie sich für das Heimspiel Chancen aus.
„Auch wenn es momentan nicht optimal läuft, ist gegen Hamburg was drin,“ erklärt der SVL-Trainer Armin Süßenbach. Die Ludwigsburger freuen sich auf die verbleibenden Spiele im Freibad: „Das ist die schönste Zeit der ganzen Saison. Ein Spiel bei gutem Wetter im Freibad macht immer Spaß,“ sagt Süßenbach. So hoffen die Verantwortlichen des SV Ludwigsburg nun, dass mit dem Spaß auch der Erfolg kommt. Schließlich wollen die Ludwigsburger in den verbleibenden acht Spielen noch ein paar Punkte holen. Gegen Hamburg werden sie dabei besonders auf den ehemaligen Nationalspieler Sven Reinhardt aufpassen, der den Hamburgern mit drei Toren den Sieg im Hinspiel sicherte.
Das Spiel beginnt um 17 Uhr im Freibad Hoheneck.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel, Christian Heintschel, Dieter Gscheidle und Thorsten Kraut.
04.05.06
(prg) Keine Sieben Tage nach dem Sieg in Weiden (11:10) reisen die Wasserballer des SV Weiden nach NRW, um das Rückspiel gegen den SV Krefeld 72 zu bestreiten. Geschwächt durch die Sperre von Dominik Fries, aber wieder mit Center Dogdu und durchaus optimistisch sehen sie der Herausforderung entgegen.
Personelle Veränderungen
Nach seinem Ausschluss mit Ersatz im Hinspiel, muss einer der stärksten Centerverteidiger der Liga, Dominik Fries in Krefeld pausieren. Auch die Krefelder müssen auf einen ihrer Leistungsträger verzichten. Der Juniorennationalspieler, Fabian Packenius befindet sich gemeinsam mit Trainersohn der Weidener, Bartek Luczak in Innsbruck beim Eliminationsturnier zur Junioren-EM 2006. Also auch das in Krefeld lebende Weidener Gewächs Bartec Luczak, kann das Team seines Vaters nicht ergänzen.
„Wir haben zwei, drei hoffnungsvolle Jugendliche im Kader, die in der nächsten Saison voll ins Geschehen eingreifen werden. Sie brauchen auch Spielpraxis und werden bei jeder Gelegenheit eingesetzt“, äußert sich Trainer Luczak gelassen. „Thomas Kick wird nach Krefeld mitreisen“, ergänzt er. Außerdem können die Weidener, im Gegensatz zum Hinspiel wieder mit zwei Centern spielen. Der damals gesperrte Serkan Dogdu ist wieder spielberechtigt. In der Torwartfrage ändert sich zunächst nichts zum letzten Wochenende. Die bewährten Srajer und Wirth werden ihre Mannschaft vor Gegentoren hüten, während Florian Modl immer noch daran arbeitet, zu seiner alten Form zurückzufinden.
Schweres Unterfangen in neuem Umfeld
Die derzeit tabellensiebten Krefelder wollen die jüngste Negativserie stoppen und zur alten Stärken vom Saisonbeginn zurückfinden. Eine gute Gelegenheit, dies vor der Heimkulisse zu versuchen. Die Mannschaft hat das Potenzial jedes Team der Liga zu schlagen und wird von den Weidenern sicherlich nicht unterschätzt. Die Oberpfälzer wollen dennoch den Schwung des erfolgreichen 4-Punkte Wochenende (wir berichteten) im Gepäck nach Westen mitnehmen. Zumal bei einem Sieg der Anschluss an die Tabellenplätze sechs bis neun erreicht werden könnte und damit sogar die Chance auf Relegation zur ersten Bundesliga. Angesichts der dann noch verbleibenden fünf Heim- und einem Auswärtsspiel sind nämlich noch gegen Ende der Runde Punkte zu erwarten. Dem Team ist bewusst, dass das Unterfangen in Krefeld keine leichte Aufgabe werden wird. Nicht nur wollen sich die Krefelder für neuste Niederlage in Weiden revanchieren, auch die Bedingungen können sich für die Weidener als schwierig erweisen. Zum ersten Mal überhaupt in der Runde werden die SV-ler im Freibad spielen und mit der Umstellung von kleinem aufs große Spielfeld und von der Hallen- zur Freiluft zu tun haben. Das Spiel auf einem großen Spielfeld dürfte bei der derzeitigen schwimmerischen Verfassung der Mannschaft kaum Nachteile mit sich bringen, die ungewöhnte Luft im Freien könnte dagegen zum Handicap werden. Man hofft in Weiden auf ein gutes, warmes Wetter und ein schönes Wasserballspiel in Krefeld.
Die Voraussichtliche Mannschaftsaufstellung: Vladimir Srajer und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Thomas Kick, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.
02.05.06
von Andreas Teicher
Die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg warten weiterhin auf ein Erfolgserlebnis in der aktuellen Rückrunde. Gegen den Tabellennachbar SV Weiden gerieten die Ludwigsburger im ersten Viertel mit 6:2 Toren in Rückstand, den sie im restlichen Spielverlauf nicht mehr aufholen konnten.
Die Begegnung war von Anfang an von der engen Atmosphäre der Weidener Halle geprägt, in der die Zuschauer direkt am Beckenrand sitzen. Die von den beiden Schiedsrichtern verhängten insgesamt 25 Zeitstrafen und 3 Strafwürfe(16 gegen SVL, 12 gegen Weiden) ließen ein geordnetes Spiel gar nicht erst zu. Letztendlich zeigte sich Weiden in den entscheidenden Situation nervenstärker, während die Ludwigsburger erst im Laufe des dritten Spielviertels zu ihrem Spiel fanden. Im letzten Viertel fehlte dem SVL dann aber die Kraft und auch das Personal, das Spiel noch einmal herumzureißen. Waren doch ab der 27. Spielminute drei Ludwigsburger wegen Zeitstrafen nicht mehr einsatzfähig.
Am kommenden Samstag steht nun die Eröffnung der Freibadsaison an. Im ersten Heimspiel im Freibad Hoheneck erwartet der SV Ludwigsburg die Wasserballer von Poseidon Hamburg. Beim Hinspiel in Hamburg verlor der SVL immerhin nur knapp mit 10:9.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla (3 Tore), Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija, Hans-Christian Wöhrle (1), Robert Grohe, Matthias Nagel, Armin Süßenbach und Thorsten Kraut (1).
30.04.06
(prg) Alles begann schon sehr hoffnungsvoll. Einen richtigen Blitzstart mit Hattrick des Centers Schäfer legten die Oberpfälzer am Samstag gegen die Ludwigsburger hin und stellten mit 4:0 nach knappen fünf Minuten die Weichen auf den ersten Sieg. Die Hausherren um den glänzend aufgelegten Kapitän Thomas Aigner beherrschten den Gegner aus Schwaben in allen Belangen und gingen mit 6:2 zur ersten Pause. Im zweiten Spielabschnitt hieß die Devise, die Gäste im Schach zu halten und das Spiel weiterhin zu kontrollieren. Das gelang auch gut, die Verteidigung funktionierte hervorragend, man konnte jedoch zu wenig Chancen vor dem gegnerischen Tor nutzen und vergab kläglich drei Überzahlen. Dennoch gewannen die Luczak-Schützlinge auch dieses Viertel nach einem Tor von Thomas Aigner mit 1:0 und stellten den vielversprechenden Halbzeitstand von 7:2 Toren her.
Nach der Halbzeitpause ließen sich die Weidener auf einen offenen Schlagabtausch ein und verloren für vier Minuten die bewährte Linie. Wiederholt wurde drei Überzahlen nicht genutzt und drei Gegentore in Folge kassiert. Es ist hektisch geworden, Center Dogdu kassierte einen Ausschluss mit Ersatz wegen einer Unsportlichkeit und mussten seine Kappe abnehmen. Trainer Luczak nutzte seine Auszeit und es gelang ihn mit einer deutlichen Ansprache, die Ruhe wieder ins Spiel zu bringen. Was folgte waren zwei Tore, Thomas Aigner mit seinem dritten und Florian Bronold mit seinem ersten Treffer, die für die Vorentscheidung (9:5) noch vor der letzten Pause sorgten. Direkt zu Beginn des letzten Abschnittes traf Alex Schäfer noch zweimal und erhöhte auf 11:5. Das Spiel ist gegen Ende noch hektisch geworden, die total ausgepumpten Schwaben versuchten es vergeblich mit der sprichwörtlichen Brechstange, doch diesmal behielten die SV-ler die Ruhe. Simon Fijalkowski lochte noch zum zwischenzeitigen 12:5 ein, ehe Routinier Elmar Golla den sechsten und letzten Treffer für sein Team erzielte.
Am Ende konnten sich die Aufgsteiger der Liga über einen verdienten 12:6 Sieg freuen. Damit wurde nicht nur der zehnte Tabellenplatz wiedererobert, sondern auch der 2-Punkte Vorsprung von der roten Laterne eingefahren. Ärgerlich jedoch die Spielsperre von Serkan Dogdu angesichts des Sonntagsspiels gegen Krefeld.
SV Weiden - SV Ludwigsburg 12:6 (6:2, 1:0, 2:3, 3:1)
Torfolge: 1:0 Schäfer, 2:0 Schäfer, 3:0 Schäfer, 4:0 Horlbeck, 4:1 Golla, 5:1 Fries, 5:2 Kraut, 6:2 Thomas Aigner, 7:2 Thomas Aigner, 7:3 Golla, 7:4 Hans-Christian Wöhrle, 7:5 Stefan Wöhrle, 8:5 Thomas Aigner, 9:5 Bronold, 10:5 Schäfer, 11:5 Schäfer, 12:5 Fijalkowski, 12:6 Golla
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Am Tag danach gastierte die Überraschungsmannschaft der Liga und Mitaufsteiger SV Krefeld 72 im "Hexenkessel" Thermenwelt. Nach einem furiosen Saisonstart mit einer glänzenden Punktausbeute begannen die Krefelder ihre erste Bundesligarunde. Doch mit der Zeit lies die Euphorie nach und damit kamen auch die ersten, zum Teil bitteren Niederlagen.
Man schätzt die junge Krefelder Mannschaft sehr in Weiden und konnte währen des Aufstiegsturniers letztes Jahr in Itzehohe einiges an Sympathie zueinander gewinnen. Damals verloren die Weidener noch unglücklich mit 4:5. Die Weidener, mental gestärkt durch den Sieg vom Vortag empfingen die Gäste aus Krefeld, die am Tag davor in Würzburg eine deutliche 13:7 Niederlage kassierten. Auch dieses Spiel begann vielversprechend. Dominik Fries machte schon nach 35 Sekunden sein erstes Tor, die Gäste antworteten prompt mit 1:1 Ausgleich. So ging es hin und her, nach sehr schnellen Aktionen bis zum 2:2 Zwischenstand. Zwei Tore des Kapitäns Aigner und ein Treffer von Rico Horlbeck sorgten für ein beruhigendes 5:2 für die Hausherren. Doch kurz vor der ersten Pause musste Weidens Torwart Vladimir Srajer noch ein Mal hinter sich greifen. Nach einer unnötigen Unterzahl stellte Juniorennationalspieler Fabian Packenius mit seinem Treffer den 5:3 Zwischenstand nach dem ersten Viertel her. Ein sehr gelungener Anfang zum zweiten Viertel, der mit zwei Überzahltoren zum 7:3 führte, stellte eigentlich schon die Weichen auf Sieg - meinte man zu mindestens. Franz Holger war es, der die Gemüter der Weidener gedämpft hat. Zwei Mal traf er und lies seine Truppe auf 7:5 vor der Halbzeit rankommen. Nur sechs Sekunden vor dem Halbzeitpfiff wurde der bis jetzt sehr stark auftretender Centerverteidiger Dominik Fries mit Ersatz des Wassers verwiesen. Eine Reflexreaktion wurde als Unsportlichkeit bewertet, Fries ist damit für das Rückspiel nächste Woche in Krefeld gesperrt. Die Entscheidung des Schiedsrichter ist nach Ansicht der Beteiligten vertretbar.
Nach der Halbzeitpause erhöhten die Gastgeber nochmals das Tempo und setzten sich schnell auf 9:5 ab. Eine kurze Unaufmerksamkeit brachte zwei Gegentore und den 9:7 Zwischenstand, ehe Alex Schäfer auf 10:7 zur letzten Pause erhöhte. Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnittes freuten sich die Zuschauer über ein schnelles Überzahltor von Simon Fijalkowski, doch die Freude hielt nicht lange. Die Vorgabe des Trainer, die Angriffe ruhig und kontrolliert über die Zeit zu spielen, wurden nur kurzzeitig umgesetzt, einige Fehlpässe und Fehler im Spielaufbau führten zu unnötigen Konterangriffen, die noch bis Ende der Spielzeit drei Gegentreffer brachten. Eine Minute vor Schluss stand 11:10 auf der Anzeige, beinahe horrorartigen Szenen spielten sich ab, doch diesmal reichte es für die Weidener. Mit einem "Lieblingsergebnis" 11:10, zum sechsten Mal in dieser Saison, erspielten sich die Max-Reger-Städter vier Punkte aus einem Wochenende und festigen damit den als Saisonziel gesetzten, zehnten Tabellenplatz.
"Wir haben noch ein hoffnungsvolles Restprogramm mit fünf Heim- und zwei Auswärtsspielen und haben nur vier Punkte Rückstand zum Tabellensechsten. Ich glaube, da ist noch einges drin für uns. Wir können jetzt schon die Saison als gelungen betrachten und konzentrieren uns weiterhin an unseren Zielen. Vor allem ist mir die Weiterentwicklung der Truppe sehr wichtig und die lässt mich im Moment nicht im Stich", äußerte sich der glückliche Weidener Trainer Irek Luczak nach dem gelungenem Wochenende.
SV Weiden - SV Krefeld 72: 11:10 (5:3, 2:2, 3:2, 1:3)
Torfolge: 1:0 Fries, 1:1 Mengeler, 2:1 Horlbeck, 2:2 Lebens, 3:2 Thomas Aigner, 4:2 Horlbeck, 5:2 Thomas Aigner, 5:3 Fabian Packenius, 6:3 Schäfer, 7:3 Thomas Aigner, 7:4 Franz, 7:5 Franz, 8:5 Kosiba, 9:5 Thomas Aigner, 9:6 Lebens, 9:7 Jünemann, 10:7 Schäfer, 11:7 Fijalkowski, 11:8 von Beckerath, 11:9 Fabian Packenius, 11:10 Lebens.
28.04.06
von Andreas Teicher
Am Samstag sind die Zweitligawasserballer des SV Ludwigsburg zu Gast beim Tabellennachbarn SV Weiden. Das Hinspiel gegen den Aufsteiger der vergangenen Saison konnten die Ludwigsburger mit 11:10 knapp für sich entscheiden. Dabei musste der SVL aber im Hinspiel noch auf die beiden Stammspieler Vedran Pirija und Elmar Golla verzichten, die inzwischen wieder eingesetzt werden können.
„Wir fahren in Bestbesetzung nach Weiden. Das sind gute Voraussetzungen für ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis,“ erklärt der SVL-Trainer Armin Süßenbach. Im Laufe der bisherigen Saison konnte der SV Ludwigsburg wiederholt die Erwartungen nicht erfüllen. Dennoch haben die zuletzt knappen Ergebnisse gegen Topteams der Liga gezeigt, dass der Abstand nicht groß ist.
Das Spiel gegen den SV Weiden ist das erste von neun verbleibenden Rundenspielen. Daher betrachtet es Süßenbach auch nur als eine von mehreren Möglichkeiten, den aktuell letzten Tabellenplatz wieder zu verlassen: „Wir werden locker und ohne Druck ins Spiel gehen. Wir werden unsere Erfahrung und Stärke ausspielen und versuchen, der vergleichsweise jungen Weidener Mannschaft wenig Chancen zu geben.“ Das Spiel beginnt um 18 Uhr in Weiden.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar Golla, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel, Christian Heintschel, Markus Köhler und Thorsten Kraut.
27.04.06
(prg) Genau auf diese Heimspielserie, die im letzten Drittel der Bundesligasaison folgt, haben die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden hingearbeitet. In den noch neun ausstehenden Spielen genießen die Oberpfälzer ganze sieben Mal das Heimrecht und erhoffen sich, nach dem sehr guten aber bisher unglücklichen Saisonverlauf, noch einige Punkte zu holen. Diese werden dringend benötigt, wenn man das Saisonziel (Tabellenrang 10) sich vor Augen hält, aber auch Platzierungen 7-9 sind in theoretischer Reichweite der jungen Mannschaft.
Zuerst heißt es einen 2-Punkte Abstand zum Tabellenletzten herzustellen und den zehnten Rang wieder zu erobern. Am Samstag gastiert nämlich der direkte Tabellennachbar, SV Ludwigsburg in der Oberpfalz. Die Schwaben spielen eine enttäuschende Saison und verfehlen bis jetzt weit die ambitionierte Ziele, die mit einer verstärkten Truppe vor der Saison gesetzt wurden. Die im Moment "rote Laterne" der zweiten Bundesliga weist jedoch den gleichen Punktestand auf wie die Weidener und platziert sich aufgrund einer schlechteren Tordifferenz hinter den Luczak-Schützlingen. Die Ludwigsburger gelten in dieser Runde als eine relativ schwache Auswärtsmannschaft. Zu einem spielen sie ihre Hallenspiel auf einem kleinerem Feld, was für einige Gastmannschaften ungewöhnlich ist, zu anderem stehen dem Trainer Armin Süßenbach häufig einige erfahrene Spieler auswärts nicht zur Verfügung.
Ob diese Mannschaft auch nach einer 4-wöchigen Spielpause ersatzgeschwächt nach Weiden reist, ist allerdings unwahrscheinlich. Der ehrgeizige Trainer mit seiner erfahrenen Truppe wird sich sicher nicht so einfach mit dem letzten Tabellenplatz zufrieden geben und vor allem dort punkten wollen, wo die Verbesserung des Tabellenranges direkt und aus eigener Kraft erreichbar ist. Die Weidener zeigten schon am Anfang der Saison (10:11 in Ludwigsburg), dass sie in der Lage sind gegen die Routiniers gleichwertig zu spielen und zeigten sich im schwimmerischen und konditionellen Bereich überlegen.
"Wenn es uns gelingt, die Leitungsträger in Griff zu bekommen und aus unserem schnellen Spiel auch mehr Chancen zu nutzen, werden wir gewinnen. Unsere Chancen werden im Laufe der Spielzeit steigen, wir müssen geduldig und konsequent spielen," äußert sich Trainer Irek Luczak optimistisch.
Am Sonntag steigt dann das Duell der Aufsteiger. Der Gast der Weidener ist die Überraschungsmannschaft der Liga, SV Krefeld 72. Die Mannschaft steht im Moment verdienterweise auf dem sechsten Tabellenplatz und konnte schon gegen einige Spitzenteams der Liga punkten. Allerdings ist die Ausbeute der letzten Begegnungen nicht mehr so souverän, wie am Anfang der Runde.
Die Weidener hoffen auf Schützenhilfe der Würzburger, die am Samstag die Krefelder im Wolfgang-Adami-Bad empfangen. Nach der 7:8 Niederlage in Krefeld haben die Unterfranken noch eine Rechnung mit den Westfallen offen. Ein klarer Sieg der Würzburger würde die Gemüter ein wenig dämpfen, ehe die Reise in die Oberpfalz eingeschlagen wird.
Die Würzburger werden den Gästen aus Krefeld sicherlich alles abverlangen und von einem kräftereibenden Spiel der beiden könnten die Weidener am Sonntag profitieren.
Anschluss schaffen.
Der Gegner am Sonntag dürfte ein wenig anspruchvoller sein. SVK, eine der jüngsten Mannschaften der Liga (Weidener dennoch die jüngsten) ist schwimmerisch stärker als die Ludwigsburger und konnte sich, nach dem knappen 5:4-Sieg gegen Weiden im Aufstiegsturnier in Itzehohe, durch einige Zugänge verstärken. "Andere Mannschaften haben mehrere Zugänge zu verzeichnen, wir setzten auf Eigengewächse und entwickeln uns weiter," hörte man schon am Anfang der Saison aus den Reihen der Weidener. Jetzt ist es an der Zeit, diese Behauptungen auch im Spiel umzusetzen. "Die Liga ist sehr ausgeglichen geworden, auch wenn die Punktkonten der Teams so unterschiedlich sind. Auch wenn Krefeld auf dem sechsten Rang steht, haben wir eine reelle Chance zu gewinnen. Dafür haben wir die letzte Monate gearbeitet," sagt ein kämpferischer Luczak. Sollte es gelingen, auch Krefeld zu schlagen, würden die Max-Reger-Städter langsam den Plätzen acht und neun näher kommen. So wie es aussieht, können die SV-ler auf den gesamten Kader am Wochenende zurückgreifen. Nur Trainersohn Bartek Luczak kann seine "alte" Truppe wegen Abitur in Krefeld nicht ergänzen und Torwart Florian Modl wird wohl aufgrund seines wiederholten Trainingsrückstandes diesmal den Vorrang den anderen zwei Keepern lassen müssen.
Trainer Luczak erklärt: "Ich bin momentan in der glücklichen Lager, über drei Torleute zu verfügen. Es ist sehr schwierig für mich, einem meiner Torhüter die Spielteilnahme zu versagen. Eine Entscheidung nach dem aktuellen Leistungsstand der Spieler sehe ich als Verpflichtung der Mannschaft gegenüber. Florian ist immer noch einer von uns, mich verbindet eine sehr lange Zusammenarbeit mit vielen schönen Erlebnissen mit ihn und ich hoffe, er holt seinen Trainingsrückstand bald auf und findet seine alte Form wieder."
Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung: Vladimir Srajer und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer. Jungtalent Stefan Kick wird als Reserve bereitgehalten.
Die Mannschaft hofft auf die Unterstützung ihrer Fans, die bis jetzt nicht versagt haben. "Wir haben die besten Fans der Liga," hört man dazu oft aus den Spielerreihen.
21.04.06
(prg) In der Spielpause der 2. Deutschen Wasserballliga blieben die Weidener Wasserballer trotz Trainingseinschränkungen in der Thermenwelt nicht tatenlos und spielten in den vergangenen zwei Wochen zwei Testspiele beim Tabellenführer SV Würzburg.
Nach dem letzten Heimspiel (10:11 Niederlage gegen Würzburg) einigten sich beide Trainer, gemeinsame Trainingsspiele zu absolvieren. Den Weidenern, die Trainingseinschränkungen in der Thermenwelt wegen erhöhtem Badebetrieb hinnehmen mussten, kam die Gelegenheit nicht ungelegen, zusätzliche Trainingseinheiten mit einem anspruchsvollen Gegner zu absolvieren.
Am letzten April-Wochenende steigen nämlich die "Spiele der Wahrheit" in der Weidener Thermenwelt, wie selbst der Weidener Trainer verkündet. Am Samstag, den 29.04.06 gastiert Schlusslicht und Tabellennachbar SV Ludwigsburg in der Oberpfalz, am darauffolgenden Sonntag kommt der Mitaufsteiger und Überraschung der Liga, SV Krefeld 72 (Tabellenrang sechs) nach Weiden. Um den zehnten Tabellenplatz wieder zu erobern, werden mindestens zwei Punkte aus den beiden Begegnungen benötigt, mit vier Punkten aus dem Wochenende könnte das Team um den Kapitän Thomas Aigner sogar den Anschluss an die Tabellenplätze 9 bis 7, bei günstiger Konstellation anderer Ergebnisse, wahrnehmen.
"Wir absolvierten bis jetzt eine ganz gute Saison, in den beiden Trainingsspielen gegen Würzburg versuchten wir noch an unseren Schwächen zu arbeiten und Probleme, die zu den sechs knappen Niederlagen mit einem Tor führten, abzustellen. Körperlich machten wir bis jetzt eine sehr gute Figur, die Verfassung versuchen wir aufrecht zu halten und unsere spielerische Fähigkeiten zu steigern. Dafür waren die zwei Spiele in Würzburg sehr hilfreich," äußerte sich Trainer Luczak, der mit aktuellem Trainingszustand der Truppe durchaus zufrieden ist.
In den Spielen, die übrigens ohne Ergebniskontrolle und mit vielen Unter- und Überzahlsituationen durchgeführt wurden, konnten die Oberpfälzer über die meiste Zeit absolut gleichwertig mithalten. Gegen die konterstarken Unterfranken wurde der sichere Spielaufbau und Konterverteidigung in den Vordergrund gestellt. Damit hoffen die Weidener, die künftigen Spiele auch in den Endphasen über die Zeit retten zu können.
"Sechs Spiele mit einem Tor zu verlieren und keines in der Schlussphase für uns zu entscheiden, ist bedenklich, was die Spielsicherheit anbetrifft. Das müssen wir ändern, um das eine oder andere Spiel in den letzten Minuten nach Hause schaukeln zu können," so der Trainer über seine Trainingsschwerpunkte der letzten Tage.
Die gesamte Mannschaft konnte trotz der späten Trainingszeiten eine solide Trainingsphase in den Osterferien absolvieren und wird bis nächsten Dienstag eine verdiente Pause genießen, ehe die Feinschliffeinheiten in der nächsten Woche folgen.
Man hofft in Weiden auf eine erfolgreiche Heimspielserie und setzt auf Unterstützung der eigenen Fans.
03.04.06
von Andreas Teicher
Gegen den Tabellenvierten SGW Aqua/Wedding Berlin wollten die Wasserballer des SV Ludwigsburg endlich ihre Pechsträhne beenden. Zwei Viertel lang sah auch alles danach aus, bevor die Ludwigsburger im dritten Viertel die Konzentration verloren.
Nachdem der SVL zu Beginn des ersten Viertels mit 1:3 in Rückstand geraten war, zeigten die Ludwigsburger, was sie sich für die Begegnung vorgenommen hatten. Vedran Pirija und Stefan Wöhrle führten ihre Mannschaft mit jeweils einem Treffer zum 3:3 Ausgleich zur ersten Viertelpause. Im zweiten Viertel zog der SVL dann durch zwei Tore von Elmar Golla und einem Tor von Matthias Nagel auf 6:3 davon. Aber die Berliner rappelten sich wieder auf und kämpften sich bis zur Halbzeitpause wieder auf 7:6 heran.
Im dritten Viertel ließ der SV Ludwigsburg schließlich die erforderliche Konzentration vermissen. „Die Chancen waren da. Wir haben im dritten Viertel drei Überzahlchancen nicht genutzt und hinten unnötige Gegentore kassiert,“ fasst SVL-Trainer Armin Süßenbach die entscheidende Phase des Spiels zusammen. Nach einem schwachen dritten Viertel mit 1:4 Toren erwischten die Ludwigsburger auch einen schlechten Start ins vierte Viertel und konnten letztendlich trotz der Tore von Elmar Golla und Stefan Wöhrle den Berliner Erfolg nicht mehr gefährden. Die vier Wochen Pause bis zum nächsten Auswärtsspiel dürften den Ludwigsburgern ganz gelegen kommen, um die letzten Niederlagen zu verarbeiten und neuen Mut zu schöpfen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar Golla (4), Robert Hoffner (1), Stefan Wöhrle (2), Vedran Pirija (1), Hans-Christian Wöhrle (1), Robert Grohe, Matthias Nagel (1), Markus Köhler und Thorsten Kraut.
SV Ludwigsburg - SGW Aqua/Wedding Berlin: 10:13 (3:3/ 4:3/ 1:4/ 2:3)
02.04.06
(prg) Dramatik in der Thermenwelt: Aufsteiger SV Weiden schrammt um ein Haar an einer Sensation vorbei. In einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie mussten die Weidener Wasserballer am vergangenen Samstag zum sechsten Mal in dieser Saison eine Eintorniederlage hinnehmen. Zum vierten Mal hieß es am Ende 10:11 aus Sicht der Oberpfälzer, diesmal jedoch gegen einen richtig großen Gegner.
In einer absoluten Außenseiterrolle gingen die Max-Reger-Städter in das Spiel gegen den Altmeister und Traditionsverein SV Würzburg 05. Nicht nur die deutliche Hinspielniederlage (6:15 in Würzburg) sondern auch die Tabellensituation selbst (Elfter gegen Ersten) machte an sich wenig Hoffung für die Hausherren in der Thermenwelt. Doch die Zuschauer konnten von den SVler überzeugt werden, dass die Punkte erst im Wasser vergeben werden. Leider waren auch am Samstag die Weidener nur "zweiter" Sieger. Allein die Gleichwertigkeit des Aufsteigers mit dem Erstligaabsteiger verdient Anerkennung und stellt die Verantwortlichen zufrieden, wenn auch diese Niederlage einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.
Schon das erste Viertel gewannen die Luczak-Schützlinge überraschend mit 3:2, nachdem zwei Überzahlen genutzt und eine Strafwurf durch den guten Weidener Torhüter pariert wurde. Das ereignisreiche zweite Viertel gaben die Weidener nach einigen persönlichen Fehlern mit 3:4 an die Gäste aus Unterfranken ab. Die Teams trennten sich mit einem 6:6 Gleichstand zur Halbzeitpause. Gleich nach der Halbzeit brachte der Kapitän, Thomas Aigner die wiederholte Führung für die Oberpfälzer, die jedoch schnell vom Gegner egalisiert wurde. Nach einem ständigen rauf und runter gingen die Mannschaft auch zur letzten Pause mit einem Gleichstand.
Zwei Minuten fehlen zum Traum
Ein dramatisches Schlussviertel durften die Zuschauer dann erleben. Ein qualitativ gutes und ein faires Derbyspiel lieferten sich die Teams. Dominik Fries sorgte mit seinem Treffer für die hoffnungsvolle 10:9 Führung seines Team. Doch die Gäste aus Würzburg behielten Nerven und steckten die psychische Belastung offensichtlich besser als die Hausherren weg. Die Gastgeber verloren zwei Minuten vor Schluss die Beherrschung, setzten die Traineranweisungen, die Angriffe ruhig und kontrolliert zu spielen nicht um und verschenkten in den wichtigsten Spielmomenten den Ball an den Gegner. Die Unterfranken nahmen die Geschenke auch gerne an und bestraften die Nervenschwäche der Weidener mit zwei Toren in Folge und einem denkbar knappen 11:10 Sieg am Ende.
"Bis jetzt hatten wir einige Minuten, sogar ein oder zwei Viertel Aussetzer pro Spiel. Heute waren es zwei Minuten. Wir steigern uns, auch wenn es heute Abend so bitter war", äußerte sich der Trainer Irek Luczak direkt nach dem Spiel. "Die Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel geliefert, qualitativ absolut gleichwertig mit dem Altmeister aus Würzburg, darauf können wir stolz sein. Am Ende hat sich die Erfahrung der Würzburger ausgezahlt. Ich musste wieder leiden, in dem ich zusehen musste, wie meine Jungs den verdienten Sieg aus der Hand geben. Bitter und ärgerlich klar, ich hoffe auch diese Niederlage bringt uns weiter und freue mich auf die kommenden Heimspiele," fügte er hinzu.
Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, sahen ein schnelles Spiel zweier Gegner, die mit fairen und spielerischen Mitteln einen Sieg erringen wollten. Die beiden Unparteischen bleiben auch über die Spieldauer neutral, schienen manchmal dennoch mit dem schnellen und ereignisreichen Spiel leicht überfordert zu sein. Beide Trainer äußerten sich nach der Partie zum Teil negativ über die Führungsart der Referees.
Die zweite Bundesliga macht eine kurze Osternpause. Die Weidener empfangen am 29.04.06 den Mitaufsteiger SV Krefeld 72 und am Tag darauf den Tabellenletzten SV Ludwigsburg. Die Oberpfälzer hoffen dabei auf ein 4 Punkte-Wochenende und den festen 10. Tabellenplatz 10.
SV Weiden - SV Würzburg 05 10:11 (3:2, 3:4, 3:3, 1:2)
Torfolge: 0:1 Atzert, 1:1 Horlbeck, 2:1 Kosiba, 3:1 Thomas Aigner, 3:2 Inaki Urquiaga, 4:2 Thomas Aigner, 4:3 Xabier Uriquiaga, 4:4 Xavier Uriquiaga, 5:4 Horlbeck, 5:5 Inaki Uriquiaga, 6:5 Dogdu, 6:6 Atzert, 7:6 Thomas Aigner, 7:7 Inaki Urquiaga, 7:8 Müller, 8:8 Bronold, 8:9 Atzert, 9:9 Hans-Christoph Aigner, 10:9 Fries, 10:10 Reichert, 10:11 Reichert.
29.03.06
von Andreas Teicher
Am Samstag wird es für den SV Ludwigsburg Ernst. Mit einem Sieg gegen den Tabellenfünften der zweiten Wasserball-Bundesliga können sich die Ludwigsburger die letzte Chance auf einen Relegationsplatz für den Aufstieg in die erste Liga offen halten.
Obwohl der SVL momentan mit vier Punkten auf dem letzten Tabellenplatz steht, haben die Verantwortlichen die Saison noch nicht abgehakt. „Sechs Punkte Abstand auf Platz 8 sind nicht aus der Welt. Wir denken jetzt nur noch von Spiel zu Spiel,“ erklärt SVL-Trainer Armin Süßenbach. „Berlin ist natürlich ein starker Gegner und steht momentan berechtigt auf Platz 5. Für uns geht es jetzt darum, an die Leistung des Spiels gegen Würzburg anzuknüpfen. Dann ist auch ein Sieg gegen Berlin möglich,“ sagt dazu der Ludwigsburger Allrounder Vedran Pirija.
Auf eine Sonderbewachung dürfen sich die Berliner Marcin Stachiowak und Danilo Scekic freuen, die zusammen gerechnet in dieser Saison bereits 61 Tore erzielten. Zum Vergleich: Der SVL schoss bis heute insgesamt 92 Tore. Erfreulich aus Ludwigsburger Sicht ist, dass der SV Ludwigsburg erstmals seit sechs Spielen wieder mit dem kompletten Kader antreten wird. Die Begegnung beginnt am Samstag um 18:30 Uhr im Stadionbad.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Robert Grohe, Hans-Christian Wöhrle, Elmar Golla, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle, Christian Heintschel, Matthias Nagel, Markus Köhler und Thorsten Kraut.
29.03.06
(prg) Die Weidener Thermenwelt verwandelt sich kommenden Samstag erneut in einen Hexenkessel: Dann nämlich empfängt der Schwimmverein Weiden in der 2. Wasserball-Bundesliga um 18 Uhr den SV Würzburg 05. Dabei kommt es nicht nur zum letzten Bayern-Derby in dieser Zweitligasaison sondern auch zum Duell der "ewigen Rivalen".
Seit die Wasserballabteilung des Schwimmvereins Weiden im Jahr 1992 mit dem Wiederaufbau und der gestärkten Jugendarbeit begann, kämpfen die Nachwuchsmannschaften der beiden bayerischen Wasserball-Hochburgen nicht nur um bayerische und süddeutsche Titel, sondern stehen sich auch des öfteren bei deutschen Meisterschaften gegenüber. Nach dem sensationellen Aufstieg der ersten Herrenmannschaft des SV Weiden kommt es nun auch in der zweiten Wasserball-Bundesliga (DWL II) zum Duell "SV Weiden gegen SV Würzburg 05".
"Als wir mit unserem Wiederaufbau begonnen haben, hätten wir uns nie erträumen lassen, dass wir bereits 2005 mit dem SV Würzburg 05 in einer Liga spielen. Zwar kamen uns die Unterfranken mit ihrem Abstieg aus der Eliteklasse entgegen, dennoch ist für uns schon alleine die Tatsache, dass wir am Samstag gegen den SVW05 spielen ein Erfolg", äußerte sich Wasserball-Abteilungsleiter und Trainer des SVW Irek Luczak vor dem Zweitliga-Kracher am Wochenende.
Die jungen Aufsteiger aus der Oberpfalz gehen jedoch nur mit einer kleinen Außenseiterchance in die Partie gegen den Traditionsklub mit fünf deutschen Meistertiteln in der offenen Klasse. Die 05er rangieren derzeit auf Rang 1 der Tabelle und stehen zudem im Halbfinale um den deutsche Wasserball-Pokal. Mit 22:4 Punkten blieben zwar auch die Helmschrott-Schützlinge bislang nicht ohne Niederlage, zählen dennoch weiter zu den größten Meister- und Aufstiegskandidaten. Als beste Torschützen zeichneten sich bislang Inaki Irquiaga (30 Treffer) und Phillip Kilian (28) in einer Mannschaft aus, die besonders ausgeglichen und damit unberechenbar ist. Vergangenen Spieltag tat sich "Bayerns Nummer 1" jedoch gegen das Tabellenschlusslicht SV Ludwigsburg sehr schwer und fuhr erst im letzten Viertel den 12:8-Sieg ein.
"Wir werden auch gegen die Würzburger vollkommen ohne Angst aufspielen. Für uns ist dieses Spiel ein Highlight und die Belohnung für 15 Jahre harte Arbeit. Mit unseren tollen Fans werden wir zuhause sicherlich ein gutes Spiel abliefern, egal ob Sieg oder Niederlage", so Luczak.
Personelle Sorgen im letzten Training
Es sah danach aus, dass der Trainer am Samstag neben seinem Top-Torschützen Thomas Aigner (29 Treffer, Platz 9) wieder auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann, da auch die vor Wochenfrist gesperrten Paul Kosiba und Hans-Christoph Aigner wieder mit von der Partie sind. Doch noch im Abschlusstraining am Donnerstag ergaben sich einige personelle Sorgen. Sven Luczak meldete sich krank, Serkan Dogdu leidet an Schulterproblemen und Hans-Christoph Aigner konnte erkältet nicht voll trainieren. Die Mannschaft hofft, dass alle noch bis Samstag einsatzfähig und fit werden. Der Legionär Bartek Luczak kann auch nicht in die Reger-Stadt anreisen.
Im Hinspiel unterlagen die Weidener etwas unglücklich mit 6:15 den Unterfranken, nachdem sie drei Viertel lang fast gleichwertig mitspielten. "Zuhause sind wir stärker!", hört man aus dem Lager der Reger-Städter, die erneut auf die atemberaubende Unterstützung ihrer treuen Fans hoffen. Einlass ist ab 17:30 Uhr und Spielbeginn um 18:00 Uhr.
Die Weidener Aufstellung: Vladimir Srajer und Florian Modl im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak/Thomas Kick, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.
27.03.06
von Andreas Teicher
Gegen den Tabellenführer SV Würzburg stand der SV Ludwigsburg zur letzten Viertelpause kurz vor der Überraschung. Die Ludwigsburger zeigten von Beginn ein gutes Spiel und blieben dem letztjährigen Bundesliga-Absteiger auf den Fersen. Erst im letzten Viertel profitierten die Würzburger von ihrer konditionellen Stärke.
„Spielerisch waren wir absolut gleichwertig. Aber gegen Ende fehlte uns leider die Kraft,“ analysiert SVL-Trainer Armin Süßenbach. Nach einigen schlechten Ergebnissen in den letzten Spielen waren die Verantwortlichen des SV Ludwigsburg aber schon froh, dass die Mannschaft mal wieder ein gutes Spiel zeigte. „Wenn wir unsere Chancenverwertung noch etwas verbessern, können wir zuhause wieder jeden schlagen. Dann könnte die Saison noch interessant werden,“ macht Süßenbach Hoffnung.
Immerhin hatte man im Pokal-Achtelfinale zuhause noch 4:11 verloren. „Wir haben uns gesteigert. Jeder Spieler hat vollen Einsatz gebracht und jetzt gilt es, am nächsten Samstag gegen die SGW Aqua/Wedding Berlin wieder eine starke Leistung abzurufen,“ erklärt der fünffache Ludwigsburger Torschütze Elmar Golla.
SV Ludwigsburg - SV Würzburg 05: 8:12 (1:2/ 3:2/ 4:4/ 0:4)
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Fabian Göpfert, Hans-Christian Wöhrle, Elmar Golla (5), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle, Christian Heintschel, Matthias Nagel (1), Markus Köhler und Thorsten Kraut (1).
26.03.06
(prg) Einen bitteren Bundesligaalltag mussten die Oberpfälzer Balljäger zum wiederholten Mal auswärts erleben. Nachdem die ersten zwei Viertel verschlafen wurden, reichte die Zeit nicht mehr, den fünf Tore Halbzeit-Rückstand aufzuholen und sie geben nach einer 8:10 Niederlage auch den zehnten Platz ab. Mit einer veränderten Mannschaft lief es vor allem in der ersten Hälfte alles andere als rund. Die gesperrten Hans-Christoph Aigner und Paul Kosiba fehlten den Gästen aus Weiden.
Schon nach 20 Sekunden handelte sich der Weidener Centerverteidiger Dominik Fries, trotz Raumdeckung seiner Mannschaft, die erste Zeitstrafe ein. Die Hausherren spielten diese Überzahl erfolgreich aus und gingen rasch in Führung. Keine Minute später erhöhten die Niedersachsen auf 2:0. Ein denkbar unglücklicher Anfang der Begegnung machte den Gästen aus der Oberpfalz zu schaffen, unwirksam und harmlos wirkten die Angriffe. Dennoch ist es Rico Horlbeck gelungen, den Anschlusstreffer in der vierten Minute zu erzielen. Die kurzfristige 3:1 Führung der Gastgeber egalisierte schnell Alex Schäfer mit seinem Freiwurftreffer. In der Spielphase, in der die Max-Reger-Städter meinten, das Spiel langsam in den Griff zu bekommen, passierte es. Dominik Fries wurde zum zweiten Mal rausgestellt, der Gegner nutzte auch diese Überzahl und setzte sich auf 4:2 und dann 5:2 noch vor der ersten Pause ab. Die taktische Umstellung war erforderlich um den wertvollen Weidener Verteidiger Fries vor seinem dritten persönlichen Fehler zu schützen.
Die Mannschaft schien beeindruckt zu sein, die Angriffe blieben harmlos, Abschlüsse unsicher und schwach. Die Konterangriffe wurden zwar konsequent gestartet, was die Hannoveraner sicherlich viel Kraft gekostet hat, die Unsicherheiten jedoch vernichteten die so oft hoffnungsvollen Angriffe. Die Hausherren trafen dafür um so genauer und sicherten sich den komfortablen 8:3 Halbzeitstand.
Gute zweite Hälfte
Der Trainer versuchte in der Halbzeitpause, seine Schützlinge wach zu rütteln. Deutliche Kritik und weitere Anweisungen, sowie die bekannte konditionelle Stärke brachten offensichtlich Wirkung in der zweiten Hälfte. Zwar kassierten die SV-ler gleich nach der Pause den neunten Treffer, konnten aber mit Doppelpack des Kapitäns, Thomas Aigner und Kontertreffer des Centers Alex Schäfer, nochmals auf 9:6 vor der letzen Pause rankommen.
Wieder war es Schäfer, der zum 9:7 einlochte und den letzten Funken Hoffnung am Leben erhielt. Es folgte eine heiße Spielphase, die Weidener schwammen einen Konterangriff nach dem anderen und konnten keinen erfolgreich abschließen. Diese schwimmerische Belastung machte sich in Reihen der Gastgeber bemerkbar, sie hielten immer häufiger, die Zeitstrafen bekamen aber die Gäste aus Weiden sogar beim Positionskampf. Kapitän Aigner machte noch sein drittes Tor, ehe er sich nach seinen Zeitstrafen 2 und 3 in Folge verabschieden musste. Das Endergebnis von 10:8 geht verdient an die Freien Schimmer, der 5 Tore Rückstand war nicht mehr nachzuholen, zu spät begannen die Gäste ihre Aufholjagd.
Zu viel für ein Auswärtsspiel
Zwei Viertel reichen nicht, vor allem auswärts. Das haben die Weidener schon öfter erfahren müssen. Die schnellen Hinausstellungen von Dominik Fries verunsicherten die Spieler, sie vertrauten der taktischen Route nicht mehr, kamen mit der Situation nicht ganz klar, wirkten wie gelähmt und verschliefen schließlich die gesamte erste Hälfte. Dafür trafen die Gegner alles, zum Teil unhaltbar für den Weidener Torwart und erarbeiten sich damit verdient das fünf Tore Polster zur Pause.
"Was danach kam, war zu erwarten. Wir bekamen Oberwasser, der Gegner konnte unserem Tempo nicht mehr folgen und verursachte viele Fouls, die jedoch oft nicht geahndet wurden. So ist es eben, ein typisches Auswärtsspiel, da werden manche Dinge nicht mehr gepfiffen und das Spiel ist nicht mehr zu drehen, wenn man nicht jede Chance nutzt und das haben wir nicht geschafft. Fünf Tore Rückstand sind zu viel, um ein Auswärtsspiel noch zu drehen, die Punkte blieben verdient in Hannover. Dennoch ist es eine Niederlage, die uns weiter bringt, die Mannschaft ist intakt und wird sich weiter entwickeln", äußerte sich Irek Luczak nach der Begegnung.
Schon am nächsten Samstag empfangen die Weidener den Aufstiegsfavoriten - Nr. 1 und Tabellenführer, SV Würzburg 05 in der Thermenwelt. Eine äußerst schwere Aufgabe. Die Wasserballer hoffen dennoch, ein spannendes und schönes Spiels ihren Fans bis jetzt treuen liefern zu können.
FS Hannover - SV Weiden 10:8 (5:2, 3:1, 1:3, 1:2)
Torfolge: 1:0 Bracke, 2:0 Weiser, 2:1 Horlbeck, 3:1 Ghita, 3:2 Schäfer, 4:2 Ghita, 5:2 Weiser, 6:2 Werner, 6:3 Bartek Luczak, 7:3 Covaci, 8:3 Werner, 9:3 Butikashvili, 9:4 Thomas Aigner, 9:5 Thomas Aigner, 9:6 Schäfer, 9:7 Schäfer, 10:7 Ghita, 10:8 Thomas Aigner
24.03.06
von Andreas Teicher
Am Samstag erwarten die Wasserballer des SV Ludwigsburg den Tabellenzweiten SV Würzburg zum Süd-Derby der zweiten Bundesliga. Im Achtelfinale des deutschen Pokals mussten sich die Ludwigsburger 4:11 geschlagen geben.
SVL-Trainer Armin Süßenbach freut sich auf das Spiel: „Nach den zahlreichen Auswärtsspielen wird es gut tun, wieder zuhause zu spielen. Würzburg ist sicherlich eine schwere Aufgabe. Aber uns geht es jetzt vor allem darum, uns zuhause wieder so einzuspielen, dass wir Berlin, Hamburg oder Köln schlagen können.“ Der Ludwigsburger Torwart Laszlo Csanyi war letzte Saison noch bei Würzburg aktiv und sieht Außenseiterchancen: „Natürlich geht Würzburg als Favorit in die Begegnung. Aber auch Würzburg ist schlagbar. Wir müssen eben besser spielen.“
Immerhin ging der SVL im Pokalspiel zu Beginn mit 2:0 in Führung. „Würzburg spielt vier Viertel ein hohes Tempo. Wenn wir am Anfang mithalten können, kommt es darauf an, gegen Ende die Konzentration zu behalten,“ analysiert Süßenbach. Dabei werden die Ludwigsburger besonders auf den momentan drittstärksten Torschützen der Liga Inaki Urquiaga und auf Philip Kilian (Platz 9) aufpassen. Die Begegnung wird um 18:30 Uhr im Stadionbad angepfiffen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Thorsten Kraut, Robert Grohe, Dieter Gscheidle, Thomy Klaue, Jochen Bär, Matthias Nagel und Elmar Golla.
23.03.06
(prg) Zum ersten Rückrundenspiel in der 2. Wasserball -Bundesliga reist die Mannschaft des Schwimmvereins Weiden am Samstag nach Hannover, um bei den dort heimischen Freien Schwimmern anzutreten (18:30 Uhr, Sportleistungszentrum). Nach einem überzeugenden Kantersieg gegen die SpVg Laatzen am vergangenen Spieltag hofft man in Weiden nun auch gegen den Aufstiegs-Kandidaten auf eine Überraschung.
Nach den Spielsperren der Stammspieler Hans-Christoph Aigner und Paul Kosiba müssen die Luczak-Schützlinge jedoch mit einer geänderter Aufstellung bei den Niedersachsen antreten. Beide handelten sich beim letzten Heimspiel Spieldauersperren ein und sind somit automatisch für das Spiel am Samstag nicht spielberechtigt. "Sicherlich sind die Ausfälle schmerzhaft, gar keine Frage. Wir verfügen jedoch über einen sehr breiten und ausgeglichenen Kader. Ich hoffe, es wird sich jetzt auszahlen, dass wir seit Jahren konsequent mit unseren Nachwuchsspielern arbeiten und auch diese in jedem Spiel Einsatz-Zeiten bekommen. Das ist zu kompensieren, wir sind gut drauf und werden versuchen ein gutes Spiel abzuliefern", äußerte sich Irek Luczak dennoch optimistisch vor der Begegnung gegen den Tabellen-Fünften. Nichtsdestotrotz erwartet die Reger-Städter keine leichte Aufgabe, zumal die Hannoveraner eine ganze Portion Selbstbewusstsein aus der knappen Auswärtsniederlage beim Tabellenzweiten SV Würzburg 05 vom vergangenen Samstag mitnehmen (9:11).
Alles "nach Plan"
Bereits zu Beginn der Saison forderte der Übungsleiter und Trainer Irek Luczak Geduld und vermeldete den Schwerpunkt seiner Trainingsplanung für die Zeit, in der die meisten Heimspiele zu spielen sind. Mit der guten Leistung gegen die Duisburger und dem zweiten Saisonsieg gegen Laatzen begann die geplante Höchstformzeit. "Der Trainingsplan scheint aufzugehen, aber wir müssen jetzt gezielt an der Formerhaltung arbeiten", fügte er hinzu.
Dabei kommt es ihm gerade recht, dass sein Sohn Bartek Luczak (19) ausgerechnet am kommenden Wochenende in Hannover einen Lehrgang mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft absolviert. Dadurch kann der in Krefeld lebende Abiturient zum vierten Mal in der Saison mit seinen "alten" Mannschaftskameraden spielen und die Ausfälle ergänzen. Außerdem wird das Mitglied der Jugend-Nationalmannschaft, der 16jährige Thomas Kick seinen nächsten DWL-Einsatz bekommen.
Auch auf der Torwartposition wird es Änderungen geben. Nachdem sich die Personalsituation im Team durch die Genesung des tschechischen Goalies Vladimir Srajer gebessert hat, kann der Trainer zwischen drei Keepern wählen. Somit bekommt Srajer die Chance, seine gute Debütleistung der letzten Woche zu bestätigen. Unterstützt wird er von Julian WIrth, der als Ersatzkeeper mit in die Expo-Stadt reist und damit Florian Modl ersetzt.
Tabellenplatz verteidigen
Die zehnplatzierten Oberpfälzer werden mit der jungen Mannschaft versuchen, ihren Tabellenrang zu verteidigen. Die Saisonziel-Platzierung steht im Moment nur aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Ludwigsburg und Hamburg. Mit Punkten aus Hannover und/oder eine Woche später in Weiden gegen die starken Würzburger könnte der zehnte Platz gefestigt werden, ehe die Kontrahenten in die Oberpfalz kommen. Ein denkbar schweres, aber nicht unmögliches Unterfangen.
Die Mannschaft: Vladimir Srajer und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Bartek Luczak, Thomas Kick, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer
20.03.06
von Andreas Teicher
Die Auswärtsbegegnung gegen den Tabellennachbarn SV Brambauer nahm für die Wasserballer des SV Ludwigsburg einen unglücklichen Verlauf. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (3:3) vergaben die Ludwigsburger im Angriff zahlreiche gute Chancen und kassierten im Gegenzug Kontertore.
SVL-Trainer Armin Süßenbach fehlten nach dem Spiel die Worte: „Es war wie verhext. Im dritten Viertel alleine haben wir bei vier Überzahlchancen und einem 5-Meter-Strafwurf kein Tor geschossen. Da kann man nicht gewinnen.“ So verlor der SVL das zweite Viertel 4:1 und das dritte Viertel 4:0. Erst im letzten Viertel gewann der SV Ludwigsburg wieder etwas an Sicherheit und erspielte ein beinahe akzeptables 4:3.
Nach dem zweiten Spiel der Rückrunde haben die Ludwigsburger immerhin einen Großteil der Auswärtsspiele hinter sich gebracht. Sieben der verbleibenden elf Spiele wird der SVL zuhause austragen und verspricht sich davon eine spürbare positive Auswirkung auf die Ergebnisse. In den kommenden zwei Begegnungen kommen zwar mit dem SV Würzburg und dem SC Wedding Berlin zwei Schwergewichte der Liga an den Neckar. Dennoch erwartet Süßenbach eine Verbesserung: „Zuhause schaffen wir am ehesten eine Überraschung.“
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 3 Tore), Tino Bernhardt (1), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija (2), Thorsten Kraut, Matthias Nagel und Armin Süßenbach.
Ein Ersatztermin für das verschobene Heimspiel gegen Rhenania Köln steht noch nicht fest.
18.03.06
(prg) Gänsehautstimmung in der Weidener Thermenwelt: Die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden siegten vor einer zum wiederholten Male ausverkauften Weidener Thermenwelt in ihrer dritten Heimpartie in der zweiten Wasserball-Bundesliga mit 12:4 Toren (2:0, 4:2, 3:1, 3:1) gegen die Sportliche Vereinigung Laatzen und sprangen damit von Platz 12 auf den zehnten Rang der Tabelle. Kapitän Thomas Aigner zeichnete sich in einer Partie, "in der wir hätten auch höher gewinnen können" (Luczak), mit vier Treffern aus.
Es war wie ein Wasserballfest in der Oberpfalz: Die junge Weidener Mannschaft legte eine absoluten Spitzenleistung hin und gab den Gegner aus Niedersachsen von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. "Die Jungs haben genau das umgesetzt, was ich von ihnen gefordert hatte: Wir haben die Gäste von Beginn an unter Druck gesetzt und unser Spiel durchgezogen. Besonders herausheben möchte ich unseren Centerverteidiger Dominik Fries, der eine souveräne Leistung ablieferte und fast fehlerfrei verteidigte. Thomas Aigner wiederum gab dem Spiel in der Offensive Akzente", äußerte sich ein überglücklicher Coach Irek Luczak nach dem Abpfiff.
Bereits nach den ersten acht Minuten reiner Spielzeit lagen die Aufsteiger durch Tore von Thomas Aigner (5.) und Alex Schäfer (8.) in Front und machten mit einem 4:2 im zweiten Spielabschnitt und einem 6:2-Pausenstand bereits zur Halbzeit alles klar. Den Reger-Städtern gelang es in der Defensive hervorragend die Sportliche Vereinigung aus Laatzen zu kontrollieren und ein bei seinem Debüt glänzend aufgelegter Torhüter Vladimir Srajer konnte auch die wenigen Laatzener Chancen abwehren. In Überzahl überzeugte der SVW auch diesmal und zog ein ums andere Tor davon.
"Eigentlich hatten wir das Spiel zur Halbzeit schon gut in Griff. Ein weiteres gutes drittes Viertel und ein 9:3 -Zwischenstand ließ nur noch wenige zweifeln. Leider ließen sich dann einige meine Spieler vom hektischen Spiel anstecken und wurden auch etwas unsicher. Besonders ärgerlich sind für mich die Spieldauerstrafen für Paul Kosiba und Hans-Christoph Aigner, da wir auf sie nächste Woche verzichten müssen", so Luczak. Sowohl Kosiba als auch Aigner mussten wegen ungebührlichen Verhaltens vorzeitig duschen gehen. Dennoch entschieden die Hausherren mit einem 3:1 im letzten Spielabschnitt das Spiel vollkommen verdient und auch in dieser Höhe gerechtfertigt mit 12:4 für sich.
Nicht nur beim Schlußpfiff entwickelte sich in der Weidener Thermenwelt eine atemberaubende Atmosphäre. Luczak: "Wir haben die besten Fans der Liga".
Mit diesem Sieg gab der SV Weiden zum ersten Mal in der Saison die rote Laterne ab und schob sich auf Rang 10 vor. Sowohl der SV Ludwigsburg als auch Poseidon Hamburg kassierten in ihren Begegnungen Niederlagen und ermöglichten dem SVW somit einen Sprung nach oben. "Von der Leistung her sind wir jetzt genau da wo wir seien wollten. Die Mannschaft ist derzeit gut drauf", resümierte der Trainer nach dem Spiel. Bereits jetzt sagten die SV-Wasserballer den Freien Schwimmern Hannover, bei denen die Weidener nächste Woche ran müssen, den Kampf an: "Wir werden auch in Hannover bis zur 32. Minute kämpfen."
SV Weiden - SpVg Laatzen 12:4 (2:0, 4:2, 3:1, 3:1)
SV Weiden: Srajer (16. Modl) - T. Aigner, Fijalkowski, Luczak, Fries, Kosiba, H.-C. Aigner, Horlbeck, Dogdu, Jahn, Bronold, Schäfer
SpVg Laatzen: Baier - Hehne, Jünemann, Politze, Peper, Sporleder, Platschek, Traue, Müller, Dohle, Kidschnick, Möller
Torfolge: 1:0 (5.) T. Aigner T., 2:0 (8.) Schäfer, 3:0 (10.) Dogdu, 3:1 (12.) Dohle, 4:1 (12.) Schäfer, 4:2 (13.) Sporleder, 5:2 (14.) Fries, 6:2 (16.) T. Aigner, 6:3 (17.) Möller, 7:3 (17.) T. Aigner, 8:3 (17.) Luczak, 9:3 (20.) Schäfer, 10:3 (25.) H.-C. Aigner, 11:3 (32.) Horlbeck, 12:3 (32.) T. Aigner, 12:4 (32.) Jünemann
17.03.06
von Andreas Teicher
Zur Eröffnung der Rückrunde fahren die Ludwigsburger Wasserballer (Platz 10) zum aktuell Neuntplazierten SV Brambauer. Das Hinspiel konnte der SVL im Ludwigsburger Stadionbad mit 12:8 relativ deutlich zu seinen Gunsten entscheiden.
Aber auch für das Rückspiel sieht der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach gute Erfolgschancen: „Brambauer ist auch auswärts schlagbar. Nach dieser Hinrunde und unseren zuletzt schwachen Ergebnissen wollen wir endlich wieder gewinnen.“ Dabei werden die Ludwigsburger besonderes Augenmerk auf den Sohn des Brambauer Trainers legen. Patrick Siemund ist mit 19 Treffern in der Hinrunde der herausragende Brambauer Torschütze. Der Rückstand des SVL gegenüber Brambauer beträgt momentan drei Punkte, zu Platz 8 (SpVg Laatzen) sind es bereits fünf Punkte, bei allerdings einem Spiel weniger als die Konkurrenz.
Im vierten Auswärtsspiel in Folge möchte der SVL auch an die starke Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen, da gelang der vorentscheidende Sieg zum Klassenerhalt just in Brambauer. Ein Sieg in diesem Jahr könnte ebenfalls richtungweisend sein, sofern man noch einmal in den Kampf um den Bundesligaaufstieg eingreifen möchte. „Der Zug ist noch nicht abgefahren, aber so langsam sollte gepunktet werden, um den Anschluss nicht zu verpassen.“, fasst Teammanager Matthias Nagel die Situation zusammen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Hans-Christian Wöhrle, Elmar Golla, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Thorsten Kraut, Robert Grohe, Jochen Bär, Thomas Klaue, Matthias Nagel und Markus Köhler.
16.03.06
(prg) Es ist eines der wichtigsten und vorentscheidenden Spiele für die Weidener Wasserballer in der 2. Bundesliga. Am Samstag empfängt der Aufsteiger um 18.00 Uhr in der Weidener Thermenwelt den Tabellenachten SpVg Laatzen und kann mit einem Sieg sogar auf Rang 10 springen. Nach dem großen Zuschauerzuspruch in den ersten beiden Heimspielen hoffen die SV-Verantwortlichen auf eine tolle Atmosphäre und zwei Punkte der Reger-Städter.
Und nicht zuletzt will sich die SV-Mannschaft bei der Sportlichen Vereinigung Laatzen aus Hannover revanchieren. Am ersten Spieltag unterlagen die Oberpfälzer nämlich äußerst unglücklich mit 9:10 in Niedersachsen. "Wäre es nicht unser erstes Bundesligaspiel überhaupt gewesen, hätten wir diese Partie nicht abgegeben. Wir werden Laatzen zuhause zeigen, dass wir in den darauffolgenden neun Spielen sehr viel gelernt haben." äußerte sich SV-Coach Irek Luczak.
Nachdem die Weidener Balljäger bereits ihre ersten Punkte eingefahren haben, möchten sie nun mit einem Heimsieg gegen Laatzen ein weiteren Schritt in Richtung Top 10-Platzierung machen. Und der wäre im Idealfall wirklich beträchtig: Bliebe nämlich sowohl der SV Ludwigsburg als auch Poseidon Hamburg am 12. Spieltag der DWLII sieglos, könnte sich der SVW mit zwei Punkten bis auf Rang 10 vorschieben. "Alles wenn und aber," meint Luczak, "Wir wollen erneut eine reife Leistung gegen die SpVg abliefern und zwei Punkte holen. Alles andere ist nur Nebensache."
Dass dies im Weidener "Hexenkessel" möglich ist, zeigten die Jungs von der Raiffeisenstraße bereits in ihren ersten beiden Heimspielen. "Mit unserem achten Mann sind wir unberechenbar." heißt es aus dem Lager der Weidener Spieler, die sich über die wachsende Zuschauerkulisse und eine volle Weidener Thermenwelt freuen.
Doch ein Sieg gegen "Hannovers Nummer 3" (hinter Erstligist Waspo und FS Hannover) wird bestimmt kein Selbstläufer: Die Elbrecht-Schützlinge konnten nach dem Premierensieg gegen Weiden auch gegen Köln und Ludwigsburg gewinnen und verbesserten ihr Punktekonto durch drei Unentschieden gegen Brambauer, Wedding und Hamburg. Mit 9 Punkten stehen sie damit auf Rang 8 der Tabelle und verfügen mit dem erst 18-jährigen Jens Möller über einen Spieler der sich mit 20 Treffern auf Platz 14 der Torschützenwertung befindet. Hoffnungen macht dem SVW die hohe 3:13 -Niederlage beim SV Würzburg 05, sowie die 10:19 -Pleite bei Aufsteiger SV Krefeld 72 aus den beiden letzten Spieltagen.
Auf Seiten der Weidener ist das Klima weiterhin sehr gut. Die 13:19-Heimniederlage gegen den Spitzenreiter Duisburg 98 motivierte die junge Truppe um Kapitän und Topscorer Thomas Aigner (22 Treffer) mehr als üblich. Der tschechische Torhüter Vladimir Srajer trainierte nach seiner Verletzung zudem die letzten Wochen erstmals mit den Weidenern und wird womöglich am Samstag seine erste Bewährungsprobe erhalten. Wie es aussieht kann der Trainer auf seinen gesamten Kader zurückgreifen und auch gegen Laatzen aus dem vollen Schöpfen. Nur der „Fremdlegionär“ Bartek Luczak wird wegen Krankheit nicht nach Weiden anreisen, dafür kann Rico Horlbeck nach seinem Nasenbruch ein Comeback feiern.
Die Verantwortlichen sind sich einig: "Mit unseren tollen Fans in der Halle können wir auch gegen Laatzen siegen. Diese Bundesligapartie wird sicherlich eng, spannend und nervenaufreibend und wird wieder eine unglaubliche Atmosphäre in die Thermenwelt transportieren. Wir hoffen, dass sich diese so wenig Leute wie möglich entgehen lassen und den SVW zu zwei Punkten verhelfen."
Die Weidener Mannschaft: Florian Modl und Vladimir Srajer im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.
13.03.06
von Andreas Teicher
Beim Tabellenfünften FS Hannover taten sich die Ludwigsburger erwartungsgemäß schwer. Dass der SV Ludwigsburg das erste Tor allerdings erst nach einem 10:0 Rückstand erzielen würde, war nicht eingeplant. „Die ersten zwei Viertel haben wir total verschlafen. Dies hat Hannover ausgenutzt und uns gnadenlos ausgekontert“, erklärt der SVL-Trainer Armin Süßenbach.
Während es nach dem 18:4 (5:0/ 6:1/ 4:2/ 3:1) wenig Positives von der Ludwigsburger Herrenmannschaft zu berichten gab, macht der SV Ludwigsburg durch erste Erfolge seiner Jugendmannschaften auf sich aufmerksam. Am Samstag gewann die Ludwigsburger C-Jugend in der Baden-Württembergischen Runde mit 13:12 gegen die zweite Mannschaft der Jugendhochburg Freiburg. „Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Mannschaft erst seit einem Jahr dabei ist, ist das ein beachtlicher Erfolg. Das letzte Spiel gegen Freiburg II haben wir noch 12:5 verloren“, stellt der Ludwigsburger Vizepräsident Matthias Nagel erfreut fest.
Das Konzept des SVL für den Jugendbereich scheint aufzugehen. Der Erfolg basiert laut Nagel auf zwei Grundpfeilern: „Durch zwei Poolballturniere der Ludwigsburger Schulen im Jahr können wir neue Spieler für den Jugendbereich gewinnen. Der zweite Erfolgsfaktor ist dann das qualitativ hochwertige Training unserer Jugendtrainer Laszlo Csanyi und Markus Köhler.“ Am 20. März veranstaltet der SV Ludwigsburg das mittlerweile sechste Poolballturnier und ein weiterer Höhepunkt für die Jugendmannschaften ist bereits in Planung: In den Pfingstferien fahren Csanyi und Köhler mit ihren Schützlingen ins Trainingslager nach Ungarn.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 2 Tore), Tino Bernhardt, Vedran Pirija, Fabian Göpfert, Stefan Wöhrle (1), Jochen Bär, Matthias Nagel und Armin Süßenbach (1).
11.03.06
(prg) 8:10 - so hieß es zur Halbzeit im Wasserball-Zweitligaspiel zwischen dem SV Weiden und dem Duisburger SV 98. Am Ende musste sich das Tabellenschlusslicht aus der Reger-Stadt dem Spitzenreiter und Favoriten in der erneut bis auf den letzten Platz ausgefüllten Weidener Thermenwelt mit 13:19 (4:6, 4:4, 2:6, 3:3) geschlagen geben. Weidens Thomas und Hans-Christoph Aigner sowie Serkan Dogdu stachen auf Seiten der Weidener mit je drei Treffern heraus, während auf Duisburger Seite Mirco Schott, Carsten Jocks und Christoph van Bürk in einer ansehnlichen und torreichen Bundesliga-Partie gleich je viermal einlochten.
Bis zur Halbzeit sah es nicht danach aus, als ob in der Weidener Thermenwelt der Erste gegen den Letzten der zweiten Wasserball -Bundesliga agierte: Die Hausherren, die kurzfristig doch auf Rico Horlbeck verzichten mussten (Nasenbeinbruch), gingen zwar mit 0:1, 1:2 und 2:3 binnen der ersten vier Minuten drei Mal in Rückstand, egalisierten jedoch immer wieder keck die Gästetreffer und gingen in der sechsten Minute sogar erstmals mit 4:3 in Führung. Kapitän Thomas Aigner nutzte die dritte Überzahl seiner Mannschaft mit seinem zweiten Tor.
Während die "jungen Wilden" aus Weiden im bisherigen Saisonverlauf für ihre bescheidene Überzahlquote bekannt waren, nutzte das Team um Trainer Irek Luczak im ersten Viertel gleich alle drei numerischen Überlegenheiten und hielt sich somit gut im Spiel. Hinzu kam, dass kurioserweise alle drei Hinausstellungen auf Duisburger Seite Kapitän Jens Giesen verursachte und sich damit bereits nach knapp fünf Minuten aus dem Spielgeschehen verabschieden musste.
Zwar gingen die 98er mit zwei Toren in Folge noch vor der ersten Pause in Führung, der SVW gab sich jedoch noch lange nicht geschlagen und sah bis zu diesem Zeitpunkt noch Chancen auf einen Sensationssieg. Und so spielten die Nordoberpfälzer auch nach dem Pausentee munter weiter: Sven Luczak verkürzte nach nur 22 Sekunden auf 5:6 und ließ die rund 170 Zuschauer in der proppevollen "WTW" jubeln. Auch ein weiteres Tor durch Mirco Schott auf Duisburger Seite egalisierte Thomas Aigner nach nur 10 Sekunden und unterstrich damit seine Torjägerqualitäten. Durch weitere zwei Tore von Goalgetter Carsten Jocks setzte sich dann der DSV98 zwar auf 9:6 ab, bis zur Halbzeitpause konnten die Gäste um Trainer Bernd Weyer jedoch nicht entschieden davonziehen und somit ging man mit 8:10 aus Sicht der Gastgeber in die fünfminütige Halbzeitpause.
"Bis dahin waren wir mit den Duisburger eindeutig auf Augenhöhe. Fehler im Aufbau und darauffolgende Unkonzentriertheiten im dritten Spielviertel haben uns im Endeffekt unserer Außenseiterolle gerecht werden lassen", so SV-Coach Irek Luczak. Und tatsächlich verspielten die Aufsteiger im dritten Spielabschnitt die kaum für möglich gehaltenen Punkte: Center und Routinier Alex Schäfer musste in der 17. Minute nach seiner dritten Hinausstellung vorzeitig duschen gehen. Zwar verkürzte Hans-Christoph Aigner in der 18. Minute den zwischenzeitig auf drei Tore angewachsenen Abstand zu den Westdeutschen auf 9:11, was folgte waren jedoch die drei Minuten, die den SVW aus dem Spiel warfen. Christoph van Bürk (2), Jens Standke, Carsten Jocks und Christian Koke lochten innerhalb dieses kurzen Zeitraums gleich fünfmal ins SV-Tor hinter Goalie Julian Wirth ein und zogen in diesem spielentscheidenden Moment auf 15:9 davon (20. Minute).
Zu diesem Zeitpunkt schien das Spiel gelaufen. Weiden hielt in der Folge wieder wie gewohnt mit, war jedoch nicht in der Lage diesen Rückstand wieder aufzuholen. Nach einem Tor von Simon Fijalkowski (23.) hieß es 10:16 vor dem letzten Spielviertel, das nach weiterhin ausgeglichenem und engen Spiel 3:3 endete und zur 13:19-Heimniederlage führte.
"Es ist natürlich unheimlich bitter und schade in drei Minuten ein Spiel gegen den Spitzenreiter zu verlieren. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Das Überzahlspiel hat wieder viel besser funktioniert und wir haben einige richtig schöne Spielzüge gezeigt. Außerdem freue ich mich und die Mannschaft sowie alle Verantwortlichen besonders über die starke Unterstützung der Weidener Zuschauer. Die gute Stimmung in der Thermenwelt stachelte uns heute zu guten Leistungen an, auf die wir in Zukunft bauen können", so Luczak nach dem Spiel.
Bereits nächste Woche wollen die SV-Balljäger zuhause gegen die SpVg Laatzen Punkte holen, dann bestimmt erneut vor einer vollbesetzten Weidener Thermenwelt.
SV Weiden - Duisburger SV 98 13:19 (4:6, 4:4, 2:6, 3:3)
SV Weiden: Modl (Wirth 8./ Modl 20.) - Thomas Aigner, Fijalkowski, Luczak, Fries, Kosiba, Hans-Christian Aigner, Thomas Kick, Dogdu, Jahn, Bronold, Schäfer
ASC Duisburg: Hendrichs - Mischel, Schott, Herber, Jocks, Geburtig, van Bürk, Giesen, Standke L., Standke J., Koke, Poley
Torfolge: 0:1 (1.) Jocks, 1:1 (2.) Aigner H.-C., 1:2 (2.) Schott, 2:2 (3.) Aigner T., 2:3 (4.) van Bürk, 3:3 (5.) Aigner H.-C., 4:3 (6.) Aigner T., 4:4 (7.) Herber, 4:5 (7.) van Bürk, 4:6 (8.) Standke J., 5:6 (9.) Luczak, 5:7 (10.) Schott, 6:7 (10.) Aigner T., 6:8 (12.) Jocks, 6:9 (12.) Jocks, 7:9 (14.) Schäfer, 7:10 (16.) Schott, 8:10 (16.) Fries, 8:11 (17.) Mischel, 9:11 (18.) Aigner H.-C., 9:12 (18.) van Bürk, 9:13 (19.) van Bürk, 9:14 (20.) Standke J., 9:15 (20.) Jocks, 9:16 (21.) Koke, 10:16 (23.) Fijalkowski, 11:16 (27.) Dogdu, 11:17 (27.) Schott, 11:18 (20.) Standke J., 11:19 (30.) Koke, 12:19 (31.) Dogdu, 13:19 (32.) Dogdu.
09.03.06
(prg) "Wir wollen alles geben, kämpfen und bis zum Schluß ackern. Mit Begeisterung können wir auch was bewegen!" so klingt ein ehrgeiziger und optimistischer Trainer. Irek Luczak, Coach der Zweitliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden, will vor dem zweiten Bundesliga-Heimspiel am Samstag um 18 Uhr in der Weidener Thermenwelt gegen Spitzenreiter Duisburger SV 98 nichts vom Spiel "David gegen Goliath" wissen. Die Verantwortlichen haben außerdem wieder ein buntes Rahmenprogramm zusammengestellt um dem Spiel auch einen würdigen Rahmen zu verleihen.
"Unsere Fans warten bereits seit mehr als drei Monaten auf unser zweites Heimspiel. Wir wollen mit einer starken kämpferischen Leistung zeigen, dass sich diese lange Wartezeit gelohnt hat," hört man aus dem Lager der SV-Wasserballer. Vom Papier her jedoch wird es ein ganz schwieriges Unterfangen: Der siebenmalige deutsche Meister, langjähriger Erstligist und unangefochtener Spitzenreiter der 2. Bundesliga Duisburg SV 98 gastiert nämlich in der Thermenwelt. Als einziges ungeschlagenes Team der Liga besetzten die 98er derzeit mit 16:0 Punkten sowie 103:74 Toren die Tabellenspitze. Außerdem verfügen sie mit Carsten Jocks über einen Erstklasse-Center, der auf dem Weg ist sich seine Torjäger-Krone aus dem Jahr 1998 zurückzuholen.
"Sicherlich ist Duisburg eine Top-Mannschaft, aber genauso sicher auch nicht unschlagbar," äußerte sich der Weidener Trainer zum Spiel. Die Blau-Weißen um Coach Bernd Weyer haben bislang nämlich noch nicht gegen die Meisterschaftsfavoriten SV Würzburg 05 und SSV Esslingen gespielt und auch gegen den Rest des Teilnehmerfeldes nicht übermäßig hohe Ergebnisse erzielt, was das Torverhältnis ebenso zeigt. Der SV Weiden, mit viel Selbstvertrauen aus dem ersten Saisonsieg vom vergangenen Spieltag, kann als Aufsteiger und Tabellenletzter außerdem vollkommen ohne Druck aufspielen und sich den Weidener Wasserball-Anhängern präsentieren.
Wie es aussieht, kann Luczak auf seinen gesamten jungen Kader zurückgreifen und gegen den Tabellenführer aus Nordrhein-Westfalen aus dem Vollen schöpfen. Dennoch ist der Einsatz Rico Horlbecks (Nasenbruch in Berlin vor drei Wochen) noch nicht ganz sicher und Sven Luczak konnte aufgrund seines Auswärts-Lehrganges eine Woche lang nicht trainieren
Diesmal wird die Tanzgruppe "MCG´s" der Weidener Tanzschule Gedreit bei der Samstagsveranstalltung noch fehlen. Das Team unter der Leitung von Tina Tkatsch muss sich gerade an diesem Wochenende für ein anderes Event vorbereiten. "Wir hoffen trotzdem, dass viele Leute in die Halle kommen. Das Live-Erlebnis keine zwei Meter vom Beckenrand und die tolle Wasserball-Atmosphäre sind unverwechselbar. Die Mannschaft braucht den "achten" Mann und hofft auf die Unterstützung der Weidener Fans" ließen die SV-Verantwortlichen vermelden. Der Einlass ist ab 17.30 Uhr.
Die SV-Mannschaft: Florian Modl und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck (Thomas Kick), Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.
09.03.06
von Andreas Teicher
Nach der abgesagten Begegnung gegen Köln steht am Samstag wieder ein hochkarätiger Gegner auf dem Programm des SV Ludwigsburg. Der Tabellenfünfte FS Hannover mit dem momentan drittstärksten Torschützen der zweiten Liga Constantin Ghita (24 Treffer) geht als klarer Favorit in die Begegnung.
SVL-Coach Armin Süßenbach betrachtet es aus einem positiven Blickwinkel: „In dieser Phase ist Hannover gar kein schlechter Gegner für uns. Gegen FSH müssen wir keine Punkte holen und können befreit aufspielen.“ Immerhin hat der SVL bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass er gerade gegen vermeintlich stärkere Gegner gut spielen kann. „Wir werden an die starke Abwehrleistung gegen Laatzen anknüpfen und uns im Angriff weiterentwickeln,“ erklärt Süßenbach.
Mit diesem Spiel schließt der SV Ludwigsburg die eher enttäuschende Hinrunde ab. Der Ludwigsburger Vizepräsident Matthias Nagel beurteilt die Situation nüchtern: „In der einen oder anderen Partie wäre mehr möglich gewesen. Aufgrund einiger vielversprechender Heimspiele in der Rückrunde blicken wir aber optimistisch in die nahe Zukunft.“
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Thorsten Kraut, Robert Grohe, Jochen Bär, Thomas Klaue, Matthias Nagel und Markus Köhler.
03.03.06
von Andreas Teicher
Am Samstag wollen die Ludwigsburger mit einem Sieg über die Wasserballer aus der Karnevalhochburg Köln ihre Negativserie beenden. SVL-Trainer Armin Süßenbach erwartet nach fünf Niederlagen in Folge eine Trotzreaktion seines Teams: „Wir haben uns in den letzten Spielen klar unter Wert verkauft. Das hat die Spieler geärgert. Gegen Köln müssen wir zeigen, was wir drauf haben.“
Süßenbach ist froh, dass er nach einigen Ausfällen in den letzten Wochen nun wieder auf den kompletten Kader zurück greifen kann. „Köln hat dieses Jahr deutlich bessere Ergebnisse erzielt als letzte Saison. Wir werden vier Viertel Tempo machen müssen,“ erklärt Süßenbach. Immerhin stehen die Kölner momentan mit 9:7 Punkten auf Platz 6 (SVL mit 4:14 Punkten Platz 10).
Die Historie spricht dagegen klar für die Ludwigsburger. So hat Rhenania Köln bisher noch keinen einzigen Punkt im Ludwigsburger Stadionbad geholt. Daran wollen die Ludwigsburger am Samstag anknüpfen. Die Begegnung wird um 18:30 Uhr angepfiffen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Hans-Christian Wöhrle, Thorsten Kraut, Robert Grohe, Jochen Bär, Dieter Gscheidle, Matthias Nagel und Markus Köhler.
27.02.06
von Andreas Teicher
Beim Auswärtsspiel gegen die SpVg Laatzen scheiterte der SV Ludwigsburg im letzten Viertel. „Am Ende fehlten uns die Kraft und ein bis zwei weitere Ersatzspieler, um noch mal Druck zu machen“, analysiert SVL-Trainer Armin Süßenbach, der zur Sicherheit sogar selbst eine Spielerkappe aufzog. Acht Feldspieler waren für das große kraftraubende Schwimmbecken in Hannover einfach zu wenig.
Nachdem Stefan Wöhrle dem Ludwigsburger Coach am Samstagabend mitteilte, dass er wegen Prüfungsvorbereitungen nicht zum Auswärtsspiel mitfahren kann, bahnte sich die Misere bereits an. Im BLZ Hannover ließen sich die Ludwigsburger dann aber zunächst nichts anmerken. Durch zwei Treffer von Robert Grohe ging der SVL im ersten Viertel mit 0:1 und anschließend im zweiten Viertel erneut mit 1:2 in Führung. Mit zwei darauf folgenden Treffern sicherten sich die Gastgeber aus Laatzen dann noch die 3:2 Führung zur Halbzeitpause. Auch nach dem ausgeglichenen dritten Viertel mit dem Tor von Matthias Nagel zum 4:3 schien für Ludwigsburg noch alles möglich.
Im letzten Viertel aber setzten die schnellen Laatzener noch Akzente im schwimmerischen Bereich, dem die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen hatten. So ging das letzte Viertel mit 4:0 klar an die Gastgeber. „Das ist natürlich schade, da wir drei Viertel gut mithalten konnten und dabei noch einige sehr gute Chancen ungenutzt ließen “, stellt Süßenbach fest. Ludwigsburg setzt sich inzwischen schon das nächste Ziel: Ein Sieg beim nächsten Heimspiel gegen Rhenania Köln.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Armin Süßenbach, Vedran Pirija, Robert Grohe (2 Tore), Matthias Nagel (1) und Markus Köhler.
26.02.06
(prg) Nach guten Leistungen der ersten acht Spieltage der 2. Deutschen-Wasserball-Liga fuhren die Weidener Wasserballer endlich einen Sieg ein. Im neunten Anlauf gelang es sogar auswärts zu punkten. Im direkten Kellerduell beim Tabellennachbarn, Poseidon Hamburg, setzte sich das Oberpfälzerteam mit 11:8 (3:3, 2:2, 3:1, 3:2) Toren durch und beendete damit die bisherige Pechsträne.
Guter Spielbeginn
Schon der Spielbeginn verlief sehr vielversprechend. Ein Doppelpack des überragenden Weidner Kapitäns, Thomas Aigner, brachte den Gästen die 2:0 Führung. Der Routinier, Sven Reinhardt konnte zwischenzeitig auf 2:1 verkürzen, doch Dominik Fries erhöhte mit seinem platzierten Überzahl-Treffer auf 3:1. Doch auch diese Führung war nicht von langer Dauer und schon wieder war es Reinhardt, der die erste Überzahl der Hausherren nutzte. Noch kurz vor der ersten Pause nutzen die Hanseaten auch ihre zweite Überzahl und glichen durch Alexander Karner zum 3:3 aus.
Nochmals spannend
Das zweite Spielviertel verlief ähnlich, wie die knappen Niederlagen der letzten Spiele. Weiden spielte sich viele Chancen aus, scheiterte meistens am Abschluss und musste zusehen, wie der Gegner aus wenigen Chancen die Tore macht. Der erste Rückstand (3:4) konnte dennoch schnell, durch Serkan Dogdus direkten Freiwurf egalisiert werden. Die Max-Reger-Städter mussten noch ein Mal in diesem Spiel in Rückstand gehen. Beide Mannschaften vergaben je eine Überzahl, ehe die Gastgeber die nächste zum 5:4 Zwischenstand nutzen. Nach diesem Tor musste der junge Weidener Torwart, Julian Wirth aufgrund seiner Rückenbeschwerden ausgewechselt werden. Noch je eine Überzahl wurde vergeben, bevor Alex Schäfer den 5:5 Halbzeitstand markierte.
Modl mit gelungenen Comeback
Eine außerordentlich gute Rückkehr ins Team konnte der Torhüter Florian Modl feiern. Kurz nach Beginn des dritten Viertels hielt er einen Strafwurf, der womöglich die Kehrwende ins Spiel brachte. Drei Tore in Folge durch Hans-Christoph Aigner, Thomas Aigner und Serkan Dogdu bescherten den SV-ler den komfortablen 8:5 Zwischenstand. Wer sonst, wenn nicht Sven Reinhardt verkürzte noch vor der Pause auf 8:6 und machte nochmals spannend.
Eine reife Leistung
Doch diesmal wusste die jüngste Mannschaft der Liga, ihren Vorteil über die Zeit zu retten. Die Angriffe wurden sicherer ausgespielt, Kapitän Aigner lochte zwischenzeitig das scheinbar vorentscheidende 9:6 ein. Doch die Gastgeber kämpften weiter, die Weidener mussten noch zwei Unterzahlen nacheinander einstecken, der zweiten konnten sie nicht mehr standhalten. Aber anders als in den bis jetzt verlorenen Partien, wirkte das Team unter Druck sicher und lies an dem ersten Ligasieg keine Zweifel. Das fünfte Tor von Thomas Aigner konnte zwar noch von Sven Reinhardt durch direkten Freiwurf verkürzt werden, doch Alex Schäfer machte kurz vor dem Spielende alles klar.
Ein verdienter 11:8-Sieg brachte große Freude in die Truppe. Gerade richtig zwei Wochen vor der Heimspielserie. Obwohl der erste Gast kein anderer als die einzig ungeschlagene Mannschaft des Feldes, Duisburger SV 98 ist, bringt der Sieg von Hamburg hoffentlich den nächsten Schwung in die Reihen der Weidener.
"Der Sieg war überfällig. Nachdem wir so oft knapp verloren, meist am Abschluss, Unerfahrenheit oder Pech scheiterten, musste es jetzt kommen. Die Mannschaft hat sich es längst verdient. Sehr wichtig, dass wir gegen den direkten Tabellennachbarn punkten konnten. Wir sind glücklich über diesen Erfolg, dürfen dennoch nicht euphorisch werden. Es läuft alles noch nicht so rund, wie ich mir das vorstellen kann. Auch dieses Spiel hätten wir deutlicher gewinnen müssen. Wir machen nach wie vor als Aufsteiger eine sehr gute Figur und werden versuchen noch mehrere Teams zu ärgern." äußerte sich der Weidener Trainer Irek Luczak, der nach dem Sieg durch sein Team "baden geschickt" wurde.
Jetzt bekommen auch die Weidener Fans ihre Wasserballer zu sehen. Am 11.03.06 empfängt SV Weiden den Favoriten SV Duisburg 98 und schon eine Woche später, am 18.03.06 versuchen sich die Oberpfälzer für die 9:10-Auftaktsniederlage bei SpVg Laatzen zu revanchieren. Spannende Spiele und viel mehr haben also die Weidener in der WTW zu bieten.
Torfolge: 0:1 Thomas Aigner, 0:2 Thomas Aigner, 1:2 Reinhardt, 1:3 Fries, 2:3 Reinhardt, 3:3 Karner, 4:3 Weik, 4:4 Dogdu, 5:4 Karner, 5:5 Schäfer, 5:6 Hans-Christoph Aigner, 5:7 Thomas Aigner, 5:8 Dogdu, 6:8 Reinhardt, 6:9 Thomas Aigner, 7:9 Lebenhagen, 7:10 Thomas Aigner, 8:10 Reinhardt, 8:11 Schäfer
24.02.06
von Andreas Teicher
Am Sonntag erwartet die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 möglicherweise ein spannendes Spiel gegen die SPVG Laatzen. Laatzen steht momentan auf Platz 8 und damit nur zwei Plätze vor dem SVL. Entscheidend für die Ludwigsburger wird wohl die Anpassung an die Rahmenbedingungen im BLZ Hannover sein.
So erklärt SVL-Coach Armin Süßenbach: „Die Halle ist lang und flach. Daher müssen die Spieler weitere Wege schwimmen als in anderen Becken. Diese Umstellung fiel uns in der Vergangenheit nicht leicht.“ Betrachtet man den bisherigen Saisonverlauf, dürfte Laatzen ähnlich stark einzuschätzen sein wie der SVL. So spielte Laatzen zuhause unentschieden gegen Hamburg, gegen die der SV Ludwigsburg auswärts nur knapp verlor. Gegen Duisburg 98 verlor Laatzen zuhause mit vier Toren Differenz während der SVL auswärts gegen Duisburg mit fünf Toren Unterschied verlor.
Erfreulich aus Ludwigsburger Sicht ist die Tatsache, dass Torwart Laszlo Csanyi seine Handverletzung weitgehend auskurieren konnte und gegen Laatzen wieder zur Verfügung steht. Auf Interesse stößt außerdem die Besetzung der Laatzener Trainerbank, da im Spiel Laatzen gegen Duisburg 98 die beiden Laatzener Betreuer Holger Rähse und Marcus Elbracht die Rote Karte sahen und damit für die darauf folgende Begegnung gesperrt sind. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Hans-Christian Wöhrle, Thorsten Kraut, Robert Grohe, Jochen Bär, Matthias Nagel und Markus Köhler.
23.02.06
(prg) Fahren die Bundesliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden am Samstag ihre ersten Zweitliga-Punkte ein? Oder verlieren sie mit einer weiteren Niederlage gegen den Vorletzten Poseidon Hamburg weiter an Boden zum rettenden Ufer? Fragen, die sich auch die Verantwortlichen des SV Weiden vor dem Kellerduell am Samstag beim SV Poseidon Hamburg um 19 Uhr im Landesleistungszentrum Dulsberg stellen.
Mit einem Sieg rücken die Oberpfälzer bis auf zwei Punkte an die Hanseaten heran, bei einer Niederlage ziehen auch die besten Wasserballer der Millionenmetropole auf sechs Punkte Vorsprung davon.
"Wir können Hamburg definitiv schlagen. Aber wir dürfen uns nicht von der hohen 4:24 -Auswärtspleite gegen den SV Würzburg 05 vom vergangenen Samstag täuschen lassen. Die Norddeutschen sind sehr heimstark und erzielten bislang zuhause immer sehr gute Ergebnisse. Es wird ein hartes Stück Arbeit aber kein unmögliches Unterfangen", äußerte sich Weidens Trainer Irek Luczak zum Keller-Duell am Samstag.
Der SV Poseidon Hamburg, der derzeit mit vier Punkten direkt vor dem Liga-Neuling SV Weiden auf Platz elf der Tabelle steht, will unter die Top 10 der Liga und verstärkte sich dafür vor der Saison mit Ex-Nationalspieler Sven Reinhardt vom Erstligisten W98/Waspo Hannover, der sich prompt mit elf Treffern als bester Torschütze seiner Mannschaft auszeichnete. Trainer Manfred Pudler, der als Saisonziel Platz sieben angab, konnte bislang einen 10:9 -Heimsieg gegen den SV Ludwigsburg feiern. Mit 61 Toren und 95 Gegentreffern verfügen die Spieler aus dem nördlichen Bundesland über eine schwächere Offensive sowie Defensive als die Weidener (67:93).
Ein weiteres Indiz dafür, dass die jungen Luczak-Schützlinge nicht zwingend an des Tabellenende der Deutschen Wasserball-Liga II gehören und bislang mit fast allen Mannschaften auf Augenhöhe lagen. Wenn es den Balljägern um Kapitän Thomas Aigner und Routinier Alex Schäfer diesen Samstag gelingt "abgezockter" das Spiel zu bestreiten und in den entscheidenden Momenten das Spiel zu entscheiden, dann ist auch ein Sieg in Hamburg in Reichweite.
Zumal der SVW außer Rico Horlbeck, der wie vermeldet wegen eines Nasenbeinbruchs vom vergangenen Spieltag ausfallen wird, in Bestbesetzung in den Norden reisen kann. Entscheidend wird für den SV Weiden vor allem sein, ob der junge Torhüter Julian Wirth seine gute Form bestätigen und der Angriff die Abschlussschwäche ablegen können wird.
Die SV-Mannschaft: Florian Modl (wieder im Team) und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold, Alex Schäfer und entweder Bartek Luczak (wenn er vom SV Bayer Uerdingen befreit wird) oder der 16jährige Thomas Kick.
20.02.06
von Andreas Teicher
Die Wasserballer des SV Ludwigsburg erwischten gegen den neuen Tabellenzweiten Duisburg 98 einen schwachen Start. Während die Ludwigsburger zu Beginn zwei hochkarätige Chancen vergaben, verwandelten die Duisburger ihre Chancen und gingen spielentscheidend mit vier Toren Vorsprung in die erste Viertelpause.
Im zweiten Viertel rappelten sich die Ludwigsburger wieder auf und verkürzten mit Viertelergebnis 2:3 das Ergebnis zur Halbzeitpause auf 7:4. Im dritten Viertel konnte der SVL den vier Duisburger Treffern nur jeweils einen Treffer von Hans-Christian Wöhrle und Robert Grohe entgegensetzen. Trotz zweier Tore des vierfachen Ludwigsburger Torschützen Elmar Golla und eines Treffers von Vedran Pirija konnte der SVL das letzte Viertel nur ausgeglichen gestalten. Duisburg hielt damit die Fünf-Tore-Führung zur letzten Viertelpause bis zum Endstand 14:9.
Der für den Ludwigsburger Stammtorwart Laszlo Csanyi eingesprungene Bernd Nigl ärgerte sich nach dem Spiel über den schwachen Start seiner Mannschaft: „Hätten wir im ersten Viertel unsere Chancen genutzt, wäre in Duisburg mehr drin gewesen.“ Nigl leistete mit einer sehr guten Vorstellung einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung des Ludwigsburger Spiels im zweiten Viertel.
Neuigkeiten gab es auch von der Wasserball-Bundesligatagung, die am Wochenende über eine Bundesligareform beriet. Danach soll mit großer Wahrscheinlichkeit die erste Bundesliga in der kommenden Saison auf 16 Mannschaften erhöht werden und die zweite Bundesliga in vier Regionalgruppen aufgeteilt werden.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Bernd Nigl (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla (4 Tore), Vedran Pirija (1), Stefan Wöhrle (1), Hans-Christian Wöhrle (1), Robert Grohe (1) und Matthias Nagel (1).
20.02.06
(prg) Am Vergangenen Samstag mussten die SV Weiden-Wasserballer ihre achte Saisonniederlage in der 2. Bundesliga einstecken. Im Weddinger Kombibad verloren die Oberpfälzer gegen den Aufstiegsaspiranten SG Aqua-Wedding mit 11:7 (1:0, 5:2, 3:1, 2:1) Toren und stehen nach wie vor ohne Pluspunkt am Tabellenende der DWLII.
Gegner einfach cleverer
Die Niederlage kam jedoch nicht überraschend. Nicht nur in der Tabelle, sondern auch zwischen den Saisonzielen beider Teams, liegt beinahe das ganze Ligafeld. Die Weddinger, die in der letzten Saison knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasst haben, in dem sie in der Relegation am Altmeister RE Hamm gescheitert sind, galten als klare Favoriten schon vor der Begegnung. Noch vor einer Woche fertigte die Nummer drei Berlins die favorisierten Würzburger glatt ab, was sichtlich einen neuen Schwung in die Truppe brachte. Der Druck war schon vom Anfang des Spiels groß, die Gäste aus der Oberpfalz wehrten sich jedoch respektabel und nur wegen eigener Abschlussschwäche mussten sie mit 0:1 in die Pause gehen. Im zweiten Abschnitt zeigten die Hausherren ihre Klasse, überzeugten mit cleveren und schnellen Aktionen.
Über das zwischenzeitliche 1:2 von Rico Horlbeck und 2:5 von Thomas Aigner, jeweils nach einer Überzahl, trennten sich die Kontrahenten mit einem deutlichem 6:2 zur Halbzeitpause. Trainer Luczak versuchte die Defizite in der Pause auszuräumen, der Gegner bewies bis dato Cleverness, in dem er das Umkehrspiel deutlich besser verstand und viel schneller auf Spielsituationen reagierte. Nach der Pause mussten die Max-Reger-Städter den siebten Treffer hinnehmen, obwohl das Spiel besser lief, die Ursachen lagen jedoch wo anders.
Horlbecks Nasenbeinbruch
In einem fairen Zweikampf bekam der Weidener Rico Horlbeck einen Schlag auf die Nase, die Verletzung behinderte ihn weitere Verteidigungsarbeit zu leisten, ein Wechselversuch eines Mitspielers misslang, führte zum Strafwurf und 7:2 Rückstand. Die stark blutende Verletzung Horlbecks brachte Verwirrung ins Spiel der Oberpfälzer. Auch nachdem Rico mit Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht wurde, wirkten seine Mannschaftskameraden stark mitgenommen. Das Spiel, das schließlich mit 11:7 Toren durch die guten Unparteischen abgepfiffen wurde, war nicht mehr zu drehen und ging absolut gerecht an die Gastgeber.
Drei Wochen Pause
Ausgerechnet eine Woche vor dem wichtigen Tabellenkeller-Duell in Hamburg fällt ein Stammspieler aus. Nach Aussage der Ärzte, muss Horlbeck nach seiner Operation (Dienstag) noch mindestens drei Wochen pausieren. Sogar sein Einsatz in Weiden am 11.03.06 gegen Tabellenführer Duisburg ist fraglich. Trainer Luczak äußerte sich verärgert über diesem Schicksalsschlag: "Die Niederlage in Berlin ist doch kein Drama, der Ausfall Ricos jedoch mehr als ärgerlich und das ausgerechnet eine Woche vor Hamburg. Man kann dafür niemand einen Vorwurf machen, so etwas passiert Mal im Zweikampf eben. Ich hoffe, er ist bald wieder einsetzbar."
Julian Wirth, ein starker Rückhalt.
Dass die Spielabschnitte drei und vier "nur" mit 3:1 und 2:1 an die Hausherren gingen, haben die SV-ler einzig und allein ihrer neuen Nr.1 zu verdanken. Der 16jährige Torhüter, Julian Wirth, der erst sein drittes Spiel in der Männerklasse absolvierte, glänzte mit mehreren Aktionen. Die besten Schützen der Liga scheiterten nicht selten an dem äußerst gut aufgelegten Jungtalent. Julian nutzt die Gunst der Stunde, nachdem Florian Modl immer noch mit seinem Trainingsrückstand zu kämpfen hat.
Torfolge: 1:0 Kohfahl, 2:0 Scekic, 2:1 Horlbeck, 3:1 Scekic, 4:1 Kleemann, 5:1 Scekic, 5:2 Thomas Aigner, 6:2 Kohfall, 7:2 Scekic, 8:2 Stachowiak, 8:3 Dogdu, 9:3 Schmitt, 9:4 Schäfer, 10:4 Stübert, 11:4 Mischur.
SV Weiden: Julian Wirth (TW), Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold, Alex Schäfer.
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Weidener Spieler im Mittelpunkt: |
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Julian Wirth |
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16.02.06
von Andreas Teicher
Die Wasserballer des SV Ludwigsburg sind am Wochenende beim aktuellen Tabellendritten Duisburg 98 zu Gast. Duisburg ist in dieser Saison noch ungeschlagen, hat aber mit 10:0 Punkten zwei Spiele weniger absolviert als der SVL.
Angesichts der schwierigen Ausgangslage macht sich der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach keine Illusionen: „Wenn wir die Duisburger ungestört ihr Spiel machen lassen, wird es schwer.“ Dabei dürfte es auch darauf ankommen, wie die Ludwigsburger den stärksten Duisburger Carsten Jocks zum Zuge kommen lassen, der am vergangenen Wochenende 8 von 13 Duisburger Toren erzielte. „Wir werden auf eine stabile Abwehr aufbauen und den Duisburger Angriff frühzeitig stören“, erklärt Süßenbach.
Die Abwehr wird vom Routinier Bernd Nigl im Tor verstärkt. Stammtorwart Laszlo Csanyi muss am Wochenende eine Handverletzung auskurieren. Das Spiel wird um 16 Uhr in Duisburg angepfiffen.
Eine wichtige Entscheidung wird abseits des sportlichen Geschehens an diesem Wochenende in Frankfurt gefällt werden. Dort versammeln sich die Vereinsvertreter der DWL Mannschaften, um über die Einführung einer neuen 1. Wasserballbundesliga mit 16 Mannschaften zu entscheiden. Die Einführung wurde bereits im Vorfeld von den meisten Vereinen als positiv bewertet, strittig ist allenfalls der Termin der Umsetzung. Eine Umsetzung bereits in der kommenden Saison würde die Planungen einiger Vereine vor große Probleme stellen, deshalb ist eine Einführung zur Saison 2007/08 nicht unwahrscheinlich.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Bernd Nigl (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar Golla, Thorsten Kraut, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Dieter Gscheidle, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel und Markus Köhler.
16.02.06
(prg) Nach fünf Niederlagen mit einem Tor sowie zwei weiteren Pleiten in sieben Spielen reist der Aufsteiger und das Tabellen-Schlusslicht der 2. Wasserball-Bundesliga SV Weiden am Samstag zum Vorjahres-Vizemeister SGW Aqua/Wedding Berlin. Gegen die „launischen“ Nordberliner sind die Spieler um SVW-Coach Irek Luczak krasser Außenseiter.
Nach einem frustrierenden Wochenende in NRW, bei dem die Reger-Städter zwei weitere knappe Niederlagen einstecken mussten, gab es vom Weidener Trainer zunächst etwas ruhigere Trainingseinheiten in der letzten Woche: "Uns bringt es nicht weiter, wenn wir wild und viel trainieren und dann im Spiel vor dem Tor trotzdem kläglich scheitern. Die Jungs müssen wieder Freude am Spiel und vor Allem am Toreschiessen bekommen," äußerte sich der Weidener Trainer.
Dass die Mannen von der Raiffeisenstraße in Berlin als krasser Außenseiter zählen, macht die Sache nicht viel einfacher. Doch die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison, die erst in der Relegation zur 1. Bundesliga an Alt-Rekordmeister Rote Erde Hamm scheiterte, zeigt sich in dieser Spielzeit sehr launisch, starte zumindest sehr schlecht in die Saison: Bereits im ersten Doppelspieltag der Saison unterlag man dem SV Brambauer mit 3:6 und Rhenania Köln mit 9:10 und schnitt damit im indirekten Vergleich mit dem SV Weiden (10:11 gegen SVB, 9:10 gegen Rhenania) sogar schlechter ab.
Auch das Unentschieden gegen die SpVg Laatzen (12:12) und die Niederlage gegen FS Hannover (8:9) überraschten die Liga. Zu befürchten ist jedoch, dass sich das Team um Trainer Matthias Lorenz auf einem aufsteigenden Ast befindet: Vergangenen Spieltag nämlich schlug Aqua/Wedding den Absteiger und Favoriten auf den Meistertitel SV Würzburg 05 unerwartet deutlich mit 13:7 und meldete sich im Medaillenkampf zurück.
Besonders aufpassen muss der SV Weiden auf das Sturmtrio des Berliner Zweitligisten: Mit Sebastian Mischur, dem polnischen Nationalspieler Marcin Stachowiak (beide 18 Treffer) und Danilo Scekic (15) teilt sich eine Offensiv-Truppe das Gros der Weddinger Tore. Auch Torhüter Stefan Tschierschky zählt zu den besten seines Fachs und sicherte "Berlins Nummer 3" bereits einige Punkte.
Nicht zuletzt wegen der fünf knappen Niederlagen haben jedoch auch die Hauptstädter Respekt vor dem Aufsteiger aus der Oberpfalz: "Weiden hat bislang alle Spiele verloren, aber häufig auch nur mit einem Tor. Bei der Ausgeglichenheit der Liga müssen wir auch da höllisch aufpassen und das Spiel keineswegs auf die leichte Schulter nehmen," konnte man in einer Pressemitteilung der Nordberliner von Trainer Lorenz lesen.
Das Hauptaugenmerk am Samstag wird wohl dem Überzahlspiel beider Mannschaften gehören: Der SV Weiden (25%) und Aqua/Wedding Berlin (33%) verfügen über die schlechtesten Überzahlquoten der Liga und gaben auch aus diesen Grund wichtige Punkte aus der Hand. Ob sich eine der Mannschaften durch eine verbesserte Leistung den entscheidenden Vorteil verschaffen kann, bleibt abzuwarten.
Der SVW fährt trotz Außenseiterrolle und der schlechten Tabellensituation nicht unmotiviert nach Berlin. Trainer Irek Luczak kann neben seinem bislang besten Torschützen Alex Schäfer (mit 16 Treffern derzeit auf Rang 11 der Torschützenliste) auf alle seine Schützlinge zurückgreifen. Der Kapitän der Oberpfälzer, Thomas Aigner musste zwar aufgrund seiner Rückenbeschwerden Anfang der Woche das Training aussetzen, konnte jedoch am Donnerstag wieder ins Geschehen einsteigen. Zum wiederholten Mal leistete der Physiotherapeut des Gesundheitshauses „Vitalis“, Andreas Ehmann eine tolle Arbeit, die Aigners Spieleinsatz am Samstag ermöglichte. Einzig Trainersohn Bartek Luczak wird seine Mannschaft nicht wieder unterstützen können, da er in Berlin zu Junioren-Länderspielen gegen die Auswahl Tschechiens berufen wurde.
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Sucht Erklärungen für die knappen Niederlagen: Coach Irek Luczak sieht dennoch weiter nach vorne. |
13.02.06
von Andreas Teicher
Die Wasserballer des SV Ludwigsburg starteten selbstbewusst in das Derby gegen den neuen Tabellenführer SSV Esslingen. Mit Toren von Vedran Pirija, Stefan Wöhrle und Dieter Gscheidle entschieden die Ludwigsburger das erste Viertel mit 3:2 für sich. Auch im zweiten Viertel hielt der SVL bis zum Zwischenstand von 4:5 zur Halbzeitpause dagegen, bevor die Esslinger im dritten Viertel das Spiel an sich reißen konnten.
Das dritte Viertel ging mit dem Endstand 6:11 klar an den SSV Esslingen, bevor die Ludwigsburger im letzten Viertel den Abstand noch mal auf 10:14 verkürzten. In der entscheidenden Phase machte letztendlich ein Esslinger Spieler den Unterschied zwischen den beiden württembergischen Mannschaften aus. Der frühere Kapitän der Nationalmannschaft und Olympiateilnehmer in Athen Patrick Weissinger erzielte alleine im dritten Viertel vier von insgesamt sechs Esslinger Treffern. „In dieser Phase hatten wir Weissinger nicht ausreichend unter Kontrolle,“ gibt auch der Ludwigsburger Robert Grohe zu, der den Esslinger Leistungsträger ansonsten über weite Strecken des Spiels gut im Griff hatte.
Aber die Verantwortlichen des SV Ludwigsburg sehen das Ganze positiv. „Die Mannschaft hat gegen den neuen Tabellenführer der zweiten Liga ein starkes Spiel gezeigt. Dies wird uns ein Ansporn sein für die kommenden Begegnungen,“ lautet das Fazit des SVL-Trainers Armin Süßenbach. Am nächsten Wochenende fahren die Ludwigsburger zum aktuellen Tabellendritten Duisburg 98.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Elmar Golla (1 Tor), Benedikt Hasler, Vedran Pirija (2), Stefan Wöhrle (3), Dieter Gscheidle (1), Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel (2) und Markus Köhler (1).
13.02.06
(prg) Es ist schon wie verhext, wie die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden in ihrer ersten Saison in der 2. Deutschen Wasserballliga bis jetzt ihre Punkte lassen. Voller Zuversicht reisten die SV-ler am Samstag nach Kamen, um dort im Hallenbad der Gesamtschule Kamen den direkten Tabellennachbar SV Brambauer 50 zu testen. Ein 4-Punkte Spiel werden solche Begegnungen genannt, wenn die Tabellennachbarschaft aufeinander trifft. 4-Punkte, die diesmal durch die Abschlussschwäche der Oberpfälzer an Brambauer gingen.
Der Gastgeber begann sehr beeindruckend, schon nach 17 Sekunden musste der 16-jähriger Julian Wirth, der in diesem Spiel seine Premiere als Nummer Eins absolvierte, hinter sich greifen. Ein Fernschuss überraschte den Keeper, dem die Anfangsnervosität sichtbar zu schaffen machte. Eine verspielte Überzahl der Gäste aus Weiden wurde mit einem Überzahl des Gegners mit 2:0 bestrafft, das dritte Tor fiel durch Strafwurf, wiederholt nach einer Überzahl. Die Max-Reger-Städter konnten sich noch fangen und erzielten durch die Tore von Fries und Schäfer den 3:2 Anschluß. Der Gastgeber setzte wieder Mal nach einem Wasserverweis des Weidener Center, Alex Schäfer noch einen Treffer nach und gingen mit 4:2 Führung in die erste Pause. Das Zweite Viertel verlief schon ausgeglichener und ging geprägt durch viele Wasserverweise auf beiden Seiten und regelrechte Chancenvernichtung der Gäste mit 3:3 aus.
Cleverer Gegner und klägliche Chancenausbeute nach der Pause
Es machte sich schon vor der Pause bemerkbar, dass die Gäste konditionell besser als die Brambauer aufgelegt waren. Es bestätigte sich auch direkt nach der Halbzeit, die ersten zwei Überzahlen verspielte das SV-Team und damit die Anschlusstrefferchancen. Die Hausherren bekamen im Gegenzug ihre erste numerische Überzahl, einen glücklichen Strafwurf obendrauf und erhöhten aus 8:5. In dieser Spielphase zeigte sich, wie die cleveren Gastgeber die sehr kleinig agierenden Schiedsrichter zu ihren Gunsten zu nutzen wussten. Weiden musste drei Unterzahlen in Folge hinnehmen und kassierte noch einen Treffer zum 9:5 Zwischenstand vor der letzten Pause. Angesichts der hervorragenden Verfassung der Max-Reger-Stadter war die Ausgangssituation vor dem letzten Abschnitt schwer, aber nicht hoffnungslos. Die Gäste aus der Oberpfalz legten noch einen Gang zu und gewannen das letzte Viertel mit 5:2, es reichte jedoch nicht mehr, um wenigstens noch einen Punkt zu retten. Das Endergebnis, schon zum vierten Mal in dieser Saison 11:10 Niederlage. Die vollkommen ausgepumpte Hausherren ließen jedoch so viele Chancen zu, dass ein Sieg bei besserer Chancenverwertung ohne weiteres drin gewesen wäre. Aussagekräftig scheint auch das Verhältnis der Zeitstrafen zu sein (17:11), gleich drei Stammspieler (Thomas Aigner, Paul Kosiba und Alex Schäfer) beendeten aufgrund der drei persönlichen Fehler die Begegnung gar nicht. Weiden war schwimmerisch stärker und Brambauer wusste, wie man Hinaustellungen bekommt.
Die Torfolge: 1:0
Plohmann, 2:0 Adler, 3:0 Siemund, 3:1 Fries, 3:2 Bartek Luczak, 4:2 Brocke, 5:2
Brocke, 6:2 Siemund, 6:3 Sven Luczak, 6:4 Schäfer, 6:5 Sen Luczak, 7:5 Siemund,
8:5 Siemund, 9:5 Plohmann, 9:6 Bartek Luczak, 10:6 Siemund, 10:7 Hans-Christoph
Aigner, 10:8 Horlbeck, 11:9 Hans-Christoph Aigner, 11:10 Simon Fijalkowski
Wiederholung in Köln
Am Tag danach, Sonntag um 13:00 Uhr mussten die Weidener wieder ran. Diesmal wartete SV Rhenania Köln auf den Aufsteiger aus der Oberpfalz. Die Geschichte vom Vortag wiederholte sich. Das SV Team verlor 10:9 und schon wieder mit einem Tor! Endergebnis und Gründe der Niederlage waren die selben wie in Kamen, nur der Spielverlauf anders.
Starker Beginn. Unglücklich in der zweiten Hälfte
Diesmal waren es die Weidener, die in die Führung gingen. 2:1 entschieden die Gäste das erste Viertel für sich, 5:2 führten sie schon im zweiten Abschnitt, konnten durch einige Chancen die Führung noch weiter ausbauen, scheiterten und ließen den Gegner mit 4:5 noch vor der Pause rankommen. Das dritte Viertel gewannen dann die Rheaner mit 3:2, nachdem ihnen ihre Strafwürfe Nr. 3 und 4 zugesprochen wurden. Mit 7:7 trennten sich die Kontrahenten zur letzten Pause. Es wurde hektisch, Thomas Aigner musste wieder nach seinem dritten persönlichen Foul den Wettkampfbereich verlassen, zu viele Chancen wurden verschossen, Angst vor Versagen war den Gästen deutlich anzusehen. Sie wirkten zum Teil wie gelähmt, wenn sie kurz vor der Entscheidung standen. Die Chancenverwertung war wieder Mal zum Verhängnis, das Viertel ging mit 3:2 verloren und damit das ganze Spiel mit 10:9 Toren an die Hausherren.
Mit Schiris unglücklich
Direkt aus dem Kölner Lager war Mitleid zu hören. Zitatbeispiel: "Ihr habt kein Glück heute mit den Schiedsrichtern gehabt," war vom Gegner zu hören. Der Trainer Luczak sagte nach dem verpatzten Wochenende: "Es ist schwierig andere Einflüsse zu kommentieren, wenn man selbst so viele Chancen verspielt, deshalb sage ich gar nichts zu den Schiedsrichterleistungen. Fakt ist, dass wir zu viel verschossen haben. Wenn man auswärts spielt, musst man einfach mehr Chancen nutzen um zu punkten. Wenn ich die Chancenverhältnisse der Spiele betrachte, müssten wir 4 Punkte nach Hause nehmen, ohne wenn und aber. Ich kann nicht mehr damit zufrieden sein, dass meine Mannschaft gut spielt, sie müssen endlich mal das Tor treffen, das gehört auch zu unserem Sport. Wir sind jedes Mal so nah dran und schaffen es nicht den Sack zu zuzumachen, das hat sich das Team eigentlich nicht verdient, ich werde alles dafür tun, um das zu ändern".
Die Torfolge: 0:1 Kosiba, 1:1 Althaus, 1:2 Thomas Aigner, 1:3 Schäfer, 2:3 Aheimer, 2:4 Schäfer, 2:5 Schäfer, 3:5 Aheimer, 4:5 Althaus, 5:5 Piccinini, 6:5 Piccinini, 6:6 Fries, 7:6 Aheimer, 7:7 Horlbeck, 7:8 Bartek Luczak, 8:8 Piccinini, 9:8 Schneider, 10:8 Piccinini, 10:9 Schäfer
Wie geht´s jetzt weiter?
Die Tabellensituation scheint kritisch, die Folgen würden sich jedoch in Grenzen halten. Aufgrund der Bundesligareform 2006/07 bleiben die Weidener auch in der nächsten Saison zweitklassig. Mit den ersten vier Plätzen, die den direkten Aufstieg in die DWLI garantieren, haben die Oberpfälzer schon lange nichts mehr zu tun. Das Saisonziel, Platz 10 ist noch realistisch, entfernt sich jedoch weiter. Es sind noch zwei schwere Auswärtsspiele zu absolvieren, bevor eine ganze Heimspielserie in Weiden ausgetragen wird. "Wenn wir gegen die Teams zuhause mit einem Tor gewinnen, gegen die wir auswärts mit einem Tor verloren haben, dann wären uns schon 8 Punkte sicher. In den Heimspielen sind wir am Drücker und wollen unseren Zuschauer spannende und erfolgreiche Wasserballspiele bieten," gibt sich der Trainer immer noch kämpferisch. Man erhält die Stimmung aufrecht und hält im Team zusammen, hört man von der Mannschaft, auch wenn die ersten Tränen nach dem Spiel in Köln flossen.
09.02.06
von Andreas Teicher
Am Samstag erwartet der SV Ludwigsburg den SSV Esslingen zum Wasserballderby der zweiten Bundesliga. Während die Esslinger momentan auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, kommt dem SVL als Neunter eher die Außenseiterrolle zu. Aber das hört der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach gerne: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und können ohne großen Druck ins Spiel gehen.“
Immerhin hat der SSV Esslingen den ehemaligen deutschen Nationalspieler und Olympiateilnehmer Patrick Weissinger im Aufgebot, der zum Beispiel maßgeblich am Auswärtssieg der Esslinger in Krefeld am vergangenen Wochenende beteiligt war. Aber leicht machen wollen es die Ludwigsburger ihren Gegnern trotzdem nicht.
„Ein Derby ist ein besonderes Spiel. Da will jeder Spieler noch mehr zeigen, was er drauf hat. So kann ein Derby durchaus auch mal anders laufen als erwartet,“ erklärt Süßenbach. Und für die Zuschauer ist auch immer was geboten. So gab es im letztjährigen Derby zwischen dem SVL und dem SSVE 31 Hinausstellungen und 30 Tore. Die Tore waren allerdings mit 11:19 aus Ludwigsburger Sicht ungünstig verteilt. Das Spiel wird um 18:30 Uhr im Stadionbad angepfiffen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar Golla, Thorsten Kraut, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Dieter Gscheidle, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel und Markus Köhler.
08.02.06
(prg) Langsam wird es ernst: Trotz teilweise sehr guter Leistungen stehen die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden nach 5 Spieltagen in der 2. Wasserball-Bundesliga punktlos auf dem letzten Platz und haben bereits vier Punkte Rückstand zum Vorletzten SV Brambauer 50. Auf genau diesen sowie den SV Rhenania Köln treffen die Luczak-Schützlinge am Samstag und Sonntag in zwei Auswärtsaufgaben in Nordrhein-Westfalen.
Trotz der prekären Tabellensituation ist für die Oberpfälzer noch alles drin: Durch die enorme Ausgeglichenheit der Liga, die die Reger-Städter durch drei Niederlagen mit nur einem Tor an eigener Haut erleben mussten, fehlen dem Aufsteiger zwar vier Punkte zum Elften, jedoch auch genau so viele zum neunten Platz, den der SV Ludwigsburg 08 inne hält. Da kommt das "Kellerduell" beim Vorletzten SV Brambauer 50 am Samstag für die Spieler um Kapitän Thomas Aigner genau richtig. Die Südwestfalen, die am zweiten Spieltag etwas überraschend den Favoriten Aqua/Wedding Berlin schlugen und durch zwei Remis gegen Poseidon Hamburg und die SpVg Laatzen ihr Punktekonto auf vier Zähler verbessern konnten, unterlagen am vergangenem Spieltag dem SV Würzburg 05 mit 9:19, der bisher höchsten Niederlage der Saison. Genau dieses Tief der 50er will die Weidener Mannschaft um Trainer Irek Luczak nutzen: "Wir stehen in diesem Jahr eigentlich in keinem Spiel unter Druck, da wir relativ überraschend den Aufstieg schafften, und niemand etwas von uns verlangt. Dennoch ist vor Allem das Spiel am Samstag beim SV Brambauer 50 eines von den Partien, in denen man sich etwas ausrechnen kann. Es wird ein harter Kampf." äußerte sich der Inhaber der A-Trainerlizenz zum Spiel. Zuletzt standen sich beide Mannschaften im Juli vergangenen Jahres gegenüber, als dem SVB 50 beim Relegationsturnier zur zweiten Bundesliga nach einem packenden Spiel ein 7:7 Unentschieden zum Klassenverbleib reichte. Nachdem die Oberpfälzer im Nachhinein doch noch in die DWLII avancierten, wollen sie sich nun in der Liga revanchieren.
Nach einer Übernachtung in Köln treten dann die Balljäger von der Raiffeisenstraße am Sonntag beim SV Rhenania Köln an. Der SVR steht derzeit nach Siegen gegen Hamburg, Berlin und Hannover etwas überraschend auf dem sechsten Rang und damit auf einem der Plätze, der am Ende der Saison zur Relegation zur 1. Bundesliga berechtigt.
Wenn das Spiel am Sonntag um 13 Uhr im Sportleistungszentrum angepfiffen wird, gibt es auch ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Weidener. Torhüter Philipp Endrulat, der 2001 vom SV Gera in die Reger-Stadt kam, wechselte 2004 zum Bundesliga-Team nach Köln und wird am Sonntag gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen antreten. Auch gegen den achten der Vorsaison ist für den SV Weiden ein Sieg realistisch, zumal der Coach bei derzeitigem Stand der Dinge auf alle Feldspieler zurückgreifen kann und mit seiner besten Mannschaft nach Nordrhein-Westfalen reisen wird.
Allerdings muss Torwart Florian Modl zuhause im Training bleiben. Aufgrund seines Trainingsrückstands und schlechter körperlichen Verfassung entschied sich Trainer Luczak, den 16-jährigen Julian Wirth zu Nummer eins am kommenden Wochenende zu machen. Die Mannschaft hofft auf einen gelungenen Einstand des Nachwuchstorhüters.
Der geplante Einsatz des Trainersohnes Bartek Luczak scheint geplatzt zu sein. Aufgrund der Personalsorgen seines Klubs, Bayer Uerdingen wird er wahrscheinlich nicht vom Spitzenspiel gegen SV Cannstatt befreit werden und kann seine SVW Hose mit den "alten" Kameraden vor dem Spiel gegen Brambauer nicht schnüren. Seine Teilnahme im Spiel gegen Rhenania Köln muss noch geklärt werden, denn am gleichen Tag auch die „zweite“ des Werkklubs im Einsatz ist. Bartek besitzt nur den Zweitstartrecht für SV Weiden, beide Vereine vereinbarten Priorität für die Einsätze in der DWL I.
Die
Schulterbeschwerden, über die im Laufe der Woche Rico Horlbeck klagte, wurden
durch eine hervorragende Leistung des Arztes Peter Dehling und Physio
Andreas Ehmann (Gesundheitshaus Vitalis) aus der Welt geschafft. Rico pausierte
zwar am Donnerstag im Training, ist aber schmerzfrei. Der
Trainer zeigt sich weiterhin höchst zufrieden mit dem Trainingseinsatz seiner Mannschaft und
betont: "Es macht Spaß mit den Jungs zu arbeiten". Wahrscheinlich
noch mehr, wenn die Wasserballer am Sonntag mit vier Punkten aus NRW in die
Reger-Stadt zurückkehren... Die
Weidener Mannschaft am Wochenende: Julian
Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries,
Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn,
Florian Bronold, Alex Schäfer und Bartek Luczak. 23.01.06 v.l.: Luca Vulmahn,
Fabian Packenius, Veit Schäfer, Tobias Packenius, Hanno Vulmahn,
Matthias von Beckerath, Marcel Lüttges, Gerrit Schäfer, Christian
Malorny, Johannes Mengeler, Alexander Stomps, Holger Franz, Matthias
Lebens (liegend) von Andreas Teicher Gegen den SV Krefeld sahen die Zuschauer des SV
Ludwigsburg das wohl schlechteste dritte Viertel im Stadionbad seit langem.
Nachdem die Ludwigsburger zu Beginn das Spiel erwartungsgemäß in die Hand
nahmen und mit 3:2 in die erste Viertelpause und mit 8:3 in die Halbzeitpause
gingen, deutete alles auf einen Ludwigsburger Sieg hin. Aber dem SVL sollte in den kommenden 11 Minuten nichts
mehr gelingen. So vergaben die Ludwigsburger zahlreiche hundertprozentige
Chancen und kassierten im Gegenzug die Tore. Der Ludwigsburger Centerspieler
Matthias Nagel suchte nach dem Spiel Erklärungen: „Sicherlich spielte der
Krefelder Torwart Marcel Lüttges eine gute zweite Halbzeit. Dennoch müssen wir
die Tore machen, wenn wir frei mit dem Ball aufs Tor schwimmen. Hätten wir im
dritten Viertel ruhiger gespielt und drei Chancen verwertet, wäre das ganze
Spiel anders gelaufen.“ So kassierte der SVL im dritten und vierten Viertel acht
Tore in Folge und lag somit sechs Minuten vor Spielende 8:11 zurück. In den
letzten Minuten gelang dann zwar Elmar Golla und Vedran Pirija wieder jeweils
ein Treffer aber die Krefelder waren inzwischen so gut ins Spiel gekommen, dass
sie das Spiel nicht mehr aus der Hand gaben. SVL-Trainer Armin Süßenbach hat
bereits eine härteres Training für die kommenden Wochen angekündigt, so dass
die Ludwigsburger wohl noch eine Weile an diese Niederlage denken werden. SV Ludwigsburg - SV Krefeld
72: 10:13 (3:2, 5:1, 0:6, 2:4) SV
Ludwigsburg: Laszlo Csanyi (TW) - Andreas Teicher (Kapitän, 2 Tore), Tino Bernhardt, Jochen Bär,
Elmar Golla (2), Benedikt Hasler, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (2),
Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe (1), Matthias Nagel (1), Markus Köhler und
Thorsten Kraut (2). SV Krefeld
72: Marcel Lüttges (TW) - Luca Vulmahn, Fabian Packenius (1 Treffer),
Veit Schäfer, Tobias Packenius, Hanno Vulmahn, Matthias von Beckerath (1),
Gerrit Schäfer, Christian Malorny (1), Johannes Mengler (4), Alexander Stomps,
Holger Franz, Matthias Lebens (6). 22.01.06 (prg) In der 2. Wasserball Bundesliga bleibt der Aufsteiger aus Weiden auch nach dem
fünften Spiel punktlos. Der Meisterkandidat Esslingen verweist den Neuling mit 14:9 in die Schranken. In
der Traglufthalle des Inselbads in Untertürkheim rechneten sich die
Oberpfälzer zwar keine großen Siegeschancen ein, hofften jedoch auf ein
gutes Spiel. Die Esslinger, die das Saisonziel-Meistertitel verfolgen, dachten
gar nicht daran den Gästen aus Weiden die Auswärtsaufgabe zu erleichtern,
zumal es die Niederlage in Würzburg sofort wieder gutzumachen
hieß. Gerade dieses Selbstvertrauen der routinierten Mannschaft und die
großen Namen in ihren Reihen schienen die Weidener vom Anfang an zu lähmen. Die
Gäste standen zwar gar nicht so schlecht in der Verteidigung, spielten sich
ordentliche Torchancen heraus, scheiterten jedoch im Abschluss. Trainer Luczak
klagte nach dem Spiel über die schlechteste Chancenausbeute der letzten Monate und
erklärte die mangelhafte Erfahrung und den zu großen Respekt vor den großen
Namen als Ursachen der Ereignisse der ersten Spielhälfte. Die Gäste wirkten
harmlos im Abschluss, verschenkten gute Chancen in dem sie den
gegnerischen Torwart regelrecht anschossen oder ihre Würfe an Aluminium
wuchteten. Auch die größte Mühe in der Abwehr konnte den 0:4 Zwischenstand
zur ersten Pause nicht verhindern. Im zweiten Spielabschnitt lief es schon ein
wenig besser, die SV-ler konnten immerhin aus zahlreichen Chancen zwei Tore
erzielen, verloren dennoch das Viertel mit 2:4 und gingen mit 2:8 in die
Halbzeitpause. Nach der Pause kamen die Oberpfälzer immer besser in Fahrt,
bestimmten sogar zwischenzeitig mit 4 Toren in Folge das Spiel und gewannen
den dritten Spielabschnitt mit 5:4 Toren. Im Schlussviertel bemühten sich
die Luczak-Schützlinge um ein gutes Endergebnis, schafften jedoch nur ein 2:2
Unentschieden im letzten Abschnitt und mussten eine verdiente Niederlage mit
9:14 Toren hinnehmen. Nach fünf Spieltagen bleiben die Weidener, auch wenn
die Art wie sie sich verkaufen beachtlich bleibt, immer noch ohne Punkte und müssen
weiterhin auf den ersten Erfolg in ihrer neuen Spielklasse warten. Die
Verantwortlichen loben nach wie vor die sehr gute Stimmung in der Mannschaft.
Das Team bleibt von inneren Unruhen weitgehend verschont, das Teamgeist und
Trainingsmoral sind vorbildlich. Die
jüngste Mannschaft der Liga baut weiterhin auf eigene, junge Nachwuchskräfte.
Gegen Esslingen konnte der talentierte 16-jährige Torhüter, Julian Wirth
einen gelungenen Einstand feiern, in Weiden blieben noch drei Hoffnungen in
seinem Alter, die stets in den Startlöchern auf einen Freien Platz im
Bundesligakader warten. „Eigentlich
läuft immer noch alles nach Plan. Wir haben noch keine Punkte verspielt, die
wir vor der Saison eingeplant haben und gegen die „Großen“ halten wir
viel besser mit als erwartet. Mit dem Spiel gegen SSV Esslingen bin ich nicht
zufrieden, da wäre schon mehr drin gewesen, die Jungs hatten zu viel Respekt
von den großen Namen, auch das muss man lernen. Wenn man jedoch die Azahl der
Chancen berücksichtigt, da sehen wir schon besser aus. Die Chancen gegen
starken Gegner zu erspielen ist die größte Kunst, wenn wir lernen sie auch
zu nutzen und an unsere Stärken zu glauben, dann werden wir siegen“ das
Fazit des Trainers, Irek Luczak nach der Niederlage in Stuttgart. Jetzt
haben die Weidener Bundesligisten drei Wochen Zeit, sich für das Doppelpack
in Brambauer und Köln vorzubereiten. Ob schon dort die erste Punkte
eingefahren werden wird sich zeigen, beide Mannschaften sind Heimstark und
werden sich sicher keine Blöße geben wollen. SV
Esslingen – SV Weiden 14:9 ( 4:0, 4:2, 4:5, 2:2) Torfolge:
1:0 Roth, 2:0 Weissinger, 3:0 Mahn, 4:0 Aleksic, 4:1 Fries, 5:1 Rheude, 6:1
Oswald, 6:2 Schäfer, 7:2 Roth, 8:2 Aleksic, 9:2 Roth, 9:3 Dogdu, 10:3 Roth,
11:3 Casper, 11:4 Aigner Thomas, 11:5 Schäfer, 11:6 Aigner Thomas, 11:7 Schäfer,
12:7 Casper, 13:7 Roth, 13:8 Bronold, 14:9 Fijalkowski SV Weiden: Florian Modl und Julian Wirth im Tor,
Thomas
Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba,
Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian
Bornold und Alex Schäfer Trainer: Irek Luczak, Betreuer: Bernhard Müller und Ottmar Fries 20.01.06 (prg)
"Da haben wir gar nichts zu verlieren!" So spricht Irek Luczak,
Trainer der Zweitliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden, wenn er an das
Gastspiel seiner Mannschaft am Samstag beim SSV Esslingen denkt. Wenn nämlich
um 16 Uhr der langjährige Erstligist und einer der größten Anwärter auf
die Zweitligameisterschaft aus der Nähe Stuttgart im Inselbad Untertürkheim
den Aufsteiger und das jüngste Zweitliga-Team aller Zeiten aus Weiden empfängt,
steht das Esslinger Star-Ensemble gewaltig unter Druck. "Natürlich
ist es langsam an der Zeit Punkte zu holen und auch ein Sieg gegen Esslingen
ist nicht utopisch. Dennoch sind dies nicht die Spiele, in denen wir uns vor
der Saison Punkte ausgerechnet haben" führt Luczak weiter aus. Tatsächlich
ist in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands in diesem Jahr alles möglich.
Die Teams präsentieren sich so ausgeglichen wie selten zuvor und lassen noch
keine Prognosen zu. Auch der SV Weiden überraschte bislang mit sehr knappen
Resultaten, hofft jedoch weiterhin auf seinen ersten Punktgewinn. Der
SSV Esslingen jedoch steht mit 6:2 Punkten derzeit auf Platz 3 der Tabelle und
damit auf einem direkten Aufstiegsrang. Die Württemberger konnten vor der
Saison mit acht leistungsstarken Neuzugängen ihr Team radikal verstärken
und mit Vaso Aleksic vom SV Cannstatt einen Top-Trainer an den Beckenrand
holen. Zudem spring ab diesem Jahr auch der langjährige Kapitän der
deutschen Wasserball-Nationalmannschaft, Olympiateilnehmer und mehrfacher
deutscher Meister mit Spandau 04 Patrick Weisinger für den SSVE ins Wasser
und stellt eine enorme Verstärkung für den Vierten der Vorsaison dar. Als
bester Torschütze der Mannschaft ragt bislang der ehemalige
Junioren-Nationalspieler Robert Roth heraus, der als Zugang vom Erstligisten
SV Cannstatt 13 Treffer in vier Spielen erzielte und den Schwimmsportverein
nicht selten auf die Siegerstraße führte. Dennoch
ist auch bei der Aleksic-Truppe nicht alles Gold was glänzt: vergangenen
Spieltag verloren die Esslinger beim SV Würzburg 05 mit 8:10 und kassierten
ihre erst Niederlage der Saison. Sollte
für die Weidener Bundesliga-Wasserballer alles perfekt laufen, ist auch
ein Sieg gegen dieses Top-Team im Rahmen des Möglichen. Viel mehr kommt es
den Verantwortlichen jedoch darauf an, gegen den Traditionsverein das Gesicht
zu wahren und ein gutes Spiel abzuliefern. Die jungen Spieler brennen nach
einer einmonatigen wasserballfreien Zeit förmlich auf die Partie in der
Landeshauptstadt und wollen auch gegen diesen Aufstiegsfavoriten zeigen, dass
sie nicht unverdient in der DWLII spielen.
Bislang
deutet alles darauf hin, dass der Coach aus dem Vollen schöpfen und
seine beste Mannschaft aufstellen kann. Einzig
Trainersohn Bartek Luczak, der für Bayer Uerdingen am Samstag in der
Bundesligabegegnung gegen BW Bochum seine Eisatzchance wahrnehmen wird, kann
nach Esslingen nicht anreisen. Die
Weidener Mannschaft: Florian Modl und Julian Wirth im Tor, Thomas
Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba,
Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian
Bronold und Alex Schäfer. 20.01.06 von Andreas Teicher Am Samstag erwarten die Wasserballer des SV
Ludwigsburg den Aufsteiger SV Krefeld 72. Die junge Krefelder Mannschaft hat
immerhin eine Woche vor Weihnachten den Absteiger aus der ersten Bundesliga SV Würzburg
05 geschlagen und ist damit nicht zu unterschätzen. Ein besonderes Spiel dürfte es für den
Neu-Ludwigsburger Elmar Golla werden, der vor 20 Jahren seine Wasserballkarriere
im Nachbarverein Bayer Uerdingen begann. „Ich erwarte eine hoch motivierte und
gut ausgebildete junge Mannschaft, die sich nach dem Aufstieg in die 2.
Bundesliga noch weiterentwickeln wird,“ erklärt Golla. Nach der Auswärtsniederlage
in Hamburg wollen die Ludwigsburger ihren 4:6 Punkterückstand wieder
ausgleichen und mit einem weiteren Heimerfolg den Grundstein für ein
erfolgreiches Jahr 2006 legen. SVL-Trainer Armin Süßenbach vertraut auf die
Ludwigsburger Heimstärke: „Wir müssen von Anfang an zeigen, wer der Herr im
Haus ist. Dann sehe ich auch gegen eine starke Mannschaft aus Krefeld gute
Chancen.“ Das Spiel wird um 18:30 Uhr im Stadionbad angepfiffen. Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar Golla,
Thorsten Kraut, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Benedikt Hasler, Hans-Christian Wöhrle,
Robert Grohe, Matthias Nagel und Markus Köhler. 19.01.06 von Mirko Arntzen Manuel Büschler (21 Jahre) tritt nach nur 2 ½ Jahren bis zum Saisonende aus
dem Bundesligakader des Traditionsvereins zurück. Als er 2003 zum DSV98
wechselte, galt er als hoffnungsvolles Wasserballtalent. Er absolvierte 39
Zweitligaspiele und 4 Pokalspiele. Sein größter Erfolg mit dem DSV98 gelang im
letzten Jahr, ein dritter Platz in der 2. Wasserball-Bundesliga. In dieser
Spielzeit konnte Büschler nur noch einmal für den DSV98 zeigen, was er kann.
Warum er sich für den Schritt entschied lag vor allem daran, dass er das im
Oktober 2005 begonnene Studium sowie die D-Jugend-Trainertätigkeit beim
Nachbarn dem ASCD und das intensive Training nicht mehr unter einem Hut bringen
konnte. Seine Vorlesungen überschneiden sich mehrfach mit den Trainingszeiten.
Weiterhin wird Büschler aber der 2. Mannschaft, die in der Regionalliga West
spielt, zur Verfügung stehen. Linkshänder Marcel Kretschmer (25 Jahre), der 103 Bundesligaspiele absolvierte,
ging in dieser Spielzeit kein einziges Mal mehr für den DSV98 auf Torejagd. Das
es für Kretschmer schwer werden könnte, war ihm, DSV-Trainer Bernd Weyer und
dem DSV-Management bekannt. Kretschmer wechselte vor Saisonbeginn seinen
Arbeitgeber, der Schichtdienst verlangt. Kretschmer ging mit dem DSV98 durch Höhen und Tiefen. Als er 2000 vom ASCD zum
DSV98 wechselte, begann die schwärzeste Zeit in der DSV98-Geschichte.
Relegation zur Regionalliga, die aber einen positiven Ausgang fand. Danach
erlebt Kretschmer auch die bessere Zeit, 2 mal Bronze in der DWL2, zuletzt in
der abgelaufenen Saison. Aber auch Kretschmer steht der 2. Mannschaft weiterhin
zur Verfügung. Kretschmer wird beim nächsten Bundesligaheimspiel gegen
Ludwigsburg am 18. Februar 2006 um 16.00 Uhr im Schwimmstadion Duisburg,
verabschiedet. 16.01.06 von Andreas Teicher Die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 kamen nach der
langen Fahrt nach Hamburg zu langsam in die Gänge. Erst nach der 8:3 Führung
von Poseidon Hamburg in der neunzehnten Spielminute fand der SVL zu seinem
Spiel. Dabei begann das Spiel mit vier torfreien Minuten. In der
fünften Spielminute ging Ludwigsburg das einzige Mal in Führung. Beim
Centertor von Andreas Teicher zum 0:1 schien für den SVL alles planmäßig zu
laufen. Aber Poseidon wollte es anders. Die Hamburger waren nach nur einem
Punktgewinn in den ersten vier Spielen heiß auf den ersten Saisonsieg. So
erzielten die Gastgeber fünf Treffer infolge zum 5:1. „Wir haben vorne die
Fehler gemacht und Hamburg hat seine Chancen im Gegenzug konsequent genutzt,“
analysiert SVL-Trainer Armin Süßenbach die entscheidende Phase des Spiels.
Dazu kam fehlendes Glück im Abschluss. „Zu viele Bälle blieben nach
Pfostenschüssen auf der Torlinie liegen,“ ergänzte der zweifache
Ludwigsburger Torschütze Robert Grohe. Im weiteren Spielverlauf konnte Hamburg den Abstand sogar
noch auf 8:3 ausbauen, bevor Ludwigsburg aufwachte. In der 22. Minute eröffnete
Stefan Wöhrle mit dem ersten von fünf Ludwigsburger Treffern in Folge die Aufholjagd. Mit dem dritten Tor von Andreas Teicher zum 8:8
Ausgleich in der 27. Spielminute schien wieder alles offen. Hamburg ging noch
mal mit 9:8 in Führung. Robert Grohe glich aus. Die Entscheidung führte schließlich
der Hamburger Neuzugang und ehemalige Nationalspieler Sven Reinhardt herbei, der
94 Sekunden vor Schluss die Zeitstrafe von Vedran Pirija provozierte und im
anschließenden Überzahlspiel den Hamburger Siegtreffer zum 10:9 (2:1/ 4:2/
2:3/ 2:3) erzielte. Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 3 Tore), Tino Bernhardt, Jochen Bär (1),
Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle
(2), Vedran Pirija, Robert Grohe (2), Matthias Nagel und Thorsten Kraut (1). 12.01.06 von Andreas Teicher Am Samstag fahren die Wasserballer des SV Ludwigsburg
zu Poseidon Hamburg. SVL-Trainer Armin Süßenbach sieht in der Begegnung die
erste große Bewährungsprobe: „Wenn wir auswärts gegen Hamburg punkten,
stehen wir sicher in der oberen Tabellenhälfte.“ Nach längerer Verletzung
steht auch Vedran Pirija wieder im Kader, so dass die Ludwigsburger in
Bestbesetzung antreten werden. Während der SVL mit dem aktuell sechsten Tabellenplatz
und 4:4 Punkten planmäßig in die Saison gestartet ist, taten sich die
Hamburger schwerer. Mit dem elften Tabellenplatz und nur einem Punktgewinn gegen
den SV Brambauer können die Hanseaten nicht zufrieden sein. Obwohl Poseidon
Hamburg zu Beginn der Saison mit Sven Reinhardt einen ehemaligen Nationalspieler
als Neuzugang vermelden konnte, blieben die Erfolgserlebnisse aus. Der
Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach sieht darin aber auch Gefahren: „Hamburg ist jetzt heiß auf den ersten Saisonsieg. Sie werden sehr motiviert
ins Wasser gehen.“ Aber auch den Ludwigsburgern sollte die Chance auf den
ersten Auswärtserfolg Motivation genug sein. So will der SVL nach den
Heimsiegen gegen Brambauer und Weiden und den Auswärtsniederlagen gegen Würzburg
und Berlin endlich zeigen, dass auch auswärts mit ihm gerechnet werden muss.
Das Spiel wird um 17:00 Uhr in Hamburg angepfiffen. Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Thorsten
Kraut, Vedran Pirija, Stefan Wöhrle, Tobias Frank, Hans-Christian Wöhrle,
Robert Grohe, Matthias Nagel und Markus Köhler. 29.12.05 (prg) Es klingt komisch
aber bei den Wasserballern des Schwimmvereins Weiden wird dieser Tage, am Ende
der Wasserball-Saison 2004/2005, zum zehnten Mal in Folge die erfolgreichste
Spielzeit aller Zeiten beendet. Grund hierfür sind die immer größer
werdenden Erfolge der knapp 100-Mitglieder umfassenden Abteilung, die in
der vergangenen Saison nicht nur mit der ersten Mannschaft den Aufstieg
in die Deutsche Wasserball-Liga II schaffte, sondern auch in der Jugend
überzeugte und drei von vier möglichen Süddeutschen Titeln sowie eine
Medaille bei der deutschen Meisterschaft holte. Als
erfolgreichste Mannschaft der Schwimmvereins-Sparte konnte sich die D-Jugend
um Trainer Sigi Luczak in Szene setzen. Die U13 des SVW gewann mit dem 3. Roßmann-Cup
und dem Allianz-Vorsatz-Pokal nicht nur zwei international besetzte Turniere,
sondern holte auch noch den bayerischen sowie süddeutschen Meistertitel
in die Reger-Stadt. Als absolute Krönung der Saison erreichten die
Luczak-Schützlinge dann im Dezember in Krefeld/Uerdingen bei der deutschen
Meisterschaft einen phänomenalen dritten Platz und holten somit die vierte
Medaille bei einer deutschen Jugend-Meisterschaft für den SVW seit 2000. Um
die Kinder in Weiden bereits frühzeitig an den Wasserball heranzuführen
wurde vor einigen Jahren auch eine Trainingsgruppe für die E- und
F-Jugend eingeführt, die von Thomas Aigner und Dominik Fries übernommen
wurde. Zwar nimmt diese Mannschaft nicht am offenen Spielbetrieb teil, die
Trainer konnten jedoch bereits große Fortschritte bei den Kleinsten des SVW
erkennen und nahmen bei einem Mini-Turnier in Schweinfurt teil. Die
C-Jugend der Wasserballer bestand in der abgelaufenen Saison
hauptsächlich aus den Spielern der erfolgreichen D-Jugend. Damit ist auch zu
erklären, warum die Spieler um Coach Sigi Luczak nicht über die Vorrunde um
die deutsche Meisterschaft hinauskamen. Immerhin holte die U15 den bayerischen
Vize-Meister-Titel sowie den dritten Platz bei der süddeutschen
Meisterschaft. Trainer
Gerhard Wodarz konnte seine U17 in diesem Jahr leider nicht unter die besten
sechs Mannschaften Deutschlands führen. Zwar gewann die B-Jugend
nach dem zweiten Platz bei der bayerischen Meisterschaft völlig überraschend
den süddeutschen Meistertitel, am Ende scheiterten die Reger-Städter jedoch
in der Zwischenrunde um die deutsche Meisterschaft. Auch
die A-Jugend um Herren-Trainer Irek Luczak überraschte vor
Allem bei der süddeutschen Meisterschaft. Gegen den haushohen Favoriten SV Würzburg
05 konnte nicht nur der bayerische sondern auch der süddeutsche Titel
gewonnen werden. Dass es am Ende bei der Zwischenrunde um die deutsche
Meisterschaft in Wuppertal nur wegen einem Tor nicht für die Endrunde in Berlin gereicht hat, konnte von
der Verantwortlichen verkraftet werden, zumal man der U19 vor der Saison diese
Erfolge gar nicht zugetraut hatte. Als
weiteres Glanzstück bewies sich auch die erste Mannschaft um
Coach Irek Luczak. Neben der Titelverteidigung der Süddeutschen Pokals wurde
das junge Team Vize-Meister in der Regionalliga Süd und schaffte letzlich doch
den phänomenalen Aufstieg in die 2. Wasserball-Bundesliga. Als absolut jüngstes
Zweitliga-Team aller Zeiten gehen die Reger-Städter nun in der nationalen Liga
auf Torejagd. Auch
in der bereits angebrochenen neuen Saison 2005/2006 schickt der SV Weiden fünf
Mannschaften in den offenen Spielbetrieb und hoffte weiter auf der Erfolgsspur
zu bleiben. Zwar befinden sich einige Mannschaften in einem Umbruchsjahr, vor
Allem der B-Jugend wird in diesem Jahr jedoch einiges zugetraut. 28.12.05 (prg) Eigentlich sind die Verantwortlichen beim Wasserball-Zweitligisten SV Weiden
nach den ersten vier Spielen vor der Winterpause der zweiten Wasserball-Bundesliga zufrieden. Die Luczak-Schützlinge zeigten in jedem einen
guten Wasserball und sind Mannschaften ebenbürtig, die man vor der Saison als unerreichbar eingestuft hätte. Zufrieden sind
die Verantwortlichen aber nur eigentlich: Was fehlt sind Punkte. Der 9:10-Auftaktniederlage gegen die SpVg Laatzen folgte eine 10:11-Heimpleite
gegen die FS Hannover sowie ein 6:15 gegen den SV Würzburg 05 und eine erneut unglückliche 10:11-Niederlage beim SV Ludwigsburg 08. Damit überwintern
die Wasserballer des SV Weiden als einzige Mannschaft ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenplatz, blicken jedoch optimistisch in die
Zukunft. Am anderen Ende der Tabelle rangieren der SSV Esslingen und der Duisburger
SV 98 als die beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften auf Platz
Eins und Zwei und konnten bislang auch alle ihre Partien erwartungsgemäß
gewinnen, wenn auch nicht selten sehr knapp. Die Liga zeigt sich in
dieser Saison ausgeglichen wie selten zuvor. Stellvertretend dafür ist der 8:7-Heimsieg des Aufsteigers SV Krefeld 72 gegen
den Absteiger aus der 1. Bundesliga und haushohen Favoriten auf die
Meisterschaft, SV Würzburg 05. Ebenso aussagekräftig sind die beiden
Auftakt-Niederlagen des letztjährigen Vize-Meisters SC Wedding Berlin gegen
den SV Brambauer 50 und Rhenania Köln. Eben durch diese beiden Pleiten
stehen die hoch eingeschätzten Berliner nun "nur" auf Platz 5 der
Tabelle, die durch einige Spielausfälle während des Wetterchaos etwas
verzerrt ist. Derzeit stehen neben Esslingen und Duisburg auch der SV Würzburg 05 und die
SpVg Laatzen auf direkten Aufstiegsrängen, während Wedding Berlin,
SV Ludwigsburg, Rhenania Köln und SV Krefeld 72 durch die geplante Neugliederung der Ligen
über Umwege in die deutsche Eliteklasse aufsteigen könnten. Als bester Schütze der Weidener Bundesliga-Wasserballer entpuppte sich mit
zehn Toren der erst 20jährige Kapitän Thomas Aigner, der die jüngste
Zweitligamannschaft aller Zeiten bislang bravourös führt. Center
Alex Schäfer kam auf acht Treffer in vier Spielen. Trainer Irek
Luczak, der bislang vier gute Spiele seines Teams verfolgte, sieht keinen
Grund zur Beunruhigung: "Wir werden noch punkten! Die Leistung stimmt,
da werden auch die Punkte kommen!" gibt er sich zuversichtlich. Nach der Weihnachtspause greift der SVW am 21. Januar beim SSV Esslingen
wieder in den Liga-Alltag ein und muss dann ganze fünf Partien auswärts
absolvieren. Weidens Wasserballfans können also ihre Mannschaft erst wieder
am 11. März 2006 vorantreiben, wenn der SV Weiden den Meisterschaftsanwärter
Duisburger SV 98 in der Weidener Thermenwelt empfängt.
19.12.05 von Andreas Teicher Das Vorweihnachtsspiel im Stadionbad dominierte der SV
Ludwigsburg über weite Strecken. Letztendlich sicherten vor allem der starke
Torwart Laszlo Csanyi und der neue Centerverteidiger Thorsten Kraut durch ihre
Souveränität in der Standardverteidigung das Ergebnis. SVL-Trainer Armin Süßenbach
stellte zufrieden fest: „Wir hatten das Spiel zumeist im Griff. Zum Schluss hätten
wir es nicht mehr zulassen dürfen, dass Weiden noch mal herankommt. Aber
letztendlich zählen die zwei Punkte.“ So ließen die Ludwigsburger nur eine einzige Führung
des SV Weiden zu, als dieser in der zweiten Spielminute das 1:2 erzielte. Danach
erhöhten die Ludwigsburger das Tempo und beendeten das erste Viertel mit 5:3.
Im zweiten Viertel erhöhte der SV Ludwigsburg dann durch zwei Treffer von
Stefan Wöhrle und einen Treffer von Thorsten Kraut auf 8:4, bevor Weiden zur
Halbzeit auf 8:5 verkürzte. Im dritten Viertel war nur der Ludwigsburger Stefan
Wöhrle mit seinem dritten Treffer erfolgreich, während die Weidener sich noch
auf 9:7 zur letzten Viertelpause herankämpften. Die Vorentscheidung im letzten
Viertel führten dann Andreas Teicher und Jochen Bär mit jeweils einem Tor zum
11:7 herbei. Weiden legte zwar noch mal mit drei Treffern infolge nach. Den
11:10 Sieg ließen sich die Ludwigsburger aber nicht mehr nehmen. Jetzt ist SVL-Coach Süßenbach erst mal froh über die
Weihnachtspause: „Die Pause kommt zur rechten Zeit. Gegen Weiden fehlten schon
Elmar Golla wegen Zerrung und Vedran Pirija wegen einer Schulterverletzung. Aber
auch andere Spieler müssen kleinere Verletzungen auskurieren.“ Im neuen Jahr
geht es dann am 14. Januar nach Hamburg. Die Einnahmen aus der Begegnung SVL
gegen Weiden spendet der SV Ludwigsburg zusammen mit den Einnahmen aus dem diesjährigen
Weihnachtsschwimmen wieder der Weihnachtsaktion zur Nachbarschaftshilfe der
Ludwigsburger Kreiszeitung. Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Jochen Bär (1), Robert Hoffner
(2), Hans-Christian Wöhrle, Thomas Klaue, Stefan Wöhrle (3), Tino Bernhardt,
Dieter Gscheidle, Robert Grohe (2), Matthias Nagel (1), Markus Köhler und
Thorsten Kraut (1). 18.12.05 (prg) SV Weiden-Wasserballer bleiben auch in ihrem vierten Bundesligaspiel glücklos
und müssen zum dritten Mal die Punkte mit einem Tor abgeben. Immer
noch hoch motiviert und siegeswillig reisten die Weidener
Bundesliga-Wasserballer am vergangenen Samstag zum Südderby nach Ludwigsburg,
um sich dem favorisierten SVL im letzten Spiel vor der Weihnachtspause gegenüber
zu stellen. Nachdem die Schwaben vor zwei Wochen den Vertreter der 1.
Bundesliga, SC Magdeburg aus dem EPSAN-Pokal Wettbewerb überraschend aber überlegen
ausboxten, waren die Erwartungen der Oberpfälzer noch vor dem Spiel nicht all
zu groß. Die gute Leistungen der vergangenen Spiele machten jedoch Mut,
die Mannschaft wusste nach den überzeugenden drei Viertel in Würzburg, dass
sie auch gegen die Spitzenmannschaften der Runde mithalten kann. Noch
vor dem Spiel erfuhren die Luczak-Schützlinge über dem verletzungsbedingten
Auswahl des guten Elmar Golla aus den Reihen der Gastgeber. Sicherlich ein
Verlust für die Hausherren, der aber durch den großen Kader jederzeit
kompensierbar ist. Die Mannschaft war in der letzten Saison im Mittelfeld der
Tabelle, hat sich vor der Saison mit einigen Zugängen verstärkt und zählt
mit zu den Aufstiegskandidaten, zumal nach der neuen Aufstiegsregelung fünf
bis sechs Teams die Chance bekommen, die 1. Liga zu erreichen. Gleich
zu Beginn des Spiels konnte man sehen, dass sich zwei relativ gleichwertige
Teams gegenüberstellten und die Punkte von keinem leicht
eingefahren werden können. Ein
frühes Tor der Gastgeber, nach einem glücklichem Treffer verunsicherte die Gäste
kaum, die Antwort kam prompt, durch einen Ausgleichstreffer des Kapitäns
Thomas Aigner. Die Max-Reger-Städter gingen kurz darauf durch das Tor des
Centers, Alex Schäfer mit 2:1 in Führung, bevor drei Gegentreffer in Folge
kassiert werden mussten. Die SV-ler standen an sich sehr gut in der Abwehr,
verteidigten auch zwei von drei Unterzahlen, nutzten jedoch in dieser Zeit zu
wenig Chancen und mussten aufgrund der schlechteren Verfassung des eigenen
Torwartes in dieser Spielphase, nach kleineren Chancen des Gegner ihre
Gegentore einstecken. Ein Überzahltor des überragenden Kapitäns Aigner führte
noch zum 3:4 Anschluss, ehe ein "Sonntagsschuss" des Gegners für
den 3:5 Zwischenstand zur ersten Pause sorgte. Auch im zweiten Abschluss
verlief die Partie unglücklich für die Gäste aus der Oberpfalz. Gleich zu
Beginn musste Torwart Modl zwei Mal hinter sich greifen, nachdem die
Ludwigsburger eine Überzahl erfolgreich abschlossen und Freiwurftreffer des
Routiniers Thorsten Kraut feierten. Center Schäfer verkürzte zwischenzeitig
auf 4:7, der Gegner stellte den alten 4-Tore Vorsprung wieder her, bevor der
Jugendspieler Simon Fijalkowski den 5:8 Halbzeitstand nach einem Überzahltreffer
markierte. Schon
vor der Halbzeitpause machte sich die konditionelle Überlegenheit der
Weidener bemerkbar, es hieß diese Qualitäten in der zweiten Spielhälfte zu nutzen, um den drei Tore Rückstand noch gut machen
zu können. Es
begann mit dem Schäfer-Treffer vielversprechend, die Ausdauer der Gäste war
deutlich besser und die Angriffe der Hausherren harmloser als zuvor. Doch
gerade diese Spielphase wurde nicht entscheidend genutzt um den Zwischenstand
zu neutralisieren. Mit 2:1 gewannen die SV-ler das Viertel und verkürzten
damit auf& 7:9 vor dem letzten Spielabschnitt. Genau wie
im dritten verlief das Spiel auch im letzten Viertel. Spielerische und
konditionelle Überlegenheit scheiterte mehrmals am Pfosten, Torlatte oder
schließlich am gegnerischen Torwart. Die unglückliche Chancenausbeute
kostete schließlich auch die nächsten Punkte. Das
letzte Viertel gewannen die Weidener mit nur 3:2 Toren, ein Treffer zu
wenig eben um die ersten Ligapunkte den favorisierten Schwaben zu entführen. Der
Trainer bemängelte direkt nach dem Spiel die Chancenausbeute und Fehlpässe
in entscheidenden Spielphasen. "Wenn man im Spiel ist, musst man
mehr draus machen, sonst kann man auswärts nicht gewinnen. Auswärts ist es
besonders schwierig, in den letzten Minuten zu siegen, das haben wir hier
erlebt". Auch
die Torwartverfassung war in dieser Begegnung nicht zufriedenstellend, die
Gegner freuten sich zum Teil über Treffer, die aus halben Chancen fielen, während
die Weidener einige ganze vergaben. Nach
der vierten Niederlage im vierten Spiel müssen die Max-Reger-Städter in die
Weihnachtspause gehen, die allerdings nicht trainingsfrei sein sollte. Das
Training wird nicht unterbrochen, nur die Wassereinheiten fallen für eine
Woche aus. Diese Zeit muss für Kraft- und Ausdauertraining am Land
genutzt werden, ehe die Vorbereitung für die Heimspielserie im März in
die entscheidende Phase kommt. Das nächste Spiel wird am 21.01.06 beim
Erstligaabsteiger SSV Esslingen bestritten werden, der nächste Brocken auf
dem Weg der Weidener im Bundesliga-Abenteuer. "Die
Mannschaft schlägt sich bis jetzt beachtlich. Ärgerlich ist es nur,
dass wir so knapp die Punkte abgeben müssen, die wurden jedoch vor der
Saison gar nicht einkalkuliert. Wir dürfen uns nicht aus der Ruhe bringen
lassen und weiter arbeiten, wir sind auf dem guten Weg" hört man aus den
Reihen der Weidener Wasserballer./font> Die Mannschaft:
Florian Modl im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik
Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu,
Andreas Jahn, Florian Bronold, Alex Schäfer und Stefan Kick Die Torfolge: 1:0 Nagel, 1:1 Aigner Thomas, 1:2 Schäfer, 2:2 Grohe, 3:2 Hoffner, 4:2
Hoffner, 4:3 Aigner Thomas, 5:3 Grohe, 6:3 Wöhrle Stefan, 7:3 Kraut, 7:4 Schäfer,
8:4 Wöhrle Stefan, 8:5 Fijalkowski, 8:6 Schäfer, 9:6 Wöhrle Stefan, 9:7
Luczak Sven, 10:7 Teicher, 11:7 Bär, 11:8 Luczak Sven, 11:9 Dogdu, 11:10
Aigner Thomas 15.12.05 von Andreas Teicher Nach der Niederlage bei der SGW Aqua/Wedding Berlin
will der SV Ludwigsburg gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga Süd SV Weiden
sein Punktekonto wieder ausgleichen. SVL-Trainer Armin Süßenbach geht davon
aus, mit komplettem Kader anzutreten: „Wenn sich die Ausfälle in Grenzen
halten, sehe ich gegen Weiden gute Chancen. Wir wollen an unsere Leistung gegen
Magdeburg anknüpfen.“ Der SV Weiden ist nach dem Aufstieg mit Niederlagen gegen
Würzburg 05, FS Hannover und SpVg Laatzen in die erste Saison in der zweiten
Wasserball-Bundesliga gestartet. Der SVL will dagegen seine starke Heimbilanz
mit Erfolgen über den SV Brambauer und den SC Magdeburg ausbauen. Dabei setzen
die Ludwigsburger vor allem auf ein routiniertes und kontrolliertes Spiel gegen
die junge und weniger erfahrene Mannschaft aus Weiden. „Wir müssen von Beginn
an zeigen, wer der Herr im Hause ist. Weiden ist schwimmerisch stark und an ein
kleines Becken gewöhnt. Daher werden wir sie auf keinen Fall unterschätzen.“ Die Mannschaft aus Weiden ist für den SVL nicht
unbekannt. Schließlich spielt die zweite Mannschaft der Ludwigsburger in der
Regionalliga Süd. Gegenüber der letzten Saison in der Regionalliga hat sich
der SV Weiden nur auf einer Position (Andreas Jahn vom sächsischen Oberligisten
TSV Nema Netzschkau) verstärkt. Auch dieses Jahr wird der SV Ludwigsburg wieder
traditionsgemäß die Einnahmen aus der letzten Begegnung vor Weihnachten der
LKZ-Weihnachtsaktion zur Nachbarschaftshilfe spenden. Das Spiel wird um 18:30
Uhr im Stadionbad angepfiffen. Für den SV
Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino
Bernhardt, Benedikt Hasler, Thorsten Kraut, Elmar Golla, Stefan Wöhrle, Tobias
Frank, Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel, Markus Köhler und
Dieter Gscheidle. 15.12.05 (prg)
Ihre Erfolge werden anerkannt und berücksichtigt. Nach dem Aufstieg in die 2.
Wasserball-Bundesliga und dem Gewinn des Süddeutschen Wasserball-Pokals sowie
der Regionalliga-Vizemeisterschaft stehen die Wasserballer des Schwimmvereins
Weiden zur Wahl der Mannschaft des Jahres 2005 des Medienhauses "Der neue
Tag / Amberger Zeitung". Und Sie können helfen die Wasserballer zur
Mannschaft des Jahres der Region zu machen. Bis
zum 4. Januar 2006 ist auch eine Online-Stimmabgabe möglich. Neben den
Weidener Wasserbaler stehen unter anderem auch die Coocoon Baskets Weiden (2.
Bundesliga Süd / Basketball) und der TC Grün-Rot Weiden (2. Bundesliga Süd
/ Tennis) zur Wahl. Hier
gehts zur Online-Stimmabgabe: Wichtig:
Bei der Online-Stimmabgabe müssen sowohl bei den Sportlerinnen als
auch bei den Sportlern und Mannschaften drei Häkchen
gemacht werden (bei mehr oder weniger Häkchen ist die Stimmabgabe ungültig).
Vergessen sie bitte auch nicht die Felder mit den persönlichen Daten korrekt
auszufüllen. Es ist nur eine Stimmabgabe pro Person möglich. 15.12.05 (prg) Zwar zieren die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden nach drei Spieltagen in
der 2. Wasserball-Bundesliga mit 0:6 Punkten das Tabellenende, die Spielkultur
und die Leistungen der Luczak-Schützlinge überraschten bislang trotzdem so
einige Kritiker. Nach zwei hauchdünnen Niederlagen und einem guten Spiel
gegen den haushohen Titelfavoriten SV Würzburg 05, hoffen die Balljäger aus
der Reger-Stadt nun kommenden Samstag auf ihr erstes Erfolgserlebnis gegen den
SV Ludwigsburg 08. Damit es jedoch am Samstag um 18.30 Uhr im Ludwigsburger
Stadionbad zum ersten Punktgewinn reichen soll, liegt noch ein hartes Stück
Arbeit vor dem Bundesliga-Aufsteiger. Die
Gastgeber nämlich, die im Jahr 2001 in die zweithöchste deutsche Spielklasse
aufgestiegen sind, konnten vor Wochenfrist keinen geringeren als den
Erstligisten SC Magdeburg aus dem Deutschen Wasserball-Pokal 2005/2006 werfen
und somit für die größte Überraschung der 2. Pokalrunde sorgen.
Insbesondere der Neuzugang Elmar Golla überzeugte mit sieben Treffern beim
16:13-Sieg gegen den SCM und führte den Außenseiter auf die Siegerstraße.
Doch dass die 08er in diesem Jahr eine Mannschaft aufstellen können, die mit
Erstligisten mithalten kann, war bereits vor der Saison zu erkennen. Mit
Thorsten Kraut und Elmar Golla vom EuroLeague-Teilnehmer SV Cannstatt, sowie
Torhüter Laszlo Csanyi vom SV Würzburg 05 konnten die Verantwortlichen drei
Top-Spieler mit langjähriger Erstliga-Erfahrung an Land ziehen. Aus eben
diesem Grund zählten so manche Experten auch die Mannschaft um Trainer Armin
Süßenbach zu den Favoriten um den Aufstieg. Derzeit
stehen die Stuttgarter Vorstädter mit 2:4 Punkten zwar nur auf Platz 9 der
Tabelle, was jedoch nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass der SVL mit dem
SV Würzburg 05 und dem SC Wedding Berlin gleich die beiden absoluten Topteams
der Liga im Auftaktprogramm hatte. Bei der Saisonpremiere sprang immerhin ein
12:8-Sieg gegen den SV Brambauer 50 heraus und auch der Pokalerfolg gegen den
SC Magdeburg zeigt deutlich die Stärke der Ludwigsburger auf. Auf
Seiten der Weidener ist man weiterhin sehr optimistisch und keineswegs aus dem
Konzept gerissen: "Wir spielen einen schönen Wasserball und kaum einer hätte
uns solche Resultate zu Beginn der Saison zugetraut. Wir werden nun weiterhin
auf unseren Saisonhöhepunkt hintrainieren und dann sowie auf dem Weg dort hin
noch so einige Teams zu ärgern versuchen," so SV -Coach Irek Luczak der
mit seiner Mannschaft nun noch sechs der sieben Spiele andauernden Auswärtsserie
bestreiten muss. Für das Süd-Derby am Samstag stehen dem Trainer wohl außer
Bartek Luczak, der erneut in der ersten Liga zum Einsatz kommt, alle Spieler
zur Verfügung. Dementsprechend optimistisch zeigt sich auch der Weidener
Trainer: "Wir wollen Ludwigsburg ärgern, vielleicht springt ja diesmal
auch etwas Zählbares heraus." Die
Mannschaftsaufstellung: Florian
Modl im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries,
Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn,
Florian Bronold, Alex Schäfer und der 16-jährige DWL-Debütant Stefan Kick 12.12.05 von Andreas Teicher Mit geschwächter Truppe ohne Vedran Pirija, Jochen Bär,
Thorsten Kraut und Elmar Golla konnte der SV Ludwigsburg nur das erste Viertel
in Wedding Berlin gewinnen. „Die Berliner nutzten im zweiten Viertel besser
ihre Chancen und legten damit den Grundstein für ihren Sieg,“ analysiert
SVL-Trainer Armin Süßenbach nach dem Spiel. Trotz der deutlichen Niederlage sah Süßenbach auch
Positives: „Wir sind in deutlich geschwächt aufgelaufen. Dafür haben wir
ordentlich gespielt. Der sechzehnjährige Benedikt Hasler hat bei seinem ersten
Einsatz in der zweiten Liga gut mitgehalten. Hätten wir im zweiten und dritten
Viertel die eine oder andere Chance besser genutzt, wäre das Ergebnis knapper
ausgefallen.“ Auf der anderen Seite scheiterten auch die Berliner ein paar Mal
an dem neuen Ludwigsburger Keeper Laszlo Csanyi. Das Ergebnis hätte also auch
deutlicher ausfallen können. Wedding war wider Erwarten erstmalig fast vollzählig
angetreten: Gegenüber drei angekündigten Ausfällen fehlte beim Spiel nur noch
Nils Kranjac. Das erste Viertel konnte der SVL durch Treffer von Stefan
Wöhrle und Markus Köhler noch mit 1:2 für sich entscheiden. Das zweite
Viertel ging dann allerdings mit 3:0 spielentscheidend an die Berliner. So
erzielten die Ludwigsburger nur noch jeweils einen Treffer im dritten Viertel
durch Andreas Teicher und im letzten Viertel durch Robert Grohe. Jetzt hoffen
die Verantwortlichen des SVL, am kommenden Samstag wieder komplett gegen den SV
Weiden antreten zu können. Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Tino Bernhardt, Benedikt Hasler,
Thomas Klaue, Robert Hoffner, Stefan Wöhrle (1), Tobias Frank, Hans-Christian Wöhrle,
Robert Grohe (1), Matthias Nagel, Markus Köhler (1) und Dieter Gscheidle. 11.12.05 (prg) Weiden mit
dritter Niederlage am Tabellenende, Würzburg nach dem drittem Sieg souverän an
der Spitze, das ist das Ergebnis des ersten Bayern-Derby in der 2. Wasserball
Bundesliga. Nach
einem sensationellem Beginn und guten Abschnitten Nr. 2 und 3 gaben die
Oberpfälzer schon zum Beginn des letzten Viertels vorzeitig
auf und ließen sich mit 7:1 gehen. "Nehmen
wir zuerst das letzte Viertel raus, dann haben wir das beste Spiel der
Saison gespielt. Das vierte Viertel überschattet die gute Leistung meiner
Mannschaft. Noch vor dem letzten Abschnitt, beim Spielstand von 5:8 witterten
meine Jungs die Chance auf eine Sensation, wurden mit zwei schnellen Toren
auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt geholt und gaben dann vorzeitig auf. Es ist auch kein
konditionelles, sondern ganz offensichtlich ein mentales Problem. Das hat man
im Zweikampfverhalten und der Reaktion ganz deutlich gesehen. Ärgerlich und
schade, die Mannschaft hat dieses Ergebnis gar nicht verdient. Die
Erfahrung der ersten Bundesliga und der drei Jahre höhere Altersdurchschnitt der
Würzburger machten sich mehr als bemerkbar, unsere Jungs müssen auch noch
lernen, dass ein Wasserballspiel erst mit dem Abpfiff zu Ende ist,"
so der Übungsleiter nach dem Spiel in Würzburg. Mit
einem fantastischen Start konnten die Gäste aus der Oberpfalz den großen SV
Würzburg 05 beinahe in ein Schockzustand versetzen. Mit einem ausgeglichenen
Spiel konnten die Zuschauer in der dritten Minute das erste Tor sehen und
das nicht von den Gastgebern, sondern vom Kapitän der Weidener, Thomas
Aigner. Den Gästen gelang es, alle drei darauffolgende Unterzahlen
abzuwehren und zehn Sekunden vor der ersten Pause mit dem zweiten Tor
des Kapitäns im unmittelbaren Anschluss an die ersten Überzahl auf 2:0 zu
erhöhen. Die Weidener zeigten ein reifes und konzentriertes Wasserballspiel
und hätten mit mehr Glück im Abschluss einen höheren
Zwischenstand in die Pause nehmen können. Die
Weidener wollten natürlich diesen Zwischenstand zu halten, bemühten sich
die Abwehr dicht zu stellen, wurden jedoch mit vier Toren in Folge, nach vier
Unterzahlen (ein Strafwurf in Unterzahl) auf 4:2 ausgebremst. Erst kurz
vor Ende des zweiten Viertels durfte auch Weiden eine Überzahl spielen, die
wurde durch Serkan Dogdu genutzt, der kurzzeitig auf 4:3 verkürzte. Bitter
für die Gäste, dass ihr bester Centerverteidiger Dominik Fries dem
Zeitstrafenfestival mit seinen drei Hinausstellungen zum Opfer fiel und schon vor der Halbzeitpause seine Spielkappe abgeben musste.
Vierzig Sekunden vor der Pause erzielte der überragende Inaki Urquiaga
das fünfte Tor für die Hausherren, die Teams wechselten mit 5:3 die
Seiten. Auch
im dritten Viertel verkauften sich die Max-Reger-Städter ehrenvoll,
mussten zwar zwei schnelle Tore in Unterzahl kassieren, nutzten aber auch zwei
eigene Powerplays und gingen mit dem hoffnungsvollen 8:5
Zwischenstand in die letzte Pause. Anfang des
letzten Spielabschnittes bekamen die Weidener zwei schnelle unglückliche
Treffer zum 10:5 Zwischenstand. Beide Tore fielen nach einem
Abpraller, das zweite in Unterzahl. Was danach folgte, war eine
selten gesehene Mischung aus Unglück und Verzweiflung. Einem
Strafwurftor und vier Unterzahltoren konnte nur ein Treffer aus drei Überzahlen
entgegengesetzt werden. Unglück im Abschluss führte langsam zur
Verzweiflung, die sich dann auch in den Abwehrreihen breit machte. Der Gegner
reagierte schneller auf sich ergebende Spielsituationen, wirkte wacher und führte
die bis dato guten Oberpfälzer regelrecht vor. Mit 7:1 im letzten Abschnitt
festigte das Team um Trainer Jürgen Helmschrott das Endergebnis mit 15:6
Toren, den dritten ungefährdeten Sieg des Weideraufstiegskandidaten und
die dritte Niederlage des Aufsteigers am dritten Spieltag. Das einzig
positive des letzten Viertels: das einzige Tor erzielte für die Oberpfälzer
der jüngste Spieler der Begegnung, 16-jähriger Thomas Kick und feierte damit
seine DWL-Premiere. Alles
in einem eine verdiente Niederlage des DWL-Neulings, die jedoch zu hoch
ausfiel. Ein Kräfteverhältnis, das dieses Ergebnis rechtfertigte, war
während der überwiegenden Spielzeit nicht zu erkennen. Auch der Trainer der Gastgeber bestätigte nach dem
Spiel, dass seine Mannschaft wesentlich mehr Mühe hatte, als erwartet, um das
jüngste
Team der Liga zu knacken. Ob
die gute Verfassung der Luczak-Schützlinge auch im letzten Spiel des Jahres
in Ludwigsburg bestätigt werden kann und vor allem über die gesamte
Spielzeit, bleibt noch abzuwarten. Der SV Weiden gastiert am 17.12.05 beim SV Ludwigsburg./font> Die Mannschaft: Florian Modl im Tor,
Thomas Aigner (2 Tore), Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul
Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu (1), Andreas Jahn,
Florian Bronold (1), Alex Schäfer (1) und Thomas Kick (1). Trainer: Irek Luczak, Betreuer: Ottmar Fries. SV Würzburg 05 - SV Weiden 15:6 (0:2, 5:1, 3:2, 7:1) Torfolge:
0:1 Thomas Aigner, 0:2 Thomas Aigner, 1:2 Katona, 2:2 Katona, 3:2 Reichert,
4:2 Donner, 4:3 Dogdu, 5:3 Urquiaga, 6:3 Krüger, 7:3 Kristandt, 7:4 Bronold,
8:4 Donner, 8:5 Schäfer, 9:5 Urquiaga, 10:5 Urquiaga, 11:5 Donner, 12:5
Urquiaga, 13:5 Urquiaga, 14:5 Angerpointner, 14:6 Kick, 15:6 Angerpointner 08.12.05 (prg) Noch im Jahre 2000 trennten drei Klassen die Vereine SV Weiden und SV Würzburg
05. Am Samstag steigt das erste Bayerische Derby der Geschichte beider Vereine. Als
die erste Weidener Mannschaft nach dem Weideraufbau noch mit jugendlichen
Spielern 2000 in der Verbandsliga den Spielbetrieb aufnahm, spielten die
Unterfranken in der 1. Wasserball Bundesliga, drei Ligen lagen also
zwischen den ersten Teams der Vereine. Der
Schwimmverein Weiden befindet sich seitdem permanent in einer Aufwärtsbewegung.
Durchmarsch in die die Oberliga Bayern, sofortiger Aufstieg in die
Regionalliga, sechster Platz in der ersten, vierter in der zweiten und
zweiter in der dritten Regionalliga-Saison bescherten schließlich den Aufstieg
in die zweite Bundesliga. Der
Traditionsverein SV Würzburg erwischte dagegen eine total misslungene
Rückrunde der letzten Saison der Extraklasse und musste die bittere
Abstiegspille schlucken. Somit treffen sich die seit Jahren im Jugendbereich
konkurrierende Vereine zum ersten Mal mit ihren ersten Mannschaften in
einer Runde. Die
Ligazugehörigkeit ist jedoch noch nicht alles, sie bescheinigt nicht das
gleiche Niveau aller Mannschaften. Den Absteiger aus der ersten Bundesliga
und aktuellen Tabellenführer und den Neuling aus der Oberpfalz trennen
nicht nur acht Tabellenränge und 4 Punkte nach den ersten zwei Rundenspiele.
Die Würzburger präsentieren sich in einer Wiederaufsteigerform und führten
die ersten Gegner regelrecht vor. Die
Weidener lieferten zwar sehr ordentliche Spiele in ihren ersten Begegnungen ab,
mussten sich jedoch zwei Mal geschlagen geben. Eine sehr schwere Hürde
erwartet also die Max-Reger-Städter am kommenden Samstag im Wolfgang-Adami-Bad
in Würzburg. Mit
diesem Spiel beginnt eine lange (7 Spiele) Auswärtsserie des Aufsteigers, in
der es sehr schwierig sein wird, überhaupt zu punkten. Diese Phase soll für
die Erfahrung und weitere Vorbereitung des jüngsten Team der
Liga sorgen, bevor die wichtigsten Heimspiele in Weiden die Punkte bringen
sollen. So sieht es auch der Trainingsplan des Trainer vor, um die
Heimspielserie optimal zu nutzen. Die
Verfassung der Mannschaft war jedoch schon in den ersten Spielen überraschend
gut, Trainer Luczak betont seine Zufriedenheit und bittet um Geduld. "Wir
entwickeln uns vom Spiel zum Spiel, unsere Zeit kommt noch", so der Tenor
im Verein. "Mit
der Bronzemedaille der letzten Deutschen Meisterschaft der D-Jugend vor
einer Woche haben wir unsere konsequente Jugendarbeit bestätigt. Wenn die älteste
und auch die jüngste Mannschaft im Verein die besten Ergebnisse erzielen, ist
die Welt nach unserer Wasserball- Philosophie vollkommen in Ordnung. Wir
konzentrieren uns nämlich nicht nur auf die Erfolge der ersten Mannschaft,
kaufen keine Spieler, sondern bemühen uns weiterhin um eine solide Struktur. Deshalb müssen wir auch auf die Erfolge in der Bundesliga warten, sie kommen
jedoch, da bin ich mir sicher", sagt Trainer Luczak zur aktuellen
Lage. Die
Weidener können ohne Druck nach Würzburg reisen, die Erwartungen sind nicht hoch, man will ein gutes Wasserballspiel abliefern, sich gut verkaufen und
die erforderliche Spielerfahrung sammeln. Die Würzburger werden im Moment als
die beste Mannschaft der Liga und sicherer Aufsteiger gehandelt, da können die
Oberpfälzer im gewissen Sinne die Kräfteverhältnisse zur ersten Bundesliga
messen. Die
Weidener konnten ungestört und gut in den letzten Wochen trainieren und werden
auf fast alle Kaderspieler zurückgreifen können. Lediglich der Trainersohn
Bartek, der zu einem Auslandsturnier mit Junioren-Nationalmannschaft verreist
ist, steht dem Team nicht zur Verfügung. Die Voraussichtliche Mannschaftsaufstellung:
Florian Modl im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba,
Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Andreas Jahn, Florian Bronold, Alex Schäfer
und der 16-jähriger Thomas Kick mit seiner DWLII-Premiere. 08.12.05 von Andreas Teicher Der
SV Ludwigsburg wird am Samstag ohne die beiden Routiniers Elmar Golla und
Thorsten Kraut beim Zweitplatzierten der letzten Saison antreten. Wegen
Verletzungen sind momentan noch die Einsätze von Vedran Pirija (Schulter) und
Stefan Wöhrle (Knie) fraglich. SVL-Trainer Armin Süßenbachs Erwartungen sind
daher verhalten: „Dass Golla und Kraut nicht alle Spiele bestreiten, war
bereits vor der Saison klar. Die zusätzlichen Verletzten mindern unsere
Erfolgschancen allerdings gewaltig.“ Dabei könnten die Ludwigsburger nach dem Pokalsieg gegen
den Erstligisten SC Magdeburg selbstbewusst in die Begegnung gegen die SGW
Aqua/Wedding Berlin gehen. Denn der Berliner Trainer Matthias Lorenz muss auf
Marcus Schmitt (Fingerbruch), Nils Kranjac (Schulterverletzung) und Gunnar
Kofahl (beruflich bis zum Jahresende im Ausland) verzichten. Der Saisonbeginn
verlief für die Berliner mit Auswärtsniederlagen gegen Brambauer und Köln entsprechend
schlecht. Für den SVL ist die Situation daher schlecht
einzuschätzen. Süßenbach sieht auch Chancen: „Im Moment ist schwer erkennbar,
welches Team stärker geschwächt ist. Berlin steht nach zwei Niederlagen stärker
unter Druck. Das könnte uns helfen.“ Es könnte also doch noch spannend werden
in Berlin um 18 Uhr. Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart),
Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Thomas Klaue, Stefan Wöhrle,
Hans-Christian Wöhrle, Robert Grohe, Matthias Nagel, Stefan Nagel, Robert
Hoffner, Markus Köhler und Benedikt Hasler.
28.11.05 von Andreas Teicher Der
Verlust von zwei Punkten kam für die Ludwigsburger nicht überraschend. Der
Erstliga-Absteiger SV Würzburg 05 spielte seine schwimmerische Überlegenheit
vor allem zu Beginn aus. So lag der SVL bereits nach den ersten zwei Vierteln
5:0 hinten. Doch dies hätte laut SVL-Trainer Armin Süßenbach vermieden werden
können: „Am Anfang waren wir im Angriff nicht konsequent genug. Wir haben
vorne die Chancen vergeben und hinten die Konter gefangen.“ Die ausgeglichene zweite Spielhälfte belegt laut Süßenbach, dass
die Ludwigsburger bei guter Chancenverwertung auch gegen Würzburg mithalten können.
Für die Ludwigsburger war es außerdem das erste Spiel auf großem Feld. So
spielt Würzburg auf einem 30 Meter langem Feld. Das Ludwigsburger Stadionbad
ist dagegen nur 25 Meter lang. „Es hat einige Zeit gebraucht, bis wir uns im
größeren Becken zurecht fanden,“ erklärt Süßenbach. Bedenkt man, dass Würzburg in dieser Saison zu den
Favoriten gehört, bleibt auch für den SVL ein positives Fazit: Die Mannschaft
hat in der zweiten Spielhälfte an Sicherheit gewonnen und dies könnte sich
bereits in der kommenden Begegnung bezahlt machen. Am kommenden Samstag erwarten
die Ludwigsburger in der zweiten Runde des deutschen Wasserballpokals den
Erstligisten SC Magdeburg. Erfolgreichster Ludwigsburger Torschütze der Begegnung
war Stefan Wöhrle mit drei Treffern. Die weiteren Tore erzielten Matthias Nagel
und Thorsten Kraut. Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar Golla,
Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle (3 Tore), Robert Grohe, Matthias Nagel
(1), Markus Köhler, Fabian Göpfert und Thorsten Kraut (1). 27.11.05 (prg) Die
Wasserballer des Schwimmvereines Weiden bleiben auch nach ihrem zweiten
Spiel in der 2. Bundesliga ohne Punkte. Nach einem Spektakel in der Weidener
Thermenwelt vor guter Kulisse trennten sich am Samstag der Aufsteiger aus der
Oberpfalz und der Aufstiegskandidat aus Niedersachsen mit einem knappen 10:11
Endergebnis. Die
Gastgeber, eingeheizt von der Tanzgruppe MCG´s der Tanzschule "Gedreit",
begannen die Begegnung überraschend stark. Gleich die erste Überzahl wurde
verwandelt, Alex Schäfer war der Schütze des ersten Bundesligatores der
Geschichte im Weidener Schwimmbad. Die darauffolgende Unterzahl konnte
abgewehrt werden, ehe Rico Horlbeck nach einer Soloeinlage den zweiten Treffer
erzielte. 2:0 Zwischenstand nach neunzig Sekunden! Zu dieser Zeit
staunten nicht nur die Zuschauer, die Akteure selbst offensichtlich auch,
denn sie verpassten zu dieser Spielphase noch zwei bis drei Treffer draufzulegen
und ließen den Gegner sich von dem Schock zu erholen. Die Niedersachsen verkürzten
zuerst auf 2:1, der Kapitän der Weidener beantwortete rasch mit einem frechen
Treffer aus der zweiten Linie mit dem nächsten Tor der Hausherren zum
3:1. Gegen Ende des ersten Spielabschnittes gaben die Oberpfälzer das Heft aus
der Hand und kassierten nach numerischen Unterzahlen noch zwei Treffer zum
3:4-Zwischenstand zur ersten Pause. Das
zweite Viertel begann hoffnungsvoll mit einem Strafwurf-Treffer von Thomas Aigner,
der sich nach Aussagen des Trainers zu einem rassigen Mannschaftskapitän
entwickelt. Beide Mannschaften vergaben je eine Überzahl, bevor die Gäste
einen Treffer vorgaben, der jedoch schnell vom Centerverteidiger Dominik Fries
egalisiert wurde. Über den 5:5-Gleichstand konnten sich die 120
begeisterten Zuschauer jedoch nicht lange freuen. Noch vor der Halbzeitpause
musste der Weidener Torwart, Florian Modl zwei mal hinter sich greifen. Die
Teams wechselten mit 5:7 die Seiten. Während
die junge Tanzgruppe mit modernen Tanzeinlagen die Besucher amüsierte,
debattierte Trainer Luczak über die weitere Marschroute mit seinem Team in der
Umkleide. Die
Früchte wurden rasch geerntet. Alex Schäfer verkürzte auf 6:7, Paul Kosiba jagte
den Ball bei einer Überzahl zum 7:7 in die Maschen. Ein ähnlicher
Verlauf, wie zum Anfang des Spiels und auch hier konnte die jüngste Mannschaft
der Liga die entscheidende Chancen nicht nutzen, sondern musste einem 7:9 Rückstand
hinterher schwimmen, wobei beide Treffer nach einer Unterzahl fielen. Kurz vor
Ende des dritten Viertels verlor die SV-Mannschaft ihren besten
Centerverteidiger, Dominik Fries nach seinem dritten persönlichen Foulfehler,
damit wurden die Erinnerungen von vor einer Woche wieder wach. Die
Geschichte des unglücklichen Spiel gegen Laatzen in Hannover (9:10) drohte sich
zu wiederholen. Es war schon wieder der Kapitän, der es mit
seinem dritten Tor zum 8:9 Spielstand zur letzten Pause richten musste. Ein
schneller Gegentreffer dämpfte die Gemüter in der Halle, verunsicherte jedoch Florian
Bronold nicht, der mit seinem ersten Bundesligator zum 9:10 verkürzte. Die
Weidener vergaben die Chance, mit einer Überzahl auszugleichen und
vermissten zudem Glück in dieser Spielphase. Spielerisch überzeugend
agierten die im Schnitt über sechs Jahre jüngeren Hausherren in der
spielentscheidender Phase. "Mit
mehr Erfahrung oder einfach mit ein Bisschen Glück hätten
wir das Spiel in dieser Zeit für uns entscheiden können. Die Truppe
spielte einen guten Wasserball, wurde jedoch dafür nicht belohnt.
Zwei Pfostentreffer und eine vergebene Hundertprozentige wurden mit einem
Gegentreffer bestrafft, dann war es zu spät, das Spiel noch
umzubiegen," äußerte sich der Trainer Luczak direkt nach dem WTW-Krimi. In
der Tat, war die SV-Mannschaft spielerisch überlegen, kassierte jedoch drei
Minuten vor dem Abpfiff den elften Treffer zum 9:11. Sichtlich unbeeindruckt
"Das fasziniert mich an der Truppe" (so der Trainer) spielten
die Max-Reger-Städter weiter und belohnten die Zuschauer mit einem dramatischen
Endspurt. Eine Überzahl wurde sträflich vergeben, die zweite funktionierte
besser, Sven Luczak erzielte den Anschlusstreffer zum 10:11. Eine Minute hatten
die Gastgeber zu spielen, um noch einen Punkt zu retten. Der Ball
konnte nicht rechtzeitig erkämpft werden, dafür kassierte ein Weidener eine
Zeitstrafe. Diese Unterzahl konnte abgewehrt werden, eine Hinausstellung
auf der gegnerischen Seite folgte. Zehn Sekunden reichten jedoch nicht mehr um
den Ausgleichstreffer landen zu können, zumal der SV-Coach keine
taktische Auszeit mehr zur Verfügung hatte. Auch
im zweiten Saisonspiel hatten die Luczak-Schützlinge kein Glück auf ihrer
Seite. Überraschen jedoch immer mehr mit einer runden, soliden
Bundesligaleistung. Nach
Aussagen der Verantwortlichen habe man es sich so nicht vorgestellt. Man
dachte nicht, mit diesen Teams überhaupt mithalten zu können. "Jetzt
sehen wir, dass wir uns auf der gleichen Augenhöhe befinden. Ich bin mit der
Leistung und Moral der Mannschaft äußerst zufrieden. Glücklich bin ich
dennoch nicht. Mit wenig Glück eben, wären wir jetzt nicht vorletzter sondern
sensationell zweiter oder dritter in der Tabelle, so eng liegen Glück und
Realität in einer Liga beieinander", sprach Luczak und betonte, dass
man sich auf dem richtigen Weg befinde. Die folgende Serie der schweren Auswärtsspiele
sollte für die Weiterentwicklung und Erfahrung der Mannschaft dienen, bevor die
Heimspielserie im März mit der geplanten Formspitze für die Punkte sorgen
soll. SV Weiden - FS Hannover 10:11 (3:4, 2:3, 3:2, 2:2) Torfolge: 1:0 Schäfer, 2:0 Horlbeck, 2:1 Bracke, 3:1 Thomas Aigner, 3:2 Covaci, 3:3 Ghita,
3:4 Butikashvilli, 4:4 Thomas Aigner, 4:5 Schill, 5:5 Fries, 5:6 Covaci, 5:7 Ghita, 6:7 Schäfer, 7:7 Kosiba, 7:8 Roth, 7:9 Covaci, 8:9 Thomas Aigner, 8:10
Ghita, 9:10 Bronold, 9:11 Ghita, 10:11 Luczak Sven. SV Weiden-Team: Florian Modl und Julian Wirth im Tor - Thomas
Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner. Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian
Bronold und Alex Schäfer. Trainer: Irek Luczak Betreuer: Bernhard Müller und Ottmar Fries 24.11.05 (prg) Die Enttäuschung verflog schnell: Nach der denkbar knappen 9:10-Premieren-Niederlage am vergangenen Samstag bei der SpVg Laatzen war zwar auch
den Bundesliga-Wasserballern des SV Weiden bewusst, dass in der
Landeshauptstadt ein Sieg mehr als möglich gewesen war, doch bereits auf
der Heimreise Richtung Oberpfalz kehrte die Stimmung in die Mannschaftsbusse zurück.
Am Samstag empfangen die Luczak-Schützlinge zum ersten Heimspiel der Saison um
18 Uhr den Aufstiegsaspiranten Freie Schwimmer Hannover in der heimischen
Thermenwelt und hoffen, gegen den zweiten DWL II -Vertreter aus Hannover Punkte
einfahren zu können. Dazu
wird auch den Zuschauern, die sich das historische erste Bundesliga-Heimspiel
der Weidener Wasserballer nicht entgehen lassen wollen, einiges geboten. So wird
die Tanzgruppe "MCG´s" der Weidener Tanzschule Gedreit, unter der
Leitung von Tina Tkatsch vor und während des Spiels den Gästen in der Weidener
Thermenwelt mit modernen Tanzeinlagen einheizen, während Daniel Ohainski erneut
für die musikalischen Effekte verantwortlich zeichnet. Auf Seiten des
Schwimmvereins hofft man auf eine angemessene Kulisse, die das Live-Erlebnis keine
zwei Meter vom Spielfeldrand und die Dramatik im und außerhalb des Wassers zu
schätzen weiß und der Partie eine unverwechselbare Stimmung verleiht. Einlass
ist ab 17:30 Uhr. Doch
dafür sind auch die Balljäger von der Raiffeisenstraße verantwortlich. Die
SV-Spieler wollen ihrem Publikum ein spannendes Spiel zeigen und von der ersten
bis zur letzten Minute kämpfen. "FS Hannover ist eine sehr starke
Mannschaft. In den letzten drei Jahren wurde das Team radikal verstärkt
und ist besonders körperlich eine der stärksten in der DWLII. Zudem sind die
Niedersachsen sehr erfahren und routiniert, da kann auch die hohe
Auftaktniederlage gegen den SV Würzburg 05 nicht hinwegtäuschen", äußerte
sich SV-Coach Irek Luczak zum Gegner. Tatsächlich gelten die Freien Schwimmer
zu den heißesten Kandidaten für den Aufstieg in die höchste deutsche
Spielklasse und werden von Experten zum Favoritenkreis für die Meisterschaft
gezählt. Zwar unterlagen die Spieler um Trainer Klaus-Dieter Eckhardt im ersten
Spiel der Saison im heimischen Sportleistungs-Zentrum dem Absteiger aus der 1.
Bundesliga SV Würzburg 05 mit 6:13, lieferten jedoch kein schlechtes Spiel ab. Weidens
Trainer Irek Luczak, der nach dem Premieren-Spiel gegen die SpVg Laatzen wie
auch die SV-Mannschaft Gelegenheit hatte die Hannoveraner in der Partie
gegen Würzburg zu beobachten, warnte vor dem Fünften der Vorsaison. Vor Allem
der junge Neuzugang vom Erstligisten W98/Waspo Hannover Ilia Butikashvili (20)
stellt eine große Verstärkung für die Niedersachsen dar. Beim
Vorbereitungsturnier in Hannover gegen vier Zweitligisten zeichnete sich der
George als bester Torschütze aus und auch beim Auftaktspiel gegen den SVW05
zeugten seine drei Treffer von dessen Gefährlichkeit. Neben dem Neuzugang vom
"großen Nachbarn" konnte sich die Mannschaft um Manager
Hans-Dieter Bähre auch die Dienste von vier Braunschweigern sichern. Der
fünfmalige norddeutsche Pokalsieger konnte damit unter anderem den Abgang seines
Torhüters Kristjan Gjulai zum Erstligisten Rote Erde Hamm mit Detlef Klotzsch
egalisieren. Trotz
der Außenseiterrolle wird die Mannschaft des Schwimmvereins Weiden
vehement versuchen, dem Favoriten aus dem Norden ein Bein zu stellen.
"Insbesondere zuhause, mit der Unterstützung unserer lautstarken Fans, können
wir jede Mannschaft der Liga schlagen. Es wird sicherlich ein schweres Spiel
aber wir werden auch gegen die FS Hannover unsere Chancen bekommen und
vielleicht gelingt uns ja ausgerechnet gegen den Aufstiegsaspiranten eine Überrauschung",
so der SV-Coach. Wie
es aussieht kann der 39-jährige Luczak außer seinem Sohn Bartek, der wohl in
der 1. Bundesliga zum Einsatz kommen wird, auf alle Kader-Spieler zurückgreifen
und somit auf eine gelungene Heimpremiere hoffen. Der
SV Weiden spielt voraussichtlich mit: Florian
Modl und Julian Wirth im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak,
Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu,
Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer. 24.11.05 von Andreas Teicher Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen den SV Brambauer müssen die
Ludwigsburger Wasserballer am Samstag zum Erstliga-Absteiger SV Würzburg 05.
Die Würzburger gelten als eine der stärksten Zweitliga-Mannschaften.
SVL-Trainer Armin Süßenbach bleibt gelassen: „Das Spiel kommt zur richtigen
Zeit. In Würzburg stehen wir nicht unter Druck. Wir können uns langsam
einspielen.“ Die heimstarken Würzburger sind vor allem schwimmerisch
stark. Dies unterstreicht auch der neue Ludwigsburger Torwart Laszlo Csanyi, der
letzte Saison noch in Würzburg als Spielertrainer aktiv war. „Wir müssen die
Würzburger Konterspiele verhindern. Dann könnte es interessant werden.“ Armin Süßenbach will in den kommenden Wochen vor allem am
Standardangriff der Ludwigsburger arbeiten: „Die Abwehr stand gegen Brambauer
schon recht stabil. Deshalb sehe ich vor allem beim Centerspiel
Verbesserungspotenzial. Wir müssen erreichen, das der zentrale Angreifer noch
besser in Szene gesetzt wird.“ Nur schade, dass Süßenbach gegen Würzburg
auf den für ein Spiel gesperrten Vedran Pirija verzichten muss. Immerhin stehen Würzburg und Ludwigsburg nach dem ersten
Spieltag auf Platz eins und zwei der zweiten Liga. Würzburg gewann deutlich
beim ebenfalls ambitionierten FS Hannover mit 6:13. Die Zuschauer dürfen sich
also auf das Spitzenspiel der zweiten Liga freuen. Spielbeginn ist 16:30 Uhr in
Würzburg. Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar Golla,
Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Stefan Nagel, Robert Hoffner, Robert
Grohe, Matthias Nagel, Markus Köhler und Thorsten Kraut. 21.11.05 von Andreas Teicher Die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 starteten planmäßig
in die neue Saison der zweiten Wasserball-Bundesliga. Die neuformierte
Mannschaft spielte in den ersten Minuten noch etwas unsicher und geriet anfangs
mit 0:2 in Rückstand. Im weiteren Spielverlauf fanden die Ludwigsburger dann
aber immer besser zueinander und zeigten in einem sehr starken zweiten (4:1) und dritten (4:0)
Viertel ihr Potenzial. SVL-Trainer Armin Süßenbach zeigte sich wenig überrascht
vom Spielverlauf: „Die Anfangsschwierigkeiten zu Beginn kamen im ersten Spiel
nicht unerwartet. Aber die Mannschaft konnte sich schnell auf den Gegner
einstellen und zeigte ab dem zweiten Viertel eine solide Leistung.“ So baute
der SVL die Führung sogar auf 12:4 in der 27. Spielminute aus, bevor die Gäste
aus Brambauer durch vier Treffer im letzten Viertel noch etwas Ergebnis-Kosmetik
zum 12:8 betrieben. Die zwei Neuzugänge Thorsten Kraut und Elmar Golla
trugen mit insgesamt fünf Toren beachtlich zum Ergebnis bei. Begeistert war Süßenbach
auch von seinem neuen Torwart Laszlo Csanyi: „Laszlo spielt aktiv mit. Er ist
nicht nur Torwart. Er ordnet auch die Abwehr und instruiert seine Mitspieler.“
Neben den beiden Neuzugängen trugen sich auch Lokalmatador Robert Grohe mit
drei Treffern, Robert Hoffner (2), Stefan Wöhrle (1) und Kapitän Andreas
Teicher (1) in die Torschützenliste ein. Einziger Wermutstropfen der Begegnung
war die „Rolle“ nach Foul für Vedran Pirija, der damit für das kommende
Auswärtsspiel gegen den Erstliga-Absteiger SV Würzburg gesperrt ist. Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Tino Bernhardt, Jochen Bär, Elmar
Golla (3), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija, Robert
Hoffner (2), Robert Grohe (3), Matthias Nagel, Markus Köhler und Thorsten Kraut
(2). 20.11.05 (prg) Bitterer Auftakt für den Oberpfälzer-Liganeuling. Nach gutem Spiel zwei
Punkte abgegeben. Pech und wenige aber entscheidende Fehler kosten die Weidener die Punkte. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Der
Ligaalltag hat auch für die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden begonnen. Im
ersten Spiel der Bundesligasaison 2005/06 gastierten die SV-ler bei
routinierten Laatzener der SpVg in Hannover. Die Schützlinge des Trainers,
Irek Luczak gingen geschlossen und konzentriert zur Sache, nach dem die
Premiere um 16:30 Uhr im Sport-Leistungs-Zentrum Hannover angepfiffen wurde.
Die Gäste gerieten zwar in der zweiten Spielminute in Rückstand, ließen
sich jedoch damit nicht verunsichern und glichen im direkten Gegenangriff 1:1
durch Hans-Christoph Aigner aus. Nach einer numerischen Unterzahl der
Max-Reger-Städter konnten die Laatzener zwischenzeitig auf 2:1 erhöhen, eher
die Brüder Hans-Christoph und Thomas Aigner mit einem Doppelschlag die erste
Bundesliga-Führung der Weidener in der Geschichte perfekt machten. Die
Hausherren konnten jedoch die nächste Überzahl zum Ausgleich vor der ersten
Viertelpause nutzen. Genau wie der erste Abschnitt, verlief auch der zweite.
Es ging rauf und runter, beide Mannschaften nutzten viele Chancen nicht,
wehrten sich jedoch vor Torverlusten und trennten sich mit 2:2 nach dem
Viertel und 5:5 Zwischenstand zum Seitenwechsel. Direkt
nach dem Seitenwechsel begann die beste Spielphase der Liganeulinge aus
Weiden. Durch die Tore vom Center Alex Schäfer und Rico Horlbeck gingen
die Gäste prompt und überraschend 7:5 in Führung. Leider versäumten die
Luczak-Schützlinge in dieser Spielphase den Sack zu zumachen und vergaben
einige Chancen, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Dagegen erholten
sich die Gastgeber vom zwischenzeitigen Schock und schafften noch in der
letzten Sekunde des vorletzten Viertels den Ausgleich zum 7:7. Sichtlich
beeindruckt begannen die Weidener den letzten und entscheideneden
Spielabschnitt und kassierten relativ rasch zwei Gegentreffer zum
zwischenzeitigen 9:7 für die SpVg. Wobei der zweite Treffer absolut
unerwartet durch einen Abpraller eines "Verzweiflungsschusses"
fiel. Pech, das Spiel schien gelaufen zu sein, doch auch die Gäste
bewiesen Moral und schafften mit einem Zwischenspurt und zwei gut
ausgespielten Überzahlen und dem zweiten Doppelschlag der
Aigner-Brüder in dieser Partie den 9:9 Ausgleich gute zwei Minuten vor
dem Abpfiff. Genau zur dieser Zeit begann die kritische und spielentscheidende
Phase. Als
der starke Centerverteidiger, Dominik Fries zum dritten Mal und dadurch bis
Spielende das Wasser nach einem persönlichen Fehler verlassen musste,
wurde ein Ersatzspieler bereit gestellt, der jedoch zu früh und
dadurch unerlaubt ins Spiel wiedereintrat. Dieser
Regelverstoß wird nach der WB mit einem Straffwurf geahndet, diesen nutzten
die Gastgeber auch zur 10:9 Führung. Diesen Spielstand konnte die sichtlich
durch das Geschehen beeindruckte,junge SV-Mannschaft nicht mehr umbiegen und
verlor schließlich unglücklich ihre Ligapremiere. "Wir
haben uns hier, zu unserem Debüt sehr gut verkauft. Ein Unentschieden wäre
vollkommen leistungsgerecht und auch zwei Punkte waren möglich. Leider,
konnten wir unsere stärkste Spielphase nach dem Seitenwechsel nicht
entscheidend nutzen, obwohl wir die Chancen hatten, uns mit 4 oder sogar 5
Toren abzusetzen. Das Team bewies gegen Ende des Spiels Moral, in der
entscheidenden Endphase verlor es jedoch die Nerven und musste einen unglücklichen Gegentreffer
und einen schmerzlichen Strafwurf hinnehmen. Schade, aber so ist es im
Ligabetrieb. Starke Phasen musst man eiskalt nutzen, um Pech und
Schicksalsschläge besser wegstecken und überstehen zu können, da spielt
auch Erfahrung eine große Rolle, die werden wir mit der Zeit bekommen.
Die Stimmung und Teamgeist ist vorbildlich, so macht die Arbeit mit der Truppe
Spaß..." äußerte sich der Trainer Irek Luczak direkt nach dem Spiel. Den
Berichten des Pressewartes des Deutschen Schwimmverbandes, Claus Bastian (
Quelle: swim & more des DSV) nach stellt der Schwimmverein Weiden mit
21,8 Jahren die jüngste Stammspielermeldung aller bisherigen Zweitligisten,
wobei der Altersdurchschnitt des Teams von ersten Ligaspiel bei 20,9 und des
Gesamtkaders sogar bei 19,7 liegt. Diese Altersstruktur lässt auf eine
erfolgreiche Zukunft hoffen. "Andere
verstärken sich, wir entwickeln uns", hörte man aus den Reihen
der Oberpfälzer, die in der Nachwuchsarbeit unermüdlich scheinen. SpVg Laatzen - SV Weiden 10:9 (3:3, 2:2, 2:2, 3:2) Torfolge: 1:0 Möller, 1:1 Hans-Christoph Aigner, 2:1 Polvorino, 2:2 Hans-Christian Aigner, 2:3
Thomas Aigner, 3:3 Möller, 4:3 Sporleder, 4:4 Schäfer, 5:4 Hehne, 5:5 Fries, 5:6 Schäfer,
5:7 Horlbeck, 6:7 Sporleder, 7:7 Müller, 8:7 Möller, 9:7 Möller, 9:8 Thomas Aigner, 9:9 Hans-Christian Aigner, 10:9 Dohle SV Weiden: Florian Modl im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba,
Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold, Alex Schäfer und Bartek Luczak Trainer: Irek Luczak Betreuer: Bernhard Müller und Ottmar Fries Das nächte Spiel der Weidener Mannschaft findet am 26.11.05 in der Weidener
Thermenwelt statt. Der Anpfiff ist um 18:30 Uhr, ein gesonderter Vorbericht folgt. 18.11.05 von Mirko Arntzen Jens Giesen (32 Jahre, seit 1996 beim DSV98), der von seinen Mitspielern nur
liebevoll "Opa" genannt wird, übernimmt die Kapitänsbinde von
Christian Koke. Koke der schon seit August das Amt des Team-Managers übernommen hat, war von
1998-2005 Spielführer. In seiner ersten Saison 1997/98 als Kapitän schaffte
der DSV98, damals noch unter dem Trainer Uwe Sterzik, den Aufstieg in die erste
Liga. Dies, so hofft der DSV98, soll auch ihrem neuen Kapitän Jens Giesen
gelingen: Im 1. Amtsjahr - Aufstieg in die 1. Liga! 17.11.05 (prg) Endlich ist es soweit: Nach jahrelangem Träumen, dem sensationellen Aufstieg
im Juli und drei Monaten harter Vorbereitung greifen die Wasserballer des
Schwimmvereins Weiden kommenden Samstag endlich in die Deutsche Wasserball
-Liga II (2. Bundesliga) ein. Zum Auftakt muss die Luczak-Truppe nach
Hannover zur Sportlichen Vereinigung Laatzen, dem Sechsten der vergangenen
Saison (16:30 Uhr, Sportleistungszentrum Hannover). "Es
ist für uns das erste Spiel in einer unbekannten Liga gegen einen unbekannten
Gegner. Es ist schwierig hier eine Prognose abzugeben. Wir wollen schon beim
Auftakt unsere Chancen nutzen und hoffen natürlich auf einen Sieg", so
SV-Trainer Irek Luczak vor dem Liga-Debüt. In vier Vorbereitungsspielen
gegen den 1. FC Nürnberg sowie dem tschechischen Klub KVS Pilsen Waterpolo
konnte der SVW viele Fehler abstellen und sich neben dem harten Training durch
die Spielpraxis weiterentwickeln. Der Neuzugang Andreas Jahn vom TSV Nema
Netzschkau konnte überzeugen und integrierte sich bereits nahtlos in die
Mannschaft. Nach drei Monaten harter Vorarbeit brennen die Balljäger aus der
Reger-Stadt nun förmlich auf das erste Spiel im nationalen Zwölferfeld,
zumal sie keine Verletzungssorgen plagen. Auch Trainer-Sohn Bartek Luczak
wird aus Krefeld nach Hannover reisen, um mit seinem Zweitstartrecht seinen
Heimatverein zu unterstützen. "Wir
wollen vor Allem Spaß haben in der Liga. Ich denke so stellt sich der Erfolg
von alleine ein. Wir haben hart gearbeitet und nun wollen wir sehen ob wir
reif sind für die Bundesliga", äußerte sich Luczak. Dass
mit der SpVg Laatzen ein Gastgeber den SV Weiden empfängt, der in der
vergangenen Saison die zweitbeste Verteidigung der Liga stellte (hinter
Meister SC Magdeburg), erleichtert die Aufgabe für den Schwimmverein natürlich
nicht, obwohl die Hannoveraner vor Allem im Angriff stark geschwächt
scheinen. Der Abgang der beiden Topscorer Marcel Jünemann (SG Neukölln) und
Björn Schuklies (Waspo Hannover) in die erste Bundesliga stellt eine große Lücke
in der SpVg-Offensive dar. Außerdem muss die Truppe um Trainer Marcus
Elbrecht auch auf den 20jährigen Christoph Hachmeister verzichten. >
Die
Abgänge sollen zwei junge Neuzugänge vom "großen Bruder" Waspo
Hannover ersetzen: Alexander Traue (20) und Lars Sporleder (22) setzten den
Altersdurchschnitt der Laatzener unter 22 Jahre und Trainer Elbrecht sieht
sich dabei vor ein ähnliches Problem gestellt wie die Weidener
Verantwortlichen: "Junge Teams neigen dazu, nach vorne zu stürmen. Da
ist es gut, dass ich mit Marcello Polverino und Andreas Politze zwei
Routiniers in der Mannschaft habe, die Ruhe in die Verteidigung bringen." Die
SpVg Laatzen, die bereits seit einigen Jahren mit dem Erstligisten Waspo
Hannover kooperiert, setzt vor Allem auf die Jugendarbeit, wie der SVW auch.
In den vergangenen Jahren fanden sich immer wieder Mannschaften der Laatzener
in der deutschen Spitze und kämpften oft gegen Jugendteams der Weidener um
nationale Ehren. Am
vergangenen Wochenende absolvierten die Laatzener gemeinsam mit vier anderen
Mannschaften der DWLII ein Vorbereitungsturnier in eigener Halle. Der vierte
und letzte Platz, ohne Punktgewinn, hinter SV Brambauer, Poseidon
Hannover und FS Hannover beflügelte die Mannschaft keineswegs,
erleichtert jedoch die Aufgabe der Weidener am ersten Spieltag nicht
wesentlich. Die Oberpfälzer wissen einfach im Moment nicht, wo sie in ihrer
Konkurrenzfähigkeit einzustufen sind. Es
kann spannend werden ... Die
Mannschaftsaufstellung zum Saisonstart:

Voll entspannt vor dem
ersten DWL-Sieg: SV Krefeld 72
SV Ludwigsburg
verliert im dritten Viertel
10:13-Niederlage gegen SV Krefeld trotz 8:3 Halbzeitführung
Am Respekt vor großen Namen gescheitert
Neuling Weiden verliert 14:9 gegen
Esslingen / in der ersten Spielhälfte wie gelähmt
Gegen Traditionsverein, Aufstiegsfavorit
und Nationalmannschafts-Kapitän
Weidener Bundesliga-Wasserballer beim SSV
Esslingen krasser Außenseiter
SV Ludwigsburg empfängt Aufsteiger
Krefeld
- und will sein Punktekonto wieder
ausgleichen
Bundesligakader des DSV98 muss Abgänge verkraften
Büschler nimmt Auszeit und Kretschmer
erklärt Rücktritt aus Bundesligakader
SV Ludwigsburg verschläft die ersten 18
Minuten
10:9-Niederlage gegen Hamburg trotz
beachtlicher Aufholjagd
SV Ludwigsburg zum Jahresauftakt nach
Hamburg
Kann sich der SVL in der oberen
Tabellenhälfte etablieren?
Ein weiteres Kapitel der Weidener Erfolgsstory
Vergangene Spiel-Saison war wieder die
erfolgreichste
SV Weiden: Pechvogel der Liga
SVW überwintert nach drei
Ein-Tore-Niederlagen mit roter Laterne
SV Ludwigsburg schlägt SV Weiden
11:10-Seig sichert Platz 6 zur Winterpause
Beachtlich geschlagen, aber nicht gut
genug für den Sieg
SV Weiden unterliegt SV Ludwigsburg mit
einem Treffer
SV Ludwigsburg empfängt Aufsteiger SV
Weiden
- und will das Punktekonto zur
Weihnachtspause ausgleichen
Weidens Wasserballer kämpfen um den Titel "Mannschaft
des Jahres"
Online-Stimmabgabe bis zum 4. Januar 2006 möglich
SV Weiden will Ludwigsburg ärgern
Weidener Wasserballer am Samstag beim Pokal-Killer SV
Ludwigsburg
SV Ludwigsburg
unterliegt beim Vizemeister
9:4 (1:2/ 3:0/ 3:1/ 2:1) gegen die SGW Aqua/Wedding Berlin
Spitzenreiter zu stark für den Aufsteiger
Weiden unterliegt Würzburg deutlich mit
15:6
SV Weiden zum ersten richtigen Derby nach
Würzburg
Schwerstaufgabe beim Tabellenführer
SV Ludwigsburg zu Gast beim Vizemeister
Mit geschwächter Mannschaft zur SGW
Aqua/Wedding Berlin
SV Ludwigsburg zahlt Lehrgeld
10:5-Niederlage beim SV Würzburg 05
Weidens Wasserballer wieder ohne Glück
Mit 10:11 dem Aufstiegsaspiranten FS
Hannover unterlegen
Erstmals Bundesliga-Wasserball in der
Thermenwelt
Weiden empfängt Aufstiegsaspirant FS
Hannover
SV Ludwigsburg zu Gast beim Favoriten
Am Samstag um 16:30 beim SV Würzburg
Auftaktsieg für Ludwigsburg
12:8-Erfolg gegen SV Brambauer
Weiden knapp an der Überraschung vorbei
Der Aufsteiger unterliegt Laatzen
unglücklich mit 9:10
Der DSV98 startet mit einem neuen Kapitän
in die letzte Zweitliga-Saison
Nach Hannover zum Bundesliga-Auftakt
Weidener Wasserballer reisen am Samstag
zur SpVg Laatzen
Trainer: Irek Luczak.
Betreuer: Bernhard Müller und Ottmar Fries
17.11.05
von Andreas Teicher
Nach über vier Monaten offizieller Pause steigen die Ludwigsburger Zweitliga-Wasserballer am Samstag erstmals wieder zu einem offiziellen Rundenspiel ins Wasser. SVL-Trainer Armin Süßenbach schätzt seine Mannschaft dieses Jahr stärker ein als in der vergangenen Saison: „Die Neuzugänge Thorsten Kraut, Elmar Golla (beide SV Cannstatt), Benedikt Hasler (SSV Freiburg) und unser neuer Torwart Laszlo Csanyi (SV Würzburg 05) sind eine sehr gute Verstärkung.“
Die Ludwigsburger erwarten die Saisoneröffnung mit Spannung. Schließlich musste der SVL letztes Jahr zwei Punkte beim Heimspiel gegen den SV Brambauer abgeben. Das Auswärtsspiel konnten die Ludwigsburger dann zwar für sich entscheiden. Ein gewisser Unmut ist Süßenbach aber auch heute noch anzumerken, wenn er auf die Niederlage zu Beginn der letzten Saison angesprochen wird. Der SV Brambauer konnte für die neue Saison jeweils zwei neue Spieler vom Erstligisten Rote Erde Hamm und vom Zweitliga-Absteiger TV Werne dazu gewinnen. Süßenbach erwartet ein spannendes Spiel: „Auch Brambauer ist eindeutig stärker einzuschätzen als letzte Saison.“
Neben den Spielerkadern haben sich auch einige Spielregeln geändert. Die Spielzeit beträgt nur noch vier mal acht Minuten gegenüber vier mal neun zuvor. Die Angriffszeit wurde von 35 auf 30 Sekunden verkürzt. Freiwurf aus der Ecke nach einem Wurf ins Aus gibt es nur noch, wenn der Torwart den Ball ins Aus geleitet hat. Hat ein Verteidiger den Ball zuletzt berührt, geht der Ball in den Besitz der verteidigenden Mannschaft über. Strafwürfe werden nun aus 5 Meter Entfernung ausgeführt. Auch eine Freiwurf nach Foul darf ab 5 Meter Entfernung direkt ins Tor geschossen werden. Diese Änderungen sollen dazu beitragen, dass mehr Tore fallen, das Spiel schneller und für die Zuschauer attraktiver wird.
Zusätzlich zu den Regeländerungen steht auch eine Umstrukturierung der ersten und zweiten Bundesliga bevor. Voraussichtlich nächstes Jahr wird die erste Liga von 10 auf 16 Mannschaften erweitert. Für die Zweitligaclubs bedeutet das, dass die ersten vier Mannschaften dieser Saison automatisch aufsteigen werden und der fünfte und sechste in die Relegation um den Aufstieg muss. Damit ergeben sich auch für den SV Ludwigsburg reale Aufstiegschancen. Die Verantwortlichen wollen sich aber bis jetzt noch nicht auf eine klare Linie festlegen. „Wir werden erst mal die Hinrunde spielen und die Situation dann auch hinsichtlich eines möglichen Aufstiegs bewerten,“ erklärt Süßenbach vorsichtig.
Der SV Ludwigsburg hat sich bereits beim Freundschafts-Turnier in Salzburg und beim Trainingslager in Zagreb auf die neue Situation eingestellt. Am Samstag um 18:30 Uhr können sich auch die Zuschauer im Stadionbad ein Bild davon machen.
Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Laszlo Csanyi (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Thorsten Kraut, Elmar Golla, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Tino Bernhardt, Robert Grohe, Matthias Nagel und Markus Köhler. Der 13. Spieler wird erst am Samstag nominiert.
16.11.05
Weiden. (mr) Sie wollen auf keinen Fall baden gehen: Am Samstag nehmen die Wasserballer des SV Weiden ihre erste Zweitliga-Saison in Angriff. Zum Auftakt geht die Reise zur SpVgg Laatzen nach Hannover. In dieser Woche hat die Mannschaft nochmals richtig rangeklotzt. Im Interview spricht Trainer Irek Luczak über seine Erwartungen, die Konkurrenz zu anderen Sportarten und seine ausgeschlafenen Jungs ...
Die Wasserballer sind wohl das einzige Team in Weiden und Umgebung, das schon in aller Herrgottfrüh trainiert. Wie bringen Sie die Jungs jeden Mittwoch schon um sechs Uhr morgens ins Becken?
Luczak: Ob da alle Lust haben, wage ich zu bezweifeln. Vor allem nachdem sie schon am Dienstagabend Training hatten. Auch wenn sie nicht besonders begeistert kommen, im Laufe des Trainings legt sich das. Und dann sind alle froh, dabei gewesen zu sein.
Seit Ende August läuft die Vorbereitung. Wieviel Stunden haben ihre Jungs seitdem trainiert?
Luczak: So genau kann ich das jetzt nicht sagen: Aber ich rechne mal zusammen, was wir in der Woche machen. Da kommen sie schon im Schnitt auf zwölf bis 16 Stunden Training.
Wenn man die Trainingsintensität sieht, ist das fast Profisport?
Luczak: Man muss das langsam so betrachten. Wenn wir uns nicht professionell vorbereiten, würden wir bald ein Niveau haben, an dem es nicht weitergeht. Wir wollen uns einfach als Team entwickeln. Wir wollen den Jugendlichen Vorbild geben, ihnen zeigen, hier entwickelt sich etwas.
Wird speziell trainiert?
Luczak: In den Saisontrainingsplan habe ich zwei Spitzen eingebaut. Diese Spitzen wollen wir immer zu den wichtigsten Spielen erreichen. Wir haben zum Beispiel eine Heimspielserie im März, da wollen wir die erste Spitze erreichen. Und wir haben auch noch wichtige Spiele im Mai, Juni. Da soll die zweite Spitze kommen. Schnelligkeit und Wendigkeit werden kurz vor der Formspitze trainiert. Jetzt sind wir noch lange nicht soweit.
Drei Abgängen steht nur ein Neuzugang gegenüber? Sehen Sie da keine Probleme?
Luczak: Björn Koloseike ist zurück nach Augsburg, Florian Dachauer zum Studieren nach Hannover, Christian Mesner hat aufgehört. Wir haben mit Andreas Jahn nur einen Neuzugang. Das heißt für uns einfach, die Jugendarbeit weiter zu betreiben, um Ergänzungen zu bekommen. Die Jungen rücken schon nach. Wir haben vier 16-Jährige im erweiterten Kader. Die werden ihre Einsatzminuten bekommen.
Welche Erwartungen haben Sie an die Zweitliga-Saison?
Luczak: Die ersten fünf steigen nach der Umstrukturierung nach dieser Saison in die erste Liga auf. Wenn wir unter den besten zehn im Zwölferfeld wären, wäre das in Ordnung. Dann wären wir auch im nächsten Jahr in Liga zwei. Freilich wäre die Chance da, auf Anhieb in Liga eins aufzusteigen. Aber man muss realistisch bleiben. Aber ich denke schon, dass wir mit dem ein oder anderen Spitzenteam mithalten können.
Wo sind die Stärken Ihres Teams, wo sind die Schwächen?
Luczak: Die Stärken sind sicherlich die Unbekümmertheit und die schwimmerischen Fähigkeiten. Probleme haben wir im Zweikampfbereich, da fehlt die Routine. Da fehlt die Schlitzohrigkeit von älteren Spielern.
Basketball boomt in Weiden, zum Eishockey gehen regelmäßig mehr als 1200 Zuschauer. Warum sollen die Leute zum Wasserball gehen?
Luczak: Die sollen kommen, weil es bei uns immer spannend ist und immer zur Sache geht. In der Thermenwelt kann man halt nicht so viele Leute unterbringen. Beim Bau des Bades hat keiner an den Sport gedacht. Wir haben keine Tribünen, helfen mit Gartenstühlen aus. Wir sind aber nicht neidisch auf die anderen Sportarten. Wir erkennen die Leistung der anderen an. Wir wissen aber auch, dass wir nicht weniger leisten.
Wieviel Fans erwarten sie pro Spiel?
Luczak: Ich sage mal, wenn wir 200 Zuschauer bekommen, sind wir zufrieden. Zuletzt waren es im Schnitt 100, 150. Aber wenn bei uns 100 Leute da sind, entwickelt sich in diesem Bad eine tolle Atmosphäre. Man hat das Gefühl wie in einer Halle mit 1000 Leuten. Die Zuschauer sitzen direkt am Wasser, sie müssen nicht über mehrere Reihen gucken. Das ist ein richtiges Liveerlebnis, da wird man auch schon mal mit Wasser voll gespritzt.
Quelle: o-netz.de (Der neue Tag vom 17.11.05)
13.11.05
(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden absolvierten am vergangenen Wochenende ihre letzten Vorbereitungsspiele zur neuen Saison der 2. Bundesliga. Eine Woche vor Auftakt in Hannover (gegen SpVg Laatzen) gewannen die Oberpfälzer mit 19:9 in Pilsen und 15:9 in Weiden gegen den 1. FC Nürnberg.
Sichere und geschlossene Mannschaftsleistung in Tschechien
Nach dem deutlichen 20:10 Sieg in Weiden vor einer Woche waren die Kräfteverhältnisse eigentlich schon vor dem Anpfiff in Pilsen klar. Trainer Luczak legte jedoch großen Wert auf den Testcharakter auf dem großen Feld in der Schwimmhalle "SLOVANY", denn auch die Laatzener verfügen über diese Spielfeldgröße. Außerdem war ihm der Trainingseffekt gegen eine körperbetont spielende Mannschaft sehr wichtig. Die Weidener überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Harmonie der Mannschaft machte sich sowohl beim Einschwimmen als auch im und nach dem Spiel deutlich. Das Team kontrollierte über die gesamte Spielzeit das Geschehen im Wasser und schlug schließlich mit 19:9 (5:1, 3:2, 6:2, 5:4) den Gastgeber. Einige Fehler in der Verteidigung und im Abschluss machen dem Trainer noch Sorgen, spielerisch können schon Fortschritte gegenüber der vorherigen Trainingsspiele verzeichnet werden. Das Spiel konnte mit einem nur fast kompletten Kader bestritten werden. Neuzugang Andreas Jahn und die beiden Ersatztorhüter, Julian Reiß und Julian Wirth mussten wegen Krankheit pausieren.
Mit viel Mühe gegen die dezimierten Baraccudas
Die Generalprobe am Tag danach in Weiden lief nicht mehr so harmonisch ab. Obwohl die Nürnberger vom 1.FC "Baraccudas" auf 4-5 Stammspieler verzichten mussten und ersatzgeschwächt in Weiden antraten, taten sich die SV-ler unnötig schwer und wirkten über lange Strecken müde. Vor allem die Abschlussschwäche und Abstimmung in der Abwehr machte dem Bundesligaaufsteiger zu schaffen. Nach dem gerade noch akzeptablen ersten Viertel (3:1) kamen zwei schlechte Abschnitte (1:2, 4:4), die den Trainer sichtlich verärgerten. Erst im letzten Spielabschnitt bekamen die Zuschauer einige schöne Spielzüge zu sehen. Die konditionelle Verfassung gegenüber den ersatzgeschwächten Gästen machte sich dann bmerkbar und brachte mit 7:2 in diesem Viertel das Endergebnis von 15:9 Toren.
"Vom Gesamtverlauf her war die Leistung in dieser Begegnung nicht zufriedenstellend, das Ergebnis in so einem Testspiel ist wenig aussagekräftig, die Abschlussschwächen und Abstimmungsfehler müssen wir noch abgeschaffen, sonst sind wir in der 2. Bundesliga nicht konkurrenzfähig genug", sagte Irek Luczak direkt nach dem Spiel. "Die Saison beginnt zwar schon in einer Woche, endet jedoch erst im Juni. Die wichtigsten Spiele werden im Frühjahr kommen und gerade zu dieser Zeit müssen wir die Formspitze erreichen", fügte er zur Aufmunterung hinzu.
Mit Spannung wird der Ligastart am kommenden Samstag in Laatzen und eine Woche später in Weiden gegen die FS Hannover erwartet, gesonderte Berichte folgen./font>
12.11.05
(prg) Kurz vor dem Start der 2. Wasserball-Bundesliga richten sich in Weiden die Blicke vor Allem auf den Auftaktgegner SpVg Laatzen. Dieser veranstaltet an diesem Wochendende, während der SV Weiden gegen den KVS Pilsen Waterpolo und den 1. FC Nürnberg testet, ein Viererturnier im Sportleistungszentrum Hannover. Nachdem die Laatzener bereits letzte Woche ein reines Zweitligaturnier in Brambauer bestreiten konnten, empfangen die Sechsten der vergangenen Saison mit den FS Hannover, dem Duisburger SV 98 und dem SV Brambauer erneut drei Ligakonkurrenten. Nachfolgend eine Übersicht aller DWLII -Teams der Saison 2005/2006
Wasserball: DWL II 2005/2006
SV Würzburg 05 - Absteiger
Trainer: Jürgen Helmschrott (39/seit 1.8.2005) - für Laszlo Csanyi (zum SV
Ludwigsburg)
Zugänge: André Atzert (Wasserfreunde Fulda)
Abgänge: Marco Jäger (1. FC Nürnberg), Julia Fleck (SG Neukölln), Laszlo
Csanyi (SV Ludwigsburg)
Stammspieler: Peter Wolf, Philipp Kilian, Johannes Donner, Simon Stier, Sven
Kristandt, Holger Quast, Stephan Reichert, Inaki Urquiaga
Saisonziel: Aufstieg (2005: Absteiger aus DWLI)
Spielstätte: Wolfgang-Adami-Vereinsbad
SG Wasserball Aqua/Wedding Berlin
- (neue Startgemeinschaft des SC Wedding und SV Aqua
Berlin)
Trainer: Matthias Lorenz (28/seit 1.11.2001)
Zugänge: Tim Höhne, Alexander Koch, Robert Stüber (alle SG Neukölln/Zweitstartrecht),
Dennis Herhausen (Wasserfreunde Wuppertal)
Abgänge: Victor Sanchez (SSV Esslingen)
Stammspieler: Tim Höhne, Gunnar Kofahl, Gregor Gorski, Ulrich Häntschel, Jakob
Krebs, Sebastian Mischur, Mario Krapp, Marcin Stachowiak, Danilo Skecic
Saisonziel: Platz eins bis drei (2005: zweiter Platz)
Spielstätte: Kombibad Seestraße
Duisburger SV 1898
Trainer: Bernd Weyer (50/seit 1.9.1999).
Zugänge: Sven Geburtig, Marc Herber, Maik Cioni (alle Blau-Weiß Bochum), Guido
Niechcial, Marco Mischel (beide Bayer Uerdingen)
Abgänge: Christian Jürgens, Christian Malorny (beide Krefeld 72)
Stammspieler: Marc Henrichs, Lennart Kessler, Mirco Schott, Carsten Jocks,
Christoph van Bürck, Sven Geburtig, Jens Giesen, Jens Standke, Christian Koke
Saisonziel: Platz eins bis drei (2005: dritter Platz)
Spielstätten: Schwimmstadion Duisburg (Winter) und Vereinsfreibad Wedau
(Sommer)
SSV Esslingen
Trainer: Vaso Aleksic (49/seit 1.8.2005) - für Marco Covi
Zugänge: Tracy Rydr, Karl Liessmann (beide Sydney Sharks/Australien), Robert
Roth, Julius Theile (beide SV Cannstatt), Ernesto Priol Bicet (Abus Dessau),
Tobias Rheude, Jakob Arndt (SC Neustadt), Viktor Sanchez (Mexiko)
Abgänge: Marius Szeles (zurück zum SC Neustadt)
Stammspieler: Ilja Lifschitz, Markus Hahn, Oliver Zeile, Tiberius Casper, Rafal
Wocik, Patrick Weissinger, Janos Oszvald, Axel Heintel, Axel Hänchen.
Saisonziel: Aufstieg (2005: vierter Platz)
Spielstätten: Inselbad Stuttgart-Untertürkheim, Merkelsches Hallenbad
(Winter), Inselbad Esslingen (Sommer)
Freie Schwimmer Hannover
Trainer: Klaus-Dieter Eckhardt (43/seit 1.8.2004).
Zugänge: Michael Weiser, Gabor Kollar, Detlef Klotzsch, Christopher Oehming
(alle Eintracht Braunschweig), Ilia Butikashvili (W98/Waspo Hannover)
Abgänge: Kristja Gjulai (Rote Erde Hamm), Christian Ziegenbein (Hellas
Hildesheim), Zeljko Vrzina (Ziel unbekannt)
Stammspieler: Detlef Klotzsch, Valentin Covaci, Michael Weiser, Karsten Schill,
Eric Werner, Ilia Butikashvili, Frank Schuklies, Constantin Ghita.
Saisonziel: Platz fünf (2005: fünfter Platz)
Spielstätte: Sportleistungszentrum Hannover
Spiel-Vereinigung Laatzen
Trainer: Holger Rähse (28/seit 1.8. 2005) teilt sich Verantwortung mit Marcus
Elbrecht (32/seit 1.8.1998).
Zugänge: Lars Sporleder, Alexander Traue (beide SG W98/Waspo Hannover), Ingo
Peper (Eintracht Braunschweig)
Abgänge: Marcel Jünemann (SG Neukölln), Björn Schuklies (SG W98/Waspo
Hannover)
Stammspieler: Thomas Baier, Jörg Hehne, Andreas Politze, Alexander Knapp, Lars
Sporleder, Christoph Hachmeister, Ingo Peper, Ramon Dohle, Marcello Polverino
Saisonziel: Platz im Mittelfeld (2005: sechster Platz)
Spielstätten: Sportleistungszentrum Hannover (Winter) und Volksbad Limmer
(Sommer)
SV Rhenania Köln
Trainer: Marco Räde (33/seit 1.8.2003)
Zugänge: Eray Abaci (Poseidon Hamburg), Max Michel (SC Hürth), Philipp Behrens
(Krefeld 72), Stefan Sanft (SV Stolberg), Dennis Pierry (SSF Bonn)
Abgänge: Benjamin Redder, Daniel Junker (beide ASC Duisburg)
Stammspieler: Jürgen Ignatzky, Mark Aheimer, Herbert Wirth, Andreas Althaus,
Bernhard Althaus, Oliver Pütz, Martin Crump, Alessandro Piccinnini.
Saisonziel: Klassenverbleib (2005: achter Platz)
Spielstätte: Leistungszentrum Köln-Müngersdorf
SV Ludwigsburg
Trainer: Armin Süßenbach (36/seit 1.8.2004)
Zugänge: Elmar Golla, Thorsten Kraut (beide SV Cannstatt), Benedik Hasler,
Maksim Gabei (SSV Freiburg), Laszlo Csanyi (Würzburg 05),
Abgänge: Luka Prelic (Aegir Uerdingen)
Stammspieler: Laszlo Csany, Andreas Teicher, Vedran Pirija, Robert Grohe,
Matthias Nagel, Elmar Golla, Thorsten Kraut, Laszlo Polyak, Jochen Bär
Saisonziel: oberes Drittel (2005: neunter Platz)
Spielstätten: Stadionbad (Winter) und Freibad Hoheneck (Sommer)
SV Poseidon Hamburg
Trainer: Manfred Pudler (51/1.8.2004)
Zugänge: Jonas Pieper (Sportteam Hamburg), Sven Reinhardt (W98/Waspo Hannover)
Abgänge: Eray Abaci (Rhenania Köln)
Stammspieler: Lars Hinkelmann, Rasmus Thönessen, Marc Lebenhagen, Matthias
Goritzka, Simon Lohrer, Alexander Karner, Adrian Röhl, Erdal Abaci, Jonas
Pieper
Saisonziel: siebter Platz (2005: zehnter Platz)
Spielstätten: Landesleistungszentrum Dulsberg (Winter) und Vereinsfreibad
Olloweg (Sommer)
SV Brambauer 1950
Trainer: Norbert Siemund (51/seit 1998).
Zugänge: Bernd Plohmann, Dennis Brocke (beide TV Werne 03), Olaf Bispinghoff,
Daniel Mennes (beide Rote Erde Hamm)
Abgänge: Adrian Lederer (altersbedingter Rücktritt)
Stammspieler: Stefan Janyga, Marko Lang, Roman Reek, Dennis Adler, Patrick
Siemund, Daniel Mennes, Alexandru Arsene, Olaf Bispinghoff, Dennis Brocke.
Spielstätten: Gesamtschule Kamen, Traglufthalle Gladbeck (Winter) und
Warmfreibad Brambauer (Sommer)
Saisonziel: einstelliger Platz (2005: elfter Platz)
SV Krefeld 72 - Aufsteiger
Trainer: Werner Stratkemper (56/seit 1.8.1996)
Zugänge: Christian Jürgens, Christian Malorny (beide Duisburg 98), Andra Müller,
Michael Söhlke (beide Duisburg 98), Marcel Lüttges (Bayer Uerdingen)
Abgänge: Thomas Abeling (SC Kreuzlingen/Schweiz)
Stammspieler: Marcel Lüttges, Chistian Jünemann, Jörg Valder, Holger Franz,
Mathias Lebens, Matthias von Beckerath, Christian Jürgens, Michael Söhlke
Saisonziel: Klassenverbleib (2005: Aufsteiger Regionalliga West)
Spielstätten: Badezentrum Bockum (Winter) und Vereinsfreibad (Sommer)
SV Weiden - Aufsteiger
Trainer: Irek Luczak (39/seit 1.8.2000)
Zugänge: Andreas Jahn (Nema Netzschkau)
Abgänge: Björn Koloseike (zurück zum SV Augsburg)
Stammspieler: Florian Modl, Thomas Aigner, Dominik Fries, Paul Kosiba,
Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Florian Bronold, Alex Schäfer, Andreas
Jahn.
Saisonziel: unter den ersten zehn (2005: Aufsteiger aus der Regionalliga Süd)
Spielstätten: Weidener Thermenwelt (Winter) und Schätzlerbad (Sommer)
10.11.05
(prg) Das kommende Wochenende wird in der Weidener Thermen Welt ganz im Zeichen des Wasserballs stehen. Insgesamt acht Begegnungen werden am Samstag und Sonntag gespielt.
Zwischenrunde Deutsche D-Jugend-Meisterschaft
In
der Zwischenrunde der Deutschen D-Jugend-Meisterschaft bekamen die Schützlinge von Sigi Luczak überraschend
das Heimrecht und empfangen im Kampf um die Endrunden-Teilnahme die
Kontrahenten aus Magdeburg, Krefeld und Brambauer. Die beiden besten
Mannschaften dieses Turniers und noch zwei der anderen (Uerdingen und Hildesheim)
qualifizieren sich für das diesjährige Finale am 2. bis 4.Dezember 2005. Die
Weidener D-Jugend ist die letzte Hoffnung des Vereines, bei einer Endrunde im
Jahr 2005 noch vertreten zu sein, nachdem die hoffnungsvollen A- und
B-Jugendmannschaften bereits in den Zwischenrunden knapp ausgeschieden sind. Für
die Verantwortlichen der Wasserballabteilung bedeuten
gerade die jüngste Altersgruppe sehr viel, um die konsequente und unermüdliche
Nachwuchsarbeit zu bestätigen. Es sind sich jedoch alle einig, dass in dieser
Altersgruppe überhaupt kein Erfolgsdruck ausgeübt werden darf. Die Nachwuchstalente
sollen gesunde Grundlagen für den Wasserballsport bekommen und sich
stets weiterentwickeln, um mit der richtigen Ausbildung erst mit 16-17 Jahren
in die Herrenmannschaft eingefügt zu werden. Nach Ansichten der SV-Trainer wäre
eine gezielte Vorbereitung auf eine Meisterschaft im Alter von 12-13 Jahren
langfristig gesehen kontraproduktiv. Dennoch trainieren die Joungster fleißig
und haben sicherlich gute Chancen auf die Finalteilnahme. Trainingsspiel gegen 1. FC Nürnberg Die
älteren Vereinskollegen, die Zweitligisten, nutzen noch die letzte Chance,
unter Wettkampfbedingungen zu testen und empfangen am Samstag um 20:00 Uhr den
Erzrivalen 1.FC Nürnberg zum zweiten Vorbereitungsrückspiel der Teams.
Nachdem das Spiel vor zwei Wochen in Nürnberg knapp (10:9) an die Nürnberger
ging, ist auch in Weiden eine ebenso spannende Partie zu erwarten. Die Teams sollen
durch die Trainer den letzten Schliff für den Rundenbeginn bekommen und noch
einige Spielvarianten durchtesten. Die
Begegnung hat zwar keinen offiziellen Charakter, die Zuschauer bekommen jedoch zum
letzten mal vor Saisonbeginn die Möglichkeit, die neuen Wasserballregeln kennen
zulernen und die Generalprobe der Mannschaft und des Organisationsteams
(Musik, Kampfgericht, Showeinlage usw.) mitzuerleben. Der
Eintritt ist frei, die Saisondauerkarten werden vor und während des
Spiels verkauft. A-Jugend eröffnet die neue
Saison Am
Sonntag, direkt im Anschluss an die Zwischenrunde der D-Jugendlichen (noch
alte Saison) beginnt die A-Jugend Mannschaft bereits die neue Runde um die
Bayerische Meisterschaft 2006/07 und empfängt den Meisterschaftsfavoriten, SV
Würzburg 05. Die
Weidener befinden sich gerade in einem "Verjüngungs-Prozess"
dieser Altersgruppe und rechnen sich keine großen Chancen gegen den
amtierenden Deutschen Vizemeister und Pokalsieger dieses Jahrgangs aus. Die
Weidener Mannschaft, die überwiegend aus B-Jugendlichen besteht muss noch
richtig zusammenwachsen und erst in darauffolgenden zwei Jahren gut
geformt und eingespielt ins Geschehen eingreifen. Diese Situation entstand
aufgrund einer Umstrukturierung der Trainingsgruppen in der
Abteilung und einiger Abgänge. Trainer, Irek Luczak lässt sich durch
diese Umstände nicht beeindrucken, arbeitet mit den jungen und
hoffnungsvollen Spielern weiter, will am Sonntag allen Akteuren wichtige
Erfahrungen bieten und notwendige Informationen über Leistungsstand des
Teams aus diesem Spiel gewinnen. Samstag,
den 12.11.05 D-Jugend Meisterschaft, Zwischenrunde 13:30 Uhr SV Weiden - SC Magdeburg 14:45 Uhr SV Brambauer - SV Krefeld 72 17:00 Uhr SV Krefeld 72 - SV Weiden 18:15 Uhr SC Magdeburg - SV Brambauer Trainingsspiel 20:00 Uhr SV Weiden (2.Bundesliga) - 1.FC Nürnberg (Regionalliga-Süd) Sonntag, den 13.11.05 Zwischenrunde der Deutschen D-Jugend Meisterschaft 09:00 Uhr SV Krefeld - SC Magdeburg 10:15 Uhr SV Weiden - SV Brambauer Bayerische A-Jugend Meisterschaft 11:45 Uhr SV Weiden - SV Würzburg 05 10.11.05 von Mirko Arntzen Die zweite Mannschaft von Duisburg 98
startet am Montag, 14.11.2005 in die neue und letzte Regionalligasaison 2005/06.
Ab der Saison 2006/07 wird diese Liga dann nicht mehr Regionalliga West sondern
Zweite Deutsche Liga heißen, da die 1. und 2. Wasserball-Bundesliga
verschmolzen werden. Wichtig wird sein, dass der DSV98 mit seiner 2. Mannschaft
recht weit oben mitspielt. Nur so kann gewährleistet sein, dass sich der DSV98
in der kommenden Saison für die Zweite Deutsche Wasserballliga mit seiner 2.
Mannschaft qualifiziert. Denn es wird aus der 2. Bundesliga 4 Absteiger geben,
im Worst-Case würden diese Mannschaften (Rhenania Köln, SV Krefeld 72, SV
Brambauer und BW Bochum) alle aus dem Westen kommen und somit müssten es
ebenfalls 4 Absteiger aus der Regionalliga West geben. Um mit seiner 2.
Mannschaft in der Zweiten Deutschen Liga spielen zu dürfen, ist es natürlich
auch Voraussetzung, dass die 1. Mannschaft sich gleichzeitig für die Bundesliga
qualifiziert (es dürfen nicht zweit Mannschaften in einer Liga spielen). Für die 2. Mannschaft des DSV98 gehen folgende Spieler ins Wasser: Roland Golla,
Torsten Gibowski, Oliver Wenzel, Jens Standke, Benjamin Poley, Manuel Büschler,
Marcel Kretschmer, Lennart Kessler, Santiago Chalmovsky, Carsten und Sven Thomaßen
sowie die Neuzugänge Marc Herber (BW Bochum), Lars Standke (ASCD), Marco
Mischel (Bayer Uerdingen) und Kai Obschernikat (Bayer Uerdingen). 09.11.05 (prg) Der Wasserball-Zweitligist
SV Weiden bestreitet kommendes Wochenende seine beiden letzten
Vorbereitungsspiele auf die Bundesliga-Saison 2005/2006. Die Nordoberpfälzer
reisen dazu am Freitag zum tschechischen Drittligisten KVS Pilsen Waterpolo
und empfangen am Samstag um 20 Uhr den 1. FC Nürnberg in der Weidener
Thermenwelt. "Das
wichtigste bei den beiden letzten Spielen vor dem Ligastart gegen Laatzen
ist dabei", so der Trainer Irek Luczak "den letzten Sand aus dem
Getriebe zu entfernen und den Feinschliff für den Ernstfall zu
bekommen." So wird auch am Freitag in Pilsen sowie tags darauf in der WTW
auf Seiten der Weidener kräftig gewechselt und verschiede Spielsituationen
einstudiert. Vergangenen Samstag bereits trennten sich der SVW und KVS Pilsen
Waterpolo mit 20:10 zu Gunsten des Schwimmvereins, wobei vor allem die etwas härtere
Spielweise der Gäste den Weidenern gelegen kam um auf so einige Ligaspiele
vorbereitet zu sein. Besonderen Wert legt der Trainer auf das Unter- und Überzahlspiel,
sowie Konterverhalten seiner Schützlinge. Bei der Revanche in Pilsen
kommt noch ein wichtiger Trainingsfaktor dazu, das Spiel wird nämlich auf
einem Spielfeld in Maximalgröße bestritten, genau wie das Bad im
Leistungszentrum Hannover, in dem die Weidener ihr Bundesligadebüt gegen
Laatzen absolvieren werden. In der Thermenwelt spielt man dagegen auf einem
Spielfeld, das gerade die Minimalgröße der Hallenbadsaison der zweiten
Bundesliga erfüllt. Außer dem verletzten Ersatztorhüter
Julian Reiß stehen bis heute alle Akteure zur
Verfügung. Der Samstags Einsatz des Neuzugangs, Andreas Jahn ist allerdings aus
beruflichen Gründen noch fraglich. Für
das Bayern-Derby am Samstag zwischen den Nürnberger "Barracudas"
und den Max-Reger-Städtern um 20 Uhr ist wieder eine interessante Partie
garantiert. Wie auch in den Vorjahren war das erste Vorbereitungsspiel sehr
ausgeglichen und endete mit einem knappen Sieg das Clubs (10:9). Weidens
Wasserballfans können bei freiem Eintritt ein traditionelles Prestige-Duell
erleben und die Gäste aus der Regionalliga Süd begutachten. Dieses
Spiel wird im Anschluss an Zwischenrunde der Deutschen D-Jugend
Meisterschaften stattfinden. Zu diesem "Mammut-Wasserballwochenende"
in der Thermenwelt erfolgt noch ein gesonderter Bericht. 06.11.05 (prg) Im zweiten
Vorbereitungsspiel zur neuen Saison in der zweiten Wasserball-Bundesliga empfing das Schwimmvereinteam am vergangenen Samstag die ambitionierte
Mannschaft KVS Waterpolo Pilsen in der Weidener Thermenwelt. Zwei
Wochen vor Ligaauftakt in Laatzen schlugen die Weidener ihre Gäste aus
Tschechien mit 20:10 Toren. Genau dieses Ergebnis kennen die Weidener
schon. Mit 20:10 gewannen die Max-Reger-Städter vor einem Jahr gegen den SV
Gut-Heil Itzehoe in der ersten Runde des Deutschen Wasserballpokals. In diesem
Spiel ist das Ergebnis jedoch nur ein Nebenprodukt einer wertvollen
Trainingseinheit. Der Trainer der Weidener Irek Luczak klagte über
schlechtes Über- und Unterzahlspiel seiner Truppe. Auch die kassierten 10
Tore waren dem Übungsleiter zu viel. "Wir
waren deutlich besser als der Gegner. Mit dieser schwimmerischen und
spielerischen Überlegenheit dürften wir keine 10 Tore kassieren. Einige
Verteidigungsfehler führten schnell zu Wasserverweisen, in Unterzahl
waren wir wirkungslos. Eine Weiterentwicklung ist immerhin zu spüren, es
läuft jedoch noch nicht alles rund. Ich hoffe, in den kommenden zwei Wochen
und noch zwei Trainingsspielen einiges tun zu können, um den Sand aus dem
Getriebe zu nehmen". Das
Spiel, das auch den Zuschauern die Möglichkeit gab die neuen
Wasserballregeln zu begutachten, konnte mit 15 Kaderspielern absolviert
werden. Nur der Neuzugang Andreas Jahn (beruflich) und Ersatztorwart Julian
Reiß (verletzt) standen am Samstag nicht zur Verfügung. Die Gäste aus
Pilsen spielten ziemlich körperbetont und hart und genau den Umgang mit
dieser Spielart müssen die SV-ler noch beherrschen, die eigene Linie aufgrund
von Emotionen nicht zu verlieren, was in diesem Spiel im großen und ganzen
funktionierte. Sicherlich sind einige Gegentore und Spielfehler auch auf die
Experimentfreudigkeit des Trainers zurückzuführen. Die jungen
Nachwuchsspieler wurden ohne Einschränkungen eingesetzt und in verschiedenen
Formationen getestet, das haben sich die Verantwortlichen auch so vorgestellt,
genau sowie Kampfgericht die neue Zeitregelungen und DJ Daniel Ohainski die
musikalische Einlagen und Effekte testen konnte. Alles in einem eine gelungene
Testmaßnahme mit einem passenden Sparringpartner. Am
kommenden Freitag reisen die Oberpfälzer nach Pilsen, um dort auf einem
großen Spielfeld eine Revanche gegen die Tschechen zu bestreiten.
Gleich am nächsten Tag, Samstag um 20:00 Uhr wir das letzte
Vorbereitungsspiel gegen den 1.FC Nürnberg in der WTW angepfiffen, genau eine
Woche vor dem ersten Ligaspiel bei SpVg. Laatzen in Hannover. 06.11.05 von Claus Bastian Eine Woche nachdem die
Führungsgremien der Sparte Wasserball im Deutschen Schwimmverband (DSV) die
Abschaffung der Zweiten Bundesliga mit gleichzeitiger Aufstockung der höchsten
Spielklasse um vier auf 16 Vereine für den Sommer 2006 beschlossen hatten,
legte der seit zehn Jahren ununterbrochen in dieser Klasse spielende SV Rhenania
Köln dagegen Widerspruch bei dem für ihn zuständigen Gruppen-Schiedsgericht
West des DSV ein. Gleichzeitig ließ der ebenfalls betroffene SSV Esslingen
durch seinen Manager Rudolf Aigner einen ähnlichen Schritt ankündigen. Der 1939 gegründete Kölner
Traditionsverein verwies in seiner Klage durch den Vorsitzenden und
Wasserballwart Holger Schneider auf die verspätete Festlegungen in den
Durchführungsbestimmungen, die schon für die bevorstehende Saison eine
Streichung der Zweiten Bundesliga vorsehen. Nach Auffassung der Kläger könne
dies aus rechtlichen und sportlichen Gründen erst ab dem Sommer 2007 möglich
sein. 03.11.05 von Mirko Arntzen Am kommenden Wochenende (5./6.11.2005) nimmt der DSV98 an einem
Zweitliga-Vorbereitungsturnier des SV Brambauer teil. Neben dem DSV98 sind
folgende Ligakonkurrenten dabei: Gastgeber SV Brambauer, Spielvereinigung
Laatzen und Freie Schwimmer Hannover. Christian Koke (beruflich) und Mirko
Arntzen (Schiedsrichter-Lehrgang) werden nicht am Turnier teilnehmen. Neuzugang
Guido Niechcial (Trainer-Lehrgang) wird ebenso wie Jens Giesen (Privates)
sonntags fehlen. Dank des großen und ausgeglichenen Kaders stehen Trainer Bernd
Weyer trotzdem mehr als 13 Spieler zu Verfügung. 03.11.05 (prg) Sie
jagen derzeit von einem Vorbereitungsspiel zum Nächsten: Nach dem Gastspiel
beim Regionalligisten 1. FC Nürnberg empfangen die Bundesliga-Wasserballer des SV Weiden
zwei Wochen vor dem
Ligastart am Samstag um 20 Uhr den tschechischen Drittligisten KVS Pilsen
Waterpolo in der Weidener Thermenwelt. Für alle Weidener Wasserballfans die
ideale Möglichkeit die neue Weidener Mannschaft und ihren Leistungsstand zu
begutachten, die neuen Regeln kennen zulernen und eine Dauerkarte zu holen,
auch wenn die Begegnung keinen offiziellen Charakter hat. Die
Gäste aus der tschechischen Republik reisen dabei hoch motiviert an. In
der dritten Nationalen Liga liegen sie nach sechs Spielen ohne
Niederlage souverän an der Tabellenspitze und haben derzeit beste Aussichten
in die zweithöchste tschechische Spielklasse und somit unter die zehn besten
tschechischen Teams einzuziehen. Derzeit bereiten sich die Pilsener auf den
dritten Durchgang der Meisterschaft in Opava im Dezember vor. Als bester
Torschütze und Verteidiger der Mannschaft muss der SVW auf den erst 21jährigen
Ladislav Kotlar aufpassen, der zu den gefährlichsten Spielern der Liga gehört
und schon so einige Spiele für seinen Club entschieden hat. Bei
den Weidenern nähert sich der Ligastart am 19. November bei der SpVg Laatzen
mit Riesenschritten. Nur noch zwei Wochen vor dem ersten Anschwimmen lassen
sich die Balljäger um Trainer Irek Luczak auch nicht von Rückschlägen
wie der 10:11-Pokalpleite in Potsdam verunsichern und sehen der Saison
zuversichtlich entgegen, zumal die Truppe derzeit ideal trainiert und
arbeitet. Für
die Anhänger der Wasserballer des Schwimmvereins Weiden bietet sich am
Samstag eine besondere Gelegenheit. Wenn das Spiel gegen KVS Pilsen Waterpolo
angepfiffen wird, haben alle Zuschauer freien Eintritt, um sich mit dem
Bundesliga-Team und den neuen Wasserball-Regeln vertraut zu machen. Außerdem
können noch die letzten Dauerkarten gesichert werden. Für gerade einmal
15 € können Jugendliche die günstige Variante für die Saison kaufen,
Erwachsene zahlen nur 20 € für die elf Heimspiele des SVW in der
Bundesliga-Saison 2005/2006. Trainingsspiel SV Weiden - KVS Pilsen Waterpolo
am Samstag, 5. November 2005,
20:00 Uhr in der Weidener Thermenwelt. Der Eintritt ist frei!
02.11.05 (prg) Im ersten Vorbereitungsspiel der Wasserballer des Schwimmvereins Weiden
verloren die Oberpfälzer zwar 9:10 im Nürnberger Südbad, erreichten jedoch nach Aussagen des Trainers
vollständig den erwünschten Trainingseffekt. Die
Max-Reger-Städter, die mit dieser Begegnung eine Serie von Vorbereitungsspielen vor der kommenden Bundesligasaison begannen, reisten mit
dem beinahe gesamten Kader nach Nürnberg. Lediglich zwei Nachwuchsspieler,
Julian Wirth (Urlaub) und Stefan Kick (krank) fehlten der ehrgeizigen Truppe. Damit
konnte der SV-Trainer Irek Luczak über 5 Spielabschnitte (verlängert auf
Wunsch der beiden Trainer) die Mannschaft auf die neuen Regel einstimmen und
einige Spielvarianten testen. Auch die Jüngsten im Team konnten sich auf
mehrere Einsätze freuen. Das Spiel begann ruhig und kontrolliert von Seite
der Gäste, über 4:1 und 7:3 wechselten die Mannschaften die Seiten. In der
zweiten Hälfte begannen beide Teams mit vielen Wechseln und Spielvariationen.
Die Weidener verloren in dieser Zeit deutlich Ihre Linie und schwächten im
Abschluss. Gerade noch zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit (4.
Spielabschnitt) konnte der Nürnberger Neuzugang Marco Jäger einen Treffer
aus eigener Spielhälfte zum 10:9 landen. Es
wurde jedoch weiter gespielt und probiert, bevor man nach zwei Stunden
Trainingszeit das Wasser verließ. Es
ist schwierig solche Trainingsspiele nach den Ergebnis zu beurteilen. Sicher ist es, dass die „Barracudas“ immer würdige Gegner für die Oberpfälzer
sind und ihnen einiges abverlangen, damit entstehen eigentlich optimale Vorrausetzungen
für ein Trainingsspiel. Beide
Teams waren auch sichtlich mit dem Trainingseffekt zufrieden und bestätigten das
Rückspiel für den 12.11.05 in Weiden, im Anschluss an Zwischenrunde der
Deutschen D-Jugend Meisterschaft um ca. 20:00 Uhr. Ob das Spiel für die
Zuschauer zu sehen sein wird oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit
stattfindet, muss noch der Leitung der WTW geklärt werden, ein gesonderter
Bericht folgt. Das
Fazit des SV-Trainers direkt nach dem Spiel: „Wir
haben noch viel Arbeit vor uns, das wusste ich auch vor dem Spiel. Für diesen
Trainingszustand lief die erste Halbzeit eigentlich ganz gut ab, in der
zweiten sah es schon anders aus. Unsere Auswechselspieler müssen mehr
arbeiten um nahtlos ins Spiel eingreifen zu können. Das Über- und
Unterzahlspiel wurde im Laufe des Spiels schlechter. Ich muss noch in den nächsten
Wochen dafür sorgen, dass diese Spielelemente und der Abschluss besser werden und
die folgenden Trainingsspiele dafür effektiv nutzen. Ich weiß, dass in
dieser Truppe mehr drinsteckt, meine Aufgabe ist es herauszuholen.“ 01.11.05 (prg) Die 14. Saison der
zweiten Wasserball-Bundesliga (DWL II) mit ihren zwölf Mannschaften wird vom
19. November bis 17. Juni 2006 zugleich deren letzte sein. Das ist das
Ergebnis einer Bundesligareform, die bei der DSV-Herbsttagung von Fachsparte
und Fachausschuss Wasserball in Weinheim mit großer Mehrheit beschlossen
worden ist. Die beiden höchsten Gremien der DSV-Wasserballer folgten damit
den Vorstellungen ihres Vorsitzenden Ewald Voigt-Rademacher (Dielheim), der
sich für seine Weichenstellung zuvor im September "grünes Licht"
bei der Düsseldorfer Zusammenkunft der Bundesligavereine geholt hatte. Die
Abschaffung der Spielklasse bedeutet nach den Vorstellungen des 50jährigen
eine Aufwertung für die dann von zehn auf 16 Vereine vergrößerte (erste)
Bundesliga. Deren Unterbau sind dann die vier jetzigen Regionalligen, deren
Bezeichnung nach dem Vorbild der DMS-Schwimmwettkämpfe ebenfalls durch
Mehrheitsbeschluss vom Herbst an dann auch offiziell "Zweite
Wasserball-Bundesliga" heißt. In der zweithöchsten deutschen
Spielklasse würden demnach auch Reserveteams mitwirken, was mehr Möglichkeiten
bei der Nachwuchsförderung bieten soll. Die Auf- und Abstiegsregelung
für den Wegfall der DWL II bringt neun von zehn
Teams der DWL I und den besten Vier der DWL II die Eingruppierung bzw. den
Aufstieg in die erste Liga, während der Tabellenzehnte der DWL I und der Fünfte
der DWL II eine Relegationsserie um den 14. der 16 Startplätze bestreiten.
Der Verlierer dieses Duells, die Mannschaften auf den Rängen sechs bis acht
in der DWL II sowie die Vertreter der vier Regionalligen treffen sich vom 14.
bis 16. Juli in einem dreitägigen Spielmodus mit Vor-, Hoffnungs- und
Endrunde zu insgesamt zehn Spielen für die Ermittlung der beiden letzten
Aufsteiger. Nach diesen Beschlüssen soll die
16er-Liga ab der Saison 2006/2007
Wirklichkeit werden, die dann in Form des sogenannten "italienischen
Modells" (Vorrunde, danach zwei leistungsmäßig getrennte Achtergruppen
sowie Play-offs/Play-downs) zur Austragung kommen soll. Dieses trifft auch den
Wunsch der DWL-Vereine, die sich zuvor bereits für schnellstmögliche Durchführung
der Ligareform im Jahre 2006 ausgesprochen hatten. Doch wurden von zwei Klubs
auch juristische Bedenken im Hinblick auf die abgeänderte Ausschreibung
vorgetragen, was einen Aufschub um ein Jahr nach sich ziehen könnte. Für den Zweitliga-Aufsteiger SV Weiden ergibt sich demnach folgende
Situation: Sollte man unter die ersten Acht der DWL II kommen, so hat der Club
aus der Oberpfalz zumindest theoretisch die Chance in die erste Bundesliga
aufzusteigen. Nehmen die Balljäger um Trainer Irek Luczak in der Endtabelle einen
Platz zwischen neun und zwölf ein, so spielt man auch in der kommenden
Spielzeit in der zweiten Wasserball-Bundesliga, dann jedoch auf süddeutscher
Ebene. 26.10.05 (prg) Es sind keine vier Wochen mehr
bis zum ersten Spiel der Weidener Wasserballer in der 2. Bundesliga (DWL II). Der SV Weiden,
der als eines von nur zwei bayerischen Teams in der Bundesliga rangiert, tritt zum ersten Vorbereitungs- und
Freundschaftsspiel am Montag, den 31. Oktober, beim Regionalligisten 1. FC
"Barracudas" Nürnberg an, um die letzte Trainingsphase vor dem
Liga-Start einzuläuten. Dass dieses Spiel trotz seines Freundschaftsspiel-Charakters das Prädikat
"Heißes Bayern-Derby" verdient, zeigen die Begegnungen der letzten
Saison. Nicht nur die Begegnungen in der Regionalliga Süd, sondern auch
die Freundschaftsspiele entwickelten sich, unabhängig vom Endergebnis, immer zu
hart umkämpften und spannenden Partien. So musste der SV Weiden beim Gastspiel
in Nürnberg am 29. Januar 2005 beim Krimi zum 8:8 -Endergebnis das einzige
Unentschieden in fremden Gewässern der letzten Saison hinnehmen. Wenn das Spiel am Montag um 20.30 Uhr im Nürnberger Südbad angepfiffen
wird, werden die Max-Reger-Städter auf einen noch selbstbewussteren 1. FCN
treffen. Den "Barracudas" gelang nämlich vor der Saison die
sensationelle Neuverpflichtung des 22jährigen National- und Bundesligaspielers
Marco Jäger vom Traditionsclub SV Würzburg 05, und die Verantwortlichen
streben nun den Aufstieg in die Zweite Liga an.
Jäger konnte sich beim 28:8-Kantersieg des 1. FCN gegen den WSV Bocholt in der
ersten Runde des deutschen Wasserball-Pokals mit gleich neun Toren empfehlen. Den Weidener Trainer Irek Luczak plagen für das Spiel am Montag keine
Verletzungssorgen, einzig Trainersohn Bartek Luczak, der mit einem
Zweitstartrecht für Weiden spielt, wird nicht aus Krefeld anreisen können.
Somit kann das Derby voll als Vorbereitsungsspiel genutzt und allen
Spielern genügend Spielpraxis gegeben werden. 1. FC Nürnberg "Barracudas" - SV Weiden 26.10.05 von Mirko Arntzen Am Samstag, 29.10.2005 findet im
Schwimmstadion ab 13.30h ein Vorbereitungsturnier des DSV98 auf die
Zweitligasaison 2005/06 mit zwei Erstligisten statt. Um 13.30 spielt zunächst
Rote Erde Hamm gegen Aegir Uerdingen, gegen 14.30h spielt dann der DSV98 –
Rote Erde Hamm und danach gegen 15.30h DSV98 – Aegir Uerdingen. Für alle
Zuschauer: Eintritt frei. Am Sonntag geht es dann weiter mit einem außergewöhnlichen Fotoshooting. Die
Wasserball des DSV98 lassen sich in Smokings der Firma Holt Hochzeitsmoden unter
dem Motto „Ballsaison 2005/06“ ablichten. Zuvor werden die Spieler von einem
Friseur und einem Stylisten auf das Shooting professionell zu Recht gemacht. Die
Fotos sollen dann als Kalender 2006 veröffentlicht werden. Außerdem wird der
DSV 98 über 18/1 (Riesenplakate verteilt in der Duisburger City), neue Wege der
Vermarktung gehen und auf den Start der neuen „Ball-Saison“ aufmerksam
machen. Das Fotoshouting beginnt am Sonntag, 30.10.2005 um 11 Uhr im
Schwimmstadion Duisburg. Wir landen Sie ein mit einem Fotografen das Fotoshooting zu begleiten! Als
Ansprechpersonen stehen Ihnen Christian Koke (Teammanager) und Mirko Arntzen
(Pressesprecher) zu Verfügung. 19.10.05 (prg) Der erste "Test" war gleich ein Pflichtspiel und ging
verloren: Die Wasserballer des SV Weiden unterlagen in der ersten Runde des deutschen
Wasserball-Pokals (EPSAN-Pokal) dem Ost-Regionalligisten OSC Potsdam mit
10:11 (wir berichteten) und mussten sich somit frühzeitig aus dem
Pokalwettbewerb verabschieden. Um den Feinschliff für das erste
Bundesliga-Spiel am 19. November bei der Sportlichen Vereinigung Laatzen zu
erlangen, werden die Spieler um Kapitän Thomas Aigner und Trainer Irek Luczak
noch einige Freundschaftsspiele in Bayern und der tschechischen Republik
bestreiten. So
reist der Neu-Zweitligist am Montag, den 31. Oktober zu den "Barracudas"
des 1. FC Nürnberg, um in einem Bayern-Derby gegen den Süd-Regionalligisten
zu testen, der mit Marco Jäger vor der Saison einen sensationellen Neuzugang
vermelden konnte und durch seine Verstärkung auch als Topfavorit zur
Regionalliga-Meisterschaft zählt. Am
Samstag, den 5. November empfängt dann der SVW um 20 Uhr in der Weidender
Thermenwelt den tschechischen Drittligisten und ebenfalls Anwärter auf den
Aufstieg, KVS Pilsen Waterpolo, zu dem die Weidener Verantwortlichen vor allem
durch den dortigen Trainer Jaroslav Novak gute Verbindungen haben. Dadurch können
die Weidener Balljäger auch eine Woche vor dem Liga-Start am Freitag, den 11.
November in Pilsen ihre Form überprüfen und noch einen Tag danach, am
12.November gegen 1.FCN in Weiden die letzten Feinheiten für die
Zweitliga-Saison bearbeiten. Somit
haben die Max-Reger-Städter neben ihrem harten Training im letzten Monat vor
der Bundesliga-Premiere noch einiges zu tun und nutzen hoffentlich die
Testspiele, um bereits von Beginn das Thema Abstieg zu vergessen. Das Vorbereitungsprogramm des SV Weiden: Montag, 31. Oktober: 1. FC Nürnberg (Regionalliga Süd) - SV Weiden Samstag, 5. November: SV Weiden - KVS Pilsen Waterpolo (3. tschechische Liga - 20 Uhr) Freitag, 11. November: KVS Pilsen Waterpolo - SV Weiden Samstag, 12.November: SV Weiden - 1.FC Nürnberg (Samstag, 19. November: SpVg Laatzen - SV Weiden - erstes Bundesligaspiel) Neues aus der 2. Bundesliga: Auch die anderen Mannschaft nutzten derzeit die "spielfreie" Zeit um sich
durch Turniere oder Freundschaftsspiele auf die Liga vorzubereiten: SV Brambauer 50: Die Südwestfalen
konnten letzte Woche ein Freundschaftsspiel mit dem Erstligisten und
ehemaligen deutschen Rekordmeister Rote Erde Hamm arrangieren. Trotz der 7:17
-Niederlage und der Tatsache, dass die 50er ihren ersten Treffer erst im
dritten Spielabschnitt erzielen konnten, kann man beim Zweitligisten von einem
erfolgreichen und lehrreiche Test sprechen, zumal Hamm mit neuem Trainer Khil
derzeit einen Aufwärtstrend vermelden kann.
SV Ludwigsburg 08: In Salzburg
holte die Mannschaft um Trainer Armin Süßenbach bei einem internationalen
Turnier den zweiten Platz hinter dem dreimaligen Schweizer Meister SC
Kreuzlingen. Der SVL konnte Siege gegen Liga-Konkurrent Poseidon Hamburg
(7:6), den österreichischen Bundesligisten und Meister von 2002 und 2003 PL
Salzburg (12:4) und den ungarischen Vertreter Sportliget Budapest (11:8)
verbuchen. Coach Süßenbach freute sich insbesondere über die Integration
der drei Neuzugänge Kraut, Csanyi und Hasler und hofft mit dem Zugang des
vierten "Neuen" Elmar Golla, in diesem Jahr in der 2. Bundesliga
weiter vorne zu landen als im letzten Jahr (Platz 9). SpVg. Laatzen: Weidens erster
Gegner nahm vor gut 2 Monaten bereits das Training wieder auf und geht
top-motiviert in die neue Saison. Die Truppe von Trainer Marcus Elbrecht musste
zwar mit Marcel Jünemann (zur SG Neukölln) und Björn Schuklies (zu W98/Waspo
Hannover) seine Sturmbank und damit die Schützen von knapp 75 Prozent aller
letztjährigen Tore verabschieden, von W98/Waspo konnten die Hannoveraner
jedoch zwei Neuzugänge vermelden: Alexander Traue und Lars Sporleder verstärken
den SpVg-Kader, der bereits frühzeitig das Thema "Abstieg"
vergessen und noch stärker mit Erstligist und LEN-Trophy -Teilnehmer W98/Waspo
Hannover zusammenarbeiten will. FS Hannover: Die Mannschaft, die
letztes Jahr erst durch viel Verletzungspech im Aufsteigskampf gestoppt wurde,
wird in diesem Jahr ohne Marten Anders den Ligabetrieb aufnehmen. Der 27-jährige
gebürtige Zwickauer informierte FSH-Wasserballwart Hans-Dieter Bähre darüber,
dass er in Folge seines Umzugs nach Potsdam nicht mehr für die Hainhölzer
ins Wasser klettern wird. Der Spieler ließ allerdings auch durchblicken, dass
Differenzen mit Trainer Eckhardt eine Rolle bei seiner Entscheidung gespielt
haben. Anders war im Sommer 2001 vom Lokalrivalen SpVg Laatzen zu den Hainhölzern
gewechselt. Bereits bei den letzten beiden Bundesliga-Punktspielen der
vergangenen Saison gegen Laatzen und Brambauer gehörte er nicht mehr zum
Aufgebot. Zudem schloß sich Torhüter Kristijan Gjulaj dem Erstligisten Rote
Erde Hamm an. 11.10.05 von Andreas Teicher Gut einen Monat vor Saisonbeginn (19.11.2005) zeigten
sich die Wasserballer des SVL bei einem internationalen Turnier in Salzburg
bereits in guter Form. Die Ludwigsburger belegten mit 6:2 Punkten den zweiten
Platz nach dem dreimaligen Schweizer Meister SC Kreuzlingen. SVL-Trainer Armin Süßenbach
freute sich dabei besonders über die gute Integration der drei Neuzugänge
Thorsten Kraut, Laszlo Csanyi und Benedikt Hasler: „Auf diesem Ergebnis können
wir aufbauen.“ Am Samstag besiegten die Ludwigsburger die Tabellennachbarn SV
Poseidon Hamburg 7:6 und die österreichischen Bundesligisten Paris Lodron Salzburg mit 4:12. Am Sonntag
erwischte der SVL gegen den Favoriten SC Kreuzlingen einen guten Start. So führten die Ludwigsburger nach dem ersten
Viertel 2:1. Auch mit dem 3:4 Rückstand nach dem zweiten Viertel war Süßenbach noch zufrieden. Der Einbruch kam dann
im dritten Viertel: Kreuzlingen zog auf 4:8 davon und baute die Führung im letzten Viertel noch auf 4:10 aus. Dabei
scheiterte der SVL insbesondere an den zwei ungarischen Leistungsträgern im Kreuzlinger Team Halapi und Tery, die
zusammen fünf der sechs Kreuzlinger Treffer der zweiten Spielhälfte erzielten. Süßenbach zog trotzdem ein positives Fazit: „Physisch
konnten wir mit Kreuzlingen bereits mithalten. In der zweiten Spielhälfte waren
dann aber vor allem Halapi und Tery mental stärker. Diese Erkenntnis kommt
mitten in der Vorbereitung genau zum richtigen Zeitpunkt.“ Mit einem 11:8
Erfolg über Sportliget SE Budapest im letzten Spiel des Turniers sicherte der
SVL sich schließlich den zweiten Platz. Für die Saison erwarten sich die
Ludwigsburger noch eine Leistungssteigerung durch den vierten Neuzugang Elmar
Golla, der in Salzburg noch nicht dabei war, und das Trainingslager in Zagreb
Anfang November. Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Laszlo Csanyi
(Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 6 Tore), Benedikt Hasler, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel (1),
Stefan Wöhrle (6), Vedran Pirija (4), Robert Grohe (7), Matthias Nagel (6), Markus Köhler und Thorsten Kraut (4). 28.09.05 (prg) "Die
Trainingsbeteiligung und der Einsatz sind phänomenal! Ich muss
meine Spieler im Training teilweise bremsen." so spricht ein Trainer,
der mit der Vorbereitung seiner Mannschaft auf die 2.
Wasserball-Bundesliga-Saison vollkommen zufrieden ist. Irek Luczak, Cheftrainer
der Wasserballer des SV Weiden, hat auch allen Grund dazu. In der
Vorbereitungsphase ziehen alle seine Spieler vorbildlich mit und das zur Zeit
bei 5-6 Trainingseinheiten pro Woche. "Die Jungs wollen auch in der DWL
II zeigen, was sie können." sagt der Weidener Trainer. Von den
Stammspielern bis zu den Jugendlichen, die noch nicht ganz etabliert sind, geben
alle SV-Spieler im Training alles und schieben sogar noch einige Extraschichten
im Bereich von Fitness und Technik. Da nun auch die finanzielle Situation in der
Abteilung fast als gesichert gilt, kann der Kader unbeschwert seine Hausaufgaben
machen, um das Saisonziel (Platzierung unter Top 10) zu erreichen. Die Konkurrenz schläft nicht Doch auch die anderen Teams aus der zweithöchsten deutschen
Spielklasse haben große Ziele: Der SV Brambauer 50, der erst vor zwei Jahren in
die DWL II aufstieg, will bei der Umsetzung des angestrebten Spielsystems
(Abschaffung der DWL II, Aufstockung der DWL I auf 16 Teams) bereits zur Saison
2006/2007 Klage einreichen, da diese Saison in der Planung der Westfalen nur als
Übergangsspielzeit angesehen wird und zur Saison 2006/2007 bereits um den
Aufstieg in die 1. Bundesliga gekämpft werden soll. Der Mitaufsteiger vom
Niederrhein, SV Krefeld 72, konnte sich mit fünf Spielern aus der näheren
Umgebung verstärken und arbeitet derzeit auch akribisch daran, gut vorbereitet
in die neue Saison zu starten. SV Weiden setzt auf Jugend Neben den Leistungsträgern, die bereits in der vergangenen
Spielzeit einige Spiele für den SVW entscheiden konnten, steckt im Team auch
etwas für die Zukunft. Die drei 16-jährigen Stefan und Thomas Kick sowie
Julian Wirth (Torhüter) kamen zum Beispiel im August zu ihren Länderspielpremieren,
wo sie mit der U16-Nationalmannschaft in Berlin einen Sieg gegen das
Nationalteam aus Frankreich einfahren und internationales Flair schnuppern
konnten. Spielplan Aufgrund einiger Spielumsetzungen hat sich ein relativ
ungleicher Spielplan für die Weidener ergeben. Sie starten mit einem Auswärtsspiel
in die neue Saison (Laatzen), dann folgt das einzige Heimspiel in diesem Jahr
gegen Hannover in der Thermenwelt, bevor es zu einer Serie von sieben Auswärtsspielen
kommt. Das nächste Heimspiel findet am 11.03.06 gegen den SV Duisburg 98 statt
und dann folgen mehrere Wochen mit Heimrecht des Aufsteigers. Der Trainer zeigt
sich gelassen, die lange Auswärtsserie könne durch darauffolgende Heimserie
kompensiert werden. Die junge Mannschaft entwickelt sich Woche für Woche und
Spiel für Spiel, die Punkte müssen vor allem Zuhause geholt werden, deshalb
kommen die späteren Heimspiele dem Team entgegen. Außerdem freut sich die
Mannschaft über fünf Spiele im vereinseigenem Freibad. Heimspiele in der WTW: Heimspiele im Schätzlerbad: Auswärtsspiele: Dauerkarten 16.09.05 (prg) Die Weidener Wasserballfans werden ab November in der neuen Spielzeit nicht nur
erstmalig Bundesliga-Wasserball in der Thermenwelt und im Schätzlerbad erleben können, auch werden einige Regeländerungen zum neuen
Spektakel beitragen. Wie von der Bundesliga-Tagung in Düsseldorf beschlossen, werden auch in den beiden
höchsten deutschen Spielklassen die neuen FINA-Regeln angenommen. Hauptpunkte:
Anstatt vier mal neun Minuten reiner Spielzeit (Regionalliga zuvor vier mal
sieben) wird ab der Saison 2005/2006 nun vier mal acht gespielt und die
Viermeter- (Strafwurf) sowie Siebenmeterlinie (direkter Freiwurf) verschmelzen
zu einer Fünfmeterlinie. Nachdem
bei der Schwimm-Weltmeisterschaft in Montreal bereits der Weltverband FINA diese
neuen Regeln beschloß, stimmten am vergangenem Wochenende auch die Mitglieder
der Bundesliga-Tagung in Düsseldorf, unter anderem mit SV-Coach Irek Luczak, für
diese Regeländerung. Spieldauer: Neben der Spielzeitverkürzung auf vier mal acht Minuten reiner Spielzeit
werden nun auch die Pausen anders gestaltet: Während es noch letzte Saison zwischen dem ersten und zweiten
sowie dritten und vierten Spielabschnitt je zwei Minuten Pause gab und zwischen dem zweiten und dritten Viertel
15 Minuten, wird ab der kommenden Spielzeit die Halbzeitpause fünf Minuten betragen, wobei die anderen
Pausen bei je zwei Minuten bleiben. Angriffszeit: Ebenso wird die Angriffszeit von 35 auf 30 Sekunden gesenkt, um das Spiel schneller zu
machen. Eckball: Eckbälle werden nur bei Torhüterabwehr und absichtlichen Spiel ins Aus zuerkannt, bei
einer Abwehr des Verteidigers gibt es Torabwurf. Verteidigung/Strafen: Auch bereits ab der neuen Spielzeit wird ein Abwehrversuch mit beiden Händen mit einem
Strafwurf (im Fünfmeterraum) oder Ausschluß geahndet. Ausschluß: Noch in der vergangenen Saison mussten Spieler bei einer brutalen Handlung mit einem
Ausschluß bis Spielende ohne Ersatz rechen, was die betroffene Mannschaft äußerst schwächte. Wie von der FINA entschieden, wird es nun einen
sofortigen Strafwurf und den Ausschluß des Spielers bis Spielende geben, der jedoch nach vier Minuten von einem Mitspieler ersetzt werden darf. Neuer Strafraum: Als gravierendste Regeländerung wird jedoch das Verschwinden der für den Wasserballsport so typischen
Viermeterlinie gehandelt. Strafwürfe werden nun von der Fünfmeterlinie ausgeführt und ein direkter Freiwurf ist bereits ab fünf, anstatt wie
bisher ab sieben Metern, möglich. Wasserballspiel wird schneller Als Absicht und Konsequenz dieser Regeländerung wird ein schnellerer und
attraktiverer Wasserballspot erwartet. "Jetzt werden mehr denn je schnelle und flinke Spieler gebraucht" sind sich
die Experten einig. Wie die Weidener Wasserballer mit diesen Regeländerungen zurechtkommen bleibt abzuwarten, sicher ist nur, dass
der SVW eher zu den schwimmerisch starken als physisch überlegenen Mannschaften gehört. Neue Bundesliga? Ebenso wesentlichen Anteil bei der Bundesliga-Tagung in Düsseldorf hatten Diskussionen um das
Spielsystem. Angestrebt ist die Abschaffung der nationalen 2. Bundesliga und eine Aufstockung der 1. Bundesliga (DWLI) von 10 auf 16
Mannschaften, die nach italienischem Spielsystem zunächst in vier Vierergruppen spielen und sich dann in zwei Gruppen teilen soll.
Einige Vereine wollen dieses Spielsystem bereits zur Saison 2006/2007, was ganze sechs Absteiger aus der 2. Bundesliga mit sich ziehen würde.
Demnach gäbe es vier Ligen, die das Prädikat "zweithöchste deutsche Spielklasse" verdienen würden und wohl als "2. Bundesliga
Nord/Ost/Süd und West" firmieren würden. Um diese Idee jedoch bereits zur Saison 2006/2007 durchzubringen, muss der Vorschlag
noch durch den Fachausschuß. Von all dem unbeeindruckt bereiteten sich die Weidener Wasserballer bereits seit 14 Tagen, 7-8 Mal wöchentlich auf die DWLII
(Deutsche Wasserball-Liga II) vor. Die Schützlinge um Trainer Irek Luczak trainieren hart und gut und sind bereits jetzt, zwei Monate vor der
ersten Bundesliga-Partie, heiß auf das erste Anschwimmen, dann aber bereits nach neuen Regeln. EPSAN-Pokal schon am 01.10.05: Mitten in der Vorbereitung muss das SV-Team in der ersten Runde des Deutschen-Wasserballpokals
2006 (EPSAN-Pokal), am 01.10.05 nach Potsdam reisen, um dort gegen den Regionalligisten OSC Potsdam um den Einzug in die zweite Runde zu streiten.
"Wir befinden uns in dieser Zeit mitten in der Vorbereitung zu der langen und schweren Bundesligasaison und müssen das Spiel direkt aus dem
Training bestreiten. Auch unter diesen Umständen müssen wir klar kommen. Wichtig ist für uns, den ersten Test der neuen Regeln zu nutzen"
äußerte sich der SV-Trainer. Auftakt in Laatzen, erstes Heimspiel am 26.11.05: Nach dem vorläufigen Spielplan müssen die DWL-Neulinge am 19.11.05 zu ihrem
Auftaktspiel nach Hannover reisen, um dort gegen die SpVg Laatzen anzutreten. Das erste Heimspiel der Weidener findet am 26.11.05 in der Thermen-Welt
statt. Als Gast werden Freie Schwimmer aus Hannover empfangen. Danach kommen sage und schreibe sieben Auswärtsspiele auf die Debütanten zu, bevor man zum
zweiten Heimspiel der Saison am 11. März 2006 einlädt. Der Gegner heißt dann SV Dusiburg 98. Der gesamte Spielplan der Weidener für die DWL-Saison wird
Ende September, nach der Bestätigung durch die Ligaleitung, veröffentlicht.
08.09.05 von Mirko Arntzen Am kommenden Wochenende nimmt der Duisburger Schwimmverein 1898 am Schlösser-Alt-Cup beim SSF Aegir Uerdingen teil.
Neben dem DSV 98 sind folgende Mannschaften dabei: SV Ludwigsburg, SSF Aegir Uerdingen, PSV Eindhoven, SV Krefeld 72, Leiden,
Den Haag und der ASC Duisburg. Erstmalig gehen alle 6 Neuzugänge für den DSV 98 auf Torejagd: Maik Cioni, Sven Geburtig, Marc Herber
(alle BW Bochum), Lars Standke (ASC Duisburg) sowie Guido Niechcial und Marco Mischel (Bayer Uerdingen). Mirko Arntzen befindet sich
im Urlaub und wird auf dem Turnier nicht mit dabei sein. Am Freitag (19.00 h) kommt es gleich zum Lokalderby gegen den Nachbarn und Europapokalteilnehmer ASC Duisburg.
Am Samstag spielt der DSV 98 um 9.00 h gegen Den Haag (NED) und um 16.30 h gegen Leiden. Sonntag finden Platzierungsspiele ab
9.00 h statt. Gespielt wird im Vereinsbad des SSF Aegir Uerdingen nach den neuen Wasserballregeln die zum Bundesligastart am 13. November
in Kraft treten werden. Die neuen Regeln können Sie sich ab sofort auf der Homepage des DSV 98
herunterladen.
18.08.05 (prg) Nachdem eine
Neuverpflichtung eines tschechischen Spielers nach
den jetzigen Verhandlungen als eher unwahrscheinlich eingestuft werden muß,
steht der Kader der Wasserballer des Schwimmvereins Weiden für die
Zweitliga-Saison 2005/2006 bereits vorzeitig fest. Trainer Irek Luczak schenkt
dabei 22 Spielern sein Vertrauen, die allesamt einen DWL-Meldebogen
unterzeichnen durften. Beeindruckend dabei: Unter den 22 Verpflichteten finden
sich sage und schreibe 19 Eigengewächse wieder und mit einem
Altersdurchschnitt von 20 Jahren dürfte das SV-Team das jüngste der Liga
darstellen. Gravierende personelle Veränderungen konnten und wollten
die Verantwortlichen
nicht vornehmen, um weiterhin der erfolgreichen Jugend eine Chance zu geben.
Neben einem Abgang, Björn Koloseike verabschiedete sich zurück in
Richtung SV Augsburg, meldete man mit Andreas Jahn vom TSV Nema Netzschkau
lediglich einen Neuzugang. Jahn, sein früherer und neuer Mannschaftskamerad
Rico Horlbeck sowie Routinier Alex Schäfer (mit 32 Jahren Dienstältester
beim SVW) stellen dabei die drei einzigen Spieler dar, die nicht aus der
eigenen Jugend stammen. Welch junge Mannschaft der SV Weiden da ins Rennen
schickt wird vor allem deutlich, wenn man bedenkt, dass Rico Horlbeck mit 23
Jahren bereits zweitältester SV-Spieler ist. Als Saisonziel gibt der 39-jährige
Coach Luczak, der seit der Verbandsliga-Saison im Jahr 2000 mit der Mannschaft
arbeitet, eine Platzierung unter der Top 10 an. Den ersten Test gibt es für die SV-Wasserballer, die bereits am 30.
August wieder ins Training eingreifen, bereits am 1. Oktober. Dann reisen die
Reger-Städter zum ersten Pflichtspiel der Saison 2005/2006 in der ersten
Runde des EPSAN-Pokals (ehemals Deutscher Wasserball-Pokal) zum
Ost-Regionalligisten OSC Potsdam, wo die Mannschaft sehen wird, wie weit man
gut einen Monat vor dem Liga-Start ist. Bei den Gegnern des SV Weiden gab es letzte Woche DIE Meldung schlechthin:
Nationalspieler Marco Jäger verlässt den SV Würzburg 05, jedoch nicht in
Richtung eines Top-Club aus der 1. Bundesliga, sondern wechselt zum
Regionalligisten und Weidener Nachbarn 1. FC Nürnberg, wo er in der neuen
Saison um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpfen wird. Kader des SV Weiden für die Zweitliga-Saison 2005/2006:
1. Modl Florian, auszubildender Bürokaufmann, 20 Jahre Stammspieler: Modl - Aigner T., Fries, Kosiba, Aigner H.-C.,
Horlbeck, Bronold, Schäfer, Jahn Zugänge: Andreas Jahn, TSV Nema Netzschkau 1. Runde EPSAN-Pokal 2005/2006 (Deutscher Wasserball-Pokal) 1 GH Itzehoe - SV Halle 08.08.05 (prg) Bis zur Spielzeit 2005/2006 in der 2. Wasserball-Bundesliga sind es noch
gute drei Monate, in dem nationalen Zwölferfeld tut sich jedoch einiges. Nicht
nur der SV Weiden bastelt derzeit an einem neuen Kader, auch die anderen
Mannschaften griffen wesentlich in der Transfermarkt ein. Neben
dem ersten Neuzugang Andreas Jahn aus Netzschkau wird derzeit in Weiden mit
einem tschechischen Verein verhandelt. Weiterhin konnte der SV Weiden seine
Stammkräfte der letzten Saison auch für ein weiteres Jahr verpflichten. So
wird unter anderem Center Alex Schäfer, Rico Horlbeck, Kapitän Thomas Aigner,
Dominik Fries, Hans-Christoph Aigner, Paul Kosiba und Torhüter Florian Modl
auch in der 2. Bundesliga für die Weidener ins Wasser springen. Auch
Trainersohn Bartek Luczak, der in Krefeld lebt und für den Erstligisten SV
Bayer Uerdingen seine Badehose schnürt, wird mittels eines Zweitstartrechts
einige Zweitligaspiele für den SV Weiden bestreiten und seinen Heimverein
im "Unternehmen 2. Bundesliga" unterstützen. Trainer Irek Luczak,
der seit 2000 mit der Mannschaft arbeitet, will auch in der zweithöchsten
deutschen Spielklasse der erfolgreichen Weidener Jugend eine Chance geben und
auch jüngeren Spielern, wie den erst 16jährigen Stefan und Thomas Kick
sowie Klaus Bronold, einige Einsätze gönnen. Somit
steht bereits jetzt fast der komplette Kader der Weidener
Bundesliga-Wasserballer. Einzig eine Position steht noch offen und wird derzeit
geplant. Im
Umfeld wird nun hart daran gearbeitet, auch die strukturellen Grundlagen zu
verfeinern. Doch wie auch beim Thema "Spieler-Kader" gehen die
Vorbereitungen schnell voran und versprechen einen erfolgreichen Start in der
DWL II (2. Deutsche Wasserball-Liga). Neues aus der 2. Bundesliga: SV Würzburg 05: Der 5-malige deutsche Meister und
Traditionsverein vom Main versucht nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga
frischen Wind in die Wasserballabteilung zu bringen. Neben einem Wechsel im
Management gibt es ab der neuen Spielzeit auch einen neuen Trainer: Der ehemalige
05-Spieler Jürgen Helmschrott (39) wird Nachfolger von Laszlo Csanyi und gibt
als Saisonziel den sofortigen Wiederanstieg an. Ob die Nationalspieler Marco Jäger
und Phillipp Kilian bei den 05ern bleiben, ist noch unklar. SC Wedding Berlin: Der erst in der Relegation zur 1. Bundesliga
gescheiterte SC Wedding Berlin verhandelt derzeit mit seinem alten Spielerkader.
Eine Zusage erhielten die Hauptstädter von U18-Nationaltorhüter Tim Höhne,
der bereits in der D- und C-Jugend für den SC Wedding im Wasser war und nun vom
Erstligisten SG Neukölln zu "Berlins Nummer drei" kam. Für Trainer
Matthias Lorenz eine Freude: ""Mit ihm haben wir eine echte Alternative zu unserem
Stammtorwart Stefan Tschierschky.". SSV Esslingen: Auch in der Stuttgarter Nachbarschaft wird ein
Trainer-Wechsel vorgenommen. Vaso Aleksic, der in der vergangenen Spielzeit noch
die Bundesligareserve des SV Cannstatt zum Meistertitel in der Regionalliga Süd
geführt hatte, übernimmt ab der neuen Saison das Sagen am Beckenrand des SSV
Esslingen und will als Fernziel wieder in die Eliteliga des Deutschen
Wasserballs aufsteigen. Einige Wechsel bahnen sich an. Duisburger SV 98: Auch der Dritte der vergangenen Saison,
Duisburger SV 98, möchte in der Spielzeit 2005/2006 den Aufstieg in die 1.
Bundesliga schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, verpflichteten die Duisburger
Guido Niechcial und Marco Mischel vom Erstligisten und LEN-Trophy-Teilnehmer SV
Bayer Uerdingen. Zudem kommen vom Erstligisten SV Blau-Weiß Bochum Maik Cioni,
Sven Geburtig und Marc Herber. SV Ludwigsburg 08: Nach einer relativ durchwachsenen Saison
2004/2005 bastelt der SV Ludwigsburg 08 gerade an einer Mannschaft, die ab
November wieder oben mitspielen kann. Mit Laszlo Csanyi verpflichteten die Württemberger
einen erstklassigen Torhüter, der zuvor bei Würzburg den Posten als
Spielertrainer übernommen hatte. Zudem kommen vom Erstligisten SV Cannstatt mit
Elmar Golla und Thorsten Kraut zwei erstligaerfahrene Spieler zum SVL, die auch
die jüngeren Spieler weiter bringen können und der Mannschaft eine Menge
Sicherheit mitgeben.
2. Mannschaft des DSV 98 startet in neue
Saison
Gute Platzierung wichtig hinsichtlich
Neugliederung der 2. Liga
"Sand aus dem Getriebe
entfernen"
SV Weiden freitags in Pilsen und samstags
gegen den "Club"
SV Weiden beherrscht die Gäste aus Pilsen
Trotz 20:10 läuft noch nicht alles rund
Rhenania Köln klagt gegen Abschaffung der
DWL II schon ab 2006
Vorbereitungen beim Duisburger SV 98
laufen auf Hochtouren
Trainingsspiel mit internationalem Flair
in der Weidener Thermenwelt
SV-Wasserballer empfangen KSV Pilsen
Waterpolo / Dauerkarten erhältlich
Erstes Trainingsspiel vor der
Bundesliga-Saison absolviert
10:9-Niederlage beim 1. FCN / Trainingseffekt
vollständig erreicht
Wasserball-Bundesligareform beschlossen
Erste Bundesliga auf 16 Mannschaften
aufgestockt / Weiden definitiv nicht drittklassig
Heißes Derby für den SV Weiden
Zum ersten Vorbereitungsspiel zu den
"Barracudas"
Freundschaftsspiel am 31. Oktober 2005
Anpfiff: 20:30 Uhr im Nürnberger Südbad
Vorbereitung auf die Ball-Saison beim
DSV98
Vorbereitungsturnier und Fotoshooting
SV Weiden: Vorbereitungsprogramm steht
Auch Gegner proben bei
Freundschaftsspielen und Turnieren
SV Ludwigsburg holt Platz 2
Guter Start bei internationalem Turnier in
Salzburg
SV Weiden: "Teilweise zu
ehrgeizig"
Vorbereitungen der Weidener Wasserballer
laufen optimal / Noch Dauerkarten zu bekommen
26.11.05 um 18:00 Uhr gegen FS Hannover
11.03.06 um 18:00 Uhr gegen SV Duisburg 98
18.03.06 um 18:00 Uhr gegen SpVg Laatzen
01.04.06 um 18:00 Uhr gegen SV Würzburg 05
29.04.06 um 18:00 Uhr gegen SV Ludwigsburg
30.04.06 um 11:30 Uhr gegen SV Krefeld 72
13.05.06 um 18:00 Uhr gegen SSV Esslingen
14.05.06 um 14:00 Uhr gegen Rhenania Köln
25.05.06 um 18:00 Uhr gegen SV Brambauer
27.05.06 um 18:00 Uhr gegen SC Wedding Berlin
10.06.06 um 16:30 Uhr gegen SV Poseidon Hamburg
19.11.05 in Laatzen
11.12.05 in Würzburg
17.12.05 in Ludwigsburg
21.01.06 in Esslingen
11.02.06 in Brambauer
12.02.06 in Köln
18.02.06 in Berlin
25.02.06 in Hamburg
25.03.06 in Hannover
06.05.06 in Krefeld
17.06.06 in Duisburg
Für die überaus interessante und hoffentlich spannende Bundesliga-Saison
2005/2006 gibt es noch einige günstige Dauerkarten für die Fans zu ergattern.
Während Kinder bis 13 Jahre freien Eintritt zu allen Zweitliga- und
Pokalbegegnungen haben, können Jugendliche (bis 18 Jahre) eine Dauerkarte für
schlappe 15 € erwerben und somit etwa 17 % sparen. Erwachsene zahlen für eine
Dauerkarte nur 20 €, was eine Ersparnis von etwa 33 % ausmacht. Die
Jahreskarten gelten für alle elf Zweitligaheimspiele und die
Pokalheimbegegnungen des SV Weiden in der Saison 2005/2006. Zu kaufen gibt es
die Jahreskarten ab November bei jedem Heimspiel, telefonisch unter 0961/35873
oder unter www.sv-weiden-wasserball.de.
Mit neuen Regeln in die DWLII
Grünes Licht für neue FINA-Regeln / nächstes Jahr "2. Bundesliga Süd"?
Duisburger SV 98 beim Schlösser-Alt-Cup 2005
Vorbereitung auf die 2. Bundesliga
Kader des SV Weiden steht vorzeitig
Im Pokal Generalprobe gegen Potsdam
2. Aigner Thomas, Zivildienstleistender, 20 Jahre
3. Fijalkowski Simon, Schüler, 16 Jahre
4. Luczak Sven, Zivildienstleistender, 19 Jahre
5. Fries Dominik, Zivildienstleistender, 19 Jahre
6. Kosiba Paul, Student, 21 Jahre
7. Aigner, Hans-Chrsitoph, Student, 21 Jahre
8. Horlbeck Rico, auszubildender Schwimmmeister, 23 Jahre
9. Dogdu Serkan, 19 Jahre
10. Meßner Chrsitian, Schüler, 18 Jahre
11. Bronold Florian, Schüler, 18 Jahre
12. Schäfer Alex, Lagerarbeiter, 32 Jahre
13. Luczak Bartek, Schüler, 18 Jahre (Zweitstartrecht)
14. Jahn Andreas, auszubildender Schwimmmeister, 22 Jahre
15. Werner Daniel, Wehrdienstleistender, 21 Jahre
16. Bronold Klaus, Schüler, 15 Jahre
17. Heil Andreas, Schüler, 17 Jahre
18. Kick Thomas, Schüler, 15 Jahre
19. Kick Stefan, Schüler, 15 Jahre
20. Luczak Simon, Schüler, 16 Jahre
21. Reiß Julian, Schüler, 17 Jahre
22. Wirth Julian, Schüler, 15 Jahre
Trainer: Luczak Irek, Bautechniker, 39 Jahre (wie bisher)
Abgänge: Koloseike Björn, zurück zum SV Augsburg
Platzierung im vergangenem Jahr: Vize-Meister Regionalliga Süd
Saisonziel: Platzierung unter Top 10
2 OSC Potsdam - SV Weiden
3 1. FC Nürnberg - WSV Bocholt
4 Wolfenbütteler SV - WV Darmstadt
5 Leutzsch Leipzig - SV Krefeld 72
6 Neptun Leimen - GH Billstedt
7 Schöneberg Berlin - Iserlohn-Schleddenhof
SV Weiden in der zweiten Liga mit dabei
Schäfer, Horlbeck, Aigner und Fries für
weitere Saison verpflichtet / Bartek Luczak mit Zweitstartrecht
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(Fast) komplett auch in der neuen Saison dabei: Die Weidener Eigengegewächse Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Björn Koloseike (zurück zum SV Augsburg), Christian Meßner und Florian Bronold (von links) beim Aufstiegsturnier in Itzehoe |