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2. Bundesliga

Saison 2004/05

13. Spielsaison

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aktuelle Saison

Tabelle - Ergebnisse - Berichte

Saison 04/05 - Tore 04/05 - 03/04 - 02/03 - Archiv

Abschlußtabelle

  Platz Verein Spiele G U V Tore Differenz Punkte
  1 SC Magdeburg 20 17 2 1 255:152 103 36:4
  2 SC Wedding Berlin 20 15 2 3 244:169 75 32:8
  3 SV Duisburg 98 20 13 2 5 264:208 56 28:12
  4 SSV Esslingen 20 13 0 7 308:233 75 26:14
  5 Freie Schwimmer Hannover 20 10 3 7 210:196 14 23:17
  6 SpVg Laatzen 20 10 2 8 176:166 10 22:18
  7 Eintracht Braunschweig 20 8 2 10 222:242 -20 18:22
  8 SV Rhenania Köln 20 5 1 14 171:233 -62 11:29
  9 SV Ludwigsburg 08 20 4 2 14 176:251 -75 10:30
  10 SV Poseidon Hamburg 20 4 1 15 145:238 -93 9:31
  11 SV Brambauer 1950 20 2 1 17 184:267 -83 5:35
  12 TV Werne Mannschaft wurde zurückgezogen

(Stand: Endstand)

Absteiger aus DWL I: SV Würzburg 05.
Aufsteiger in DWL I: SC Magdeburg.
Absteiger in RL: TV Werne (RL West) und SV Neustadt/Weinstraße (RL Süd). Eintracht Braunschweig zieht die Mannschaft zurück.
Aufsteiger in DWL II: SV Krefeld 72 und SV Weiden. SV Brambauer bleibt in der DWL II.

 

 

 

Platz

Abschlußtabelle Heimtabelle Auswärtstabelle
1 Magdeburg Magdeburg Magdeburg
2 Berlin Berlin Berlin
3 Duisburg Esslingen Duisburg
4 Esslingen Duisburg Esslingen
5 Hannover Laatzen Hannover
6 Laatzen Hannover Laatzen
7 Braunschweig Braunschweig Braunschweig
8 Köln Köln Hamburg
9 Ludwigsburg Ludwigsburg Brambauer
10 Hamburg Hamburg Köln
11 Brambauer Brambauer Ludwigsburg

 

Ergebnisse im Überblick
DWL 2 -  2005 Gastmannschaft
Heimmannschaft SCW SVB EBS D98 SSVE POSH FSH SLAA SVL RHEK SCM TVW

Berlin

SCW _ 9:6 18:11 15:10 16:12 15:7 8:8 13:8 13:6 15:9 9:10 _

Brambauer

SVB 8:16 _ 16:13 10:20 9:18 9:10 10:13 5:9 10:12 6:9 14:14 _

Braunschweig

EBS 11:15 13:5 _ 8:8 10:15 15:8 9:12 10:9 9:8 12:4 8:10 14:11

Duisburg

D98 7:8 16:9 21:12 _ 18:14 18:7 9:8 16:10 17:9 14:8 11:14 _

Esslingen

SSVE 9:14 19:10 30:20 23:18 _ 18:6 14:9 14:10 16:8 28:9 10:11 _

Hamburg

POSH 2:12 11:9 9:11 10:11 5:13 _ 5:15 7:9 8:7 11:8 6:14 14:6

Hannover

FSH 10:15 11:8 9:11 9:9 14:11 12:6 _ 8:6 15:8 14:13 9:9 15:9

Laatzen

SLAA 8:6 11:5 10:10 8:10 9:12 8:4 13:8 _ 16:6 8:7 7:6 _

Ludwigsburg

SVL 10:10 11:17 11:7 9:11 11:19 13:13 9:8 3:9 _ 11:6 12:17 8:11

Köln

RHEK 6:11 14:9 8:13 5:14 9:8 9:6 9:13 6:6 17:8 _ 5:9 _

Magdeburg

SCM 11:6 18:9 16:9 12:7 17:5 12:4 14:5 10:2 12:4 19:10 _ 19:8

Werne

TVW 7:13 _ 10:0 10:24 12:19 5:5 _ 8:13 7:9 _ 6:14 _

 

 


Gerne veröffentlichen wir hier Eueren Spielbericht, der selbstverständlich die subjektive Sicht von Beteiligten widerspiegeln darf. Weitere Berichte und Protokolle sind mit der Ergebnisübersicht verlinkt.

 

Beiträge der Redaktion von Wasserball in Baden sind mit WiB kenntlich gemacht.


08.08.05

SV Weiden in der zweiten Liga mit dabei

Schäfer, Horlbeck, Aigner und Fries für weitere Saison verpflichtet / Bartek Luczak mit Zweitstartrecht

(prg) Bis zur Spielzeit 2005/2006 in der 2. Wasserball-Bundesliga sind es noch gute drei Monate, in dem nationalen Zwölferfeld tut sich jedoch einiges. Nicht nur der SV Weiden bastelt derzeit an einem neuen Kader, auch die anderen Mannschaften griffen wesentlich in der Transfermarkt ein.

Neben dem ersten Neuzugang Andreas Jahn aus Netzschkau wird derzeit in Weiden mit einem tschechischen Verein verhandelt. Weiterhin konnte der SV Weiden seine Stammkräfte der letzten Saison auch für ein weiteres Jahr verpflichten. So wird unter anderem Center Alex Schäfer, Rico Horlbeck, Kapitän Thomas Aigner, Dominik Fries, Hans-Christoph Aigner, Paul Kosiba und Torhüter Florian Modl auch in der 2. Bundesliga für die Weidener ins Wasser springen. Auch Trainersohn Bartek Luczak, der in Krefeld lebt und für den Erstligisten SV Bayer Uerdingen seine Badehose schnürt, wird mittels eines Zweitstartrechts einige Zweitligaspiele für den SV Weiden bestreiten und seinen Heimverein im "Unternehmen 2. Bundesliga" unterstützen. Trainer Irek Luczak, der seit 2000 mit der Mannschaft arbeitet, will auch in der zweithöchsten deutschen Spielklasse der erfolgreichen Weidener Jugend eine Chance geben und auch jüngeren Spielern, wie den erst 16jährigen Stefan und Thomas Kick sowie Klaus Bronold, einige Einsätze gönnen.

Somit steht bereits jetzt fast der komplette Kader der Weidener Bundesliga-Wasserballer. Einzig eine Position steht noch offen und wird derzeit geplant.

Im Umfeld wird nun hart daran gearbeitet, auch die strukturellen Grundlagen zu verfeinern. Doch wie auch beim Thema "Spieler-Kader" gehen die Vorbereitungen schnell voran und versprechen einen erfolgreichen Start in der DWL II (2. Deutsche Wasserball-Liga).

Neues aus der 2. Bundesliga:

SV Würzburg 05: Der 5-malige deutsche Meister und Traditionsverein vom Main versucht nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga frischen Wind in die Wasserballabteilung zu bringen. Neben einem Wechsel im Management gibt es ab der neuen Spielzeit auch einen neuen Trainer: Der ehemalige 05-Spieler Jürgen Helmschrott (39) wird Nachfolger von Laszlo Csanyi und gibt als Saisonziel den sofortigen Wiederanstieg an. Ob die Nationalspieler Marco Jäger und Phillipp Kilian bei den 05ern bleiben, ist noch unklar.

"Mit ihm haben wir eine echte Alternative zu unserem Stammtorwart Stefan Tschierschky.".

SSV Esslingen: Auch in der Stuttgarter Nachbarschaft wird ein Trainer-Wechsel vorgenommen. Vaso Aleksic, der in der vergangenen Spielzeit noch die Bundesligareserve des SV Cannstatt zum Meistertitel in der Regionalliga Süd geführt hatte, übernimmt ab der neuen Saison das Sagen am Beckenrand des SSV Esslingen und will als Fernziel wieder in die Eliteliga des Deutschen Wasserballs aufsteigen. Einige Wechsel bahnen sich an.

Duisburger SV 98: Auch der Dritte der vergangenen Saison, Duisburger SV 98, möchte in der Spielzeit 2005/2006 den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, verpflichteten die Duisburger Guido Niechcial und Marco Mischel vom Erstligisten und LEN-Trophy-Teilnehmer SV Bayer Uerdingen. Zudem kommen vom Erstligisten SV Blau-Weiß Bochum Maik Cioni, Sven Geburtig und Marc Herber.

SV Ludwigsburg 08: Nach einer relativ durchwachsenen Saison 2004/2005 bastelt der SV Ludwigsburg 08 gerade an einer Mannschaft, die ab November wieder oben mitspielen kann. Mit Laszlo Csanyi verpflichteten die Württemberger einen erstklassigen Torhüter, der zuvor bei Würzburg den Posten als Spielertrainer übernommen hatte. Zudem kommen vom Erstligisten SV Cannstatt mit Elmar Golla und Thorsten Kraut zwei erstligaerfahrene Spieler zum SVL, die auch die jüngeren Spieler weiter bringen können und der Mannschaft eine Menge Sicherheit mitgeben.

SV Weiden

(Fast) komplett auch in der neuen Saison dabei:

Die Weidener Eigengegewächse Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Björn Koloseike (zurück zum SV Augsburg), Christian Meßner und Florian Bronold (von links) beim Aufstiegsturnier in Itzehoe


25.05.05

SV Ludwigsburg verschläft drittes Viertel

13:6 (2:1/ 2:0/ 7:1/ 2:4) Niederlage gegen Wedding Berlin

von Andreas Teicher

Nach dem Unentschieden in Ludwigsburg gelang dem aktuellen Zweiten der zweiten Wasserballbundesliga SC Wedding Berlin die Revanche. Der SV Ludwigsburg verschlief den Start nach der Halbzeitpause und verlor das dritte Viertel 7:1.

In den ersten zwei Vierteln war der SVL den Berlinern spielerisch zwar gleichwertig, scheiterte aber an der Chancenverwertung und ging daher mit einem 4:1 Rückstand in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel machte Wedding dann alles klar. „Wir haben im Angriff unsere Chancen vergeben und Wedding hat uns danach eiskalt ausgekontert,“ analysierte SVL-Coach Armin Süßenbach. Erst im letzten Viertel kam der SV Ludwigsburg wieder in Normalform und gewann das letzte Viertel 2:4.

Der SC Wedding Berlin steht nun mit 26:4 Punkten auf Platz 2, was ihn zu Saisonende bereits zum Relegationsspiel gegen den Tabellenvorletzten der DWL I qualifizieren würde. Die Ludwigsburger Fans freut dabei vor allem eines: Einen ihrer vier Minuspunkte ließen die Berliner im Ludwigsburger Stadionbad. Der SVL freut sich nun erst einmal über zwei freie Wochenenden bevor er am 28. Mai die SpVg Laatzen im Freibad Hoheneck empfängt.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 2 Tore), Fabian Göpfert (1), Hans-Christian Wöhrle (1), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (1), Tobias Frank, Robert Grohe (1), Matthias Nagel und Markus Köhler.


25.05.05

SV Ludwigsburg gelingt Revanche in Brambauer

10:12 (3:2/ 2:2/ 3:2/ 2:6) Auswärtssieg sichert Klassenerhalt

von Andreas Teicher

Ein dramatischeres Spiel hätten der abstiegsgefährdete SV Brambauer und der SV Ludwigsburg den westfälischen Zuschauern kaum bieten können. In einer von Wasserverweisen und einer harten Gangart der Gastgeber geprägten Begegnung gelang es dem SV Ludwigsburg erst im letzten Viertel das Blatt zu seinen Gunsten zu wenden.

Zu Beginn ging der SVL planmäßig durch zwei Treffer von Jochen Bär mit 0:2 in Führung. Man wollte schließlich die schmerzliche Niederlage gegen den SV Brambauer im heimischen Stadionbad wieder gutmachen. Aber Brambauer blieb dran und erzielte drei Treffer zum 3:2 Zwischenstand nach dem ersten Viertel. Zu Beginn des zweiten Viertels glich Robert Grohe zum 3:3 aus, aber Brambauer erzielte sofort den 4:3 Führungstreffer. In der letzten Spielminute vor der Halbzeitpause glich Matthias Nagel dann noch einmal aus und Brambauer rettete sich 18 Sekunden später mit dem Treffer zum 5:4 in die Pause.

Im dritten Viertel dann setzten sich die Gastgeber zwischenzeitlich auf 8:5 ab und der Stadionsprecher freute sich über die 3-Tore-Führung, die er in dieser Saison beim SV Brambauer zum ersten Mal erleben durfte. Beim 8:6 Zwischenstand zur letzten Viertelpause glaubten wohl die wenigsten, dass Brambauer das Spiel noch einmal aus der Hand geben würde. Zumal sie sechs Minuten vor Spielende sogar noch auf 10:7 erhöhten. Aber Brambauer konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, dass das ihr letzter Treffer in dieser Begegnung sein sollte.

Denn in den letzten sechs Spielminuten mobilisierte der SVL noch einmal alle Kräfte und schaffte, was keiner mehr für möglich gehalten hätte. Durch fünf Treffer in Folge erkämpften sich die Gäste den 10:12 Sieg. Den Führungstreffer zum 10:11 erzielte Stefan Wöhrle dabei erst 70 Sekunden vor Schluss. Damit sicherte sich der SV Ludwigsburg frühzeitig den Klassenerhalt in der zweiten Wasserball-Bundesliga.

SVL-Coach Süßenbach sah sich nach dem Spiel in seiner Taktik bestätigt: „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir am Schluss über die bessere Kondition verfügen. Heute haben alle 13 Spieler ihr Bestes gegeben. Durch diese gleichmäßige Belastung hatten wir dann im letzten Viertel noch die Kraft, den Sieg herauszuspielen.“ Die erfolgreichsten Ludwigsburger Torschützen waren Robert Grohe und Robert Hoffner mit jeweils drei Toren.

Und damit bleibt den Ludwigsburgern auch gar keine Zeit zum Ausruhen. Nachdem ihnen Süßenbach als kleine Belohnung für den Sieg gegen Brambauer das Freitagstraining erlassen hat, geht es am Samstag zum Tabellenzweiten SC Wedding Berlin. Das für den SVL eher schwer einzuschätzende Spiel beginnt um 18 Uhr in Wedding Berlin.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 2 Tore), Fabian Göpfert, Jochen Bär (2), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija, Tobias Frank, Robert Grohe (3), Matthias Nagel (1), Markus Köhler und Robert Hoffner (3).


02.05.05

SV Ludwigsburg unterliegt Magdeburg 12:17

Mit etwas Glück wäre sogar mehr drin gewesen

von Andreas Teicher

Der Tabellenachte SV Ludwigsburg zeigte gegen den Tabellenführer der zweiten Wasserball-Bundesliga SC Magdeburg eine starke Leistung. Trainer Süßenbach blickt der restlichen Saison optimistisch entgegen.

Wir haben gut gespielt. Die Mannschaft ist geschlossen aufgetreten und ließ sich nicht von den vermeintlich stärkeren Magdeburgern einschüchtern. Mit etwas Glück in zwei bis drei Schlüsselsituationen, wäre sogar ein Punkt drin gewesen,“ fasste Süßenbach den Spielverlauf zusammen.

Das erste Viertel endete ausgeglichen mit 4:4 und im zweiten Viertel ging der SVL sogar mit 8:7 in Führung, musste aber anschließend 3 Tore infolge zum 8:10 Halbzeitstand einstecken. Nach der Pause erwischte Magdeburg dann den stärkeren Start und setzte sich spielentscheidend auf 8:13 ab. Das letzte Viertel endete erneut ausgeglichen zum Endstand 12:17. Aber viel Zeit zum Nachdenken bleibt dem SVL ohnehin nicht. Am Donnerstag geht es zum abstiegsgefährdeten SV Brambauer – die nächste Chance sich aus dem Abstiegskampf zu verabschieden.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 4 Tore), Fabian Göpfert, Jochen Bär (3), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (2), Tobias Frank, Robert Grohe (2), Matthias Nagel (1) und Markus Köhler.


28.04.05

SV Ludwigsburg empfängt Tabellenführer

SC Magdeburg kann sich keinen Punktverlust erlauben

von Andreas Teicher

Im letzten Heimspiel vor der Freibadsaison kommen die Aufstiegsanwärter aus Magdeburg nach Ludwigsburg. Gerne denkt der SVL an das letzte Heimspiel gegen den SC Magdeburg im März 2003 zurück, wo der damalige Aufsteiger Magdeburg sich mit einer 14:10 Niederlage zufrieden geben musste.

Doch der Absteiger aus der ersten Bundesliga SC Magdeburg hat den Wiederaufstieg vor Augen und wird alles daran setzen, in Ludwigsburg zu gewinnen. Der SVL dagegen ist mit sechs Punkten noch abstiegsgefährdet. Der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach geht dennoch gelassen in die Begegnung: „Gegen Magdeburg müssen wir keine Punkte holen, dafür gibt es andere Gegner. Wir werden ohne Druck ins Spiel gehen.“ Süßenbach erwartet aber auf jeden Fall einen deutlich knapperen Spielverlauf als bei der 12:4 Niederlage im Hinspiel: „Wir sind personell stärker besetzt und auch besser in Form als im Januar. Und wenn uns Magdeburg aufgrund des Hinspielergebnisses unterschätzt, soll es uns recht sein.“ So ganz aufgegeben hat also auch Süßenbach den Samstag noch nicht. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr im Stadionbad Ludwigsburg.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Robert Grohe, Matthias Nagel, Christian Heintschel und Markus Köhler.


20.04.05

SV Ludwigsburg verliert im letzten Viertel

Hamburg verkürzt mit 8:7 Sieg den Abstand auf SVL

von Andreas Teicher

In einem spannenden Spiel war Poseidon Hamburg im letzten Viertel wacher als der SV Ludwigsburg. Nachdem der SVL die ersten drei Viertel immer mit einem Tor in Führung ging und Poseidon im Gegenzug wieder ausglich, drehte Poseidon im letzten Viertel den Spieß um. Hamburg zog auf 8:5 davon und der Ludwigsburger Robert Grohe konnte mit zwei Treffern zum 8:7 (2:3/ 1:1/ 2:1/ 3:2) den Schaden nur noch begrenzen.

Der Trainer des SV Ludwigsburg, Armin Süßenbach, war der Schock noch nach der Begegnung deutlich anzumerken: „Wir haben das Spiel drei Viertel lang dominiert und einige sehr gute Chancen vergeben, uns vorzeitig abzusetzen. Im letzten Viertel war dann Hamburg einfach cleverer.“ Die zweite überraschende Nachricht des Wochenendes kam aus Werne. Der vom Abstieg bedrohte TV Werne gab bekannt, dass er seine Mannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb der zweiten Wasserballbundesliga zurückzieht. Nach einer bis dato enttäuschenden Saison und dem Verschleiß zweier Trainer im Laufe der Saison, haben die Verantwortlichen in Werne die Reißleine gezogen. Daraufhin werden alle Spiele des TV Werne aus der Wertung genommen.

Der SV Ludwigsburg verliert dadurch zwei Punkte und steht nach der Niederlage gegen Hamburg mit 6 Punkten auf dem achten Platz, dicht gefolgt von Hamburg und Rhenania Köln mit jeweils 5 Punkten. Im unteren Tabellenbereich gilt es nun, mindestens den zehnten Tabellenplatz zu halten. Denn abstiegsgefährdet ist nun nur noch der elfte Platz, der im Relegationsturnier gegen die Sieger der Regionalligen antreten muss.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Jochen Bär (1), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel (1), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (1), Robert Grohe (3), Matthias Nagel, Christian Heintschel und Markus Köhler.


20.04.05

SV Ludwigsburg will Revanche

Nach Unentschieden im Hinspiel Sieg in Hamburg?

von Andreas Teicher

Nach dem 13:13 Unentschieden des SV Ludwigsburg gegen Poseidon Hamburg im Hinspiel will der SVL jetzt auswärts gewinnen. Das Duell des Tabellenachten Ludwigsburg gegen den Tabellenneunten Hamburg steht unter besonderen Vorzeichen.

So könnten sich die Ludwigsburger bei einem Sieg und damit 10 Punkten aus dem Abstiegskampf verabschieden. Sollten allerdings die Hamburger gewinnen, würden diese dem SVL mit 8 Punkten gleichziehen. Auch wenn beide Mannschaften momentan nicht auf dem Abstiegsplatz 12 oder dem Relegationsplatz 11 stehen, wollen sie sich rechtzeitig vor dem Saisonfinale Sicherheit verschaffen.

SVL-Coach Armin Süßenbach freut sich auf die Begegnung: „Es wird bestimmt ein spannendes Spiel. Im Hinspiel haben wir die erste Hälfte komplett verschlafen und gerieten mit 2:7 in Rückstand. Nur durch großen Kampfgeist konnten wir dann noch zum 13:13 ausgleichen.“ Für das Rückspiel schätzt Süßenbach sein Team stärker ein: „Im Dezember waren wir nicht komplett und hatten eine schwache Phase.“ Aber auch die Hamburger haben bei ihrem 14:6 Sieg gegen TV Werne ihre gute Form bewiesen und sind daher zuhause auch eher stärker einzuschätzen. Die Begegnung beginnt um 16 Uhr in Hamburg.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Robert Hoffner, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Robert Grohe, Matthias Nagel, Christian Heintschel und Markus Köhler.


18.04.05

SV Ludwigsburg vergibt Überzahlchancen

SSV Esslingen gewinnt Lokalderby mit 19:11

von Andreas Teicher

Das mit Spannung erwartete Lokalderby zwischen dem SV Ludwigsburg und dem SSV Esslingen ging mit 11:19 klar an die Gäste aus Esslingen. Das Spiel war sehr stark von Hinausstellungen (insgesamt 31!) geprägt. Der Schlüssel zum Erfolg war daher vor allem die Verwertung der Überzahlchancen.

Und genau bei diesen Überzahlmöglichkeiten spielte der SSV Esslingen seine Routine aus. Der SSVE erzielte 10 Tore aus 16 Überzahlspielen. Der SV Ludwigsburg verwertete dagegen nur 6 aus 15 Überzahlchancen. Nach drei spielfreien Wochenenden fehlte den Ludwigsburgern die nötige Sicherheit in diesen Standardsituationen.

Der Trainer des SV Ludwigsburg Armin Süßenbach konnte seine Enttäuschung nach der Niederlage nur schwer verbergen: „Nachdem kurz vor dem Spiel klar war, dass wir krankheitsbedingt auf Robert Grohe verzichten müssen und dass auch Stefan Wöhrle wegen Erkältung nur beschränkt einsatzfähig ist, habe ich ein schweres Spiel erwartet. Angesichts der vergebenen Chancen und einigen vermeidbaren Abwehrfehlern hätten wir das Endergebnis dennoch deutlich knapper gestalten können.

Immerhin konnten sich sechs Ludwigsburger Spieler in die Torschützenliste eintragen. Der Erfolgreichste war Jochen Bär mit vier Treffern. Am kommenden Wochenende wird es für Süßenbach und seine Truppe ernst. Der SV Ludwigsburg als Tabellenachter fährt dann zum Neunten Poseidon Hamburg und will als Revanche für das 13:13 Unentschieden zuhause den zweiten Auswärtssieg der Saison.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 3 Tore), Fabian Göpfert (1), Jochen Bär (4), Hans-Christian Wöhrle (1), Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (1),  Matthias Nagel, Markus Köhler (1) und Thomas Klaue.


11.04.05

Wasserballderby beim SV Ludwigsburg

Kann der SVL den SSV Esslingen schlagen?

von Andreas Teicher

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Der SV Ludwigsburg empfängt den Erzrivalen aus der zweiten Wasserball-Bundesliga, SSV Esslingen. Unter normalen Umständen ist die Sache klar. Der SSVE steht auf Platz 4, der SVL dagegen nur auf Platz 8. Aber Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

SVL-Trainer Armin Süßenbach sieht der Begegnung ohne Druck entgegen: "Esslingen ist klarer Favorit. Sie haben mit den beiden polen Rafal Wocik und Mariusz Szeles und dem Rumänen Tiberius Casper gleich drei Spieler unter den zehn besten Torschützen der Liga." Bereits vor der Begegnung geschlagen geben wollen sich die Ludwigsburger aber auch nicht. Immerhin hat Esslingen erst am vorletzten Wochenende bei dem zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzten Rhenania Köln verloren.

Der SV Ludwigsburg dagegen verzeichnete zuletzt einen Aufwärtstrend und holte beim TV Werne den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison. SVL-Coach Süßenbach will Esslingen durch eine stabile Abwehr aus dem Konzept bringen. Das Hinspiel endete 16:8 für Esslingen. Inzwischen aber muss Esslingen auf den verletzten Axel Heintel verzichten. Der SVL dagegen musste damals ohne Robert Grohe, Dieter Gscheidle, Stefan Nagel und Markus Köhler antreten, die inzwischen wieder alle an Bord sind. Es verspricht also ein interessantes Spiel vor zahlreichen Zuschauern zu werden. Die Partie wird um 18:30 im Stadionbad Ludwigsburg angepfiffen.

Für dem SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Robert Hoffner, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle, Robert Hrohe, Matthias Nagel, Jochen Bär und Markus Köhler.


21.03.05

Erster Auswärtssieg für SV Ludwigsburg

9:7-Revanche beim TV Werne

von Andreas Teicher

Der SV Ludwigsburg hat seine Pflichtaufgabe gegen den Tabellenzehnten TV Werne erfüllt. Nach der 8:9-Niederlage in Ludwigsburg gelang die Revanche auswärts mit 7:9.

SVL-Trainer Armin Süßenbach war nach der Begegnung sichtlich erleichtert: "Diese zwei Punkte waren überfällig und hoch verdient. Am Anfang haben wir uns es mit einem 2:0-Rückstand mal wieder unnötig schwer gemacht. Danach aber stand die Abwehr um einen starken Torwart Luka Prelc wie ein Bollwerk."

Die ersten zwei Viertel waren mit 5:5 Toren zur Halbzeit noch sehr ausgeglichen. Die Entscheidung führten Matthias Nagel mit dem Treffer zum 5:6 direkt nach der Pause und Stefan Wöhrle mit dem 5:7 aus einer Überzahlsituation herbei. Werne kam zum Ende des dritten Viertels zwar noch einmal auf 6:7 heran. Im letzten Viertel machten dann aber die Ludwigsburger Robert Grohe und erneut Matthias Nagel mit den Treffern zum 6:8 und 7:9 den Sack zu und sicherten dem SVL die ersten zwei Auswärtspunkte der Saison.

Der Aufwärtstrend des SV Ludwigsburg nach der knappen Niederlage gegen Braunschweig und dem Sieg gegen Werne hat laut Süßenbach einleuchtende Gründe: "Die neuformierte Mannschaft hat inzwischen die nötige Sicherheit gewonnen, um auch in schweren Spielen mit einer dünnen Personaldecke bis zum Schluss eine konstante Leistung zeigen zu können. Dazu gehört, dass auch Spieler wie Stefan Wöhrle Verantwortung übernehmen." Stefan Wöhrle war mit vier Treffern der Matchwinner des Tages und hievte den SVL damit wieder auf den achten Tabellenplatz.

Für dem SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Robert Hoffner, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle (4 Tore), Vedran Pirija, Robert Grohe (2), Matthias Nagel (3) und Christian Heintschel.


17.03.05

Wichtiges Spiel für SV Ludwigsburg

Auswärts beim Tabellennachbarn TV Werne

von Andreas Teicher

Der SV Ludwigsburg hat sich für das Wochenende einiges vorgenommen. Nach der knappen 9:8-Niederlage in Braunschweig will der SVL gegen Werne die ersten zwei Auswärtspunkte holen. Der Ludwigburger Trainer Armin Süßenbach will die Revanche für die 8:11 Heimniederlage. 

"Meine Mannschaft hat gegen Braunschweig gezeigt, dass sie mehr drauf hat als Platz 9. Werne ist ein ernstzunehmender aber schlagbarer Gegner", lautet Süßenbachs Analyse. Eine Schwäche aus dem Hinspiel hat der SVL inzwischen besser im Griff. Die Chancenverwertung aus dem Überzahlspiel konnte gegenüber dem Beginn der Saison deutlich verbessert werden. Auch das für viele Mannschaften unangenehme enge Kamener Schwimmbecken dürfte dem SVL weniger Probleme bereiten, da auch der SVL seine Heimspiele in dem kleinen Ludwigsburger Stadionbad bestreitet.

Die recht ausgeglichene Mannschaft des TV Werne zeichnet sich vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihre körperbetonte Spielweise aus. "Wir werden sie durch unsere stabile Abwehr aus der Ruhe bringen und im Gegenzug unsere Chancen im Angriff konzentriert verwerten", lautet Süßenbachs Vorgabe. Die Begegnung wird am Samstag um 16:30 in Kamen angepfiffen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Tino Bernhardt, Robert Grohe, Matthias Nagel und Christian Heintschel.


14.03.05

Ludwigsburg vergibt 2-Tore-Führung

9:8-Auswärtsniederlage bei Eintracht Braunschweig

von Andreas Teicher

In einer packenden Begegnung zwischen dem SV Ludwigsburg und Eintracht Braunschweig fehlte dem SVL am Ende die Kraft und das Glück zum Punktgewinn. Der Ludwigsburger Trainer Armin Süßenbach drückte es nach dem Spiel positiv aus: „Wir haben gezeigt, dass wir auch auswärts auf dem großen Feld gut spielen können. Auch wenn es heute noch nicht ganz geklappt hat, stimmt mich unsere Leistung optimistisch für die nächsten Spiele.“ 

Und dabei verlief das erste Viertel mit zwei Treffern von Robert Grohe, einem von Matthias Nagel und dem 2:3 Zwischenstand zur ersten Viertelpause ganz nach Ludwigsburger Geschmack. Der SV Ludwigsburg dominierte auch das zweite Viertel und ging mit einer 3:5 Führung in die Halbzeitpause. Diese 2-Tore-Führung konnten sie noch bis zur 26. Spielminute halten, bevor die Braunschweiger Routiniers Dragan Dobric und Michael Weiser zum 7:7 ausglichen. Gleich zu Beginn des dramatischen letzten Viertels setzte sich dann Braunschweig auf 9:7 ab. Der SVL erarbeitete sich dann noch einige Chancen, war aber nur noch einmal durch Robert Grohe zum 9:8 erfolgreich.

Angesichts der guten Leistung bis zur 26. Spielminute sehen die Ludwigsburger optimistisch in die Zukunft. Der SVL ist jetzt heiß auf das kommende Wochenende. Da kommt die Revanche für die Heimniederlage gegen den TV Werne. Ein Sieg würde auch dem mit sechs Zählern etwas mageren Punktekonto des SVL gut stehen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 2 Tore), Fabian Göpfert, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (1), Tino Bernhardt, Robert Grohe (3), Matthias Nagel (2), Armin Süßenbach und Christian Heintschel.


10.03.05

SC Magdeburg misst sich mit China-Auswahl

5:17-Niederlage in einem Wasserball-Highlight

von Martin Rost

Gerade ist die Begegnung des SCM gegen die Wasserball-Auswahl aus China, die mit "fast 5 Nationalspielern" (O-Ton Hallenkommentator ;-) angetreten waren, zu Ende gegangen. Trotz der erwartungsgemäßen Niederlage der Magdeburger (5:17) schafften es beide Mannschaften, das Spiel spannender zu gestalten als so manche Zweitliga-Begegnung. Allerdings hatten die Magdeburger mal wieder mit ihrer Treffsicherheit zu kämpfen, so daß das Ergebnis sicherlich hätte knapper ausfallen können. Andererseits scheiterten auch mehrere Bälle an den largen Armen des chinesischen Torwarts, der den Magdeburgern mehr als ein sicher geglaubtes Tor verhinderte.

Nachdem die Chinesen im ersten Viertel keine Chance ungenutzt ließen und den Magdeburgern mit 0:5 davon schossen, konnten sich die Hausherren im zweiten Viertel (2:4) auf das Spiel der Gäste einstimmen und im dritten Viertel (2:2) sogar mithalten. Im letzten Viertel schwanden jedoch beiden Seiten die Kräfte, wodurch die Chinesen ihren Vorsprung nochmals ausbauen konnten (1:6). Alles in allem war das Spiel ein echtes Highlight, nicht zuletzt wegen der vielen Wasserball-Fans, die diese Begegnung verfolgten.


10.03.05

Rückrundenstart gegen Braunschweig

Kann SV Ludwigsburg den Hinspiel-Erfolg wiederholen?

von Andreas Teicher

 

Nach dem 11:7 Sieg zuhause will der SV Ludwigsburg nun auch auswärts gegen Eintracht Braunschweig punkten. Aber der SVL-Coach Armin Süßenbach bleibt vorsichtig: „Auswärts haben wir eine andere Ausgangslage. Braunschweig ist als Heimmannschaft Favorit, aber nach dem Hinspielergebnis werden wir natürlich alles versuchen, den Erfolg zu wiederholen.

 

Nach einem schwachen Saisonstart hat sich Eintracht Braunschweig in den letzten Spielen spürbar gesteigert. Mit 10:12 Punkten stehen sie momentan auf Tabellenplatz 7, direkt vor dem SVL mit 6:16 Punkten. Braunschweig hat einige Routiniers aber auch jüngere Spieler im Kader. Der mit Abstand erfolgreichste Braunschweiger Torschütze und Routinier Dragan Dobric ist einer der Schüsselspieler. Der SVL wird versuchen, sein Spiel über die jüngeren und unerfahreneren Braunschweiger zu führen.

 

Süßenbach fordert vor allem eine stabile Abwehr: „Wenn die Abwehr steht, gewinnen wir auch die notwendige Sicherheit für erfolgreiche Abschlüsse im Angriff.“ Dabei vertraut der Ludwigsburger Trainer auf die gute Form seines slowenischen Torwarts Luka Prelc, der im Laufe der Saison schon einige Gegner des SV Ludwigsburg aus dem Konzept gebracht hat. Die Begegnung wird am Samstag um 17 Uhr in Braunschweig angepfiffen.

 

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Robert Grohe, Matthias Nagel und Jochen Bär.


07.03.05

SV Ludwigsburg läßt sich auskontern

Deutliche 17:9-Niederlage gegen Duisburg 98

von Andreas Teicher

 

Gegen den aktuellen Tabellenvierten Duisburg 98 blieb der SVL ohne Chance. Im ersten Viertel kamen die Ludwigsburger zwar nach einem 4:0 Rückstand wieder auf 4:3 heran. Danach aber baute Duisburg seine Führung souverän aus und Ludwigsburg hatte das Nachsehen.

Duisburg hat einen Großteil seiner Tore über Konter erzielt. Das darf einfach nicht passieren. Auch wenn es im Angriff mal nicht so läuft, müssen wir wenigstens stabil in der Abwehr stehen“ zeigt SVL-Coach Armin Süßenbach die Schwächen seines Teams auf. „Hätte unser Torwart Luka Prelc nicht noch einige gute Duisburger Chancen vereitelt, wäre das Ergebnis sogar noch deutlicher ausgefallen“ analysiert Süßenbach weiter.

Damit bleibt der SV Ludwigsburg auch nach dem letzten Spiel der Hinrunde weiterhin mit 140 Gegentoren negativer Spitzenreiter der zweiten Bundesliga. „Ein Großteil der Gegentore resultiert aus Fehlern im Angriff. Wenn wir im Angriff kontrollierter vorgehen, bekommen wir auch die Gegentore in den Griff“ setzt Süßenbach nun die Ziele für die Hinrunde. Am nächsten Wochenende geht es nach Braunschweig, die dem SVL im Hinspiel die ersten zwei Punkte lieferten.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Fabian Göpfert (3), Jochen Bär (2), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija, Robert Grohe (1) und Matthias Nagel (1).

SV Duisburg 98 - SV Ludwigsburg:  17:9  (4:3, 3:1, 4:2, 6:3)


28.02.05

SV Ludwigsburg bei Duisburg 98

Letztes Spiel der Hinrunde für den SVL

von Andreas Teicher

Nach dem Pflichtsieg gegen Rhenania Köln am vergangenen Wochenende können die Zweitliga-Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 gelassen die Auswärtsfahrt nach Duisburg antreten. Duisburg steht momentan auf Platz 4, der SVL auf 8.

 „Duisburg ist klarer Favorit und nur 4 Minuspunkte vom Spitzenreiter entfernt. Sie müssen gewinnen, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen. Wir können dagegen ohne Druck ins Spiel“ analysiert SVL-Coach Armin Süßenbach die Ausgangslage. Hoffnung macht auch, dass der SVL bisher vor allem in den vermeintlich schweren Spielen eine gute Leistung zeigte.

Betrachtet man die Tabelle vor dem letzten Spiel der Hinrunde, wird deutlich, dass die Ludwigsburger trotz des phasenweise überragenden Torwarts Luka Prelc mit 123 Gegentoren negativer Spitzenreiter in der Abwehr ist. Und genau da muss Süßenbach jetzt ansetzen: Duisburg hat mit Carsten Jocks (37 Tore) und Jens Giesen (29 Tore) zwei überragende Torschützen. Gelingt es den Ludwigsburgern diese zwei Spieler zu stoppen, besteht auch gegen Duisburg 98 noch ein Funken Hoffnung. Die Begegnung wird am Samstag um 16 Uhr in Duisburg angepfiffen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Tino Bernhardt, Robert Grohe, Matthias Nagel, Jochen Bär und Markus Köhler.


28.02.05

Wichtiger Sieg für SV Ludwigsburg

Torwart Prelc bringt Rhenania Köln zur Verzweiflung

von Andreas Teicher

Zwei wichtige Punkte holten die Zweitliga-Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 gegen den Tabellenletzten Rhenania Köln. Die erste Spielhälfte endete mit 4:4 noch ausgeglichen. In der zweiten Hälfte machte SVL-Torwart Luka Prelc dann die Schotten dicht: Im dritten und entscheidenden Viertel (3:0) ließ er gar keinen Kölner Treffer zu und auch im letzten Viertel (4:2) griff er nur zweimal hinter sich.

Es war kein schönes Spiel, aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und zwei Punkte geholt“ lautete das erleichterte Fazit von SVL-Trainer Armin Süßenbach. Während die Kölner in den ersten zwei Vierteln noch mithalten konnte, spielten die Ludwigsburger in der zweiten Spielhälfte ihre konditionelle Überlegenheit aus.

 Köln scheiterte mehrmals an SVL-Keeper Luka Prelc und beschäftigte sich schließlich mehr mit den Schiedsrichtern als mit dem Spiel. Wegen ungebührlichen Benehmens erhielten drei Kölner einen Wasserverweis. Diese sind damit auch für die nächste Begegnung gegen den Tabellenvorletzten Hamburg gesperrt.

Ein entscheidender Unterschied zeigte sich auch bei den Torschützen der Begegnung. Während sich bei den Ludwigsburger fünf Spieler in die Torschützenliste eintrugen, wurden auf Kölner Seite alle sechs Tore von nur zwei Akteuren erzielt. Dank des recht ausgeglichenen Kaders blickt Süßenbach optimistisch dem letzten Spiel der Hinrunde am kommenden Wochenende gegen Duisburg 98 entgegen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 3 Tore), Fabian Göpfert, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel (3), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (2), Tino Bernhardt, Robert Grohe (1), Matthias Nagel (2) und Markus Köhler.


25.02.05

SV Ludwigsburg erwartet Tabellenschlusslicht

Heimspiel gegen Rhenania Köln

von Andreas Teicher

Am Samstag geht es für die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 um viel. Nach den Punktverlusten des SVL gegen die Aufsteiger SV Brambauer und TV Werne muss jetzt ein Sieg gegen den Tabellenletzten Rhenania Köln her.

 „Köln hat zu Beginn der Saison auf zwei wichtige Stammspieler verzichten müssen. Ich bin mir daher nicht sicher, ob der aktuelle Tabellenstand täuscht. Wir werden sie auf jeden Fall nicht unterschätzen“ warnt SVL-Trainer Armin Süßenbach. Das routinierte Kölner Team konnte bereits im letzten Jahr zuhause nur knapp geschlagen werden.

Die Vorzeichen auf Ludwigsburger Seite stimmen durchwegs positiv. Voraussichtlich steht der gesamte Kader in guter Form zur Verfügung, so dass Süßenbach aus dem Vollen schöpfen kann. Mit aktuell vier Punkten auf Platz 8 hätte der SVL zwei weitere Punkte bitter nötig, um ausreichend Abstand zum hinteren Tabellenviertel zu wahren. Die Begegnung beginnt um 18:30 Uhr im Stadionbad Ludwigsburg.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Tino Bernhardt, Robert Grohe, Matthias Nagel, Markus Köhler und Robert Hoffner.


21.02.05

Zwei Niederlagen für SV Ludwigsburg

Keine Auswärtspunkte gegen SpVg Laatzen und FS Hannover

von Andreas Teicher

Wie erwartet wurde es ein schweres Wochenende für die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08. Am Samstag mussten sie gegen die SpVg Laatzen eine 16:6 (3:1 / 3:2 / 4:1 / 6:2) Niederlage einstecken. Am Sonntag sah es dann die eher stärkere Mannschaft von FS Hannover mit 15:8 (5:1 / 3:2 / 3:4 / 4:1) etwas besser aus.

Wie befürchtet musste der SVL am Samstag ohne Stefan und Hans-Christian Wöhrle antreten, die beide am Vormittag noch eine Prüfung schreiben mussten. Durch individuelle Fehler und überhastete Angriffe vor allem in der zweiten Spielhälfte, die im Gegenzug zu zahlreichen erfolgreichen Laatzener Kontern führten, machten es sich die Ludwigsburger selbst schwer. So wäre zum Halbzeitstand von 6:3 noch was drin gewesen. Danach aber gingen die letzten zwei Viertel mit 4:1 und 6:2 klar an Laatzen.

Am Sonntag steigerte der SV Ludwigsburg dann seine Leistung gegen die gegenüber Laatzen stärkere Mannschaft der Freien Schwimmer Hannover. Das erste Viertel ging zwar mit 5:1 deutlich an die Gastgeber. Das zweite Viertel konnte mit 3:2 schon knapper gestaltet werden und das dritte Viertel gewann der SVL mit 3:4. Im letzten Viertel des Doppelspielwochenendes war dann die Luft raus und Hannover setzte noch einmal ein 4:1 drauf.

Dass ein Sieg in Laatzen schwer zu holen ist, war uns klar. Dennoch hätten wir die Begegnung durch eine konzentriertere Spielweise knapper gestalten können. Gegen FS Hannover standen wir deutlich besser und hätten mit etwas mehr Glück noch näher ran kommen können“ fasste SVL-Trainer Armin Süßenbach das Wochenende kurz zusammen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 5 Tore), Fabian Göpfert, Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle (1), Stefan Nagel (1), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (5), Tino Bernhardt, Robert Grohe (2), Matthias Nagel und Christian Heintschel.


18.02.05

Schweres Wochenende für SV Ludwigsburg

Auswärts bei SpVg Laatzen und FS Hannover

von Andreas Teicher

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 haben ein schweres Wochenende mit zwei Auswärtsspielen in der Schwimmhalle des BLZ Hannover vor sich. Am Samstag um 18:30 Uhr steht Laatzen auf dem Programm, aktuell auf Platz sechs, und am Sonntag um 11:30 Uhr die Nummer vier FS Hannover.

Nach der Heimniederlage gegen den SV Brambauer ist SVL-Trainer Armin Süßenbach nicht allzu optimistisch für das Wochenende: „Die Mannschaft ist fit, aber Laatzen und Hannover sind eher stärker einzuschätzen als beispielsweise der SV Brambauer.“ Zudem steht noch ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Stefan und Hans-Christian Wöhrle und Fabian Göpfert, die alle drei am Samstagvormittag noch Prüfungen bestehen müssen, bevor sie sich auf die Reise nach Hannover machen können.

Auf der anderen Seite hat der SVL in der laufenden Saison bei gerade diesen schweren Spielen eher positiv überraschen können. Einen positiven Aspekt kann Süßenbach dem Wochenende auf jeden Fall abgewinnen: Der zweitbeste Torschütze des SVL in der letzten Saison Robert Grohe kann in seinem zweiten und dritten Spiel nach längerer Abwesenheit langsam wieder ins Spiel kommen und sich auf das kommende Heimspiel in acht Tagen gegen Rhenania Köln vorbereiten.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Robert Hoffner, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Tino Bernhardt, Robert Grohe, Matthias Nagel, Markus Köhler und Jochen Bär.


14.02.05

Spannend bis zur letzten Minute

SV Madgeburg besiegt Wedding Berlin mit 11:6

(McR)  Die mit Spannung erwartete Begegnung des SC Magdeburg gegen den SC Wedding Berlin endete mit einem deutlichen 11:6-Sieg (3:1, 4:2, 2:1, 2:2) der Magdeburger. Die Begegnung blieb bis zur letzten Minute spannend und fair. In der hoffnungslos überfüllten Halle drängten sich 630 Zuschauer dicht an dicht. Waren die Berliner Fans ebenfalls zahlreich erschienen und den Magdeburgern in der Lautstärke zeitweilig sogar überlegen, dominierten die Spieler des SCM das Spiel von Anfang an. Ab dem 3:1 im ersten Viertel konnte der SC Wedding die Magdeburger trotz einer ebenfalls guten Spielleistung nicht mehr einholen. Wenn der SCM dieses Niveau halten kann, ist der (Wieder-)Aufstieg in die erste Bundesliga sicher.


14.02.05

SV Ludwigsburg zeigt Nerven

Erneute Niederlage gegen vermeintlich schwächeren Aufsteiger

von Andreas Teicher

Die Zuschauer des Wasserballspiels SV Ludwigsburg 08 gegen den SV Brambauer trauten ihren Augen nicht. Hatte der SVL vor zwei Wochen doch einen Punkt gegen den Tabellenführer SC Wedding Berlin geholt, so verhalf er jetzt dem Aufsteiger Brambauer mit 11:17 (2:5/ 4:1/ 3:5/ 2:6) zu dessen ersten Saisonsieg.

Von Beginn an startete Ludwigsburg nervös und überhastet. Trotz zahlreicher Möglichkeiten für den SVL ging das erste Viertel mit 2:5 klar an Brambauer. Im zweiten Viertel legten die Ludwigsburger dann die Anfangsnervosität ab und erarbeiteten sich durch Treffer von Robert Hoffner, Fabian Göpfert und Robert Grohe den 6:6 Ausgleich zum Halbzeitstand. Zu Beginn des dritten Viertels schoss Brambauer zwei Tore zum 6:8 bevor Matthias Nagel und Jochen Bär erneut zum 8:8 ausglichen. Spätestens als Jochen Bär in der 23. Spielminute den Führungstreffer zum 9:8 erzielte, schienen die Weichen für einen Ludwigsburger Sieg gestellt.

Aber es kam anders als erwartet. In der 25. Spielminute werteten die Unparteiischen einen vom SVL-Torhüter gehaltenen Schuss als Tor für Brambauer zum 9:9. Die anschließenden Diskussionen über eine Wertung des Treffers führten zu keinem Ergebnis. Stattdessen zog der SV Brambauer auf 9:11 zum Ende des dritten Viertels davon. Danach kam der SV Ludwigsburg auf keinen grünen Zweig mehr. Verwundert über mehr als 10 Schiedsrichterentscheidungen gegen den SVL für Stürmerfoul in den letzten 11 Spielminuten fanden die Ludwigsburger nicht mehr zu ihrem Spiel, so dass auch das letzte Spielviertel mit 2:6 klar an die Gastmannschaft ging.

Kommentar des SVL-Trainers Armin Süßenbach nach der Begegnung: „Durch einen konzentrierteren Start im ersten Viertel hätten wir diesen Spielverlauf gar nicht zugelassen und am Ende lag es nicht mehr in unserer Hand.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert (2 Tore), Robert Hoffner (4), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle, Robert Grohe (2), Matthias Nagel (1), Markus Köhler und Jochen Bär(2).


31.01.05

Unentschieden gegen neuen Tabellenführer

SV Ludwigsburg holt gegen Wedding Berlin 4-Tore-Rückstand auf

von Andreas Teicher

Mit einem überragenden Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit verwandelten die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 gegen den SC Wedding Berlin einen 0:4 und 4:8 Rückstand in einen 10:10 (3:6/ 1:1/ 5:3/ 1:0) Endstand. Angesichts der Tatsache, dass Wedding am Sonntag in Esslingen zwei Punkte holte und damit die Tabellenführung übernahm, ist bereits ein Punktgewinn hoch einzuschätzen.

SVL-Trainer Armin Süßenbach zum Spielverlauf: „Die ersten vier Minuten bis zum 0:4 haben wir schlichtweg verschlafen. Erst danach hat die Mannschaft die vorgegebene Taktik umgesetzt und Wedding durch eine hervorragende Abwehrleistung aus dem Konzept gebracht.“ Torwart Luka Prelc lief zu Höchstform auf und verhalf seiner Mannschaft damit zu neuem Selbstbewusstsein. Die Abwehr stand und im Angriff pirschten sich die Ludwigsburger langsam und kontrolliert an Wedding heran. Während das erste Viertel noch mit 3:6 verloren ging, gestaltete der SVL bereits das zweite Viertel mit 1:1 ausgeglichen. Im dritten Viertel konnte Wedding anfangs noch auf 4:8 erhöhen, bevor der SVL mit jeweils einem Treffer von Stefan Wöhrle, Andreas Teicher und Markus Köhler auf 7:8 verkürzte. Spätestens jetzt sprangen die Zuschauer im Ludwigsburger Stadionbad auf und beobachteten gebannt das weitere Spielgeschehen. In der 25. Spielminute gelang Berlin der Treffer zum 7:9. Matthias Nagel verkürzt mit Anschlusstreffer in der 26. Minute zum 8:9. 21 Sekunden später erneut Berlin zum 8:10 und genau 18 Sekunden danach der Ludwigsburger Markus Köhler mit dem letzten seiner drei Tore zu dem wichtigen 9:10 Anschlusstreffer. Im letzten Viertel erzielte Vedran Pirija mit einem exzellenten Centertor den langersehnten Ausgleich zum 10:10. Am Ende vergab der SVL sogar noch zwei Überzahlchancen und damit zwei Chancen auf den Sieg. Insgesamt aber waren die Ludwigsburger Verantwortlichen um Coach Süßenbach sehr zufrieden mit dem Punktgewinn. Umso mehr konnten sich die Ludwigsburger am Sonntag über den Punktgewinn freuen, als sie von der 9:14 Niederlage des SSV Esslingen gegen den SC Wedding Berlin erfuhren. Wedding übernahm damit mit 14:2 Punkten die Tabellenführung.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 2 Tore), Jochen Bär, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle (2), Vedran Pirija (2), Tobias Frank,  Matthias Nagel (1), Markus Köhler (3) und Christian Heintschel.


27.01.05

SV Ludwigsburg erwartet SC Wedding Berlin

Anpfiff um 18:30 Uhr im Stadionbad

von Andreas Teicher

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 empfangen am Samstag den momentan Zweitplatzierten der zweiten Wasserball-Bundesliga SC Wedding Berlin. SVL-Trainer Armin Süßenbach sieht die Berliner in der Favoritenrolle.

„Wedding hat mit 11:1 Punkten die bessere Ausgangsposition. Allerdings haben wir diese Saison unsere beste Leistung immer dann gezeigt, wenn wir uns vorher nicht unter Druck gesetzt haben.“ Die Berliner dagegen müssen punkten, wenn sie weiterhin oben mitspielen wollen. Die Ludwigsburger stehen also mit dem Rücken zur Wand und können zuhause auch wieder fast auf den vollen Kader zurückgreifen. Nur Fabian Göpfert ist noch gesperrt. Die Berliner konnten im bisherigen Saisonverlauf mit fünf Siegen und einem Unentschieden gegen den aktuellen Vierten FS Hannover überzeugen. Der SV Ludwigsburg steht dagegen mit 3:7 Punkten auf dem siebten Platz.

Süßenbachs Devise ist klar: „Wir werden unser Spiel auf einer sicheren und hochkonzentrierten Abwehr aufbauen. Wenn wir Wedding in der Abwehr aus dem Konzept bringen können, wird sich auch im Angriff die eine oder andere Chance ergeben.“ Überraschungen sind also nicht ausgeschlossen am Samstag im Ludwigsburger Stadionbad ab 18:30 Uhr.  

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Thomas Klaue, Christian Heintschel, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle,  Matthias Nagel, Tino Bernhardt und Markus Köhler.


14.01.05

SV Ludwigsburg vor schwerer Aufgabe

Nach Trainingslager zum Aufstiegsanwärter Magdeburg

von Andreas Teicher

Am Samstag müssen die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 zum Absteiger aus der ersten Bundesliga SC Magdeburg. Als aktueller Tabellenführer ist Magdeburg klarer Favorit, zumal Ludwigsburg sich nach vier Tagen Trainingslager in Straßburg noch in der Regenerationsphase befindet.

Der SV Ludwigsburg trainierte in Straßburg mit dem dortigen Erstligateam. Auf diesem Weg konnte er sich an das Spiel gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner einstellen. Gegen Magdeburg kann SVL-Trainer Armin Süßenbach nur auf einen sehr begrenzten Kader zugreifen. Der Einsatz von Hans-Christian Wöhrle und Tobias Frank ist wegen Krankheit und Studium noch nicht sicher. Fabian Göpfert kann wegen einer Sperre aus der Begegnung gegen Hamburg nicht eingesetzt werden und Dieter Gscheidle ist wegen einer Verletzung aus derselben Begegnung nicht einsatzfähig.

Auf den Rest der Ludwigsburger Truppe warten eine schwer lösbare Aufgabe. Coach Süßenbach aber freut sich auf die Begegnung: „Es ist angenehm, nach der Pause ohne Druck zu starten. Wir können befreit aufspielen und werden versuchen, das im Trainingslager Erlernte gegen Magdeburg umzusetzen. Ohne Druck haben wir es auch schon gegen andere gute Gegner spannend gemacht.“ Die Partie wird am Samstag um 18:00 Uhr in Magdeburg angepfiffen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Tobias Frank, Jochen Bär, Matthias Nagel und Christian Heintschel.


21.12.04

Dieter Gscheidle rettet einen Punkt für Ludwigsburg

SVL gleicht 5-Tore-Rückstand gegen Hamburg aus

von Andreas Teicher

Der Trainer des SV Ludwigsburg Armin Süßenbach wusste nach dem Abpfiff der Begegnung mit Endstand 13:13 (0:1 / 1:5 / 6:1 / 6:6) noch nicht richtig, ob er sich freuen oder ärgern sollte. Freuen über den Punktgewinn anstelle der drohenden Niederlage oder ärgern über den Punktverlust gegen den Aufsteiger Poseidon Hamburg.

In einer dramatischen Begegnung gerieten die Ludwigsburger zur Halbzeitpause mit 1:5 und im Laufe des dritten Viertels sogar mit 2:7 in Rückstand. Erst dann wachte der SVL auf und kämpfte sich bis zum Ende des dritten Viertels durch vier Treffer von Andreas Teicher und einem Tor durch Stefan Wöhrle auf 7:7 heran. Zu Beginn des letzten Viertels setzte sich Hamburg drei Minuten vor Spielende noch einmal auf 9:12 ab, bevor Teicher mit einem Treffer und schließlich Routinier Dieter Gscheidle mit drei Treffern in Folge den Ausgleich erzielten.

Angesichts der Tatsache, dass Gscheidle sein "Golden Goal" erst 7 Sekunden vor Schluss erzielte, fiel es Süßenbach dann doch leichter, sich zuerst einmal über den Punktgewinn zu freuen. Wobei er allerdings auch klar bemängelte: "Bis zur 22. Spielminute waren wir völlig verkrampft. Erst in der Mitte des dritten Viertels haben wir konsequent das gegnerische Tor anvisiert. Hätten wir so das Spiel begonnen, wären uns beide Punkte sicher gewesen." Die Eintrittsgelder der vorweihnachtlichen Begegnung spendet der SVL traditionell der LKZ-Spendenaktion "Helfen geht uns alle an". Die Zuschauer konnten in der Halbzeitpause außerdem wieder eine Vorstellung der Jugendabteilung der Synchronschwimmer bewundern, die sich gerade auf die baden-württembergische Jugendmeisterschaft vorbereitet.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 6 Tore), Fabian Göpfert, Robert Hoffner (1), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle (1), Vedran Pirija, Dieter Gscheidle (3), Tobias Frank (1), Jochen Bär, Matthias Nagel (1) und Tino Bernhardt.


15.12.04

SV Ludwigsburg empfängt Aufsteiger Hamburg

SVL-Kader wieder fast komplett

von Andreas Teicher

Am Samstag sind die Wasserballer von Poseidon Hamburg zu Gast beim SV Ludwigsburg 08. Der Aufsteiger ost nach einjähriger Abwesenheit schon mit einem Unentschieden gegen Werne in die Saison gestartet und daher nicht zu unterschätzen.

SVL-Trainer Armin Süßenbach kann endlich wieder auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen. Wieder im Boot sind Stefan Nagel, Robert Hoffner, Tobias Frank und Dieter Gscheidle. "Mit diesem Team haben wir Braunschweig geschlagen. Daher fordere ich auch einen Sieg gegen Hamburg," erklärt Süßenbach. Nach der Niederlage gegen den TV Werne will der SVL-Coach keine Kompromisse mehr eingehen. Seine Schützlinge hat er in den letzten zwei Wochen gezielt auf dieses Spiel vorbereitet: "Der Großteil des Teams hat hart trainiert und ist fit für dieses wichtige Spiel." Entsprechend ist auch die Erwartungshaltung des Trainers.

Die Eintrittsgelder der vorweihnachtlichen Begegnung werden wie jedes Jahr der Aktion der Ludwigsburger Kreiszeitung "Helfen geht uns alle an" gespendet. Die Partie wird am Samstag um 18:30 Uhr im Stadionbad Ludwigsburg angepfiffen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Robert Hoffner, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle, Tobias Frank, Jochen Bär, Matthias Nagel und Tino Bernhard.


13.12.04

SV Ludwigsburg verliert Derby

SSV Esslingen siegt mit 16:8 (5:2 / 1:1 / 6:2 / 4:3)

von Andreas Teicher

Der ersatzgeschwächte SV Ludwigsburg musste am Wochenende eine deutliche 16:8-Niederlage gegen den Lokalrivalen SSV Esslingen hinnehmen. Angesichts der Tatsache, dass der SVL nur mit 10 Spielern anreiste, war Trainer Armin Süßenbach mit der Leistung nicht unzufrieden.

Mit Robert Hoffner, Stefan Nagel, Markus Köhler, Dieter Gscheidle, Tobias Frank, Christian Heintschel, Matthias Sack und Tino Bernhardt fehlten dem SVL nämlich sage und schreibe acht Spieler wegen Verletzung, Urlaub oder Geschäftsreise. Stattdessen sprangen die Routiniers und Altkapitäne Frank Neidhart (bis 1997) und Thorsten Albrecht (bis 2001) zur Unterstützung des harten SVL-Kerns ins Wasser. Frank Neidhart meldete sich prompt mit einem Treffer nach sieben Jahren Abwesenheit zurück. Erfreulich für die Ludwigsburger war auch der Einsatz von Jochen Bär nach mehrwöchiger Verletzungspause.

"Die Niederlage gegen Esslingen können wir verkraften. Entscheidend ist nun, am kommenden Samstag gegen den Aufsteiger Poseidon Hamburg komplett aufzulaufen", erklärt Süßenbach. "Alle gegen Esslingen eingesetzte Spieler sind fit. Jetzt gilt es, die zuletzt Abwesenden erfolgreich einzubinden, und gegen Hamburg die maximale Leistung abzurufen", gibt der SVL-Trainer auch gleich die Devise für das kommende Wochenende vor.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 3 Tore), Fabian Göpfert, Thorsten Albrecht, Hans-Christian Wöhrle, Frank Neidhart (1), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (1), Jochen Bär (1) und Matthias Nagel (2).


08.12.04

Schweres Programm für SV Ludwigsburg

SVL muss zum Lokalderby nach Esslingen

von Andreas Teicher

Am kommenden Samstag sind die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 zu Gast beim Lokalrivalen SSV Esslingen. Nachdem der SVL im letzten Jahr noch eine Platzierung vor den Esslingern erreichte, muss er sich dieses Jahr auf Schadensbegrenzung beschränken.

"Esslingen hat diese Saison massiv in neue Spieler investiert. So weit ist meine verjüngte Mannschaft noch nicht. Esslingen ist klarer Favorit", erklärt der SVL-Trainer Armin Süßenbach. Hauptziel für den SVL ist die Verbesserung des Ergebnisses aus der Pokalbegegnung. Diese ging mit 6:14 an Esslingen. ?"Das war zu deutlich. Wenn wir den positiven Trend in der Abwehr fortsetzen und uns im Angriff besser konzentrieren, wird das Ergebnis knapper", prophezeit Süßenbach. Außerdem müssen die Ludwigsburger ihr Überzahlspiel verbessern, das ihnen in der letzten Begegnung gegen den TV Werne eine Niederlage bescherte.

Die Partie wird am Samstag um 18:30 Uhr im Merkelschen Hallenbad in Esslingen angepfiffen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Jochen Bär, Witek Stankiewicz, Matthias Nagel,  Robert Hoffner, Tobias Frank und Tino Bernhard.


29.11.04

SV Ludwigsburg enttäuscht gegen Werne mit 8:11

Trainer Armin Süßenbach bemängelt schlechte Überzahlverwertung

von Andreas Teicher

Am Wochenende unterlagen die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 dem TV Werne mit 8:11 (2:2 / 2:3 / 2:4 / 2:2). Hauptursache für die Niederlage war die mangelhafte Verwertung von Überzahlchancen seitens Ludwigsburg. Aus 12 Chancen machte der SVL nur 3 Tore.

"Das können wir uns dieses Jahr einfach nicht leisten", stellt SVL-Coach Armin Süßenbach kritisch fest. Außerdem vermisste Süßenbach gegen Werne die kompromisslose Entschlossenheit aus dem Spiel gegen Braunschweig: "Nur mit der richtigen Einstellung können wir solche Spiele gewinnen. Gegen Braunschweig hat es geklappt. Heute nicht."

Die Zuschauer konnten sich in der Halbzeitpause als Ausgleich über eine Vorstellung einiger Synchronschwimmer des SV Ludwigsburg freuen. Das Rahmenprogramm stieß auf großes Interesse und wird auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän, 1 Tor), Fabian Göpfert, Robert Hoffner (1), Hans-Christian Wöhrle (1), Matthias Sack, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (2), Dieter Gscheidle (1), Tobias Frank, Matthias Nagel (2), Markus Köhler und Christian Heintschel.  


26.11.04

Pflichtsieg für SV Ludwigsburg?

SV Ludwigsburg empfängt am Samstag den TV Werne

von Andreas Teicher

Nach erfolgreichem Saisonstart mit dem Sieg gegen Eintracht Braunschweig streben die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 auch gegen den TV Werne einen Sieg an. Trainer Armin Süßenbach fordert von seinen Spielern vollen Einsatz. Denn unterschätzen will er den TV Werne auf keinen Fall. Werne erreichte nach seinem Aufstieg in der Saison 2002/2003 in seiner ersten Saison 2003/2004 den vorletzten Platz, konnte sich aber in der Relegation den Klassenerhalt sichern. Nach Zugängen vom Erstligisten Rote Erde Hamm und von SGW Lünen ist die Mannschaft momentan noch schwer einzuschätzen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Hans-Christian Wöhrle, Matthias Sack, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle, Christian Heintschel, Matthias Nagel, Markus Köhler, Robert Hoffner und Tobias Frank.  


07.11.04

Prelc bringt Braunschweig zur Verzweiflung

SV Ludwigsburg gewinnt erster Spiel mit 11:7

von Andreas Teicher

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 sind mit einem überraschend souveränen Sieg gegen den letztjährigen Fünften Eintracht Braunschweig in die neue Saison der zweiten Wasserball-Bundesliga gestartet. Der SVL überzeugte vor allem durch seine Abwehrleistung und einem überragenden Luka Prelc im Tor. Aber auch im Angriff entwickelt der SVL langsam seine Stärken.

So war der SVL nur einmal in der ganzen Partie im Rückstand. Nach dem 0:1 durch Braunschweig in der ersten Spielminute drehte Robert Hoffner den Spieß um und brachte Ludwigsburg mit einem Doppelschlag in Führung. Nachdem Vedran Pirija noch das 3:1 im ersten Viertel erzielte, kämpfte sich Braunschweig im zweiten Viertel noch mal auf 3:3 heran. Danach folgten vier spielentscheidende Ludwigsburger Tore von Stefan Nagel, Tobias Frank, Robert Hoffner und Dieter Gscheidle. Den Vier-Tore-Vorsprung konnte der SVL dann ohne Probleme bis zum Ende halten.

SVL-Trainer Armin Süßenbach war nach dem Spiel begeistert von der Leistung seiner neuen Schützlinge: "Genau so wollten wir Braunschweig bezwingen. Die Abwehr mit Torwart Luka Prelc stand wie ein Bollwerk und der Angriff gewinnt langsam an Fahrt. Ich freue mich, dass sich sieben Ludwigsburger in die Torschützenliste eintragen konnten." Die Lasten werden beim SVL jetzt wieder auf mehrere Schultern verteilt. Unter den Torschützen ragten Center Dieter Gscheidle und "Allrounder" Robert Hoffner mit jeweils 3 Toren heraus. Optimistisch können die Ludwigsburger jetzt auch dem Heimspiel gegen den TV Werne am kommenden Wochenende entgegenblicken.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielten: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert (1 Tor), Robert Hoffner (3), Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel (1), Stefan Wöhrle, Vedran Pirija (1), Dieter Gscheidle (3), Tobias Frank (1), Matthias Nagel (1), Markus Köhler und Christian Heintschel.

SV Ludwigsburg - Eintracht Braunschweig:  11:7  (3:1 / 4:3 / 2:1 / 2:2)


17.11.04

Saisoneröffnung im Stadionbad

SV Ludwigsburg empfängt Eintracht Braunschweig

von Andreas Teicher

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 gehen ohne Druck in das erste Spiel der neuen Saison. Trainer Armin Süßenbach erwartet von seinem neuformierten Team volle Konzentration und ein größeres Selbstbewusstsein als beim Pokalspiel gegen Esslingen: "Dann sind auch gegen Eintracht Braunschweig zwei Punkte drin."

Die traditionell heimstarken Ludwigsburger haben nach Verlust ihres Torjägers Florian Naroska immer noch Defizite im Angriff. "Jetzt müssen andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen und damit meine ich sowohl die Routiniers als auch die jüngeren Spieler", fordert Süßenbach. Die Abwehr ist mit dem neuen Torwart Luka Prelc deutlich sicherer geworden. "Die Sicherheit und das Selbstbewusstsein aus der Abwehr müssen wir noch auf den Angriff übertragen. Dann sehe ich Chancen für einen Sieg", analysiert Süßenbach.

Der Gegner Eintracht Braunschweig ist dem Mittelfeld der zweiten Bundesliga zuzurechnen. Die Mannschaft um Routinier Oleg Schwertel wollte in den letzten Jahren immer wieder an die Tabellenspitze, hat es aber letztendlich nie geschafft. In Ludwigsburg holte Braunschweig bisher noch keinen Punkt. Und das will der SVL auch so beibehalten. Die Partie wird am Samstag um 18:30 Uhr im Stadionbad Ludwigsburg angepfiffen.

Für den SV Ludwigsburg 08 spielen: Luka Prelc (Torwart), Andreas Teicher (Kapitän), Fabian Göpfert, Hans-Christian Wöhrle, Stefan Nagel, Stefan Wöhrle, Vedran Pirija, Dieter Gscheidle, Christian Heintschel, Matthias Nagel, Markus Köhler, Robert Hoffner und Tobias Frank.

 


28.10.04

SV Ludwigsburg neu aufgestellt

Neuerungen in Organisation, Trainer und Spielerkader

von Andreas Teicher

 

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg 08 haben sich neu aufgestellt für die kommende Saison in der zweiten Wasserball-Bundesliga. Matthias Nagel übernimmt den organisatorischen Bereich in Funktion des Wasserballwarts, Armin Süssenbach wird neuer Trainer und auch im Spielerkader hat sich einiges getan.

Nach dem Wechsel des letztjährigen Torschützenkönigs der zweiten Bundesliga, Florian Naroska, zum SV Cannstatt und dem berufsbedingten Umzug des Trainers Jochen Steinmaier nach München war der SV Ludwigsburg nach der letzten Saison schwer unter Druck geraten. Der sechste Platz im Zwölferfeld der letzten Saison schien für die Zukunft in weite Ferne gerückt. Die neuesten Nachrichten aber zeigen, dass die Ludwigsburger Ambitionen sogar eher wachsen.

Der Spieler Matthias Nagel wird im Rahmen eines Sportmanagement-Studiums an der Berufsakademie Stuttgart den organisatorischen Bereich im Wasserball und zum Teil auch im Gesamtverein übernehmen. Da er auf diese Weise mindestens einen halben Tag für den SVL tätig ist, können viele Ziele noch intensiver weiterverfolgt werden als bisher.

Der neue Trainer Armin Süssenbach kommt vom Nachbarn Heilbronn nach Ludwigsburg. Nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler in der Heilbronner Regionalligamannschaft und als Schiedsrichter der ersten und zweiten Bundesliga will er nun den Ludwigsburger Wasserball voranbringen. Und das mit einem neuen Kader, der momentan noch schwer zu beurteilen ist. Der Verlust von Florian Naroska soll durch vier Neuzugänge kompensiert werden. Der slowenische Torwart Luka Prelc, Fabian Göpfert aus Esslingen, Tino Bernhard aus Cannstatt und Christian Heintschel aus Leimen verstärken den Kader der ersten und zweiten Mannschaft des SV Ludwigsburg. Außerdem kehrt auch der ungarische Torjäger Laszlo Polyak wieder aus Amerika zurück.

Der neue Trainer Armin Süssenbach will noch keine klare Prognose wagen. Mit der neu formierten Mannschaft scheint ihm der achte Platz für diese Saison ein realistisches Ziel: "Es wird einige Zeit dauern bis sich das neue verjüngte Team eingespielt hat. Danach wollen wir auch wieder vorne mitspielen." Es verspricht also eine interessante Saison zu werden. Einen kleinen Vorgeschmack dürfte das erste Pokalspiel am 6. November gegen den Lokalrivalen SSV Esslingen geben. Die reguläre Saison beginnt am 20. November.


Zweite Wasserball-Bundesliga wieder vollzählig

 

von Claus Bastian

 

Lünen-Brambauer.  Das Zwölferfeld für die 13. Saison der Zweiten Wasserball-Bundesliga ist wieder komplett. Beim dreitägigen Relegationsturnier mit 15 Spielen unter fünf Mannschaften sicherte sich der ehemalige Erstligist SV Poseidon Hamburg nach einem Jahr Abwesenheit die Rückkehr in die Zweite Liga. Der zuletzt Vorletzte TV Werne 03 schaffte gegen die Konkurrenz der Regionalligen als Vorletzter der vergangenen Saison den Verbleib und Ausrichter SV Brambauer 1950 steigt erstmals in die Zweite Liga auf. Dagegen scheiterten als weitere Mitbewerber SK Neptun Leimen (Süd) und Abus Dessau (Ost).

 

Aus der 1. Bundesliga steigen SC Neustadt/Weinstrasse und SC Magdeburg ab. Die Mannschaft aus Neustadt wird an der DWL-2-Runde allerdings nicht teilnehmen und strebt stattdessen einen Neubeginn in der Regionalliga Süd in der kommenden Saison an.

 


 
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